<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>360° &#187; Allgemein</title>
	<atom:link href="http://www.360-grad-blog.de/category/allgemein/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.360-grad-blog.de</link>
	<description>DER KUNSTBLOG</description>
	<lastBuildDate>Tue, 10 Aug 2010 19:29:14 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.0.1</generator>
		<item>
		<title>Ist das Saarland provinziell?</title>
		<link>http://www.360-grad-blog.de/2010/07/20/ist-das-saarland-provinizell/</link>
		<comments>http://www.360-grad-blog.de/2010/07/20/ist-das-saarland-provinizell/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 20 Jul 2010 09:47:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ralph Melcher]]></category>
		<category><![CDATA[Saarland]]></category>
		<category><![CDATA[Saarlandmuseum]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung Saarländischer Kulturbesitz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.360-grad-blog.de/?p=1178</guid>
		<description><![CDATA[Dr. Ralph Melcher ist Vorstand der Stiftung Saarl&#228;ndischer Kulturbesitz. Unter ihrem Dach vereint die SSK die wichtigsten Museen des Saarlandes. Doch die Stiftung und ihr Chef haben ein Problem. Schon im letzen Jahr wurde angesichts der Ausschreibung f&#252;r einen vierten Pavillon des Saarlandmuseums heftig gestritten, ob es dabei mit rechten Dingen zuging, weil der Siegerentwurf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dr. Ralph Melcher ist Vorstand der Stiftung Saarl&#228;ndischer Kulturbesitz. Unter ihrem Dach vereint die SSK die wichtigsten Museen des Saarlandes. Doch die Stiftung und ihr Chef haben ein Problem.</p>
<p>Schon im letzen Jahr wurde angesichts der Ausschreibung f&#252;r einen vierten Pavillon des Saarlandmuseums heftig gestritten, ob es dabei mit rechten Dingen zuging, weil der Siegerentwurf nicht den Vorgaben der Wettbewerbsausschreibung entsprach. B&#252;rger und Stadtverwaltung waren mit dem ausgesuchten Entwurf nicht einverstanden, weil man Angst hatte, dass der Anbau nicht in das Stadtbild und zum Museum passen k&#246;nnte. Gerade erst hatten sich die Wogen gegl&#228;ttet. Nun gibt es einen Bericht der saarl&#228;ndischen Rechnungshofes, der das Finanzgebahren der Stiftung unter die Lupe nahm und gleich mehrere Dinge beanstandete.</p>
<p>Die Pr&#252;fer werfen dem promovierten Kunsthistoriker Melcher laut der Saarbr&#252;cker Zeitung vor, auf Dienstreisen in Begleitung seiner Ehefrau Steuergelder verschwendet zu haben. So soll Melcher ins Luxushotels abgestiegen sein und in den teuersten Restaurants diniert haben. Dabei soll er unter anderem in einem Restaurant 594 Euro ausgegeben haben, darunter waren zwei Flaschen Wein f&#252;r jeweils 120 Euro. Bei Reisen nach Marbella, Venedig, London, Berlin, Paris und Wolfsburg soll Melcher schon mal bis zu 465 Euro pro Nacht bezahlt haben. Insgesamt habe Melcher zwischen im untersuchten Zeitraum zwischen 2006 und 2008 119 Belege (rund 20.500 Euro) aus der gehobenen Kategorie abgerechnet haben, darunter auch Einladungen an den ehemaligen Bildungsminister und jetzigen Fraktionsvorsitzenden der CDU-Landtagsfraktion Schreiner und die Bildungsministerin Kramp-Karrenbauer.</p>
<p>Als problematisch gilt auch eine Gehalterh&#246;hung im Jahr 2007 um gro&#223;z&#252;gige 3000 Euro. Melcher erhielt bei seiner Anstellung am 1. Januar 2004 das 1,4 fache der Verg&#252;tungsgruppe I des Bundesangestelltentarifvertrages. Dies bedeutete damals nach Recherchen der SZ rund 6000 Euro monatlich. Doch schon ein Jahr vor Ablauf seines Vertrages wurde mit Wirkung zum 1. Janur 2008 ein &#196;nderungsvertrag „auf Grund seines au&#223;erordentlichen Engagements f&#252;r die Stiftung“ unterzeichnet. Melcher bekam das 1,85-fache der Entgeltgruppe 15, Stufe 5 des Tarifvertrages der L&#228;nder. Dies d&#252;rfte einem Gehalt von etwa 9500 Euro entsprechen. Schon seit August 2006 wurde Melcher eine zus&#228;tzliche Sonderzahlung von monatlich 1250 Euro gew&#228;hrt. Die Extra-Finanzspritze wurde, so der Rechnungshof, mit „&#252;ber die normalen Dienstaufgaben hinaus gehendem zus&#228;tzlichem Arbeitsaufwand im Rahmen des Bauvorhabens Vierter Pavillon“ begr&#252;ndet.</p>
