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	<title>360° &#187; Antike und Mittelalter</title>
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		<title>Kaiser Konstantin h&#228;lt Einzug in Trier</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Jun 2007 09:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antike und Mittelalter]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist eine gigantische Schau: 1400 Exponate aus 20 L&#228;ndern und 160 Museen an drei Ausstellungsorten in Trier. Kaiser Konstantin I., auch Konstatin der Gro&#223;e, ist nach 1700 Jahren wieder in Trier. Dort hatte er nach seiner R&#252;ckkehr aus Britannien seine erste Kaiserresidenz errichtet. Kaiser Konstantins Verdienste sind nicht zu untersch&#228;tzen: Er errang die Herrschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist eine gigantische Schau: 1400 Exponate aus 20 L&#228;ndern und 160 Museen an drei Ausstellungsorten in Trier. Kaiser Konstantin I., auch Konstatin der Gro&#223;e, ist nach 1700 Jahren wieder in Trier. Dort hatte er nach seiner R&#252;ckkehr aus Britannien seine erste Kaiserresidenz errichtet.</p>
<p>Kaiser Konstantins Verdienste sind nicht zu untersch&#228;tzen: Er errang die Herrschaft im Westen Europas und einte als Alleinherrscher das R&#246;mische Reich. Konstantin gr&#252;ndete Byzantion (ihm zu Ehren sp&#228;ter Konstantinopel genannt und erst unter den T&#252;rken zu Istanbul umbenannt) und wurde zum Begr&#252;nder des Ostr&#246;mischen Reiches. Durch seinen Hinwendung zum Christentum verhalf er diesem zum Siegeszug. Mit dem Toleranzedikt von Mailand f&#252;hrte er die Religionsfreiheit ein und mit dem ersten Konzil von Nic&#228;a begann sich die Kirche zu organisieren, ein Fundament zu geben und Streitigkeiten zu beenden.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2007/06/konstantin_trier.jpg" alt="Paradehelm aus Berkasavo, Museum of Vojvodina, Novi Sad" /></p>
<p style="text-align: center; font-size: 0.8em; color: #4e4e4e">Paradehelm aus Berkasavo, © Museum of Vojvodina, Novi Sad</p>
<p>In Trier ersteht das konstantinische Reich jetzt wieder auf. Silbernes Geschirr, goldene Helme, Schmuck, Mosaiken, Reliquien (der rechte Arm des Kaisers wurde aus Russland eingeflogen) und Statuen werden ausgestellt. Ber&#252;hmteste Skulptur ist ein drei Meter hoher Portr&#228;tkopf des Kaisers. Zwar ist es nicht das Original, sieht ihm aber t&#228;uschend &#228;hnlich. Vom Original, einem Meisterwerk sp&#228;tantiker Bildhauerei, wurde in Rom mittels Laserscanner eine Kopie in Originalgr&#246;&#223;e gefertigt.</p>
<p>Die Ausstellung ist an drei Orten zu sehen: Im Rheinischen Landesmuseum ist das Kapitel &#8220;Herrscher des R&#246;mischen Reiches&#8221; ausgestellt, das Bisch&#246;fliche Dom- und Di&#246;zesanmuseum pr&#228;sentiert &#8220;Der Kaiser und die Christen&#8221; und das Stadtmuseum Simeonsstift zeigt &#8220;Tradition und Mythos&#8221;. Die Ausstellung l&#228;uft bis 04. November 2007. Es d&#252;rfte DIE kulturhistorische Ausstellung des Jahres sein &#8211; auf nach Trier!</p>
<p>Mehr Informationen:<a href="http://www.konstantin-ausstellung.de" target="_blank">www.konstantin-ausstellung.de</a></p>
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		<title>&#196;gyptens versunkene Sch&#228;tze</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Apr 2007 09:05:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In der Kunst- und Ausstellungshalle Bonn l&#228;uft seit wenigen Tagen eine tolle Ausstellung: &#8220;&#196;gyptens versunkene Sch&#228;tze&#8221;. Es werden einzigartige Funde gezeigt, die der Unterwasserarch&#228;ologe Franck Goddio in den letzten 10 Jahren vor der &#228;gyptischen Mittelmeerk&#252;ste, vor Alexandria und Abukir geborgen hat. Etwa 500 Artefakte, die, bis auf einige wenige Ausnahmen, noch nie der &#214;ffentlichkeit gezeigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Kunst- und Ausstellungshalle Bonn l&#228;uft seit wenigen Tagen eine tolle Ausstellung: &#8220;&#196;gyptens versunkene Sch&#228;tze&#8221;. Es werden einzigartige Funde gezeigt, die der Unterwasserarch&#228;ologe Franck Goddio in den letzten 10 Jahren vor der &#228;gyptischen Mittelmeerk&#252;ste, vor Alexandria und Abukir geborgen hat. Etwa 500 Artefakte, die, bis auf einige wenige Ausnahmen, noch nie der &#214;ffentlichkeit gezeigt wurden, werden nun erstmals ausgestellt. Sie liefern Erkenntnisse &#252;ber 1.500 Jahre &#228;gyptischer Geschichte (700 v. bis 800 n. Chr.).</p>
