<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>360° &#187; Kunst im 18. Jahrhundert</title>
	<atom:link href="http://www.360-grad-blog.de/category/kunst-im-18-jahrhundert/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.360-grad-blog.de</link>
	<description>DER KUNSTBLOG</description>
	<lastBuildDate>Thu, 05 Jan 2012 09:44:01 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Die Aufkl&#228;rung zu Gast in China</title>
		<link>http://www.360-grad-blog.de/2011/04/03/die-aufklarung-zu-gast-in-china/</link>
		<comments>http://www.360-grad-blog.de/2011/04/03/die-aufklarung-zu-gast-in-china/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 03 Apr 2011 16:06:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst im 18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Museen und Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[2011]]></category>
		<category><![CDATA[Aufklärung]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Eröffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Nationalmuseum]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.360-grad-blog.de/?p=1286</guid>
		<description><![CDATA[Das chinesische Nationalmuseum in Beijing hat am Freitag nach langer Renovierungszeit seine Wiederer&#246;ffnung gefeiert. Zelebriert wird die Einweihung mit der Ausstellung &#8220;Kunst der Aufkl&#228;rung&#8221;, die sich der Geschichte der Aufkl&#228;rung in Europa widmet. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass die Ausstellung im chinesischen Nationalmuseum stattfindet. Das Museum liegt am n&#246;rdlichen Rand des Tiananmen-Platzes. Hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das chinesische Nationalmuseum in Beijing hat am Freitag nach langer Renovierungszeit seine Wiederer&#246;ffnung gefeiert. Zelebriert wird die Einweihung mit der Ausstellung &#8220;Kunst der Aufkl&#228;rung&#8221;, die sich der Geschichte der Aufkl&#228;rung in Europa widmet. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie, dass die Ausstellung im chinesischen Nationalmuseum stattfindet. Das Museum liegt am n&#246;rdlichen Rand des Tiananmen-Platzes. Hier setzte die chinesische Regierung 1989 der studentischen Revolte ein blutiges Ende. Zu diesem Kapitel chinesischer Geschichte findet sich im Museum nichts, daf&#252;r beleuchtet das Museum die Geschichte Chinas von der chinesischen Antike bis in die Gegenwart. Neben Altert&#252;mern sind Exponate aus der Parteigeschichte, der Revolution und der neuen Kunst zu bestaunen. </p>
<p>     Das Museum war in den letzten Jahren wegen Renovierung geschlossen. Das deutsche <a href="http://www.gmp-architekten.de/" target="_blank">Architekturb&#252;ro Gerkan, Marg und Partner</a> hat es f&#252;r 260 Millionen Euro saniert und deutlich vergr&#246;&#223;ert. Schon der Haupteingang ist imposant. Die Eingangshalle alleine ist so gro&#223;, dass sie manch anderes Museum komplett beherbergen k&#246;nnte. 260 Meter lang und vier Stockwerke ist sie hoch, lichtdurchflutet und leer. Nur eine majest&#228;tische Treppe beherrscht den Raum.<br />
     Rund 200.000 Quadratmeter Ausstellungsfl&#228;che hat das Museum nun und ist damit das gr&#246;&#223;te Museum der Welt. Es vereinigte schon 2002 die Sammlungen des Museums f&#252;r chinesische Geschichte und des Revolutionsmuseums und verf&#252;gt mit &#252;ber einer Million Exponaten auch &#252;ber eine der gr&#246;&#223;ten Sammlungen der Welt. Daf&#252;r mussten chinesische Museen auf Anordnung des Kulturministeriums ihre besten Exponate abgeben. K&#252;nftig will L&#252; Zhangshen, Generaldirektor des Museums, mit zus&#228;tzlichen Wechselausstellungen in der ersten Liga der Museen mitspielen.</p>
