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	<title>360° &#187; Allgemein</title>
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		<title>Niki de Saint Phalle Retrospektive im Museum W&#252;rth</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2011 12:35:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Museum Würth]]></category>
		<category><![CDATA[Nanas]]></category>
		<category><![CDATA[Niki de Saint Phalle]]></category>

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		<description><![CDATA[Niki de Saint Phalles Arbeiten sind unglaublich beliebt, ihr Name geh&#246;rt Tag f&#252;r Tag zu den meist gesuchten Tags auf diesem Blog. Bekannt wurde die K&#252;nstlerin ab den fr&#252;hen sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit ihren Nanas, gro&#223;formatigen Frauenskulpturen mit &#252;ppigen Formen in quietschbunten Farben. Ihr Leben eignete sich perfekt f&#252;r eine aufregende K&#252;nstlerbiografie: In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Niki de Saint Phalles Arbeiten sind unglaublich beliebt, ihr Name geh&#246;rt Tag f&#252;r Tag zu den meist gesuchten Tags auf diesem Blog. Bekannt wurde die K&#252;nstlerin ab den fr&#252;hen sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts mit ihren <em>Nanas</em>, gro&#223;formatigen Frauenskulpturen mit &#252;ppigen Formen in quietschbunten Farben. Ihr Leben eignete sich perfekt f&#252;r eine aufregende K&#252;nstlerbiografie: In Frankreich geboren, in den USA aufgewachasen, mit elf vom Vater vergewaltigt, in einer leidenschaftlichen  K&#252;nstlerehe mit Jean Tinguely.</p>
<p>Die Kunsthalle W&#252;rth bietet nun in einen Retrospektive einen &#220;berblick &#252;ber Leben und Werk der K&#252;nstlerin. Dank der hervorragenden Verbindungen von Guido Magnaguagno, dem ehemaligen Direktor des Museum Tinguely in Basel, konnte sich die Kunsthalle W&#252;rth nicht nur auf seine Sammlung st&#252;tzen, sondern auch auf Leihgaben der Niki Charitable Art Foundation in Kalifornien und Paris, des Sprengel Museums Hannover und des Musée d’art moderne et d’art contemporain in Nizza, welche von Niki de Saint Phalle in reichem Ma&#223; beschenkt worden sind. Dar&#252;ber hinaus sind Werke zahlreicher privater und &#246;ffentlicher Leihgeber einbezogen. Die von Magnaguagno kuratierte Schau gl&#228;nzt mit mit &#252;ber 150 Werken. Sie wird zudem durch exemplarische Werke ihres langj&#228;hrigen Begleiters Jean Tinguely erg&#228;nzt wie auch durch Bilder ihres ersten Lehrers, des weithin unbekannt gebliebenen Hugh Weiss. Die Pr&#228;sentation intergriert aber auch das h&#228;ufig separierte Filmschaffen der K&#252;nstlerin und biografisches Material.</p>
<p>Mehr: <a href=http://kunst.wuerth.com/web/de/kunsthalle_wuerth/index.php">Kunsthalle W&#252;rth</a></p>
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		<title>Ruhr.2010 &#8211; und danach?</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 07:49:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ruhr.20110]]></category>

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		<description><![CDATA[Mehr als ein halbes Jahr ist Ruhr.2010, das Kulturhauptstadt-projekt Essens und des Ruhrgebiets, nun vorbei. Was wird von dem Mammutvorhaben bleiben? Wie hat sich das Ruhrgebiet ver&#228;ndert? Keine andere Kulturhauptstadt hat so sehr auf Nachhaltigkeit wert gelegt. Ruhr 2010 konnten sich auch deshalb gegen namhafte Konkurrenz durchsetzen, weil sie die Karte Nachhaltigkeit ausgespielt und einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als ein halbes Jahr ist Ruhr.2010, das Kulturhauptstadt-projekt Essens und des Ruhrgebiets, nun vorbei. Was wird von dem Mammutvorhaben bleiben? Wie hat sich das Ruhrgebiet ver&#228;ndert? Keine andere Kulturhauptstadt hat so sehr auf Nachhaltigkeit wert gelegt. Ruhr 2010 konnten sich auch deshalb gegen namhafte Konkurrenz durchsetzen, weil sie die Karte Nachhaltigkeit ausgespielt und einen Schub f&#252;r die Kultur an der Ruhr nach 2010 versprochen hatten.  Man wollte mit der Kultur ein verbindendes Element schaffen und das Ruhrgebiet zur Metropole machen. </p>
