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	<title>360° &#187; Kunst im 15. Jahrhundert</title>
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	<description>DER KUNSTBLOG</description>
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		<title>Die sch&#246;nsten Augenwimpern der Kunstgeschichte</title>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 11:03:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst im 15. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Boticelli]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
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		<description><![CDATA[Das St&#228;delmuseum in Frankfurt begl&#252;ckt uns mit einem ganz besonderen Augenschmaus, einer monografisch angelegten Schau zum florentinischen Renaissance-Maler Sandro Botticelli (1445-1510). Es ist die erste im deutschsprachigen Raum und d&#252;rfte auf absehbare Zeit die einzige weltweit bleiben, da die Werke nur ungern verliehen und auf Reisen geschickt werden. Immerhin hat es das St&#228;del geschafft, vierzig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das St&#228;delmuseum in Frankfurt begl&#252;ckt uns mit einem ganz besonderen Augenschmaus, einer monografisch angelegten Schau zum florentinischen Renaissance-Maler Sandro Botticelli (1445-1510). Es ist die erste im deutschsprachigen Raum und d&#252;rfte auf absehbare Zeit die einzige weltweit bleiben, da die Werke nur ungern verliehen und auf Reisen geschickt werden. Immerhin hat es das St&#228;del geschafft, vierzig Arbeiten des Meisters zusammenzutragen, sowohl von Museen als auch von privaten Leihgebern.</p>
<p><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/0_Botticelli_Idealbildnis_Frankfurt_Staedel.jpg" rel="lightbox" title="Sandro Botticelli, Weibliches Idealbildnis (Bildnis der Simonetta Vespucci als Nymphe), Pappelholz, 81,8 x 54 cm Frankfurt, St&#228;del Museum, Foto: Ursula Edelmann – Artothek"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/0_Botticelli_Idealbildnis_Frankfurt_Staedel-264x400.jpg" alt="Sandro Botticelli (1444/45-1510) Weibliches Idealbildnis (Bildnis der Simonetta Vespucci als Nymphe) Pappelholz, 81,8 x 54 cm Frankfurt, St&#228;del Museum, Foto: Ursula Edelmann – Artothek" title="Sandro Botticelli (1444/45-1510) Weibliches Idealbildnis (Bildnis der Simonetta Vespucci als Nymphe) Pappelholz, 81,8 x 54 cm Frankfurt, St&#228;del Museum, Foto: Ursula Edelmann – Artothek" width="264" height="400" class="alignnone size-medium wp-image-1038" /></a>
<p class="bu">Sandro Botticelli, Weibliches Idealbildnis (Bildnis der Simonetta Vespucci als Nymphe)<br />
Pappelholz, 81,8 x 54 cm Frankfurt, St&#228;del Museum<br />Foto: Ursula Edelmann – Artothek</p>
<p>Sandro Botticelli wurde 1445 in Florenz als Sohn des Gerbers Mariano di Vanni Filipepi geboren. In seiner Jugend begann er eine Lehre als Goldschmied, merkte aber bald, dass das Interesse an der Malerei gr&#246;&#223;er war. Botticelli wurde Lehrling des ber&#252;hmtesten Malers jener Zeit, Fra Filippo Lippi (1406–1469). Inspiriert vom Humanismus mallt Boticelli anfangs vor allem Allegorien, die gekennzeichent sind von blassen, &#252;berlangen Frauengestalten mit zarten Gesichtern und schwerm&#252;tigem Blick -voller graziler Sch&#246;nheit und eleganter Anmut. Botticellis Gem&#228;lde vermengen antiken Ideale, gotische Bilddarstellung und humanistische Ideale. So wie in <i>Minerva und der Kentaur</i>. Die sch&#246;ne G&#246;ttin, gekleidet in ein durchsichtiges Nichts mit Hellebarde und Schild. Sanft und ein wenig melancholisch blickt sie am Kentaur vorbei, dem sie durch die Haare steichelt. Der Kentaur, Sinnbild f&#252;r ungez&#252;gelte Lust und Leidenschaft blickt eher &#228;ngstlich und zweifelnd, l&#228;sst sich aber von der G&#246;ttin, die f&#252;r Weisheit, Wissen und Kunst steht, bes&#228;nftigen. Tugend und Weisheit besiegen unb&#228;ndige Sinnenfreude.</p>