<p><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/27.jpg" rel=lightbox" alt="National Museum of China, Peking 2011 © Gerkan, Marg und Partner, Foto: Christian Gahl"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/27-1024x741.jpg" alt="" title="National Museum of China, Peking 2011 © Gerkan, Marg und Partner, Foto: Christian Gahl" width="470" height="340" class="aligncenter size-large wp-image-1290" /></a>
<p class="bu">National Museum of China, Peking 2011 © Gerkan, Marg und Partner, Foto: Christian Gahl</p>
<p>     Au&#223;en und innen wurde das Museum aufgepeppt und wirkt wie eine Mischung aus Sowjetprunk, chinesischer Pagode und europ&#228;ischer Museumsarchitektur. Merkw&#252;rdigerweise schadet das dem Bau nicht, er wirkt durchaus gelungen. Im Innen strahlen edle Materialien und die verschwenderische Gr&#246;&#223;e mond&#228;ne Exklusivit&#228;t aus, gro&#223;e Fenster und Oberlichter sorgen f&#252;r lichtdurchflutete R&#228;ume.  Dem eingesch&#252;chterten Besucher wird sofort klar: China will nicht nur &#246;konomisch und milit&#228;risch Weltmacht sein, sondern auch kulturell. </p>
<p>Die drei gr&#246;&#223;ten deutschen Sammlungen in Berlin, Dresden und M&#252;nchen haben sich als Leihgeber und Mitorganisatoren der Er&#246;ffnungsausstellung zusammengetan, um die Ausstellung mit den chinesischen Kollegen zu stemmen. Die Politik beider L&#228;nder ebnete den Weg, um den intensiven Kulturaustausch  weiter vertiefen. Michael Eissenhauer, Generaldirektor der Staatlichen Museen zu Berlin betont gerne, wie gro&#223; die Ehre sei, dieses Museum als Erste kuratieren zu d&#252;rfen und wie freundschaftlich und gut die Zusammenarbeit war.</p>
<p>Aufkl&#228;rung? Geht das in einem autorit&#228;ren Staat &#252;berhaupt? Es wurde kolporiert, dass die &#220;bersetzer der Ausstellung M&#252;he hatten, &#252;berhaupt ein chinesisches Wort daf&#252;r zu finden. Man wollte nicht zu revolution&#228;r klingen und sexuelle Untert&#246;ne vermeiden. Die Epoche der europ&#228;ischen Aufkl&#228;rung ist in China nicht unbekannt. Sie geh&#246;rt sogar zum Unterrichtsstoff in den Schulen. L&#228;ngst debattieren Intellektuelle in dem kommunistischen Staat &#252;ber die europ&#228;ische Aufkl&#228;rung und die daraus hervorgehenden Menschenrechte. Habe Mut Dich Deines eigenen Verstandes zu bedienen, so eines der Maximen Immanuel Kants aus dieser Zeit. Doch ist das von dem allm&#228;chtigen ZK der Kommunistischen Partei &#252;berhaupt gew&#252;nscht?</p>
<p>Die europ&#228;ische Aufkl&#228;rung in einem Land wie China, kann das funktionieren? Wollen die Macher der Ausstellung, die vom Ausw&#228;rtigen Amt gef&#246;rdert wurde, etwa den Funken einer Revolution entz&#252;nden? Mitnichten, ihnen geht es vor allem um die Veranschaulichung der europ&#228;ischen Gesellschaft im 18. Jahrhundert und ihren Wandlungen. Neben Kunstwerken sind auch wissenschaftliche Apparate, Kleider und Kunsthandwerk ausgestellt. Das hat wohl auch dazu gef&#252;hrt, dass das Projekt von Eingriffen de chinesischen Beh&#246;rden verschont blieb. </p>
<p><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/32.jpg" rel="lightbox" alt="Blick in die Ausstellung &quot;Die Kunst der Aufkl&#228;rung&quot;, M&#228;rz 2011 © Staatliche Museen zu Berlin, Foto: Frank Barbian"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2011/04/32-1024x672.jpg" alt="" title="Blick in die Ausstellung &quot;Die Kunst der Aufkl&#228;rung&quot;, M&#228;rz 2011 © Staatliche Museen zu Berlin, Foto: Frank Barbian" width="470" height="308" class="aligncenter size-large wp-image-1291" /></a>