<p><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/uploads-media-_MDF2110.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/uploads-media-_MDF2110-1024x681.jpg" alt="SchachtZeichen-Ballon im Schnee auf dem Gel&#228;nde des Welterbes Zollverein, Foto: RUHR.2010/" title="SchachtZeichen-Ballon im Schnee auf dem Gel&#228;nde des Welterbes Zollverein / Foto: RUHR.2010/ Matthias Duschner" width="470" height="312" class="size-large wp-image-1332" /></a></p>
<p class="bu">SchachtZeichen-Ballon im Schnee auf dem Gel&#228;nde des Welterbes Zollverein<br /> Foto: RUHR.2010/ Matthias Duschner</p>
<p>Ob das gelungen ist, sollte ein Evaluationsbericht des Zentrums f&#252;r Kulturforschung und der Beraterfirma ICG Culturplan herausfinden. Zu viel darf man von dem Bericht allerdings nicht erwarten, denn die &#220;berpr&#252;fung der Nachhaltigkeit darf getrost als verfr&#252;ht bezeichnet werden, zumal man schon w&#228;hrend des Kulturjahres damit begann. Doch Oliver Scheytt, Gesch&#228;ftsf&#252;hrer der RUHR.2010 GmbH, ist zufrieden: &#8221;Die Evaluation zeigt, dass RUHR.2010 eine Erfolgsgeschichte ist. Diese reicht weit &#252;ber das Jahr 2010 und den Kulturbereich hinaus“.</p>
<p>Als positiv werden vor allem die starken Zeichen gewertet, die Ruhr.2010 setzte, wie etwa die 316 gelben Ballone, die die ehemaligen und bestehenden Schachtanlagen kennzeichnen sollten oder der Tag, an dem die A 40 gesperrt wurde und von dreieinhalb Millionen Menschen zum Flanieren genutzt wurde.<br />
Mit den Besucherzahlen ist man zufrieden. In Essen seien knapp 30 Prozent mehr &#220;bernachtungen gez&#228;hlt worden und genauso viele Besucher mehr, im gesamten Ruhrgebiet waren es immerhin noch 13 Prozent mehr. Doch die Verweildauer betrug nur knapp zwei Tage und erfolgreiche Vorg&#228;nger als Kulturhauptstadt hatten 10 bis 15 Prozent mehr Besucher. Aber immerhin haben 10,5 Millionen Besucher 5500 Veranstaltungen besucht.</p>
<p>Aber wie geht es nun weiter? Die Spannung sei nicht zu halten, sagt das Zentrum f&#252;r Kulturforschung, vor allem, weil die Gelder nicht mehr so reichlich flie&#223;en werden, wie noch im vergangenen Jahr. Trotzdem will man die Infrastruktur ausbauen und die entstandenen Verbindungen zwischen den Kulturh&#228;usern erhalten. </p>
<p>Eines der vorrangigen Ziele sollte die Etablierung der Metropole Ruhr als neue kulturelle Region in Europa werden. Doch das ist nicht gelungen, weder ist das Ruhrgebiet zusammengewachsen, noch ist da viel Neues entstanden, das eine besondere Entwicklung zur Kulturgro&#223;region erkennen lassen w&#252;rde, zumindest nichts, was es nicht auch ohne Ruhr. 2010 gegeben h&#228;tte.<br />
Der zwanghafte Versuch als Ruhr-Metropole zu erscheinen, darf getrost als gescheitert erachtet werden, vielleicht, weil eine solche Entwicklung Jahrzehnte braucht oder aber weil viele Ruhrgebietler zwar stolz auf ihre Region sind, aber gar keine gemeinsame Metropole wollen, sondern sich mit ihren Heimatst&#228;dten verbundener f&#252;hlen. Dass trotzdem so etwas wie ein Wir-Gef&#252;hl entstand, lag eher an der Begeisterungsf&#228;higkeit der Ruhrgebietler, die eifrig bei der Sache waren und die ihnen gebotenen M&#246;glichkeiten flei&#223;ig nutzten.</p>
<p>Nachhaltig d&#252;rfte die Er&#246;ffnung des umgebauten und neugestalteten Folkwang-Museums sein, das ein bisschen Glanz und Glorie in die Region brachte, doch den Umbau h&#228;tte es wohl auch gegeben, wenn es das Kulturhauptstadt-„Event“ nicht gegeben h&#228;tte. F&#252;r diesen Umbau musste das Ruhrmuseum Platz machen, es zog in die passenden R&#228;umlichkeiten der Zeche Zollverein und wurde im vergangenen Jahr dort er&#246;ffnet. Es hat damit eine wunderbare neue Heimstatt gefunden.<br />
