Andy Warhol würde heute seinen 80. Geburtstag feiern. Und pünktlich zu diesem Ehrentag kommt ein Film in die deutschen Kinos, in dem der Pop-Art-Künstler nicht gut wegkommt. Der Film “Factory Girl” beleuchtet die Beziehung des Künstlers zu Model, Schauspielerin und It-Girl Edith “Edie” Sedgwick.
Warhol lernte Edie bei einer Party kennen und war sofort begeistert von ihr. Sie wurde seine Muse und Begleiterin. Er machte sie zur Stil-Ikone der sechziger Jahre und zum Star der “Factory”, mit ihr drehte er seine experimentellen Filme.
Die junge Frau war allerdings nicht nur bildschön und intelligent, sie war auch labil. Als sich Warhol nach einem Jahr von ihr abwandte, drehte sich ihr Leben fast nur noch um Partys, Alkohol und andere Drogen. 1971 starb sie an einer Überdosis Barbiturate. Da war sie gerade einmal 28 Jahre alt.
Der Titel des Films bezieht sich auf die „Factory“ genannten Ateliers in New Yorker Fabrikhallen. Die Factorys waren Atelier, Filmstudio und Szenetreffpunkt der kreativen Szene New Yorks.
Ich selbst habe den Film noch nicht gesehen, doch KollegInnen haben den Factory Girl schon rezensiert. Die Kommentare reichen von “klasse” bis “langweilig” und “oberflächlich”. Der geneigte Leser findet Besprechungen beisueddeutsche, spiegel, taz, tagesspiegel.
Ach, und wer den Film schon gesehen hat, darf seine Meinung gerne in den Kommentaren kundtun.