<div style="text-align:center"><img src='http://www.avantgarde-magazin.de/wp-content/uploads/2006/05/SCA_450_101.jpg' alt='Frank Goddio, Sphinx aus schwarzem Granit' /></div>
<div class="bu">
Sphinx aus schwarzem Granit, dessen Gesicht vermutlich Ptolemaios XII., den Vater der ber&#252;hmten Kleopatra, zeigt. Der Sphinx wurde bei Ausgrabungsarbeiten im Gro&#223;en Hafen von Alexandria entdeckt. Copyright: Franck Goddio / Hilti Foundation, Foto: Christ</div>
<p>Goddio und sein Team haben seit Mitte der 1990er Jahre in Kooperation mit dem Supreme Council of Antiquities in &#196;gypten so sagenumwobene Orte wie den antiken Hafen von Alexandria mit Teilen des K&#246;nigsviertels erforscht. Die ber&#252;hmte antike Stadt Herakleion und Teile der Stadt Kanopus gelegen im Meer vor Abukir, wurden von Franck Goddio wiederentdeckt. Dabei stie&#223; das Taucherteam unter anderem auf bedeutende Tempelanlagen mit Kultgegenst&#228;nden.</p>
<p><span id="more-236"></span>Die beiden einstigen Zentren wissenschaftlicher und religi&#246;ser Hochkulturen und des internationalen Handels traf vor &#252;ber 1000 Jahren ein verheerendes Schicksal: Naturkatastrophen lie&#223;en sie im Meer versinken. Ber&#252;hmt sind sie jedoch auch heute noch durch ihre enge Verbindung zu dem griechischen Gott und Helden Herakles, zu Helena und Paris, Alexander dem Gro&#223;en und Kleopatra.</p>
<p>Franck Goddios einzigartige Funde erm&#246;glichen es, tiefgreifende und in mancher Hinsicht auch v&#246;llig neue Erkenntnisse &#252;ber die &#228;gyptische Geschichte zu gewinnen. Lange Zeit war &#196;gypten durch Eroberungen fremder Herrscherdynastien gepr&#228;gt. Einfl&#252;sse aus Mesopotamien, Griechenland und Rom f&#252;hrten hier zu Verschmelzungen von kulturellen und religi&#246;sen Lebensformen, welche die Funde aus Herakleion, Kanopus und Alexandria deutlich belegen. Diese Vermischung der alten Kulturen entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem bedeutenden Fundament unserer heutigen westlichen Zivilisation.</p>
<p>Mehr unter: <a href="http://www.aegyptens-versunkene-schaetze.org">www.aegyptens-versunkene-schaetze.org</a> und <a href="http://www.franckgoddio.org">franckgoddio.org</a></p>
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		<title>Angkor &#8211; G&#246;ttliches Erbe Kambodschas</title>
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		<pubDate>Mon, 15 Jan 2007 17:43:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antike und Mittelalter]]></category>
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		<category><![CDATA[Angkor Wat]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[  Vishnu auf der Weltenschlange, Westlicher Mebon, Angkor Angkor-Periode, Baphuon-Stil, Mitte 11. Jh., Bronze, H. 122 cm Nationalmuseum Kambodscha, Phnom Penh Foto: © J. Gollings, St. Kilda, Australien Die Ausstellung &#8220;Angkor &#8211; G&#246;ttliches Erbe Kambodschas&#8221; in der Kunst- und Ausstellungshalle in Bonn bietet zum ersten Mal in Deutschland die Gelegenheit in gro&#223;em Umfang Kunst zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<table>
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<td width="65"> </td>
<td style="text-align: center"><img id="image138" src="http://www.avantgarde-magazin.de/wp-content/uploads/2007/01/14.jpg" alt="Angkor - G&#246;ttliches Erbe Kambodschas" /></p>
<p></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td></td>
<td style="text-align: center; font-size: 0.8em; color: #4e4e4e">Vishnu auf der Weltenschlange, Westlicher Mebon, Angkor<br />
Angkor-Periode, Baphuon-Stil, Mitte 11. Jh., Bronze, H. 122 cm<br />
Nationalmuseum Kambodscha, Phnom Penh<br />
Foto: © J. Gollings, St. Kilda, Australien
</td>
<td></td>
</tr>
</table>