<p>Boticelli gewinnt schnell an Popularit&#228;t und erh&#228;lt wichtige &#246;ffentliche Auftr&#228;ge. Sein G&#246;nner wird der m&#228;chtige Bankier und Staatsmann Lorenzo die Medici. Diesen und andere Mitglieder der Familie portr&#228;tiert der Maler zum Dank. Ungeschn&#246;rkelt zeigt Botticelli die Mitglieder der Familie, meist mit ebenso melancholischem Blick wie in den Allegorien. Fahl leuchtet die Haut der Adligen, ihr Blick meist schwerm&#252;tig, die Portr&#228;ts oft im Profil gemalt.</p>
<p>Eines der bekanntesten Portr&#228;ts, im Besitz des St&#228;dels, er&#246;ffnet die Ausstellung. Es ist das Idealbildnis einer jungen Dame, die wahrscheinlich mit Simonetta Vespucci, der geliebten Turnierdame von Lorenzos Bruder Giuliano de Medici, zu identifizieren ist. Es geht in diesem Bildnis nicht so sehr um ein lebensnahes Konterfei der Dargestellten als vielmehr um das auch in der zeitgen&#246;ssischen Poesie reflektierte Ideal einer Frau, die sich durch vollkommene Sch&#246;nheit und ebenso vollkommene Tugendhaftigkeit auszeichnet. Ein solches Ideal definiert sich nicht zuletzt durch die Auseinandersetzung mit der Antike: So tr&#228;gt die Sch&#246;ne ein Schmuckst&#252;ck um den Hals, das offensichtlich auf eine antike Gemme mit der Darstellung von Apoll und Marsyas zur&#252;ckgeht, die gleichfalls in der Ausstellung zu sehen ist. Botticellis ber&#252;hmtes Bildnis des Giuliano aus der National Gallery of Art in Washington wird in Frankfurt dem Portr&#228;t seiner geliebten Simonetta gegen&#252;bergestellt. Was insbesondere bei den Portr&#228;ts auff&#228;llt: Keiner malte Augenwimpern je so sch&#246;n und zart wie Botticelli.</p>
<p>Das Sp&#228;twerk Botticellis steht ganz unter dem Einfluss der Religion. Zusammen mit anderen K&#252;nstlern wird er 1481 und 1482 von Papst Sixtus IV. nach Rom gerufen, um die sixtinische Kapelle auszumalen.  Nach dem Tod seines G&#246;nners Lorenzo de Medici st&#252;rzt der Bu&#223;prediger Girolamo Savonarola Florenz in das Chaos. Er prangert den ausschweifenden Lebensstil der Adligen an, vertreibt die Medici aus Florenz und gr&#252;ndet einen Gottesstaat. Unter dem Eindruck dieser Ereignisse wendet sich Botticelli ganz religi&#246;sen Themen zu. In seinem Sp&#228;twerk finden sich nicht nur viele gro&#223;formatige Gem&#228;lde, Altar und Tafelbilder, sondern auch Federzeichnungen wie die  zu Dante Alighieris &#8220;G&#246;ttlicher Kom&#246;die.&#8221;<br />
<a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/Z_Ausstellungsansicht_Botticelli_005.JPG" rel="lightbox" title="Ausstellungsansicht, Foto: Alex Heimann"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/11/Z_Ausstellungsansicht_Botticelli_005-500x299.jpg" alt="Ausstellungsansicht, Foto: Alex Heimann" title="Ausstellungsansicht, Foto: Alex Heimann" width="500" height="299" class="alignnone size-medium wp-image-1041" /></a>
<p class="bu">Ausstellungsansicht, Foto: Alex Heimann</p>
