2004 war das MoMA zu Gast in Berlin, 2006 dann das Guggenheim in Bonn, beide Ausstellungen hatten großen Erfolg. Das konnte das dritte große New Yorker Museum wohl nicht auf sich sitzen lassen. Das Metropolitan Museum baut um und muss deshalb Platz schaffen. Deshalb werden nun vom 1. Juni bis 7. Oktober rund 150 Meisterwerke französischer Maler in die Neuen Nationalgalerie in Berlin “ausgelagert”. Die Liste der ausgestellten Kunstwerke ist beeindruckend: Monets “Seerosenteich”, Van Goghs “Schwerlilien”, Rodins “Bürger von Calais”, Manets “Im Boot” und Cezannes “Stillleben mit Äpfeln und Primeln” – kaum ein Museum hat eine solch gute Sammlung französischer Maler und Bildhauer des 19. und 20. Jahrhunderts.

Öl auf Leinwand, 73,7 x 92,1 cm
Gift of Adele R. Levy, 1958, © The Metropolitan Museum of Art, New York
Übrigens gehören die langen Schlangen der MoMA-Ausstellung der Vergangenheit an. Wer eine Eintrittskarte gekauft hat, bekommt nun eine halbe Stunde bevor er dran ist ,eine SMS auf das Handy. In der Zwischenzeit werden andere Museen in der Umgebung als Zeitvertreib empfohlen. “Intelligentes Warten” nennt das die Neue Nationalgalerie. Das intelligentere Warten dürfte für viele aber das kleine französische Dorf hinter dem Ausstellungshaus sein. Dort wird in kleinen Häuschen alles verkauft, was in Frankreich gut und gerne gegessen wird.
Mehr unter: www.metinberlin.org.