<p>Die Ausstellung &#8220;Angkor &#8211; G&#246;ttliches Erbe Kambodschas&#8221; in der Kunst- und Ausstellungshalle in Bonn bietet zum ersten Mal in Deutschland die Gelegenheit in gro&#223;em Umfang Kunst zu sehen, die seit ihrem Bekanntwerden in der Mitte des 19. Jahrhunderts das Kunst interessierte Publikum Europas faszinierte. Der Name Angkor steht seither f&#252;r geheimnisvolle, un&#252;berschaubar ausgedehnte Tempelanlagen im Dschungel Kambodschas, die auch heute noch eine Vorstellung von ihrer einstigen Pracht geben k&#246;nnen.</p>
<p>Angkor war der H&#246;hepunkt einer Zivilisation, die sich in den ersten Jahrhunderten n. Chr. zu entwickeln begann. Aus dem 6. Jahrhundert sind die ersten buddhistischen und hinduistischen Kunstwerke &#252;berliefert. Der Aufstieg des Khmer- Reiches in Angkor, am Nordrand des Tonle Sap, begann im 9. Jahrhundert. Auf der H&#246;he ihrer Macht beherrschten die Khmer das gesamte Gebiet des heutigen Kambodscha, S&#252;d-Vietnam, Laos und die zentrale Ebene des Chao Phraya in Thailand. Sie waren eines der gr&#246;&#223;ten und m&#228;chtigsten V&#246;lker Asiens. Die Bedeutung des Khmer-Reiches manifestierte sich bis in das 13. Jahrhundert hinein in einer Reihe von gigantischen Tempeln, von denen der Angkor Wat als das gr&#246;&#223;te sakrale Bauwerk der Erde gilt.</p>
<p>Welcher Geist steht hinter den &#252;berw&#228;ltigenden Tempelanlagen, welchen Gottheiten waren sie geweiht, auf Grund welcher sozialen und &#246;konomischen Struktur konnten sie errichtet werden? Wie sah die Gesellschaft aus, die derartige Leistungen zu vollbringen im Stande war? Welches Selbstverst&#228;ndnis hatten ihre K&#246;nige? Dies sind Fragen die sich jeder stellt, der das alte Kambodscha kennen lernen m&#246;chte. Hier setzt die Ausstellung an. Sie bietet nicht nur die M&#246;glichkeit, sich einen &#220;berblick &#252;ber die Vielfalt der Kunst zu verschaffen, sondern greift auch die wichtigsten kulturgeschichtlichen Themen auf, so dass die Besucher eine Vorstellung vom historischen, sozialen und religi&#246;sen Kontext der Werke bekommen.</p>
<p>Fast 140 Steinplastiken, Bronzefiguren und Holzskulpturen sowie Silberarbeiten und Malereien sind aus dem Nationalmuseum in Phnom Penh nach Bonn gekommen. Au&#223;erdem leihen das Indische Museum in Berlin und das Musée National des Arts Asiatiques Guimet in Paris Objekte aus. Die Ausstellung liefert einen einzigartigen &#220;berblick &#252;ber die Kultur Kambodschas, beginnend im 6. Jahrhundert mit Steinskulpturen aus den vorangkorianischen K&#246;nigreichen Funan und Zhenla. Das zentrale Thema sind jedoch die Kunst und Architektur der Angkor-Periode (9.-13. Jahrhundert). Dabei werden auch Fragen der Wasserwirtschaft, des Reisanbaus und der Handelsbeziehungen er&#246;rtert, da sie die Grundlage f&#252;r den au&#223;erordentlichen Reichtum des Landes bildeten.</p>
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		<title>Sanktionen gegen Getty-Museum</title>
		<link>http://www.360-grad-blog.de/2006/11/15/italien-verhangt-sanktionen-gegen-das-getty-museum/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Nov 2006 10:29:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Antike und Mittelalter]]></category>
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		<description><![CDATA[Der italienische Kulturminister Francesco Rutelli verk&#252;ndet &#8220;Sanktionen&#8221; gegen das Getty-Museum in Los Angeles. Es werde keine Zusammenarbeit mehr f&#252;r Ausstellungen oder Studienprojekte geben. Seit Jahren fordert Italien die R&#252;ckgabe von rund 50 antiken Kunstwerken, die das Getty-Museum illegal erworben hat. In Rom steht zur Zeit eine ehemalige Kuratorin des Getty-Museums, Marion True, wegen Hehlerei vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der italienische Kulturminister Francesco Rutelli verk&#252;ndet &#8220;Sanktionen&#8221; gegen das Getty-Museum in Los Angeles. Es werde keine Zusammenarbeit mehr f&#252;r Ausstellungen oder Studienprojekte geben. Seit Jahren fordert Italien die R&#252;ckgabe von rund 50 antiken Kunstwerken, die das Getty-Museum illegal erworben hat.</p>