<p>Unter dem Strich wird Melchers Gehalt auf 10 700 Euro gesch&#228;tzt. Damit geh&#246;re der Stiftungschef nach Feststellungen der Pr&#252;fer im bundesweiten Vergleich zu den Top-Verdienern der Museumsszene. Der Rechnungshof startete eine Umfrage in den Bundesl&#228;ndern mit vergleichbaren Einrichtungen. Resultat: „Nach dem derzeitigen Kenntnisstand erh&#228;lt kein einziger Leiter der in den bundesweiten Vergleich einbezogenen 21 Einrichtungen ein mit den Bez&#252;gen des SSK-Vorstandes vergleichbares Gehalt.“ Die Forderung des Rechnungshofes ist eine Reduzierung des Gehalts auf etwa 6700 Euro.</p>
<p>Das damit eingesparte Geld soll, so ein Vorschlag der Pr&#252;fer, in die Stelle eines gleichberechtigten und gleichbezahlten kaufm&#228;nnischen Leiters neben dem kunstwissenschaftlichen Vorstand investiert werden. Diese Doppelspitze k&#246;nnte unter dem Strich „kostenneutral“ realisiert werden, denn die Stelle des derzeitigen Verwaltungsleiters solle dann wegfallen. Keine schlechte Idee und bei vergleichbaren Einrichtungen l&#228;ngst Gang und G&#228;be.</p>
<p>Doch der Rechnungshof beanstandet noch mehr. Wegen des Baus des vierten Ausstellungspavillons auf dem Gel&#228;nde des Saarlandmuseums war ein Weiterbetrieb des Restaurants im Saarlandmuseum nicht mehr m&#246;glich. Deshalb wurde der bis zum August 2013 laufende Pachtvertrag vorzeitig im Sommer 2009 aufgel&#246;st. Der P&#228;chter erhielt daf&#252;r eine Entsch&#228;digungszahlung von 310.000 Euro von der Stiftung. Aus Sicht des Rechnungshofs ist die Summe um mindestens 100.000 Euro zu hoch. Der Stiftungsvorstand  habe es vers&#228;umt, den P&#228;chter rechtzeitig zu informieren. Das im August 2003 laufende Pachtverh&#228;ltnis war urspr&#252;nglich auf f&#252;nf Jahre festgelegt, doch der P&#228;chter zog eine vorzeitige Option auf Verl&#228;ngerung, obwohl ihm bekannt gewesen sein m&#252;sse, dass eine Weiternutzung nicht m&#246;glich sei. Der Gastronom wollte eine Abfindung von 539.000 Euro und habe letztlich nach Verhandlungen 310.000 Euro erhalten. Das sei zu hoch, so der Landesrechnungshof, man h&#228;tte es im Zweifelsfalle auf einen Rechtsstreit ankommen lassen sollen, so die Pr&#252;fer. </p>
<p>Inzwischen rumort es im Saarland. SPD-Generalsekret&#228;r Reinhold Jost fordert umfassende Aufkl&#228;rung von der Landesregierung und eine Suspendierung Melchers. Die LINKE ist entsetzt ob der dekadenten V&#246;llerei auf Steuerzahlers Kosten. Staatskanzleichef und Minister f&#252;r Kultur Karl Rauber (CDU) verspricht baldige Aufkl&#228;rung, schont seinen Stiftungsvorstand aber bisher. Den Chef des V&#246;lklinger Weltkulturerbes Meinrad Maria Grewenig packt anscheinend die Angst und er schimpft, dass man so mit F&#252;hrungskr&#228;ften nicht umgehen k&#246;nne: &#8220;Das wirft kein gutes Licht auf das Saarland.&#8221; Grewenig warnt vor &#8220;Provinzniveau&#8221; im Lande.</p>
<p>Und Melcher? Der gibt sich zerknirscht und f&#252;rchtet um seine Karriere. In einem Gespr&#228;ch mit der Saarbr&#252;cker Zeitung betonte er, sicher zu sein, keine juristische Verfehlung begangen zu haben und verspricht, den Schaden wieder gut zu machen. Rund 30.000 Euro m&#252;sste Melcher dann zur&#252;ckzahlen. Er sieht sich im recht, habe sein Spesenkonto nie &#252;berzogen und es gab nie Beanstandungen des Kuratoriums. Kein Wunder. Die ehrenamtlichen Kuratoren haben die Belege nie wirklich gesehen. Melcher gab diese an den ihm unterstellten Verwaltungsleiter weiter und der hatte keine Beanstandungen.</p>
<p>Der Fall wirft zwei Fragen auf. Warum haben die Kontrollinstanzen versagt? Ganz einfach: Weil es keine gab. Der dem Stiftungsvorstand Melcher unterstellte Verwaltungsleiter wird seinen Vorgesetzten kaum anschw&#228;rzen oder ihn wegen seiner Spesenpraxis r&#252;gen. Das Kuratorium der Stiftung und das zust&#228;ndige Ministerium haben sich nie f&#252;r die Spesenpraxis interessiert. Ein leicht zu l&#246;sendes Problem, in dem man die Zust&#228;ndigkeit f&#252;r die Kontrolle des Stiftungsvorstandes in das Ministerium verlagert und einen gleichberechtigten kaufm&#228;nnischen Leiter neben Melcher installiert.</p>
<p>Viel interessanter ist aber die Frage: Wie viel Geld darf der Chef eines Museums f&#252;r Reisen und Restaurantbesuche ausgeben? Ein Museumsdirektor muss viel reisen. Er muss Kontakte pflegen, muss sich mit Sammlern und Leihgebern treffen, wichtige Ausstellungen und Kongresse besuchen, das Land und seine Museen repr&#228;sentieren. Dazu geh&#246;rt auch, dass der Museumsdirektor nat&#252;rlich nicht in einer Jugendherberge schl&#228;ft und G&#246;nner und Kollegen zum Imbiss einl&#228;dt. Wer &#252;ber Millionenwerte verhandelt, sollte sich tats&#228;chlich im entsprechenden Umfeld bewegen d&#252;rfen. Dies muss aber transparent geschehen und nach dem Motto: So viel wie n&#246;tig, so wenig wie m&#246;glich. Doch Melcher hat &#252;berzogen. Zu viele Belege, zu viel Geld f&#252;r ihn und seine Frau mit zu hohen Kosten. Wie will man dem Steuerzahler vermitteln, dass der Museumschef und seine Frau auf Kosten der Steuerzahler f&#252;r knapp 600 Euro speist?</p>
