Kunst im 20. Jahrhundert, Zeitgenössische Kunst
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Blickachsen durch Bad Homburg

Bad Homburg ist ein beschauliches kleines Städtchen vor den (nördlichen) Toren von Frankfurt. Hier geht es geruhsam zu, die Stadt gilt als bessere Wohngegend und der Kurcharakter tut ein Übriges. Mittelpunkt der Stadt ist der Kurpark, ein wunderschöner Park mit altem Baumstand und großen Rasen- und Wiesenflächen und diese werden alle zwei Jahre zum Freilichtmuseum für zeitgenössische Bildhauerei.
Tony Cragg, Early Forms, 2001 130 x 410 x 160 cm, Bad Homburg, Kurpark

Tony Cragg, Early Forms, 2001 130 x 410 x 160 cm, Bad Homburg, Kurpark
(Courtesy Galerie Scheffel, Bad Homburg, und Tony Cragg)

Zu verdanken hat die Stadt das Projekt dem umtriebigen Galeristen Christian Scheffel, der in der Stadt seine Galerie betreibt. Er hat das Projekt 1997 im Kleinen begonnen, inzwischen findet die achte Ausstellung statt, die Stadt ist inzwischen Mitveranstalter und der Hessische Ministerpräsident Volker Bouffier hat die Schirmherrschaft übernommen. Inzwischen ist längst nicht mehr nur der Kurpark Ausstellungsort, sondern auch der romantische Schlossgarten und erstmals überwindet die Ausstellung die Stadtgrenzen und ist auch in der Darmstädter Stadtkirche und der Kunsthalle vertreten, im Camp-Phönix-Park in Eschborn, dem Skulpturenpark in Niederhöchstadt und an der Goethe-Universität in Frankfurt auf dem Campus Westend und dem Campus Riedberg.

64 Skulpturen haben die Veranstalter zusammengetragen, darunter namhafte Bildhauer wie Joep van Lieshout, Magdalena Abakanowicz, Nigel Hall, David Nash, Tony Cragg und Bernar Venet. Wem da snicht genug ist, der kann ja die aktuelle Ausstellung der Altana-Kunststiftung im Sinclair-Haus besuchen. Der Ausflug nach Bad Homburg lohnt sich – versprochen!

Mehr: Blickachsen 8 (bis 3. Oktober 2011).

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