Die Kunstzeitschrift MONOPOL erscheint zukünftig nicht mehr nur zweimonatlich, sondern monatlich. Florian Illies zieht sich auf den Posten des Herausgebers zurück, neuer Chefredakteur wird Cornelius Tittel, bisher Feuilleton-Redakteur bei der WamS. Ich lese MONOPOL nicht so wahnsinnig gerne, weil mir das Magazin ein bisschen zu hipp ist und den Tendenzen des Kunstmarkts allzusehr hinterherhechelt. Aber ein bisschen mehr Konkurrenz kann der auch nicht nicht immer lesenswerten ART nicht schaden.
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2 Kommentare
Joachim Graf says:
8. November 2006
Mir gehen immer die Zeitungen auf den Senkel, für die die Künstler immer nur das Gewürz in der Nahrungskette Galerie->Sammler->Museeum ist – also nicht die Schöpfer, sondern der Rohstoff.
Da gehört die Art genauso dazu wie die Monopol ….
Bülent Gündüz says:
8. November 2006
:: Antwort an Joachim Graf
Ja, ganz Deiner Meinung, allerdings liegt das wohl einfach an den Gegenbenheiten des Kunstmarkts, für den Künstler eben Investment bedeuten. Leider koppeln sich die Kunstzeitschriften nicht von dem Phänomen ab und sondern beflügeln das Problem noch.