<p>Die pr&#228;chtige Ausstellung vereint neben den Arbeiten Botticellis auch vierzig weitere Gem&#228;lde von Zeitgenossen des Malers. Das St&#228;del hat das Unm&#246;gliche m&#246;glich gemacht und tats&#228;chlich alle wichtigen Werke versammelt. Einzig <i>Die Geburt der Venus</i> fehlt, die Uffizien verleihen das Werk nicht &#8211; schade, aber verst&#228;ndlich. Die Ausstellung gliedert sich in drei Bereiche: die Portr&#228;ts, die myhtologischen Darstellungen und die religi&#246;sen Werke. Misslungen ist die Wandgestaltung. Das Rot wirkt zwar edel, nimmt den Bildern aber ein wenig von ihrer Farbigkeit und Strahlkraft. Eine dunklere Farbe w&#228;re vielleicht kl&#252;ger gewesen. Eine tolle Ausstellung, deren Besuch man sich nicht entgehen lassen sollte., die Gelegenheit d&#252;rfte einmalig sein.</p>
<p>Weitere Informationen auf den <a href="http://www.staedelmuseum.de/sm/index.php?StoryID=724" target="_blank">Sonderseiten zur Ausstellung</a>.</p>
<p><strong>Nachtrag:</strong> Der Hessische Rundfunk hat ein sch&#246;nes Feature zur Ausstellung: <a href="http://www.hr-online.de/website/specials/botticelli/index.jsp?startrubrik=51089" target="_blank">Das R&#228;tsel Frau &#8211; Geheimnisse in den Bildern Botticellis</a>.</p>
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		<title>Cranach im St&#228;del</title>
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		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 17:48:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst im 15. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst im 16. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[2007]]></category>
		<category><![CDATA[Cranach der Ältere]]></category>
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		<category><![CDATA[Lucas Cranach]]></category>
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		<category><![CDATA[Städelmuseum]]></category>

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		<description><![CDATA[Ausstellungsansicht, St&#228;del Museum, Frankfurt, 2007 Ich werde h&#228;ufig gefragt, warum ich den Blog &#8220;Avantgarde&#8221; nenne, obwohl ich ja nicht nur &#252;ber die klassische Avantgarde der Moderne schreibe. Das liegt daran, dass dieser Blog Avantgarde sein will, vor allem aber, dass der Begriff &#8220;Avantgarde&#8221; zeitlich mehr als dehnbar ist. Viele K&#252;nstler der klassischen Moderne suchten ihre [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2007/12/cranach_ansicht_8.JPG" alt="Ansicht der Cranach-Ausstellung, St&#228;del Museum, Frankfurt 2007" /></p>
<p style="font-size: 0.8em; color: #999999; text-align: center">Ausstellungsansicht, St&#228;del Museum, Frankfurt, 2007</p>
<p>Ich werde h&#228;ufig gefragt, warum ich den Blog &#8220;Avantgarde&#8221; nenne, obwohl ich ja nicht nur &#252;ber die klassische Avantgarde der Moderne schreibe. Das liegt daran, dass dieser Blog Avantgarde sein will, vor allem aber, dass der Begriff &#8220;Avantgarde&#8221; zeitlich mehr als dehnbar ist. Viele K&#252;nstler der klassischen Moderne suchten ihre Vorbilder schon bei den Meistern in Mittelalter und nutzen Stil, Maltechniken und Bildsujets der so genannten &#8220;alten Meister&#8221;. Man darf viele Meister des Mittelalters und der beginnenden Neuzeit also durchaus als Avantgarde sehen.</p>