Ein Leuchtturmprojekt war auch die Umgestaltung der altern Dortmunder Union-Brauerei zu einem Zentrum f&#252;r Kunst und Kreativit&#228;t mit Museen, Ausstellungsr&#228;umen  und B&#252;ros f&#252;r die vielbeschworene Kreativwirtschaft. Doch das Zentrum war zur Er&#246;ffnung im Kulturhauptstadtjahr nicht einmal zur H&#228;lfte fertig und auch dieses Projekt w&#228;re wohl ohne Ruhr.2010 entstanden.<br />
Der zwanghafte Versuch, das halbfertige Projekt in das Kulturhauptstadtjahr zu integrieren, schlug fehl und endete im Chaos. Trotz konservatorischer Bedenken in ein halbfertiges Museum zu ziehen, setzte sich die Stadt durch und das Museum musste noch w&#228;hrend Ruhr.2010 in sein staubiges Domizil ziehen. Die Besucherzahlen der aufwendigen Er&#246;ffnungsausstellung blieben dann auch weit unter den Erwartungen.<br />
Auch die multikulturelle Vielfalt des Reviers ist kaum sichtbar geworden, dabei ist gerade das eine St&#228;rke der Region, die immer auch Magnet f&#252;r Menschen auf der Suche nach einem besseren Leben war.</p>
<p>Ein neu angesto&#223;enes und vielleicht wirklich nachhaltiges Projekt d&#252;rfte der Zusammenschluss von 20 Museen aus dem Ruhrgebiet sein, den Ruhrkunstmuseen. Man gab eine gemeinsame Brosch&#252;re heraus, einen Sammlungskatalog und pr&#228;sentierte sich auf einer gemeinsamen Website.<br />
Der Kulturkanal ist ein weiteres Projekt, das erhalten bleiben soll. Entlang des Rhein-Herne-Kanals hatten sich zehn St&#228;dte zusammengeschlossen und Kunst, Musik und Film geboten.  In diesem Jahr hat man das Projekt fortgesetzt und m&#246;chte auch zuk&#252;nftig daran festhalten, wenn dies finanziell zu stemmen ist.<br />
Baulich wird der denkmalgesch&#252;tzte Schacht II der Zeche Nordstern in Gelsenkirchen bleiben, der um einen vierst&#246;ckigen gl&#228;sernen Kubus aufgestockt wurde und von dessen Dach die Herkules-Statue von Markus L&#252;pertz gr&#252;&#223;t – ein leises Zeichen des Wandels vom Industrierevier zum modernen Ballungsraum.</p>
<p>Zweifellos haben sich die 53 oft zerstrittenen Kommunen gerade noch rechtzeitig zusammengerissen und kooperiert, so gut es ging, doch wie nachhaltig die Zusammenarbeit ist, muss sich erst noch zeigen, wenn es wieder Alltag einkehrt und das Geld wieder knapper ist. Beispielhaft ist die Diskussion um den Bau einer Philharmonie f&#252;r Bochum. Das Ruhrgebiet hat bereits drei Philharmonien und K&#246;ln ist nicht weit, doch statt die Nachbarst&#228;dte zu unterst&#252;tzen und deren Philharmonien eine gr&#246;&#223;tm&#246;gliche Auslastung mit einem guten Programm zu sichern, ist den Bochumern zu wenig. Man will eine eigene Philharmonie. Nur die Haushaltslage der Stadt konnte den Bau bisher verhindern.<br />
Doch solche Probleme kann nur die Politik l&#246;sen. Vielleicht w&#228;re ein Kulturkonzept Ruhrgebiet hier ein wichtiger Punkt gewesen, einfach nur vernetzen zu wollen ist zu wenig. Man h&#228;tte intensiv diskutieren m&#252;ssen, ein st&#228;dte&#252;bergreifender Dialog zwischen Politik und Kultur fand aber leider nicht statt – dabei w&#228;re der Zeitpunkt f&#252;r ein Symposium g&#252;nstig gewesen. </p>
<p>Nein, der gro&#223;e Wurf war Ruhr.2010 nicht. Zu wenig Innovatives und Kreatives hat das Projekt zu Wege gebracht, es fehlten<br />
 einfach der Mut oder die Ideen, Neues und Aufregendes zu probieren. Es war ein gro&#223;es Fest, aber viel mehr auch nicht. Selbst Leuchtturmprojekte wie das Dortmunder U konnten nicht &#252;berzeugen. </p>
<p>Bisher haben es nur wenige Kulturhauptst&#228;dte geschafft, die Kulturszene ihrer Stadt dauerhaft zu ver&#228;ndern, meist blieb der erhoffte Schub nach dem Kulturjahr aus und der Alltag hielt Einzug, gepr&#228;gt von leidigen aber altbekannten Diskussionen wie viel Kultur eine Stadt braucht und wo sie bei Einsparungen mit m&#246;glichst wenig Gegenwind rechnen muss. Und so wird sich erst in einigen Jahren zeigen, ob zusammenw&#228;chst, was zusammengeh&#246;rt. </p>
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		<title>Ai Weiwei ist frei!</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Jun 2011 17:13:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Ai Weiwei]]></category>