<p class="bu">Blick in die Ausstellung &quot;Die Kunst der Aufkl&#228;rung&quot;, M&#228;rz 2011 © Staatliche Museen zu Berlin, Foto: Frank Barbian</p>
<p>Ohne Zweifel ist die spektakul&#228;re Ausstellung sehenswert. In neun Kapiteln werden 579 Exponate vom sp&#228;ten Rokoko bis zu Realismus und Klassizismus gezeigt. Zu Verst&#228;rkung haben die Macher auch sp&#228;te Geister wie Caspar David Friedrich zur Verst&#228;rkung hinzugeholt und illustrieren mit Warhol die Nachwirkungen bis in die Moderne. Sie sollen ein umfassendes Bild der Ver&#228;nderungen in Europa erm&#246;glichen. Recht gut l&#228;sst sich das an den Kunstexponaten nachvollziehen. Wie ein riesiges Bilderbuch illustrieren sie den Wandel jener Zeit. Im Zentrum steht ein Bildnis einer jungen Dame. Das Portr&#228;t der Heinrike Dannecker zeigt, wie sehr sich die Gesellschaft wandelte. Selbstbewusst schaut die junge Frau den Betrachter an. Sie sitzt vor einer idealisierten Landschaft in einem Kleid aus Blau, Rot und wei&#223;, den Farben der franz&#246;sischen Revolution. Die junge Dame ist die Verk&#246;rperung der b&#252;rgerlichen Zivilgesellschaft, die sich von Monarchie und religi&#246;ser Bevormundung l&#246;ste und das Individuum in den Mittelpunkt r&#252;ckte. Sozialkritik und Emanzipation wurden hoff&#228;hig, Freiheit, Gleichheit und Br&#252;derlichkeit zum Motto der jungen Demokratie.</p>
<p>Eines d&#252;rfte der Ausstellung sicher sein: die Aufmerksamkeit des Massenpublikums. Zwar kennen viele Chinesen Dichter und Denker jener Epoche, doch tiefergehende Kenntnisse fehlen ihnen, so d&#252;rfte die Ausstellung zum Renner werden. Man erwartet f&#252;nfstellige Besucherzahlen, bis zu 20.000 G&#228;ste will das Museum pro Tag empfangen. W&#228;hrend von der Ausstellung selbst keine Revolution ausgehen d&#252;rfte, bietet das Rahmenprogramm allerlei Z&#252;ndstoff. In Diskussionen  will man die europ&#228;ische Demokratiegeschichte den Chinesen n&#228;her bringen, das d&#252;rfte interessant werden. Das Museum wurde am 1. April 2011 in Anwesenheit von Au&#223;enminister Guido Westerwelle er&#246;ffnet.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.360-grad-blog.de/2011/04/03/die-aufklarung-zu-gast-in-china/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Goya in Zwickau</title>
		<link>http://www.360-grad-blog.de/2010/03/25/goya-in-zwickau/</link>
		<comments>http://www.360-grad-blog.de/2010/03/25/goya-in-zwickau/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 20:28:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst im 18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst im 19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Goya]]></category>
		<category><![CDATA[Zwickau]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.360-grad-blog.de/?p=1114</guid>
		<description><![CDATA[Der spanische K&#252;nstler Francisco José de Goya y Lucientes (1746-1828) gilt bis heute als Wegbereiter der modernen Kunst in Europa, war Vorbild f&#252;r K&#252;nstler wie Picasso und hat das Zeitalter der Aufkl&#228;rung entscheidend mitgepr&#228;gt. In dem sozial, religi&#246;s und kulturell zerrissenen Spanien des ausgehenden 18. Jahrhunderts wagte der k&#246;nigliche Hofmaler Goya eine Gratwanderung zwischen klassischer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der spanische K&#252;nstler Francisco José de Goya y Lucientes (1746-1828) gilt bis heute als Wegbereiter der modernen Kunst in Europa, war Vorbild f&#252;r K&#252;nstler wie Picasso und