Es ist längst überfällig: Afrika hat seine erste Kunstmesse. Bis zum 16. März 2008 findet in Johannesburg (Südafrika) die erste Joburg Art Fair statt. Zu Gast sind 22 Galerien aus aller Welt, die auf 5000 Quadratmetern afrikanische Kunst verkaufen. Das ist zwar ein bescheidener Anfang, aber in Zeiten in denen in anderen Ländern die Kunstmessen dicht machen, ist diese neue Messe ein wichtiges Zeichen. Afrikanische Kunst erfreut sich zunehmender Beliebtheit – auch bei Sammlern außerhalb Afrikas.
Mit dabei ist auch die Berliner Galerie Peter Herrmann. Auf der Messe im Vorort Sandton werden unter anderem Werke von Künstlern wie William Kentridge, Sam Nhlengethwa, Romuald Hazoumé, Santu Mofokeng, David Goldblatt und Sabelo Mlangeni präsentiert. Unter der Leitung von Simon Njami wurden zudem Werke von Künstlern des gesamten Kontinents ausgesucht, die zum Teil noch nicht durch Galerien vertreten werden. Diese werden jetzt in der Ausstellung “As you like it” präsentiert.
Und schlimm ist, dass man in den Medien wieder mal nichts darüber lesen konnte… Aber es gibt ja Ihren Blog!
Frank Brückel