		<category><![CDATA[Verhaftung]]></category>

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		<description><![CDATA[Der chinesische K&#252;nstler Ai Weiwei, der Mitte April von der chinesischen Polizei auf dem Flughafen Peking festgenommen und an einen unbekannten Ort verschleppt wurde, ist wieder frei. Ai musste eine Kaution hinterlegen. Der Grund f&#252;r die pl&#246;tzliche Freilassung sei der gesundheitliche Zustand des K&#252;nstlers und ein erpresstes Gest&#228;ndnis, so die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua. Mehr: China [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der chinesische K&#252;nstler Ai Weiwei, der Mitte April von der chinesischen Polizei auf dem Flughafen Peking festgenommen und an einen unbekannten Ort verschleppt wurde, ist wieder frei. Ai musste eine Kaution hinterlegen. Der Grund f&#252;r die pl&#246;tzliche Freilassung sei der gesundheitliche Zustand des K&#252;nstlers und ein <del datetime="2011-06-22T17:07:03+00:00">erpresstes</del> Gest&#228;ndnis, so die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua.</p>
<p>Mehr:</p>
<p><a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-06/ai-weiwei-haft-entlassen">China l&#228;sst Ai Weiwei frei (Die Zeit)</a><br />
<a href="http://www.faz.net/artikel/C30997/china-kuenstler-ai-weiwei-gegen-kaution-frei-30446388.html">K&#252;nstler Ai Weiwei gegen Kaution frei (FAZ)</a></p>
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		<title>Merry Christmas &amp; a happy new Year</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Dec 2010 13:44:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leute, wieder mal geht ein aufregendes (Kunst-) Jahr zu Ende. Ich w&#252;nsche allen Leserinnen und Lesern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr. Wir sehen uns im neuen Jahr dann in alter Frische wieder.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leute,</p>
<p>wieder mal geht ein aufregendes (Kunst-) Jahr zu Ende. Ich w&#252;nsche allen Leserinnen und Lesern ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in das neue Jahr. Wir sehen uns im neuen Jahr dann in alter Frische wieder.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Ist das Saarland provinziell?</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 09:47:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ralph Melcher]]></category>
		<category><![CDATA[Saarland]]></category>
		<category><![CDATA[Saarlandmuseum]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung Saarländischer Kulturbesitz]]></category>

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		<description><![CDATA[Dr. Ralph Melcher ist Vorstand der Stiftung Saarl&#228;ndischer Kulturbesitz. Unter ihrem Dach vereint die SSK die wichtigsten Museen des Saarlandes. Doch die Stiftung und ihr Chef haben ein Problem. Schon im letzen Jahr wurde angesichts der Ausschreibung f&#252;r einen vierten Pavillon des Saarlandmuseums heftig gestritten, ob es dabei mit rechten Dingen zuging, weil der Siegerentwurf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Ralph Melcher ist Vorstand der Stiftung Saarl&#228;ndischer Kulturbesitz. Unter ihrem Dach vereint die SSK die wichtigsten Museen des Saarlandes. Doch die Stiftung und ihr Chef haben ein Problem.</p>
<p>Schon im letzen Jahr wurde angesichts der Ausschreibung f&#252;r einen vierten Pavillon des Saarlandmuseums heftig gestritten, ob es dabei mit rechten Dingen zuging, weil der Siegerentwurf nicht den Vorgaben der Wettbewerbsausschreibung entsprach. B&#252;rger und Stadtverwaltung waren mit dem ausgesuchten Entwurf nicht einverstanden, weil man Angst hatte, dass der Anbau nicht in das Stadtbild und zum Museum passen k&#246;nnte. Gerade erst hatten sich die Wogen gegl&#228;ttet. Nun gibt es einen Bericht der saarl&#228;ndischen Rechnungshofes, der das Finanzgebahren der Stiftung unter die Lupe nahm und gleich mehrere Dinge beanstandete.</p>