<p>Wahrscheinlich hat Melcher juristisch nichts falsch gemacht, auch wenn die Staatsanwaltschaft vom Anfangsverdacht der Untreue ausgeht und ermittelt. Ein bisschen mehr Fingerspitzengef&#252;hl h&#228;tte aber gut getan. Vielleicht w&#228;re ein Spesenkonto speziell f&#252;r die Repr&#228;sentationspflichten nicht verkehrt und eine L&#246;sung.</p>
<p>Melcher verdient ausgezeichnet und muss viel leisten. Anders als sein Vorg&#228;nger G&#252;se ist er nicht mehr nur f&#252;r das Saarlandmuseum zust&#228;ndig. Dort muss er sich um das Tagesgesch&#228;ft und den Bau des neuen Ausstellungspavillons k&#252;mmern. Au&#223;erdem musste Melcher die zuvor von einem zweik&#246;pfigen ehrenamtlichen Stiftungsvorstand gef&#252;hrten Personal- und Finanzgesch&#228;fte &#252;bernehmen.  Vielleicht war auch das ein Fehler. Man hat Melcher zu viel aufgeb&#252;rdet und ihn dann alleine gelassen. Nicht das Melcher ein Opfer der Umst&#228;nde w&#228;re, doch das sollte man ihm das zu Gute halten. Sollte Melcher bleiben, wird es sich in Zukunft vielleicht wieder mehr um die kunstwissenschaftliche Arbeit k&#252;mmern. Denn da gibt es genug Verbesserungsm&#246;glichkeiten. Sch&#246;ne und innovative Ausstellungen sind harte Arbeit &#8211; nur leider selten in teuren Restaurants. Wie Melcher bei all den anderen Aufgaben noch Zeit als Kuratoren haben sollte, bleibt ein R&#228;tsel.</p>
<p><strong>Ein kleiner Hinweis</strong>: Alle Kommentare, die die sofortige Aufl&#246;sung des Saarlandes fordern, werden von mir als Saarl&#228;nder nat&#252;rlich gel&#246;scht! <img src='http://www.360-grad-blog.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  Und: nat&#252;rlich ist das Saarland nicht provinziell, sondern ein kleiner, sch&#246;ner und mond&#228;ner Landstrich im Herzen Europas!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.360-grad-blog.de/2010/07/20/ist-das-saarland-provinizell/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>In eigener Sache: Flattr</title>
		<link>http://www.360-grad-blog.de/2010/06/09/in-eigener-sache-flattr/</link>
		<comments>http://www.360-grad-blog.de/2010/06/09/in-eigener-sache-flattr/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 18:22:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Flattr]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.360-grad-blog.de/?p=1153</guid>
		<description><![CDATA[So, die Arbeiten an meinem Buch gehen dem Ende entgegen, ich habe also wieder mehr Zeit, mich dem Blog zu widmen, den ich in letzter Zeit str&#228;flich vernachl&#228;ssigt habe. Ihr d&#252;rft also k&#252;nftig wieder h&#228;ufiger neue Artikel lesen. Eine kleine Neuerung findet sich rechts in der Sidebar. Dort ist ein kleiner bunter Button von Flattr, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, die Arbeiten an meinem Buch gehen dem Ende entgegen, ich habe also wieder mehr Zeit, mich dem Blog zu widmen, den ich in letzter Zeit str&#228;flich vernachl&#228;ssigt habe. Ihr d&#252;rft also k&#252;nftig wieder h&#228;ufiger neue Artikel lesen.</p>
<p>Eine kleine Neuerung findet sich rechts in der Sidebar. Dort ist ein kleiner bunter Button von Flattr, den man allerdings nur sieht, wenn man den Artikel als Einzelartikel liest und nicht, wenn man die Indexseite sieht. Der Grund: Der Blinki-blinki-bunt-bunt-Button sieht nicht so sch&#246;n aus und zerst&#246;rt das Design der Seite.  Flattr ist ein relativ neuer Micro-Paymentdienst oder in verst&#228;ndlichem Deutsch: ein Dienst, mit dem man kleinere Betr&#228;ge f&#252;r Artikel zahlen kann, wenn sie gefallen. Eine kleine Kaffeekasse also. Das Prinzip funktioniert ganz einfach: Man meldet sich bei Flattr an und legt einen Betrag fest, den man monatlich f&#252;r Online-Inhalte ausgeben will. Dann klickt man immer dort, wo einem etwas gut gef&#228;llt, auf den Button. Am Ende des Monats wird die vorher festgelegte Gesamtsumme auf die angeklickten Artikel verteilt. Wer also zwei Euro pro Monat f&#252;r Online-Inhalte ausgeben will und zehn mal geklickt hat, schenkt jedem Autor zwanzig Cent, klickt er zwanzig Mal auf einen Flattr-Button, bekommt jeder Autor bzw. jeder Klick wenn Artikel eines Autors mehrfach angeklickt werden, zehn Cent. Ganz sch&#246;n ist auch die Idee des Gebens and Nehmens, denn man kann nur etwas bekommen, wenn man auch selbst etwas verteilt. Weitere Informationen gibt es bei <a href="http://www.flattr.com" target="_blank">Flattr</a>.</p>
