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	<title>360° &#187; Architektur</title>
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	<description>DER KUNSTBLOG</description>
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		<title>Ai Weiwei mal anders!</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 09:40:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Ai Weiwei]]></category>
		<category><![CDATA[KUB]]></category>
		<category><![CDATA[Kunsthaus Bregenz]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten Monaten machte der chinesische K&#252;nstler Ai Weiwei vor allem als Regimekritiker Schlagzeilen, weil ihn die chinesische Regierung mal eben verschwinden lie&#223;. Einem gr&#246;&#223;eren Publikum wurde Ai Weiwei durch die documenta 12 bekannt, wo sein Kunstwerk Template ausgestellt wurde, dessen Holz von chinesischen Tempeln stammte, die zur Schaffung von Bauraum abgerissen wurden. Template [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Monaten machte der chinesische K&#252;nstler Ai Weiwei vor allem als Regimekritiker Schlagzeilen, weil ihn die chinesische Regierung mal eben verschwinden lie&#223;. Einem gr&#246;&#223;eren Publikum wurde Ai Weiwei durch die <em>documenta 12</em> bekannt, wo sein Kunstwerk <em>Template</em> ausgestellt wurde, dessen Holz von chinesischen Tempeln stammte, die zur Schaffung von Bauraum abgerissen wurden. <em>Template</em> stand im Freien und wurde von einem Sturm umgest&#252;rzt. Der K&#252;nstler war begeistert und lie&#223; das Werk so stehen.</p>
<p>Das Kunsthaus Bregenz zeigt nun einen bisher kaum beachteten Aspekt von Ai Weiweis Repertoire: seine Architekturprojekte. Sein bekanntestes Projekt ist sicher das Olympiastadion in Beijing, das die Schweizer Architekten Herzog &#038; de Meuron planten, die von Ai Weiwei k&#252;nstlerisch beraten worden waren. Doch schon w&#228;hrend des Baus distanzierte sich Ai Weiwei und bezeichnete das Projekt als gr&#246;&#223;enwahnsinnig.</p>
<p><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/MG_1497.jpg" rel="lightbox"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2011/08/MG_1497-1024x682.jpg" alt="Ai Weiwei Ordos 100, 2011 Ausstellungsansicht 2. OG, Kunsthaus Bregenz Foto: Markus Tretter © Ai Weiwei, Kunsthaus Bregenz" title="Ai Weiwei Ordos 100, 2011 Ausstellungsansicht 2. OG, Kunsthaus Bregenz Foto: Markus Tretter © Ai Weiwei, Kunsthaus Bregenz" width="470" height="313" class="size-large wp-image-1353" /></a></p>
<p class="bu">Ai Weiwei, Ordos 100, 2011<br />
Ausstellungsansicht 2. OG, Kunsthaus Bregenz<br />
Foto: Markus Tretter<br />
© Ai Weiwei, Kunsthaus Bregenz</p>
<p>Ebenfalls mit Herzog &#038; de Meuron kuratierte Ai Weiwei das Architekturprojekt <em>ORDOS 100</em>, eine Wohnsiedlung in der monglosichen Steppe. Nach einem von ihm entworfenen Masterplan lud er 100 Architekturb&#252;ros aus aller Welt ein, Einfamilienh&#228;user zu entwerfen. Das h&#246;lzerne Architekturmodell ist im zweiten Stockwerk des KUB nahezu fl&#228;chendeckend auf 500 Quadratmetern zu bewundern und ist schon fast ein Kunstwerk f&#252;r sich. Gezeigt wird auch Ais Arbeit <em>Moon Chest</em>, das mit seinen Minimal Art-Skulpturen an Hochh&#228;user erinnert. Zu sehen sind au&#223;erdem Fotos, Videos und Modelle von Projekten, die Ai Weiwei mit dem grandiosen Schweizer Architekturb&#252;ro HHF geschaffen hat, wie <em>Artfarm</em> oder die <em>Tsai Resicence</em>.</p>