<p>Einer dieser Avantgardisten ist Lucas Cranach der &#196;ltere (1472-1553), dem das St&#228;delmuseum in Frankfurt eine Ausstellung widmet. Wie kaum ein anderer pr&#228;gte Cranach neben D&#252;rer und Holbein die Bildwelt seiner Jahre und nachhaltig auch die Bildwelt sp&#228;terer Jahrhunderte. Seine Landschaftsdarstellungen waren wegweisend, religi&#246;se Themen  hauchte er neues Leben ein und seine Portr&#228;ts pr&#228;gen bis heute unsere Vorstellung von jener Zeit. Wer kennt nicht seine Portr&#228;ts von Martin Luther, Katharina von Bora oder Philipp Melanchton.<span id="more-311"></span></p>
<p>Im Ged&#228;chtnis sind aber auch seine erotischen Darstellungen, die er meist geschickt mit religi&#246;sen Themen verkn&#252;pfte und die bis ins 20. Jahrhudnert K&#252;nstler wie Picasso und Giacometti inspirierten. Seine Werke strahlen Erotik aus, spiegeln Sinnenfreude wider und sind mit einem Augenzwinkern gemalt. Eines der sch&#246;nsten Beispiele ist sicher Venus und Amor als Honigdieb.  Lust und Leid sind eng verkn&#252;pft, denn der kindliche Armor, der versucht vom Honig zu naschen, wird von den Bienen gestochen, w&#228;hrend die nackte Venus daneben unger&#252;hrt posiert.</p>
<p>Wunderbar auch seine Akte, wie die Venus oder die Lucreatia. Perfekt versteht es Cranach, die Sch&#246;nheit der Frau zu idealisieren. Grazile Nackte mit einem Nichts von Schleier schauen dem Besucher entgegen. Wunderbar leicht leuchtet das helle Inkarnat  vor dem dunkle Hintergrund geradezu, Cranach betont die feinen eleganten Formen der Damen, mit dem durchsichtigen Schleier &#8220;verstellt er uns die Sicht&#8221; auf das Geschlecht der Damen und idealisiert sie so. Sie wird von einer nackten Frau zum Abbild der Sch&#246;nheit.</p>
<p>Auch seine Landschaftsdarstellungen waren neu. Das Bildthema ist nicht mehr Bild beherrschend, die Landschaft im Hintergrund r&#252;ckt gleichwertig neben das Sujet. Sie verst&#228;rkt das Thema oft sogar noch. Cranach entdeckte die heimatliche Landschaft f&#252;r sich und stellte sie immer wieder in den Bildern dar.  Bei der &#8220;Ruhe auf der Flucht&#8221; (1520/25) rastet die Heilige Familie umgeben von Engeln  auf einer Blumenwiese im sommerlichen Wald. Die Umgebung, in leuchtenden Farben gemalt, pr&#228;gt die Stimmung des Bildes.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2007/12/venus_amor_honigdieb_01.jpg" alt="Venus und Armor als Honigdieb, St&#228;del Museum" /></p>
<p style="font-size: 0.8em; color: #999999; text-align: center">Lucas Cranach, Venus und Armor als Honigdieb, St&#228;del Museum, Frankfurt</p>
<p>Cranach war schon zu Lebzeiten ein erfolgreicher Maler, der auch wirtschaftlich &#228;u&#223;erst erfolgreich agierte. Und er erreichte auch, gleichzietig bei den erzkonservativen Katholiken wie auch bei den protestantischen Reformatoren Anerkennugn zu finden und f&#252;r sie malen zu d&#252;rfen. Dabei malte er in einer regelrechten Imagekampagne Luther und dessen Themen immer wieder und entwickelt eine fast schon genuin protestantische Bildsprache, die Luthers Lehre propagierte.</p>
<p>Gleichzeitig arbeitete er aber auch f&#252;r den Gegenspieler von Luther, den Kardinal Albrecht von Brandenburger. F&#252;r ihn malt er Madonnenbilder, liefert Entw&#252;rfe f&#252;r Kirchenausstattungen und portr&#228;tiert die Kirchenoberen.  Seine Portr&#228;ts sind nie nur detailgenaue Abbilder der Portr&#228;tierten, sondern bilden auch charakterliche Z&#252;ge ab. Die Portr&#228;tierten f&#252;hlten sich gut getroffen und empfahlen ihn weiter.</p>