<p>Die Pr&#252;fer werfen dem promovierten Kunsthistoriker Melcher laut der Saarbr&#252;cker Zeitung vor, auf Dienstreisen in Begleitung seiner Ehefrau Steuergelder verschwendet zu haben. So soll Melcher ins Luxushotels abgestiegen sein und in den teuersten Restaurants diniert haben. Dabei soll er unter anderem in einem Restaurant 594 Euro ausgegeben haben, darunter waren zwei Flaschen Wein f&#252;r jeweils 120 Euro. Bei Reisen nach Marbella, Venedig, London, Berlin, Paris und Wolfsburg soll Melcher schon mal bis zu 465 Euro pro Nacht bezahlt haben. Insgesamt habe Melcher zwischen im untersuchten Zeitraum zwischen 2006 und 2008 119 Belege (rund 20.500 Euro) aus der gehobenen Kategorie abgerechnet haben, darunter auch Einladungen an den ehemaligen Bildungsminister und jetzigen Fraktionsvorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion Schreiner und die Bildungsministerin Kramp-Karrenbauer.</p>
<p>Als problematisch gilt auch eine Gehalterh&#246;hung im Jahr 2007 um gro&#223;z&#252;gige 3000 Euro. Melcher erhielt bei seiner Anstellung am 1. Januar 2004 das 1,4 fache der Verg&#252;tungsgruppe I des Bundesangestelltentarifvertrages. Dies bedeutete damals nach Recherchen der SZ rund 6000 Euro monatlich. Doch schon ein Jahr vor Ablauf seines Vertrages wurde mit Wirkung zum 1. Janur 2008 ein &#196;nderungsvertrag „auf Grund seines au&#223;erordentlichen Engagements f&#252;r die Stiftung“ unterzeichnet. Melcher bekam das 1,85-fache der Entgeltgruppe 15, Stufe 5 des Tarifvertrages der L&#228;nder. Dies d&#252;rfte einem Gehalt von etwa 9500 Euro entsprechen. Schon seit August 2006 wurde Melcher eine zus&#228;tzliche Sonderzahlung von monatlich 1250 Euro gew&#228;hrt. Die Extra-Finanzspritze wurde, so der Rechnungshof, mit „&#252;ber die normalen Dienstaufgaben hinaus gehendem zus&#228;tzlichem Arbeitsaufwand im Rahmen des Bauvorhabens Vierter Pavillon“ begr&#252;ndet.</p>
<p>Unter dem Strich wird Melchers Gehalt auf 10 700 Euro gesch&#228;tzt. Damit geh&#246;re der Stiftungschef nach Feststellungen der Pr&#252;fer im bundesweiten Vergleich zu den Top-Verdienern der Museumsszene. Der Rechnungshof startete eine Umfrage in den Bundesl&#228;ndern mit vergleichbaren Einrichtungen. Resultat: „Nach dem derzeitigen Kenntnisstand erh&#228;lt kein einziger Leiter der in den bundesweiten Vergleich einbezogenen 21 Einrichtungen ein mit den Bez&#252;gen des SSK-Vorstandes vergleichbares Gehalt.“ Die Forderung des Rechnungshofes ist eine Reduzierung des Gehalts auf etwa 6700 Euro.</p>
<p>Das damit eingesparte Geld soll, so ein Vorschlag der Pr&#252;fer, in die Stelle eines gleichberechtigten und gleichbezahlten kaufm&#228;nnischen Leiters neben dem kunstwissenschaftlichen Vorstand investiert werden. Diese Doppelspitze k&#246;nnte unter dem Strich „kostenneutral“ realisiert werden, denn die Stelle des derzeitigen Verwaltungsleiters solle dann wegfallen. Keine schlechte Idee und bei vergleichbaren Einrichtungen l&#228;ngst Gang und G&#228;be.</p>
<p>Doch der Rechnungshof beanstandet noch mehr. Wegen des Baus des vierten Ausstellungspavillons auf dem Gel&#228;nde des Saarlandmuseums war ein Weiterbetrieb des Restaurants im Saarlandmuseum nicht mehr m&#246;glich. Deshalb wurde der bis zum August 2013 laufende Pachtvertrag vorzeitig im Sommer 2009 aufgel&#246;st. Der P&#228;chter erhielt daf&#252;r eine Entsch&#228;digungszahlung von 310.000 Euro von der Stiftung. Aus Sicht des Rechnungshofs ist die Summe um mindestens 100.000 Euro zu hoch. Der Stiftungsvorstand  habe es vers&#228;umt, den P&#228;chter rechtzeitig zu informieren. Das im August 2003 laufende Pachtverh&#228;ltnis war urspr&#252;nglich auf f&#252;nf Jahre festgelegt, doch der P&#228;chter zog eine vorzeitige Option auf Verl&#228;ngerung, obwohl ihm bekannt gewesen sein m&#252;sse, dass eine Weiternutzung nicht m&#246;glich sei. Der Gastronom wollte eine Abfindung von 539.000 Euro und habe letztlich nach Verhandlungen 310.000 Euro erhalten. Das sei zu hoch, so der Landesrechnungshof, man h&#228;tte es im Zweifelsfalle auf einen Rechtsstreit ankommen lassen sollen, so die Pr&#252;fer. </p>