<p>Eine sch&#246;ne Idee, die erst am Anfang steht, aber sich hoffentlich durchsetzt und so Qualit&#228;t im Netz belohnt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.360-grad-blog.de/2010/06/09/in-eigener-sache-flattr/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Und wieder&#8230;</title>
		<link>http://www.360-grad-blog.de/2009/12/18/und-wieder/</link>
		<comments>http://www.360-grad-blog.de/2009/12/18/und-wieder/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 18 Dec 2009 15:22:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.360-grad-blog.de/?p=1079</guid>
		<description><![CDATA[&#8230;geht ein Jahr zu Ende. Ich w&#252;nsche allen Leserinnen und Lesern ein friedliches und frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 360° macht Pause bis zum 04. Januar 2009.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8230;geht ein Jahr zu Ende. Ich w&#252;nsche allen Leserinnen und Lesern ein friedliches und frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.</p>
<p>360° macht Pause bis zum 04. Januar 2009.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.360-grad-blog.de/2009/12/18/und-wieder/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Pause</title>
		<link>http://www.360-grad-blog.de/2009/08/15/pause/</link>
		<comments>http://www.360-grad-blog.de/2009/08/15/pause/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 15 Aug 2009 12:32:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.360-grad-blog.de/?p=987</guid>
		<description><![CDATA[Liebe Leserinnen und Leser, 360° g&#246;nnt sich Urlaub und macht bis zum 31. August 2009 Pause!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Leserinnen und Leser, 360° g&#246;nnt sich Urlaub und macht bis zum 31. August 2009 Pause!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.360-grad-blog.de/2009/08/15/pause/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Urlaubstipp: Pilgertour zu Picassos Grab</title>
		<link>http://www.360-grad-blog.de/2009/08/10/urlaubstipp-pilgertour-zu-picassos-grab/</link>
		<comments>http://www.360-grad-blog.de/2009/08/10/urlaubstipp-pilgertour-zu-picassos-grab/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 10:12:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst im 20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Museen und Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Cezanne]]></category>
		<category><![CDATA[Picasso]]></category>
		<category><![CDATA[Sainte-Victoire2009]]></category>
		<category><![CDATA[Vauvenargues]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.360-grad-blog.de/?p=978</guid>
		<description><![CDATA[Die Provence und die nahe gelegene Côte d&#8217;Azur sind ein sch&#246;nes und empfehlenswertes Urlaubsziel. F&#252;r jeden ist es etwas dabei, die wildromantische Landschaft der Provence, mond&#228;ne St&#228;dte an der Côte d&#8217;Azur, sch&#246;ne Str&#228;nde, gutes Wetter, tolle Weine und noch besseres Essen&#8230; Auch K&#252;nstler wussten die Region zu sch&#228;tzen. Licht und Farben sind hier ganz anders [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Provence und die nahe gelegene Côte d&#8217;Azur sind ein sch&#246;nes und empfehlenswertes Urlaubsziel. F&#252;r jeden ist es etwas dabei, die wildromantische Landschaft der Provence, mond&#228;ne St&#228;dte an der Côte d&#8217;Azur, sch&#246;ne Str&#228;nde, gutes Wetter, tolle Weine und noch besseres Essen&#8230; Auch K&#252;nstler wussten die Region zu sch&#228;tzen. Licht und Farben sind hier ganz anders als im manchmal tristen Paris. Van Gogh lebte einige Monate hier und auch Gauguin kam in die Provence. Am innigsten verbunden war jedoch Cézanne mit der Region, besonders angetan hatte es ihm der Blick von seinem Atelier in Aix-en-Provence auf die Montagne Sainte-Victoire, deren Massiv er in zahlreichen Bildern und in vielen Variationen verewigte.</p>
<p>Am Fu&#223;e des Bergmassivs liegt das kleine &#214;rtchen Vauvenargues, das von einem romantischen Schloss &#252;berragt wird. Dieses Anwesen erwarb Picasso 1958, lebte dort bis 1960 und nutze das Schloss als Atelier bis zu seinem Tod im Jahre 1973. Geerbt hat Chateaux de Vauvenargues Catherine Hutin, die Tochter von Picassos Frau Jacqueline aus erster Ehe. Seitdem ist das Haus verschlossen und nur den Mitgliedern der Familie Picasso zug&#228;nglich.</p>