<p>In Rom steht zur Zeit eine ehemalige Kuratorin des Getty-Museums, Marion True, wegen <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/artikel/450/64386/">Hehlerei vor Gericht</a>. Sie soll italienische Kunstsch&#228;tze wissentlich illegal erworben und in die USA gebracht haben. True will von den Raubgrabungen nichts gewusst haben undgibt sich unschuldig. Ein anderes Museum in den USA zeigt sich derweil einsichtig: Das Museum of Fine Arts in Boston hat Italien k&#252;rzlich 13 illegal erworbene antike Kunstwerke zur&#252;ckgegeben.</p>
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		<title>Sensationelle Ausstellung in Berlin</title>
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		<pubDate>Sat, 13 May 2006 09:39:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sphinx aus schwarzem Granit, dessen Gesicht vermutlich Ptolemaios XII, den Vater der ber&#252;hmten Kleopatra, zeigt. Der Sphinx wurde bei Ausgrabungsarbeiten im Gro&#223;en Hafen von Alexandria entdeckt. Copyright: Franck Goddio/ Hilti Foundation, Foto: Christoph Gerigk Im Martin Gropius Bau beginnt heute eine einmalige Ausstellung: &#196;gyptens versunkene Sch&#228;tze. Es werden einzigartige Funde gezeigt, die der Unterwasserarch&#228;ologe Franck [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2006/05/SCA_450_101.jpg" id="image51" alt="Frank Goddio, Sphinx aus schwarzem Granit" /></p>
<p style="font-size: 0.8em; color: #4e4e4e">Sphinx aus schwarzem Granit, dessen Gesicht vermutlich Ptolemaios XII, den Vater der ber&#252;hmten Kleopatra, zeigt. Der Sphinx wurde bei Ausgrabungsarbeiten im Gro&#223;en Hafen von Alexandria entdeckt. Copyright: Franck Goddio/ Hilti Foundation, Foto: Christoph Gerigk</p>
<p class="MsoNormal">Im Martin Gropius Bau beginnt heute eine einmalige Ausstellung: &#196;gyptens versunkene Sch&#228;tze. Es werden einzigartige Funde gezeigt, die der Unterwasserarch&#228;ologe Franck Goddio in den letzten 10 Jahren vor der &#228;gyptischen Mittelmeerk&#252;ste, vor Alexandria und Abukir geborgen hat. Etwa 500 Artefakte, die, bis auf einige wenige Ausnahmen, noch nie der &#214;ffentlichkeit gezeigt wurden, werden nun erstmals ausgestellt. Sie liefern Erkenntnisse &#252;ber 1.500 Jahre &#228;gyptischer Geschichte (700 v. bis 800 n. Chr.).</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Goddio und sein Team haben seit Mitte der 1990er Jahre in Kooperation mit dem Supreme Council of Antiquities in &#196;gypten so sagenumwobene Orte wie den antiken Hafen von Alexandria mit Teilen des K&#246;nigsviertels erforscht. Die ber&#252;hmte antike Stadt Herakleion und Teile der Stadt Kanopus gelegen im Meer vor Abukir, wurden von Franck Goddio wiederentdeckt. Dabei stie&#223; das Taucherteam unter anderem auf bedeutende Tempelanlagen mit Kultgegenst&#228;nden.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Die beiden einstigen Zentren wissenschaftlicher und religi&#246;ser Hochkulturen und des internationalen Handels traf vor &#252;ber 1000 Jahren ein verheerendes Schicksal: Naturkatastrophen lie&#223;en sie im Meer versinken. Ber&#252;hmt sind sie jedoch auch heute noch durch ihre enge Verbindung zu dem griechischen Gott und Helden Herakles, zu Helena und Paris, Alexander dem Gro&#223;en und Kleopatra.</p>
<p class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p class="MsoNormal">Franck Goddios einzigartige Funde erm&#246;glichen es, tiefgreifende und in mancher Hinsicht auch v&#246;llig neue Erkenntnisse &#252;ber die &#228;gyptische Geschichte zu gewinnen. Lange Zeit war &#196;gypten durch Eroberungen fremder Herrscherdynastien gepr&#228;gt. Einfl&#252;sse aus Mesopotamien, Griechenland und Rom f&#252;hrten hier zu Verschmelzungen von kulturellen und religi&#246;sen Lebensformen, welche die Funde aus Herakleion, Kanopus und Alexandria deutlich belegen. Diese Vermischung der alten Kulturen entwickelte sich im Laufe der Jahrhunderte zu einem bedeutenden Fundament unserer heutigen westlichen Zivilisation.</p>
<p class="MsoNormal">Mehr unter: <a href="http://www.aegyptens-versunkene-schaetze.org">www.aegyptens-versunkene-schaetze.org</a> und <a href="http://www.franckgoddio.org">franckgoddio.org</a></p>
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