Anlässlich des 400. Geburtstages des großen Rembrandt wird in diesem Jahr kräftig gefeiert. Auch in Berlin sind ab heute im Kulturforum Potsdamer Platz drei Ausstellungen zu sehen. Neben “Rembrandt – Der Zeichner” und “Rembrandt – Ein Virtuose der Druckgrafik” zeigt die größte Show “Rembrandt – Genie auf der Suche” bis 5. November 2006 rund 80 Meisterwerke.
Die Ausstellung legt den Fokus ganz auf die “Krisenjahre” nach 1642. Nach dem Tod von Rembrandts Frau Saskia rutschte Rembrandt in eine tiefe seelische und künstlerische Krise. Er konnte mit Geld nicht umgehen, übernahm sich mit dem Kauf eines Hauses und bekam finanzielle Probleme. Aber auch seine schöpferische Kraft ließ in jenen Jahren deutlich nach. Bis in die 1650er Jahre malte er nur wenige Bilder, blieb aber in seinem Atelier als Lehrmeister tätig. Interessant ist die Ausstellung vor allem da, wo Werke des Meisters denen von Schülern gegenübergestellt werden. Wo doch gerade in den letzten Jahren inbrünstig darüber gestritten wird, welche Bilder nun echt sind und welche von Schülern stammen.
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