<p>Das ist sicher keine Ausstellung f&#252;r die breite Masse des Kunstpublikums, aber man freut sich, dass ein Museum ein solches Projekt wagt und nich darauf schielt, gro&#223;e Besucherzahlen zu erreichen. Dass diese dann doch ganz gut sein werden, liegt wohl vor allem am Namen des K&#252;nstlers und seiner Inhaftierung, die allerdings war wohl kaum eingeplant, denn bei seiner Festnahme war die Ausstellung nat&#252;rlich schon l&#228;ngst konzipiert.</p>
<p>Leider ist in der Ausstellung nur vage erkennbar, welchen Beitrag Ai zu den jeweiligen Projekten beigesteuert hat. Was bedeutet &#8220;k&#252;nstlerischer Berater&#8221; in den gezeigten F&#228;llen? Hat er in einem intensiven Diskurs mit den Architekten und eigenen Zeichnungen den Bauten eine eigene k&#252;nstlerische Formsprache mitgegeben oder war er mehr schm&#252;ckendes Bauwerk und Vermittler zwischen westlichen Architekturpl&#228;nen und chinesischen Vorstellungen? Die Frage beleibt ungekl&#228;rt.</p>
<p>Mehr Informationen: <a href="http://www.kunsthaus-bregenz.at">Kunsthaus Bregenz</a>, <a href="http://hhf.ch">HHF Architekten</a>, <a href="http://www.herzogdemeuron.com">Herzog &#038; de Meuron</a></p>
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		<title>Kein Schloss in meinem Namen</title>
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		<pubDate>Mon, 09 Feb 2009 20:17:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Schloss]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer den Wiederaufbau/ Neubau des Berliner Schlosses genauso unsinnig wie ich findet, darf seine Meinung gerne aufwww.kein-schloss-in-meinem-namen.de kundtun. Viele haben das schon mit zum Teil witzigen, manchmal auch kunstvollen Protestnoten getan. Die Begr&#252;ndung: Kein Schloss in meinem Namen Die Bebauung des Berliner Schlossplatzes ist das wichtigste Kulturprojekt und gr&#246;&#223;te staatliche Bauvorhaben in Deutschland f&#252;r Jahrzehnte. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer den Wiederaufbau/ Neubau des Berliner Schlosses genauso unsinnig wie ich findet, darf seine Meinung gerne auf<a href="http://www.kein-schloss-in-meinem-namen.de/" target="_blank">www.kein-schloss-in-meinem-namen.de</a> kundtun. Viele haben das schon mit zum Teil witzigen, manchmal auch kunstvollen Protestnoten getan.<span id="more-778"></span></p>
<p>Die Begr&#252;ndung:</p>
<p><strong>Kein Schloss in meinem Namen</strong></p>
<p>Die Bebauung des Berliner Schlossplatzes ist das wichtigste Kulturprojekt und gr&#246;&#223;te staatliche Bauvorhaben in Deutschland f&#252;r Jahrzehnte. Nach Ansicht der Initiatoren soll der Bau im Herzen der Hauptstadt identit&#228;tsstiftend f&#252;r das wiedervereinte Berlin und Deutschland sein. Allerdings rief das Vorhaben seit Anbeginn einen gesellschaftlichen Dissens hervor.</p>
<p>Der im internationalen Wettbewerb gek&#252;rte Entwurf zur Wiedererrichtung des Berliner Schloss von Francesco Stella setzt die politischen Beschl&#252;sse des Bundestages und der Bundesregierung konsequent um. </p>
<p><strong>Wir erkl&#228;ren uns mit dem Schlossnachbau nicht einverstanden, weil er ein Bild von Geschichte und Gegenwart Deutschlands verk&#246;rpert, das wir nicht teilen. </strong>Die Wiedererrichtung des Hohenzollernschlosses in idealisierter Form verd&#228;ngt die Spuren deutscher Geschichte. Es ist eine Vergessensmaschine: Die wechselreiche, fast 600-j&#228;hrige Bau- und Gesellschaftsgeschichte wird auf einen scheinbar zeitlosen Idealbauk&#246;rper reduziert, der alle Verwerfungen und Wandel deutscher Geschichte verdr&#228;ngt und nach der erneuten Tabula-Rasa die Fiktion einer intakten Tradition zur Schau stellt. Die Spuren des 20. Jahrhunderts werden an diesem f&#252;r die deutsche Geschichte so repr&#228;sentativen Ort ausgel&#246;scht, um an eine vermeintlich heile Welt davor nahtlos anzukn&#252;pfen.</p>