hat das Zeitalter der Aufkl&#228;rung entscheidend mitgepr&#228;gt. In dem sozial, religi&#246;s und kulturell zerrissenen Spanien des ausgehenden 18. Jahrhunderts wagte der k&#246;nigliche Hofmaler Goya eine Gratwanderung zwischen klassischer Auftragskunst f&#252;r den spanischen Adel und das B&#252;rgertum sowie Sozial- und Gesellschaftskritik, die er oftmals in karikaturhaften Bildern &#8220;versteckte&#8221;. Seine kritischen Arbeiten finden sich vor allem in vier Serien von Aquatintaradierungen wieder, die in einer Sonderausstellung der Kunstsammlungen Zwickau vollst&#228;ndig gezeigt werden.</p>
<p><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2010/03/2C84906D-D064-47F5-946C-40C070C6CB9E.jpg" alt="" title="CAPRICHOS, Blatt 10, El Amor y la muerte, Die Liebe und der Tod, 21,5 x 15 cm, Radierung, Aquatinta poliert, Grabstichel, Harris 45/III, Morat-Institut f&#252;r Kunst und Kunstwissenschaft Freiburg i.Br." width="401" height="567" class="alignnone size-full wp-image-1119" />
<p class="bu">CAPRICHOS, Blatt 10, El Amor y la muerte, Die Liebe und der Tod<br />
21,5 x 15 cm, Radierung, Aquatinta poliert, Grabstichel, Harris 45/III<br />
Morat-Institut f&#252;r Kunst und Kunstwissenschaft Freiburg i.Br.</b></p>
<p>&#8220;Los Caprichos&#8221; (&#8220;Einf&#228;lle&#8221;), der aus 80 Bl&#228;ttern bestehende Zyklus, entstand in den Jahren 1797-1799 und zeichnet das Bild einer dekadenten, sich am Abgrund befindenden Gesellschaft nach. &#8220;Los Desastres de la Guerra&#8221; (&#8220;Die Schrecken des Krieges&#8221;), 80-teilig, thematisieren die menschlichen Grausamkeiten und die verheerende Hungersnot w&#228;hrend der napoleonischen Herrschaft und des spanisch-franz&#246;sischen Krieges (1808-1813). Diese bislang noch nie da gewesene Brutalit&#228;t und Direktheit in der Darstellung hat bis in die heutige Zeit hinein zahlreiche K&#252;nstler bewegt und inspiriert. &#8220;La Tauromaquia&#8221; (&#8220;Die Kunst des Stierkampfs&#8221;), zwischen 1814 und 1816 entstanden, erscheint im Vergleich zu den anderen Radierserien beinahe harmlos. Erst auf den zweiten Blick wird die hohe technische Qualit&#228;t der 33 Bl&#228;tter deutlich, die, mit der Fotografie vergleichbar, sekundenschnelle Momente festzuhalten scheinen und die Spannung eines spanischen Stierkampfes meisterhaft wiedergibt. &#8220;Los Proverbios&#8221; (&#8220;Sprichw&#246;rter&#8221;) oder auch &#8220;Los Disparates&#8221; (&#8220;Torheiten&#8221;) ist die wohl r&#228;tselhafteste Serie innerhalb des druckgraphischen Werkes. Die 22 Bl&#228;tter markieren das Sp&#228;twerk Goyas und sind vermutlich in den Jahren von 1815 bis 1824 entstanden. Eigent&#252;mlich fliegende Hexenwesen oder in die Luft gewirbelte Gestalten sind darin h&#228;ufig wiederkehrende Motive, welche die N&#228;he zu Goyas bedeutenden &#8220;Pinturas negras&#8221;(&#8221;Schwarze Gem&#228;lde&#8221;), heute im Prado (Madrid) ausgestellt, aufzeigen.  </p>
<p>Die insgesamt 253 druckgraphischen Bl&#228;tter (es werden auch die zus&#228;tzlichen Bl&#228;tter zu den einzelnen Serien gezeigt) stammen aus dem umfangreichen Bestand des Morat-Instituts f&#252;r Kunst und Kunstwissenschaft in Freiburg im Breisgau und gelten sowohl hinsichtlich ihres Umfangs als auch ihrer Qualit&#228;t als einzigartig. Ein wirklicher Leckerbissen, den das Museum da pr&#228;sentiert und f&#252;r Kunstinteressierte ein Muss.  </p>