<p style="text-align:center;"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/vaunenargues.jpg" alt="Chateau de Vaunenargues" title="Chateau de Vaunenargues" width="500" height="334" class="alignnone size-full wp-image-981" /></p>
<p class="bu">Der malerische Ort Vauvenargues, im Vordergrund das gleichnamige Chateau<br />
Foto: Marie de Vauvenargues</p>
<p>Hutin wollte das Schloss langfristig f&#252;r den Tourismus &#246;ffnen, doch die Einwohner des Ortes wehrten sich. Sie wollten keien Massentourismus in ihrem Ort und protestierten &#8211; nicht ganz unverst&#228;ndlich. Also entschloss man sich, dass Chateau wenigstens einen Sommer lang unter Auflagen f&#252;r Besucher zug&#228;nglich zu machen. Nur in Gruppen und h&#246;chstens 75 Personen pro Tag d&#252;rfen noch bis zum 27. September 2009 das Schloss besichtigen. Danach ist Schluss.</p>
<p>Die wichtigsten R&#228;ume d&#252;rfen besichtigt werden: Schlafzimmer, Esszimmer, Badezimmer und Atelier, die R&#228;ume, in denen sich auch Picasso haupts&#228;chlich aufhielt. Die R&#228;ume sind spartanisch eingerichtet. Picasso hing Werke von K&#252;nstlerkollegen auf, seine eigenen Bilder und Skulpturen bereicherten das Haus ebenfalls. Im Badezimmer prangt eine Wandmalerei, ein musizierender Faun, und das Kopfteil des Bettes sowie der Teppich im Schlafzimmer sind ebenfalls von Picasso entworfen worden. Im weitl&#228;ufigen Park liegen die Gr&#228;ber von Picasso und Jacqueline, die ebenfalls besichtigt werden k&#246;nnen.</p>
<p>Wer nicht nach S&#252;dfrankreich pilgern kann oder will, dem sei das bei <a href="http://www.feymedia.net/" target="_blank">Feymedia erschienene Buch &#8220;Picassos H&#228;user&#8221;</a> empfohlen. Der opulente Bildband beleuchtet Picassos Villen und Anwesen in Cannes, Vallauris, Mougins und das Chateau in Vauvenargues.</p>
<p>Weitere Informationen und Buchungen im <a href="http://www.museegranet-aixenprovence.fr" target="_blank">Musée Grant</a>, in dem zeitgleich die Ausstellung &#8220;Picasso Cézanne&#8221; zu sehen ist.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.360-grad-blog.de/2009/08/10/urlaubstipp-pilgertour-zu-picassos-grab/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>360° twittert ab heute</title>
		<link>http://www.360-grad-blog.de/2009/01/16/360-twittert-ab-heute/</link>
		<comments>http://www.360-grad-blog.de/2009/01/16/360-twittert-ab-heute/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Jan 2009 16:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.360-grad-blog.de/?p=721</guid>
		<description><![CDATA[Ab heute kann man auch bei twitter &#252;ber 360° auf dem Laufenden bleiben. Wer einen Account bei twitter hat, klickt einfach rechts in der Sidebar unter Feeds auf twitter und dann auf &#8220;follow&#8221;. Wer noch keinen Account hat, muss sich in ein paar Schritten einen anlegen. Dann bekommt man kurze Textnachrichten mit den &#220;berschriften der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab heute kann man auch bei <a href="http://www.twitter.com" target="_blank">twitter</a> &#252;ber 360° auf dem Laufenden bleiben. Wer einen Account bei twitter hat, klickt einfach rechts in der Sidebar unter Feeds auf twitter  und dann auf &#8220;follow&#8221;. Wer noch keinen Account hat, muss sich in ein paar Schritten einen anlegen. Dann bekommt man kurze Textnachrichten mit den &#220;berschriften der Artikel und einem Link, wenn ich hier etwas Neues publiziert habe. Vorteilhaft ist das insbesondere, wen man die Artikel auf dem Handy lesen m&#246;chte. Viel Spa&#223;!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.360-grad-blog.de/2009/01/16/360-twittert-ab-heute/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frohe Weihnachten</title>
		<link>http://www.360-grad-blog.de/2008/12/20/frohe-weihnachten/</link>
		<comments>http://www.360-grad-blog.de/2008/12/20/frohe-weihnachten/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 10:09:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.360-grad-blog.de/?p=690</guid>
		<description><![CDATA[Ich w&#252;nsche allen Leserinnen und Lesern von 360° ein sch&#246;nes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. 360° macht jetzt bis zum 04. Januar 2009 Pause.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich w&#252;nsche allen Leserinnen und Lesern von 360° ein sch&#246;nes und besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.</p>