<p><strong>Wir erkl&#228;ren uns mit dem Schlossnachbau nicht einverstanden, weil er sich von der Stadt abwendet. Das Schloss war einst nicht als &#246;ffentlicher Bau konzipiert.</strong> Die geschlossene Fassade gew&#228;hrt keine Einblicke, nur &#252;ber die f&#252;nf Portale kann man das introvertierte Innere betreten. Es gibt keine Geste der &#214;ffnung wie etwa bei Schinkels Altem Museum mit Loggia und Freitreppe oder bei der Staatsoper mit dem Foyer, das sich zum B&#252;rgersteig &#246;ffnet.</p>
<p><strong>Wir erkl&#228;ren uns mit dem Schlossnachbau nicht einverstanden, weil das Nutzungskonzept uns nicht &#252;berzeugt.</strong> Das Nutzungskonzept des Humboldt-Forums entstand, um die Schlossfassade zu legitimieren, indem man sich auf die Kunstkammern des alten Schlosses berief. Seit Projektbeginn wurde die Nutzfl&#228;che halbiert, ohne dass die Ursprungsidee weiterentwickelt wurde. Die Landesbibliothek wird auf vier Standorte zerst&#252;ckelt, an statt an einem Ort vereint zu werden. Die ethnologische Sammlung soll ihrer europ&#228;ischen Abteilung beraubt werden, die in Dahlem verbleibt. Inzwischen ist das Humboldt-Forum zu einem austauschbaren Platzhalter verkommen und die Stimmen mehren sich, die es durch die Gem&#228;ldegalerie ersetzen wollen. Doch damit w&#252;rde ein leeres Versprechen von staatsm&#228;nnischer Biederkeit abgel&#246;st, womit das Vorhaben seines letzten innovativen Potenzials beraubt w&#252;rde.</p>
<p><strong>Wir erkl&#228;ren uns mit dem Schlossnachbau nicht einverstanden, weil wir den Prozess seiner Durchsetzung kritisieren.</strong> Seit der Konzeption des Projektes im Jahr 2001 wurde die &#214;ffentlichkeit &#252;ber zentrale Fragen von den Verantwortlichen wiederholt get&#228;uscht, um somit das Vorhaben einer berechtigten Kritik zu entziehen. Die Fehlinformation betrafen Fragen der Nutzung, der Kosten und Finanzierung, des Baubeginns und der Bauzeit. Der Zweck heiligte die Mittel, eine faire argumentative Auseinandersetzung war ebenso wenig gew&#252;nscht wie ein Wettstreit der Ideen. Beim Architekturwettbewerb brachte man den Mut nicht auf, sich der Konkurrenz alternativer Herangehensweisen zu stellen. Selbst der fast gleichrangig zum ersten Preis dotierte Sonderpreis wird entgegen dem Juryvotum vom Auslober gezielt in den Hintergrund gedr&#228;ngt.</p>
<p>Mit dem eingeschlagenen Weg wird eine historische Chance der Gestaltung dieses einmaligen Ortes vertan. Das Projekt verbaut den Blick auf die Vergangenheit wie auf die Zukunft</p>
<p>[via <a href="http://thwulffen.blogspot.com/2009/01/kein-schloss.html" tagret="_blank">thwulffen.blogspot.com</a>]</p>
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		<title>Fremde H&#228;user schauen</title>
		<link>http://www.360-grad-blog.de/2008/06/16/fremde-haeuser-schauen/</link>
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		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 16:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Tag der Architektur]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Jahr im Juni gibt es ein Wochenende, an dem Menschen mit sch&#246;nen H&#228;usern anderen wildfremden Menschen erlauben, unter fachkundiger Anleitung des Architekten durch ihr Haus zu pilgern. Das nennt sich dann &#8220;Tag der Architektur&#8221; und ist eine wirklich interessante Sache. Mir geht es oft so, dass ich an architektonisch sehenswerten H&#228;usern vorbeilaufe und es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr im Juni gibt es ein Wochenende, an dem Menschen mit sch&#246;nen H&#228;usern anderen wildfremden Menschen erlauben, unter fachkundiger Anleitung des Architekten durch ihr Haus zu pilgern. Das nennt sich dann &#8220;Tag der Architektur&#8221; und ist eine wirklich interessante Sache. Mir geht es oft so, dass ich an architektonisch sehenswerten H&#228;usern vorbeilaufe und es mich &#252;berkommt, zu klingeln und nachzufragen, ob ich mir das Haus nicht mal von innen anschauen d&#252;rfe. Ich lass das dann aber, weil ich ungern die T&#252;r im Gesicht sp&#252;ren will.</p>