<p>Zur Ausstellung ist ein reich bebildeter Katalog zum Preis von 20 Euro erschienen: <em>Francisco de Goya – Radierungen. Die Sammlung des Morat-Instituts</em>, Edition Braus, 168 Seiten. Die Ausstellung l&#228;uft noch bis zum 02. Mai 2010. weitere Informationen: <a href="http://www.kunstsammlungen-zwickau.de/" target="_blank">www.kunstsammlungen-zwickau.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.360-grad-blog.de/2010/03/25/goya-in-zwickau/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Goyas Geister</title>
		<link>http://www.360-grad-blog.de/2006/11/27/goyas-geister/</link>
		<comments>http://www.360-grad-blog.de/2006/11/27/goyas-geister/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 27 Nov 2006 10:04:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst im 18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst im 19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Goya]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.avantgarde-magazin.de/2006/11/27/goyas-geister/</guid>
		<description><![CDATA[Foto aus &#8220;Goyas Geister&#8221;© TOBIS Film Jedes Jahr kommen ein oder zwei K&#252;nstlerfilme ins Kino. Und leider sind die meisten nicht wirklich gut. Nicht wirklich gut im Sinne dessen, was man als kunstinteressierter Mensch erwartet. Eigentlich sollte ein solcher Film Leben und Werk eines K&#252;nstlers beleuchten, seinen Werdegang und sein Arbeiten. Nat&#252;rlich darf es auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center"><img id="image131" src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/goya.jpg" alt="Goyas Geister, Tobis Film" /></p>
<p style="font-size: 0.8em; color: #4e4e4e">Foto aus &#8220;Goyas Geister&#8221;<br />© TOBIS Film</p>
</div>
<p>Jedes Jahr kommen ein oder zwei K&#252;nstlerfilme ins Kino. Und leider sind die meisten nicht wirklich gut. Nicht wirklich gut im Sinne dessen, was man als kunstinteressierter Mensch erwartet. Eigentlich sollte ein solcher Film Leben und Werk eines K&#252;nstlers beleuchten, seinen Werdegang und sein Arbeiten. Nat&#252;rlich darf es auch ein bisschen Liebe, Schmerz und Rivalit&#228;t geben, um dem Stoff die n&#246;tige W&#252;rze zu verleihen und Zuschauer in Massen ins Kino zu locken. Doch leider treten bei den meisten Filmen &#252;ber K&#252;nstler Liebe, Herzschmerz und Dramatik in den Vordergrund. Leben und Werk dienen nur als Aufh&#228;nger und schm&#252;ckendes Beiwerk. <a href="http://www.girlwithapearlearringmovie.com/">&#8220;Das M&#228;dchen mit dem Perlenohrring&#8221;</a> ist ein gutes Beispiel f&#252;r solch einen Film.</p>
<p>So auch im Fall von <a href="http://www.tobis.de/home/site_scripts/filmseite.php?id=98">Goyas Geister</a>. Dabei g&#228;be Goya eigentlich eine perfekte Kinofigur ab. Er war eine schillernde Pers&#246;nlichkeit, Revoluzzer gegen Klerus und Krieg. Bei allem Interesse an den Leiden des einfachen Volkes auch ein von Geltungssucht Getriebener, der gerne in aristokratischen Kreisen verkehrte. Rebell und Beobachter seiner Zeit.</p>
<p>Doch von all dem zeigt der Film wenig, statt dessen dreht sich alles um Goya und dessen Modell Inés, eingebettet in die Unbill jener Zeit. Regisseur Milos Forman hat sich so in die historischen Ereignisse und die Dramen um die sch&#246;ne Inés gesteigert, dass er ganz vergesen hat, welch wunderbaren Stoff das Leben und die Person Fransico Goya abgibt. Die innere Zerrissenheit von Goya, sein ambivalentes Leben, die Verarbeitung der politischen Geschehnisse seiner Zeit in seinen Werken stehen im Hintergrund.</p>