<p>360° macht jetzt bis zum 04. Januar 2009 Pause.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.360-grad-blog.de/2008/12/20/frohe-weihnachten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>R&#252;ckblick 2008</title>
		<link>http://www.360-grad-blog.de/2008/12/20/rueckblick-2008/</link>
		<comments>http://www.360-grad-blog.de/2008/12/20/rueckblick-2008/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Dec 2008 10:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.360-grad-blog.de/?p=688</guid>
		<description><![CDATA[Wie auch im letzten Jahr, soll es auch in diesem Jahr f&#252;r einige Akteure der Kunstwelt eine kleinere Ehrung geben. Beste Ausstellung: Kandinsky Absolut.Abstrakt, Lenbachhaus, M&#252;nchen Bestes Museum/ Kunsthalle: Museum Frieder Burda, Baden-Baden Beste Galerie: Galerie Lichtpunkt, M&#252;nchen K&#252;nstlerin des Jahres: Sabine Wild]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie auch im letzten Jahr, soll es auch in diesem Jahr f&#252;r einige Akteure der Kunstwelt eine kleinere Ehrung geben.</p>
<p>Beste Ausstellung: <a href="http://www.kandinsky-muenchen.de" target="_blank">Kandinsky Absolut.Abstrakt, Lenbachhaus, M&#252;nchen</a></p>
<p>Bestes Museum/ Kunsthalle: <a href="http://www.sammlung-frieder-burda.de" target="_blank">Museum Frieder Burda, Baden-Baden</a></p>
<p>Beste Galerie:  <a href="http://www.galerie-lichtpunkt.de" target="_blank">Galerie Lichtpunkt, M&#252;nchen</a></p>
<p>K&#252;nstlerin des Jahres: <a href="http://www.kunstwild.de" target="_blank">Sabine Wild</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.360-grad-blog.de/2008/12/20/rueckblick-2008/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sabine Wild in Stuttgart</title>
		<link>http://www.360-grad-blog.de/2008/12/12/sabine-wild-in-stuttgart/</link>
		<comments>http://www.360-grad-blog.de/2008/12/12/sabine-wild-in-stuttgart/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 15:07:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine Wild]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.360-grad-blog.de/?p=678</guid>
		<description><![CDATA[Sabine Wild, Stuttgarter Landtag, 2008 Bis zum 21. Februar 2009 ist in der Stuttgarter Galerie Dengler und Dengler die Ausstellung &#8220;Sightseeing&#8221; mit neuen und &#228;lteren Arbeiten der Fotografin Sabine Wild zu sehen. Ich hatte ja schon zwei Mal (hier und hier) etwas zu Sabine Wild geschrieben, die Galerie sagt es aber auch ganz sch&#246;n: Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/12/landtag.jpg" title="Sabine Wild, Stuttgarter Landtag, 2008" rel="lightbox"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/12/landtag-500x250.jpg" width="500" height="250" alt="Sabine Wild, Stuttgarter Landtag, 2008" title="Sabine Wild, Stuttgarter Landtag, 2008" width="500" height="250" class="alignnone size-medium wp-image-680" /></a></p>
<p class="bu">Sabine Wild, Stuttgarter Landtag, 2008</p>
<p>Bis zum 21. Februar 2009 ist in der Stuttgarter Galerie <a href="http://denglerunddengler.de" target="_blank">Dengler und Dengler</a> die Ausstellung &#8220;Sightseeing&#8221; mit neuen und &#228;lteren Arbeiten der Fotografin <a href="http://www.kunstwild.de/" target="_blank">Sabine Wild</a> zu sehen. Ich hatte ja schon zwei Mal (<a href="http://www.360-grad-blog.de/2008/03/18/aufrisse/" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.360-grad-blog.de/2008/08/15/sabine-wild-in-duesseldorf/" target="_blank">hier</a>) etwas zu Sabine Wild geschrieben, die Galerie sagt es aber auch ganz sch&#246;n:</p>
<blockquote><p>Die Verunkl&#228;rung der Details in scheinbar pastoser &#214;lfarbe, l&#228;&#223;t das einzelne Bauwerk in der Wirkung zur&#252;cktreten, zugunsten der st&#228;dtebaulichen Situation oder des einzelnen Bauk&#246;rpers im Stadtraum. Die n&#252;chterne K&#228;lte einer Glasfassade wird durch Malerei emotional &#252;berlagert. Gleichzeitig verweigert die digitale Malerei die pers&#246;nliche Geste, das was Harold Rosenberg die Spur des K&#252;nstlers genannt hatte. So stehen die zumeist menschenleeren Stadtbilder von Sabine Wild im Zentrum mehrerer Spannungsfelder, zwischen pr&#228;ziser Photographie und gestischer Malerei, zwischen technischer Perfektion ohne physische Ber&#252;hrung des Subjekts und der vermeintlichen Spuren des Subjektiven, zwischen Vernunft und Gef&#252;hl.</p></blockquote>