<p><a href='http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/06/bielefeld_efh-massivbauweise_1516.jpg'><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/06/bielefeld_efh-massivbauweise_1516.jpg" alt="" title="Einfamilienhaus in Massivholz-Bauweise, Bielefeld, Foto: Architekten Hans Bell und Carsten Boberg, Bielefeld" width="500" height="328" class="alignnone size-full wp-image-505" /></a>
<p class="bu">
Einfamilienhaus in Massivholz-Bauweise, Bielefeld<br />
Architekten Hans Bell und Carsten Boberg, Bielefeld<br />
Foto: Hans Bell
</p>
<p>Auch dieses Jahr wird der Tag der Architektur am letzten Juniwochenende (28. und 29. Juni) begangen. In Schleswig-Holstein findet er bereits am 15. Juni und in Nordrhein-Westfalen am 21. und 22. Juni statt. Unter dem diesj&#228;hrigen bundesweiten Motto &#8220;Architektur belebt!&#8221; bieten Architekten, Bauherren und Nutzer F&#252;hrungen durch ausgewiesene Werke zeitgen&#246;ssischer Architektur an, die sonst nicht oder nur eingeschr&#228;nkt der &#214;ffentlichkeit offen stehen. Zu besichtigen sind die unterschiedlichsten Objekte aus den Bereichen Hochbau, Innenarchitektur, Landschaftsarchitektur und Stadtplanung privater und &#246;ffentlicher Bauherren und Unternehmen.</p>
<p>Mehr unter: <a href="http://www.tag-der-architektur.de" target="_blank">www.tag-der-architektur.de</a></p>
<p> </p>
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		<title>Architekturvideo.de</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Oct 2007 15:27:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[architekturvideo]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine sch&#246;ne Idee hatte Eric Sturm mit architekturvideo.de. Aus den unendlichen Weiten des Web 2.0 fischt er Architekturvideos und stellen sie auf den Seiten zur Verf&#252;gung &#8211; ein Programmf&#252;hrer f&#252;r Architekturfans. Sch&#246;ne Idee, hoffentlich bastelt er weiter dran!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine sch&#246;ne Idee hatte Eric Sturm mit <a href="http://www.architekturvideo.de" target="_blank">architekturvideo.de</a>. Aus den unendlichen Weiten des Web 2.0 fischt er Architekturvideos und stellen sie auf den Seiten zur Verf&#252;gung &#8211; ein Programmf&#252;hrer f&#252;r Architekturfans. Sch&#246;ne Idee, hoffentlich bastelt er weiter dran!</p>
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		<title>Architektur kann so spannend sein</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jul 2007 12:59:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Frank gehry]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich hat Sydney Pollack keine Ahnung von Dokumentarfilmen, das jedenfalls behauptet er selbst. Er, der den Oscar als bester Regisseur gewonnen hat und drei Mal nominiert war, hat so sch&#246;ne Schmachtfetzen wie &#8220;Jenseits von Afrika&#8221; gedreht, Kom&#246;dien wie &#8220;Tootsie&#8221; und Thriller wie &#8220;Die Firma&#8221;. Jetzt kommt sein neuester Film mit zwei Jahren Versp&#228;tung in die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich hat Sydney Pollack keine Ahnung von Dokumentarfilmen, das jedenfalls behauptet er selbst. Er, der den Oscar