<p>Er wird sogar Hofmaler am Wittenbergischen Hof des Kurf&#252;rsten Friedrich des Weisen und seiner beiden Nachfolger. Neben Haus und Werkstatt besass er eine Apotheke, eine Weinschenke und eine Druckerei. Unter seinem Markenzeichen, dem Schlangensignet, wird seine Werkstatt zum Marktf&#252;hrer f&#252;r Alt&#228;re und Wandmalereien im &#246;stlichen Teil des Reiches. Cranach besch&#228;ftigt sogar Mitarbeiter, die seinen Stil kopieren und seine Arbeiten in unterschiedlichen Variationen kopieren.  Auch seine beiden S&#246;hne arbeiten dort und erarbeiten sich erst sp&#228;t einen eigenen Stil.</p>
<p>Das St&#228;delmuseum hat in Zusammenarbeit mit der Royal Academy of Arts eine grandiose Ausstellung mit &#252;ber 100 Meisterweken zusammengetragen. Eine wunderbare Ausstellung, die man nicht verpassen sollte! Bis 17. Febaruar 208 im St&#228;delmuseum, danach in der Royal Academy of Arts in london. <a href="http://cranach.staedelmuseum.de/cranach.htm" target="_blank">Hier geht es zur Sonderseite der Ausstellung &gt;&gt;&gt;</a></p>
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		<title>Das Geheimnis der Mona Lisa</title>
		<link>http://www.360-grad-blog.de/2006/09/28/das-geheimnis-der-mona-lisa/</link>
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		<pubDate>Thu, 28 Sep 2006 09:17:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst im 15. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Mona Lisa]]></category>

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		<description><![CDATA[Heerscharen von Wissenschaftlern haben versucht, hinter das Geheimnis der Mona Lisa von Leonardo Da Vinci zu kommen und alle paar Wochen t&#246;nt es durch die Medien, dass das R&#228;tsel nun gel&#246;st sei. Welches R&#228;tsel eigentlich? Ah ja, warum die Mona Lisa l&#228;chelt, dass sie l&#228;chelt, wer sie ist, warum ihre Augen den Betrachter immerzu anstarren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heerscharen von Wissenschaftlern haben versucht, hinter das Geheimnis der Mona Lisa von Leonardo Da Vinci zu kommen und alle paar Wochen t&#246;nt es durch die Medien, dass das R&#228;tsel nun gel&#246;st sei. Welches R&#228;tsel eigentlich?</p>
<p>Ah ja, warum die Mona Lisa l&#228;chelt, dass sie l&#228;chelt, wer sie ist, warum ihre Augen den Betrachter immerzu anstarren und &#252;berhaupt, welchen Geschlechts sie sei. Ja, denn es gibt tats&#228;chlich die Theorie, dass Mona Lisa gar keine Frau sei, sondern das der Maler sich selbst portr&#228;tiert habe.</p>
<p>Nun begl&#252;ckt uns der Kunsthistoriker Bruno Mottin vom franz&#246;sischen Zentrum f&#252;r Forschung und Restauration mit einer neuen Theorie. Seine Erkl&#228;rung: Mona Lisa habe kurz vor dem Posieren ihr zweites Kind zur Welt gebracht und l&#228;chele deshalb so zweideutig. Mit Hilfe von Infrarot-Analysen wollen Mottin und Kollegen festgestellt haben, dass das Kleid der Mona Lisa von einem d&#252;nnen, transparenten Schleier umh&#252;llt ist, der aber mit blo&#223;em Auge nicht zu erkennen sei. Diese Art von Schleiergewand sei im fr&#252;hen 16. Jahrhundert in Italien von Frauen getragen worden, die schwanger waren oder gerade erst ein Kind zur Welt gebracht hatten.</p>
<p>Und wieder mal ist das geheimnisvollste L&#228;cheln der Welt entschl&#252;sselt!</p>
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