<p>Inzwischen rumort es im Saarland. SPD-Generalsekret&#228;r Reinhold Jost fordert umfassende Aufkl&#228;rung von der Landesregierung und eine Suspendierung Melchers. Die LINKE ist entsetzt ob der dekadenten V&#246;llerei auf Steuerzahlers Kosten. Staatskanzleichef und Minister f&#252;r Kultur Karl Rauber (CDU) verspricht baldige Aufkl&#228;rung, schont seinen Stiftungsvorstand aber bisher. Den Chef des V&#246;lklinger Weltkulturerbes Meinrad Maria Grewenig packt anscheinend die Angst und er schimpft, dass man so mit F&#252;hrungskr&#228;ften nicht umgehen k&#246;nne: &#8220;Das wirft kein gutes Licht auf das Saarland.&#8221; Grewenig warnt vor &#8220;Provinzniveau&#8221; im Lande.</p>
<p>Und Melcher? Der gibt sich zerknirscht und f&#252;rchtet um seine Karriere. In einem Gespr&#228;ch mit der Saarbr&#252;cker Zeitung betonte er, sicher zu sein, keine juristische Verfehlung begangen zu haben und verspricht, den Schaden wieder gut zu machen. Rund 30.000 Euro m&#252;sste Melcher dann zur&#252;ckzahlen. Er sieht sich im recht, habe sein Spesenkonto nie &#252;berzogen und es gab nie Beanstandungen des Kuratoriums. Kein Wunder. Die ehrenamtlichen Kuratoren haben die Belege nie wirklich gesehen. Melcher gab diese an den ihm unterstellten Verwaltungsleiter weiter und der hatte keine Beanstandungen.</p>
<p>Der Fall wirft zwei Fragen auf. Warum haben die Kontrollinstanzen versagt? Ganz einfach: Weil es keine gab. Der dem Stiftungsvorstand Melcher unterstellte Verwaltungsleiter wird seinen Vorgesetzten kaum anschw&#228;rzen oder ihn wegen seiner Spesenpraxis r&#252;gen. Das Kuratorium der Stiftung und das zust&#228;ndige Ministerium haben sich nie f&#252;r die Spesenpraxis interessiert. Ein leicht zu l&#246;sendes Problem, in dem man die Zust&#228;ndigkeit f&#252;r die Kontrolle des Stiftungsvorstandes in das Ministerium verlagert und einen gleichberechtigten kaufm&#228;nnischen Leiter neben Melcher installiert.</p>
<p>Viel interessanter ist aber die Frage: Wie viel Geld darf der Chef eines Museums f&#252;r Reisen und Restaurantbesuche ausgeben? Ein Museumsdirektor muss viel reisen. Er muss Kontakte pflegen, muss sich mit Sammlern und Leihgebern treffen, wichtige Ausstellungen und Kongresse besuchen, das Land und seine Museen repr&#228;sentieren. Dazu geh&#246;rt auch, dass der Museumsdirektor nat&#252;rlich nicht in einer Jugendherberge schl&#228;ft und G&#246;nner und Kollegen zum Imbiss einl&#228;dt. Wer &#252;ber Millionenwerte verhandelt, sollte sich tats&#228;chlich im entsprechenden Umfeld bewegen d&#252;rfen. Dies muss aber transparent geschehen und nach dem Motto: So viel wie n&#246;tig, so wenig wie m&#246;glich. Doch Melcher hat &#252;berzogen. Zu viele Belege, zu viel Geld f&#252;r ihn und seine Frau mit zu hohen Kosten. Wie will man dem Steuerzahler vermitteln, dass der Museumschef und seine Frau auf Kosten der Steuerzahler f&#252;r knapp 600 Euro speist?</p>
<p>Wahrscheinlich hat Melcher juristisch nichts falsch gemacht, auch wenn die Staatsanwaltschaft vom Anfangsverdacht der Untreue ausgeht und ermittelt. Ein bisschen mehr Fingerspitzengef&#252;hl h&#228;tte aber gut getan. Vielleicht w&#228;re ein Spesenkonto speziell f&#252;r die Repr&#228;sentationspflichten nicht verkehrt und eine L&#246;sung.</p>
<p>Melcher verdient ausgezeichnet und muss viel leisten. Anders als sein Vorg&#228;nger G&#252;se ist er nicht mehr nur f&#252;r das Saarlandmuseum zust&#228;ndig. Dort muss er sich um das Tagesgesch&#228;ft und den Bau des neuen Ausstellungspavillons k&#252;mmern. Au&#223;erdem musste Melcher die zuvor von einem zweik&#246;pfigen ehrenamtlichen Stiftungsvorstand gef&#252;hrten Personal- und Finanzgesch&#228;fte &#252;bernehmen.  Vielleicht war auch das ein Fehler. Man hat Melcher zu viel aufgeb&#252;rdet und ihn dann alleine gelassen. Nicht das Melcher ein Opfer der Umst&#228;nde w&#228;re, doch das sollte man ihm das zu Gute halten. Sollte Melcher bleiben, wird es sich in Zukunft vielleicht wieder mehr um die kunstwissenschaftliche Arbeit k&#252;mmern. Denn da gibt es genug Verbesserungsm&#246;glichkeiten. Sch&#246;ne und innovative Ausstellungen sind harte Arbeit &#8211; nur leider selten in teuren Restaurants. Wie Melcher bei all den anderen Aufgaben noch Zeit als Kuratoren haben sollte, bleibt ein R&#228;tsel.</p>