als bester Regisseur gewonnen hat und drei Mal nominiert war, hat so sch&#246;ne Schmachtfetzen wie &#8220;Jenseits von Afrika&#8221; gedreht, Kom&#246;dien wie &#8220;Tootsie&#8221; und Thriller wie &#8220;Die Firma&#8221;. Jetzt kommt sein neuester Film mit zwei Jahren Versp&#228;tung in die deutschen Kinos. F&#252;r <a href="http://www.frankgehry.kinowelt.de" target="_blank">Sketches of Frank Gehry</a> hat Pollack seinen Freund, den Stararchitekten Frank O. Gehry, f&#252;nf Jahre lang begleitet, l&#228;sst Freunde, Widersacher, Konkurrenten, Bauherren und Weggef&#228;hrten zu Wort kommen und setzt Gerhys Bauten in Szene.</p>
<div style="text-align:center"><object height="350" width="425"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Vu9orvtStdY"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Vu9orvtStdY" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" height="350" width="425"></embed></object></div>
<p>Gehry hat nicht nur das Guggenheim-Museum in Bilbao und die Walt Disnney Concert Hall in Los Angeles gebaut. Auch in Deutschland hat sich Gerhy verewigt: das MARTa in Herford, die DZ-Bank in Berlin, den Neuen Zollhof im D&#252;sseldorfer Medienhafen und den Gehry Tower in Hannover hat der Architekt erbaut. Ach ja, und eine <a href="http://thomasmayerarchive.de/categories.php?cat_id=298&amp;sessionid=84518b48b1d37b3dbbf94d7dff665a38&amp;l=deutsch" target="_blank">Bushaltestelle in Hannover</a> hat er auch erdacht.</p>
<p>Der Film bietet einen tollen Einblick in die kreative Welt eines genialen Architekten und begleitet ihn bei der Entwicklung neuer Ideen und deren Realisierung ohne allzu sehr auf einen theoretischen Diskurs aus zu sein. Wirklich sehenswert und ein wohltuender Film zwischen all dem Hype um &#8220;Stirb langsam 4.0&#8243; und &#8220;Harry Potter&#8221;!</p>
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		<title>Auch die Verpackung z&#228;hlt!</title>
		<link>http://www.360-grad-blog.de/2006/04/27/auch-die-verpackung-zahlt/</link>
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		<pubDate>Thu, 27 Apr 2006 12:31:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[Museen und Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[2006]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>

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		<description><![CDATA[Gehry Partners LLP, Corcoran Gallery of Art, Washington DC, 1999-2003, Eng&#252;ltiges Entwurfsmodell 2005, © Frank O. Gehry Partnes LLP, K20 Kunstsammlung NRW Die wenigsten Menschen schauen sich bei einem Ausstellungsbesuch auch das Museum und seine Architektur selbst an. Da muss es schon ein ganz besonderes Museum wie zum Beispiel das K20 in D&#252;sseldorf mit seiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center"><img id="image40" src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2006/04/museenk2021.jpg" alt="Frank O. Gehry Entwurf f&#252;r Corcoran Gallery" /></p>
<p style="font-size: 0.8em; color: #4e4e4e">Gehry Partners LLP, Corcoran Gallery of Art, Washington DC, 1999-2003, Eng&#252;ltiges Entwurfsmodell 2005, © Frank O. Gehry Partnes LLP, K20 Kunstsammlung NRW</p>
</div>
<p>Die wenigsten Menschen schauen sich bei einem Ausstellungsbesuch auch das Museum und seine Architektur selbst an. Da muss es schon ein ganz besonderes Museum wie zum Beispiel das K20 in D&#252;sseldorf mit seiner geschwungenen schwarzen Fassade sein, damit man genauer hinschaut. Ein guter Platz also f&#252;r eien Ausstellung &#252;ber Museumsarchitektur.</p>
