Das Kunstmagazin art hat seiner Webseite ein neues Design spendiert. Der große Wurf ist es zwar nicht, aber eine Besserung allemal.
360°
DER KUNSTBLOG
29. Juli 2007 | 4 Kommentare
Das Kunstmagazin art hat seiner Webseite ein neues Design spendiert. Der große Wurf ist es zwar nicht, aber eine Besserung allemal.
Darf ich darauf hinweisen, dass sich die neue art-Website nicht nur im Design verändert hat? Die Berichterstattung ist jetzt deutlich umfangreicher und aktueller. Endlich sind auf art auch Bilder in größerer Anzahl zu sehen. Und das komplette Heftarchiv ist – soweit verfügbar – online gestellt.
Welche Informationen haben Sie vermisst auf der Seite? Das interessiert mich wirklich, da der Neubeginn der Website eben auch ein Beginn der kontinuierlichen Verbesserung ist.
Freue mich auf Ihr Feedback.
Danke und Grüße,
Hannes Ludwig
(Projektleiter für art-magazin.de)
Hallo Herr Ludwig,
es geht mir mehr um das Design, dass ich schlichtweg langweilig finde. Was den Inhalt angeht, würde ich mir noch mehr Themenbreite wünschen. Die rezensionen könnten ausführlicher sein. Ein wirkliches Lob hat in der Tat das Online-Heftarchiv verdient, ich hege die Hoffnung, dass das noch ausgebaut wird. Richtig toll wäre eine PDF-Ausgabe!
Gruß, Bülent Gündüz
Lieber Herr Gündüz,
danke für Ihr Feedback. Ja, über Design lässt sich bestimmt streiten. Wir sind froh, dass uns die Agentur BOROS ein Design geschaffen hat, das Eleganz ausstrahlt ohne verkünstelt zu wirken. Dieses Design passt insofern gut zum Print-Magazin und ist doch eigenständig. Bei einigen eher experimentellen – und damit vielleicht mutigeren – Designs, geht leider schnell die Usability flöten.
Was die Themenbreite angeht, geht sie ja in einigen Bereichen deutlich über das Heft hinaus und gibt auch eher subkulturellen Themen wie z.B. street art oder light writing Raum.
Eine PDF-Ausgabe ließe sich in vollem Heftumfang nur als paid content realisieren – wer sollte sonst noch das Magazin kaufen und damit die redaktionelle Arbeit finanzieren. Da wir derzeit paid content im Netz keine Chance einräumen, haben wir von dieser Idee bisher Abstand genommen.
Viele Grüße,
Hannes Ludwig
Hallo Herr Ludwig,
ja, zugegeben, das mit dem Webdesign und der Nutzerfreundlichkeit ist so eine Sache…
Ich finde die Themenbreite immer noch zu eingeschränkt mit deutlichem Schwerpunkt zur zeitgenössischen Kunst, dabei ist gerade die Themenbreite die Stärke von art” im Gegensatz zu den Konkurrenten.
Apropos Printdesign: das ist zwar nicht Ihr Revier, aber das Design der Printausgabe ist auch wesentlich weniger mutig und zeitgemäß, als das anderer Kunstzeitschriften, ich würde mir da auch mal einen umfangreicheren Relaunch wünschen.
Was den Paid Content angeht: Natürlich sollen Sie die PDF-Ausgabe nicht verschenken, aber eine PDF-Ausgabe ist ohne große Kosten möglich, auch wenn sie heute noch nicht aus den Händen gerissen wird. Immerhin hat die “art” ja bisher auch den Webauftritt verschlafen, was sich ja jetzt Dank Ihrer Arbeit gerade ändert. Ein bisschen mehr Mut!
Grüße, Bülent Gündüz