<p>Ich bin auch immer wieder versucht, die Bilder anzutatschen, um zu schauen, ob sie nicht doch gemalt wurden (nein, sind sie nat&#252;rlich nicht). Neben Arbeiten aus New York und Berlin sind auch Arbeiten von Stuttgarter Bauwerken zu sehen. Ich pers&#246;nlich kann &#252;ber die tollen  Arbeiten von Wild und ihre Technik immer wieder staunen. Unbedingt anschauen!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.360-grad-blog.de/2008/12/12/sabine-wild-in-stuttgart/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Die dunklen Seiten der sch&#246;nsten Sache</title>
		<link>http://www.360-grad-blog.de/2008/09/10/schoener-schweinkram-in-winterthur/</link>
		<comments>http://www.360-grad-blog.de/2008/09/10/schoener-schweinkram-in-winterthur/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 10 Sep 2008 13:22:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst im 20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Akt]]></category>
		<category><![CDATA[Aktfotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Andy Warhol]]></category>
		<category><![CDATA[Araki]]></category>
		<category><![CDATA[Brassaï]]></category>
		<category><![CDATA[Fotomuseum]]></category>
		<category><![CDATA[Hans Bellmer]]></category>
		<category><![CDATA[Man Ray]]></category>
		<category><![CDATA[Nan Goldin]]></category>
		<category><![CDATA[Nobuyoshi Araki]]></category>
		<category><![CDATA[Winterthur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.360-grad-blog.de/?p=508</guid>
		<description><![CDATA[Nobuyoshi Araki ist ein Star der Aktfotografie. In unendlich vielen Variationen sp&#252;rt er der Sexualit&#228;t in allen Facetten nach. Lust, Sex, Gewalt, Begierde, in seinen Arbeiten findet sich jede Facette der menschlichen Sexualit&#228;t. Seine Bilder h&#228;ngen in vielen Museen der Welt und doch wird immer wieder bezweifelt, dass Araki Kunst macht. Seine Bilder seien einfach [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nobuyoshi Araki ist ein Star der Aktfotografie. In unendlich vielen Variationen sp&#252;rt er der Sexualit&#228;t in allen Facetten nach. Lust, Sex, Gewalt, Begierde, in seinen Arbeiten findet sich jede Facette der menschlichen Sexualit&#228;t. Seine Bilder h&#228;ngen in vielen Museen der Welt und doch wird immer wieder bezweifelt, dass Araki Kunst macht. Seine Bilder seien einfach zu nah an der Pornografie. Ganz widersprechen kann man dem nicht, aber die Grenze ist wohl flie&#223;end.</p>
<p>In der Ausstellung &#8220;Darkside&#8221; im Fotomuseum Winterthur ist Araki unter anderem mit eine Bild einer liegenden Frau vertreten. Man sieht von ihr aber nur die Lippen und beim ersten Hinschauen ist man verdutzt. Hat der Fotograf hier etwa tats&#228;chlich das Intimste fotografiert? Erst beim zweiten Blick stellt man fest: nein, es ist der Mund einer Frau in Nahaufnahme. Araki spielt hier mit unseren Fantasien, er fotografiert Unverf&#228;ngliches, dies jedoch so geschickt, dass wir sogleich eine Assoziation zur Sexualit&#228;t entwickeln. </p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/07_stroemholm_300dpi.jpg" rel="lightbox[darkside]" title="Christer Str&#246;mholm, Place Blanche, 1960er, Sammlung Fotomuseum Winterthur, © Christer Str&#246;mholm Estate"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/07_stroemholm_300dpi.jpg" alt="" title="Christer Str&#246;mholm, Place Blanche, 1960er, Sammlung Fotomuseum Winterthur, © Christer Str&#246;mholm Estate" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-519" /></a> <a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/07woodman_300dpi.jpg" rel="lightbox[darkside]" title="Francesca Woodman, Untitled, Boulder, Colorado, 1972-1975, Courtesy of George und Betty Woodman und Marian Goodman Gallery, New York, © George Woodman"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/07woodman_300dpi.jpg" width="150" height="150" alt="" title="Francesca Woodman, Untitled, Boulder, Colorado, 1972-1975, Courtesy of George und Betty Woodman und Marian Goodman Gallery, New York, © George Woodman" class="alignnone size-thumbnail wp-image-518" /></a> <a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/17gelpke_300dpi.jpg" rel="lightbox[darkside]" title="André Gelpke, Wilbert, Salambo, St. Pauli, Hamburg, 1976, © André Gelpke"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/17gelpke_300dpi-150x150.jpg" alt="" title="André Gelpke, Wilbert, Salambo, St. Pauli, Hamburg, 1976, © André Gelpke" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-517" /></a> <a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/01coutts_300dpi.jpg" rel="lightbox[darkside]" title="John