<p>Das K20 zeigt mit 26 Projekten einen Querschnitt der interessantesten und zukunftsträchtigsten Museumsbauten und -projekte, die entstanden, gegenwärtig entstehen oder geplant sind. Vorgestellt werden Vorhaben unter anderem von Mario Botta, Coop Himmelb(l)au, Frank O. Gehry, Daniel Libeskind, Jean Nouvel. Alle Projekte werden anhand von Modellen, Photographien, Computer-Simulationen, Plänen, Skizzen sowie Animationen und DVDs veranschaulicht. Das Art Centre Basel hat die Präsentation jedes einzelnen Projekts in enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Architekten gestaltet.</p>
<p>Spektakuläre Museumsbauten steigern die Attraktivität der Städte, rücken abseits liegende Orte durch ihre augenfällige Präsenz ins öffentliche Bewusstsein oder verleihen Industriebrachen eine neue Funktion. Museen scheinen die Aufgabe von Wahrzeichen übernommen zu haben, die früher den Kathedralen zukam. Sie gelten als kulturelle Identifikationssymbole in einer Gesellschaft, die sich nicht zuletzt durch die fortschreitende Globalisierung in einer Phase der Verunsicherung befindet.</p>
<p>Mehr unter <a href="http://k20k21.de">K20K21</a></p>
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		<title>Pritzker Prize an Paulo Mendes da Rocha</title>
		<link>http://www.360-grad-blog.de/2006/04/13/pritzker-prize-an-paulo-mendes-da-rocha/</link>
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		<pubDate>Thu, 13 Apr 2006 08:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Architektur]]></category>
		<category><![CDATA[2006]]></category>
		<category><![CDATA[Pritzker Prize]]></category>

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		<description><![CDATA[Chapel of Saint Peter, Sao Paulo, 1987, © Pritzker Foundation/ Cristiano Mascaro Der Pritzker Prize 2006 geht an Paulo Mendes da Rocha. Die Hyatt Foundation, die den &#8220;Nobelpreis f&#252;r Architketur&#8221; allj&#228;hrlich vergibt, w&#252;rdige den 78-j&#228;hrigen Brasilianer f&#252;r seine haupts&#228;chlich in Sao Paulo entstandenene Bauten. Mendes da Rocha, der unter 500 Nominierten ausgew&#228;hlt wurde, gils als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2006/04/pritzkerprize2006.jpg" alt="Pritzker Prize 2006" id="image33" /></p>
<p style="font-size: 0.8em; color: #4e4e4e">Chapel of Saint Peter, Sao Paulo, 1987, © Pritzker Foundation/ Cristiano Mascaro</p>
<p>Der Pritzker Prize 2006 geht an Paulo Mendes da Rocha. Die Hyatt Foundation, die den &#8220;Nobelpreis f&#252;r Architketur&#8221; allj&#228;hrlich vergibt, w&#252;rdige den 78-j&#228;hrigen Brasilianer f&#252;r seine haupts&#228;chlich in Sao Paulo entstandenene Bauten. Mendes da Rocha, der unter 500 Nominierten ausgew&#228;hlt wurde, gils als Klassiker der lateinamerikanischen Moderne. Die Jury lobte den Architketen f&#252;r sein &#8221; tiefes Verst&#228;ndnis f&#252;r Raum und Ma&#223;st&#228;be&#8221;.</p>
<p>Mendes da Rocha geh&#246;rte in den 50er Jahren zur Avantgarde-Bewegung in Brasilien. Seine Bauwerke entstanden haupts&#228;chlich in Brasilien, aber auch international konnte er Anerkennung erringen. In den 70er Jahren war er einer der Finalisten im Wettbewerb um den Bau des Centre Pompidou in Paris. 2001 erhielt er den renommierten Mies-van-der-Rohe-Preis. Seine Fu&#223;ballstadien, Wohnh&#228;user, Kirchen, Kultur- und Verwaltungsbauten bestehen &#252;berwiegend aus grob wirkenden Betonfl&#228;chen. Mendes da Rocha ist damit nach Oscar Niemeyer der zweite Brasilianer, der den Preis erh&#228;lt.</p>
<p>Der Pritzker Prize ist mit 100.000 Dollar (rund 82.000 Euro) dotiert und wird am 30. Mai in Istanbul verliehen.</p>
<p>Mehr unter: <a href="http://www.pritzkerprize.com">http://www.pritzkerprize.com</a></p>
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