<p><strong>Ein kleiner Hinweis</strong>: Alle Kommentare, die die sofortige Aufl&#246;sung des Saarlandes fordern, werden von mir als Saarl&#228;nder nat&#252;rlich gel&#246;scht! <img src='http://www.360-grad-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Und: nat&#252;rlich ist das Saarland nicht provinziell, sondern ein kleiner, sch&#246;ner und mond&#228;ner Landstrich im Herzen Europas!</p>
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		<title>Und wieder&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 15:22:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8230;geht ein Jahr zu Ende. Ich w&#252;nsche allen Leserinnen und Lesern ein friedliches und frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 360° macht Pause bis zum 04. Januar 2009.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;geht ein Jahr zu Ende. Ich w&#252;nsche allen Leserinnen und Lesern ein friedliches und frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.</p>
<p>360° macht Pause bis zum 04. Januar 2009.</p>
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		<title>Pause</title>
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		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 12:32:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser, 360° g&#246;nnt sich Urlaub und macht bis zum 31. August 2009 Pause!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserinnen und Leser, 360° g&#246;nnt sich Urlaub und macht bis zum 31. August 2009 Pause!</p>
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		<title>Urlaubstipp: Pilgertour zu Picassos Grab</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 10:12:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Kunst im 20. Jahrhundert]]></category>
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		<category><![CDATA[Cezanne]]></category>
		<category><![CDATA[Picasso]]></category>
		<category><![CDATA[Sainte-Victoire2009]]></category>
		<category><![CDATA[Vauvenargues]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Provence und die nahe gelegene Côte d&#8217;Azur sind ein sch&#246;nes und empfehlenswertes Urlaubsziel. F&#252;r jeden ist es etwas dabei, die wildromantische Landschaft der Provence, mond&#228;ne St&#228;dte an der Côte d&#8217;Azur, sch&#246;ne Str&#228;nde, gutes Wetter, tolle Weine und noch besseres Essen&#8230; Auch K&#252;nstler wussten die Region zu sch&#228;tzen. Licht und Farben sind hier ganz anders [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Provence und die nahe gelegene Côte d&#8217;Azur sind ein sch&#246;nes und empfehlenswertes Urlaubsziel. F&#252;r jeden ist es etwas dabei, die wildromantische Landschaft der Provence, mond&#228;ne St&#228;dte an der Côte d&#8217;Azur, sch&#246;ne Str&#228;nde, gutes Wetter, tolle Weine und noch besseres Essen&#8230; Auch K&#252;nstler wussten die Region zu sch&#228;tzen. Licht und Farben sind hier ganz anders als im manchmal tristen Paris. Van Gogh lebte einige Monate hier und auch Gauguin kam in die Provence. Am innigsten verbunden war jedoch Cézanne mit der Region, besonders angetan hatte es ihm der Blick von seinem Atelier in Aix-en-Provence auf die Montagne Sainte-Victoire, deren Massiv er in zahlreichen Bildern und in vielen Variationen verewigte.</p>
<p>Am Fu&#223;e des Bergmassivs liegt das kleine &#214;rtchen Vauvenargues, das von einem romantischen Schloss &#252;berragt wird. Dieses Anwesen erwarb Picasso 1958, lebte dort bis 1960 und nutze das Schloss als Atelier bis zu seinem Tod im Jahre 1973. Geerbt hat Chateaux de Vauvenargues Catherine Hutin, die Tochter von Picassos Frau Jacqueline aus erster Ehe. Seitdem ist das Haus verschlossen und nur den Mitgliedern der Familie Picasso zug&#228;nglich.</p>