A.S. Coutts, Standing Female in Fetish Boots, 1936, Sammlung The Kinsey Institute, © Bizarre Publishing Company, New York"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/01coutts_300dpi-150x150.jpg" alt="" title="John A.S. Coutts, Standing Female in Fetish Boots, 1936, Sammlung The Kinsey Institute, © Bizarre Publishing Company, New York" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-516" /></a> <a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/10araki_300dpi.jpg" rel="lightbox[darkside]" title="Nobuyoshi Araki, Untitled, 1993 (Ohne Titel), Sammlung Thomas Koerfer, © Nobuyoshi Araki"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/10araki_300dpi.jpg" alt="" title="Nobuyoshi Araki, Untitled, 1993 (Ohne Titel), Sammlung Thomas Koerfer, © Nobuyoshi Araki" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-515" /></a> <a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/14_levinthal_300dpi.jpg" rel="lightbox[darkside]" title="David Levinthal, #120, 2000, Courtesy Galerie Xippas, Paris, © David Levinthal"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/09/14_levinthal_300dpi-150x150.jpg" alt="" title="David Levinthal, #120, 2000, Courtesy Galerie Xippas, Paris, © David Levinthal" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-529" /></a></p>
<p>Ganz anders Sylvia Plachy, die mit &#8220;Memories O&#8217; Love, Malibu&#8221; (1996), hinter den Kulissen eines Sexfilm fotografiert hat. Sexualit&#228;t wird so zu einem kommerziellen und wenig lustvollen Akt. &#220;berhaupt geht es in einigen Bildern kr&#228;ftig zur Sache. Kopulierende Paare, heterosexuelle und homosexuelle Szenen, Sado-Maso-Bilder, Geschlechtsteile in allen Variationen und erotische Meisterwerke aus der Anfangszeit der Aktfotografie, als selbst eine entbl&#246;&#223;te Brust noch Skandale ausl&#246;sen konnten. Heute schockt kaum noch eines der Bilder. Nur Anna Mendietas &#8220;Rape/ Murder Iowa&#8221; (1973) l&#228;sst den Betrachter fr&#246;steln. Eine Frau liegt entbl&#246;&#223;t &#252;ber einem Tisch, nur ihre Bluse tr&#228;gt sie noch. Den nackten Po hat sie dem Betrachter zugewandt, &#252;berall ist verschmiertes Blut, auf dem Tisch, auf dem K&#246;rper der Frau, am Tischbein.</p>
<p>Seit der Erfindung der Fotografie spielt sie in allen Bereichen unseres Lebens eine gro&#223;e Rolle, sowohl in der &#214;ffentlichkeit. die Werbung nutzt Fotografie, Medien nutzen das Foto als Dokumentationsmittel, die Boulevardpresse befriedigt unsere voyeuristischen Neigungen. Immer dann wenn es &#8220;dunkel&#8221; (engl. dark) wird, wo wir uns von der Gesellschaft zur&#252;ckziehen oder wo die Gesellschaft ein Tun ausgrenzt, wird die Fotografie f&#252;r Erotik und Sexualit&#228;t ein zentrales visuelles Instrument: als Dokument, als Stimulation, als Machtmittel und als k&#252;nstlerische Gestaltungsform.</p>
<p>Fotografie zeigt und stilisiert Lust und Leidenschaft, Fantasie und Begierde, Macht und Gewalt, Voyeurismus und Selbstdarstellung in der Sexualit&#228;t. Fantasieren und Begehren gehen mit der Fotografie einen aufregenden Pakt ein: Sexuelle Fantasien dr&#228;ngen nach Darstellung, suchen aktiv die<br />
Blossstellung – und die Fotografie nutzt mit ihrem eigenen voyeuristischen Zug die Kraft der<br />
(Bild-)Erotik f&#252;r ihre Zwecke, um stark und verf&#252;hrerisch zu sein. Dabei geht es immer auch um die Bilder, die wir uns von &#8220;Sexualit&#228;t&#8221; machen, um das endlose Verschwimmen von Fantasie und Realit&#228;t in den Fotografien. </p>
<p>Das Ausstellungs- und Buchprojekt Darkside des Fotomuseums Winterthur diskutiert wird die Fotografie als Darstellungsinstrument und als wichtigen visuellen Katalysator von Sexualit&#228;t und dokumentiert dessen Entwicklung. Ausgestellt sind Werke von mehr 150 Fotografen und Fotografinnen der vergangenen hundert Jahre. Mit dabei sind Stars wie Brassaï, Hans Bellmer, Man Ray, Pierre Molinier, von Germaine Krull, Ed van der Elsken, Walter Chappell, Robert Mapplethorpe, Andy Warhol, Nan Goldin, Nobuyoshi Araki, Daido Moriyama, Noritoshi Hirakawa, Arno Nollen, Paul Armand Gette. </p>
<p>Die Ausstellung &#8220;Darkside. Fotografische Begierde und fotografierte Sexualit&#228;t&#8221; ist noch bis zum 16. November 2008 im <a href="http://www.fotomuseum.ch" target="_blank">Fotomuseum Winterthur</a> zu sehen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.360-grad-blog.de/2008/09/10/schoener-schweinkram-in-winterthur/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