<p style="text-align:center;"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/vaunenargues.jpg" alt="Chateau de Vaunenargues" title="Chateau de Vaunenargues" width="500" height="334" class="alignnone size-full wp-image-981" /></p>
<p class="bu">Der malerische Ort Vauvenargues, im Vordergrund das gleichnamige Chateau<br />
Foto: Marie de Vauvenargues</p>
<p>Hutin wollte das Schloss langfristig f&#252;r den Tourismus &#246;ffnen, doch die Einwohner des Ortes wehrten sich. Sie wollten keien Massentourismus in ihrem Ort und protestierten &#8211; nicht ganz unverst&#228;ndlich. Also entschloss man sich, dass Chateau wenigstens einen Sommer lang unter Auflagen f&#252;r Besucher zug&#228;nglich zu machen. Nur in Gruppen und h&#246;chstens 75 Personen pro Tag d&#252;rfen noch bis zum 27. September 2009 das Schloss besichtigen. Danach ist Schluss.</p>
<p>Die wichtigsten R&#228;ume d&#252;rfen besichtigt werden: Schlafzimmer, Esszimmer, Badezimmer und Atelier, die R&#228;ume, in denen sich auch Picasso haupts&#228;chlich aufhielt. Die R&#228;ume sind spartanisch eingerichtet. Picasso hing Werke von K&#252;nstlerkollegen auf, seine eigenen Bilder und Skulpturen bereicherten das Haus ebenfalls. Im Badezimmer prangt eine Wandmalerei, ein musizierender Faun, und das Kopfteil des Bettes sowie der Teppich im Schlafzimmer sind ebenfalls von Picasso entworfen worden. Im weitl&#228;ufigen Park liegen die Gr&#228;ber von Picasso und Jacqueline, die ebenfalls besichtigt werden k&#246;nnen.</p>
<p>Wer nicht nach S&#252;dfrankreich pilgern kann oder will, dem sei das bei <a href="http://www.feymedia.net/" target="_blank">Feymedia erschienene Buch &#8220;Picassos H&#228;user&#8221;</a> empfohlen. Der opulente Bildband beleuchtet Picassos Villen und Anwesen in Cannes, Vallauris, Mougins und das Chateau in Vauvenargues.</p>
<p>Weitere Informationen und Buchungen im <a href="http://www.museegranet-aixenprovence.fr" target="_blank">Musée Grant</a>, in dem zeitgleich die Ausstellung &#8220;Picasso Cézanne&#8221; zu sehen ist.</p>
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		<title>360° twittert ab heute</title>
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		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 16:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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		<description><![CDATA[Ab heute kann man auch bei twitter &#252;ber 360° auf dem Laufenden bleiben. Wer einen Account bei twitter hat, klickt einfach rechts in der Sidebar unter Feeds auf twitter und dann auf &#8220;follow&#8221;. Wer noch keinen Account hat, muss sich in ein paar Schritten einen anlegen. Dann bekommt man kurze Textnachrichten mit den &#220;berschriften der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab heute kann man auch bei <a href="http://www.twitter.com" target="_blank">twitter</a> &#252;ber 360° auf dem Laufenden bleiben. Wer einen Account bei twitter hat, klickt einfach rechts in der Sidebar unter Feeds auf twitter  und dann auf &#8220;follow&#8221;. Wer noch keinen Account hat, muss sich in ein paar Schritten einen anlegen. Dann bekommt man kurze Textnachrichten mit den &#220;berschriften der Artikel und einem Link, wenn ich hier etwas Neues publiziert habe. Vorteilhaft ist das insbesondere, wen man die Artikel auf dem Handy lesen m&#246;chte. Viel Spa&#223;!</p>
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		<title>Frohe Weihnachten</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 10:09:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich w&#252;nsche allen Leserinnen und Lesern von 360° ein sch&#246;nes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.</p>
<p>360° macht jetzt bis zum 04. Januar 2009 Pause.</p>
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