<p>Goya wird als Mitl&#228;ufer dargestellt, der sein F&#228;hnlein in den Wind h&#228;ngt. Das stimmt so aber nicht, nur wehrt sich Goya eben mit seinen Mitteln. D&#252;ster ist die Stimmung in den grandiosen Radierungen &#8220;Desastres de la guerra&#8221;, in denen der Maler die Grausamkeiten des Kriges verarbeitet. Hohn &#252;ber die menschlichen Unzul&#228;nglichkeiten spricht aus den &#8220;Caprichos&#8221;, Todesangst aus den Suenos (Tr&#228;umen). Und wenn Goya die Familie Karls IV. malt, dann ist dies keine einfaches Portr&#228;t des feisten Herrschers, sondern ein Bildnis f&#252;r die Dekadenz und Eitelkeit des K&#246;nigs und seiner Familie.</p>
<p>Trotz der Unzul&#228;nglichkeiten lohnt sich ein Kinobesuch trotzdem f&#252;r diejenigen, die auf Liebesgeschichten und historische Stoffe in opulenter Umsetzung stehen. Man darf nur nicht die Erwartung haben, tief in die Seele Goyas blicken zu d&#252;rfen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.360-grad-blog.de/2006/11/27/goyas-geister/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Charakterk&#246;pfe im Liebieghaus</title>
		<link>http://www.360-grad-blog.de/2006/11/14/charakterkopfe-im-liebieghaus/</link>
		<comments>http://www.360-grad-blog.de/2006/11/14/charakterkopfe-im-liebieghaus/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Nov 2006 17:54:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst im 18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[2007]]></category>
		<category><![CDATA[Fanz Xaver Messerschmidt]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Liebighaus]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.avantgarde-magazin.de/2006/11/14/charakterkopfe-im-liebieghaus/</guid>
		<description><![CDATA[Franz Xaver Messerschmidt, &#8220;Demokrit&#8221; (nach 1770, Alabaster), &#8220;Innerlich verschlossener Gram&#8221; (nach 1770, Blei) und „Der weinerliche Alte“ (nach 1770, Zinn)Landesmuseum W&#252;rttemberg, Stuttgart, Fotos: Peter Frankenstein, Hendrik Zwietasch Nein, mit den Charakterk&#246;pfen sind nicht Liebieghaus-Direktor Max Hollein oder seine Kuratorin Dr. Maraike B&#252;ckling gemeint, sondern die &#8220;Phantastischen K&#246;pfe des Franz Xaver Messerschmidt.&#8221; Erstmals steht der ungew&#246;hnliche, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center"><img id="image126" src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2006/11/fxm.jpg" alt="Charakterk&#246;pfe, Franz Xaver Messerschmidt" /></p>
<p style="text-align: center; font-size: 0.8em; color: #4e4e4e">Franz Xaver Messerschmidt, &#8220;Demokrit&#8221; (nach 1770, Alabaster), &#8220;Innerlich verschlossener Gram&#8221; (nach 1770, Blei) und „Der weinerliche Alte“ (nach 1770, Zinn)<br />Landesmuseum W&#252;rttemberg, Stuttgart, Fotos: Peter Frankenstein, Hendrik Zwietasch</p>
</div>
<p>Nein, mit den Charakterk&#246;pfen sind nicht Liebieghaus-Direktor Max Hollein oder seine Kuratorin Dr. Maraike B&#252;ckling gemeint, sondern die &#8220;Phantastischen K&#246;pfe des Franz Xaver Messerschmidt.&#8221; Erstmals steht der ungew&#246;hnliche, &#246;sterreichische K&#252;nstler(1736-1783) im Blickpunkt einer gro&#223;en Ausstellung. Der Bildhauer ist f&#252;r viele einer der wichtigsten Vertreter der Aufkl&#228;rung in &#214;sterreich. Gesch&#228;tzt von Maria Theresia war er in seinem Heimatland sogar so etwas wie ein Hofbildhauer und erhielt vom Hofe zahlreiche Auftr&#228;ge. Zahlreiche K&#252;nstler, unter ihnen Francis Bacon und Arnulf Rainer, haben sich von seinem Werk inspirieren lassen.</p>
<p>Seinen heutigen Ruhm verdankt Messerschmidt vor allem den &#8220;Charakterk&#246;pfen&#8221;, einer Reihe von Portr&#228;tb&#252;sten mit grimassenhaften, clownesken, schreienden und lachenden Gesichtern, deren kraftvolle Ausstrahlung den Betrachter in den Bann zieht und fasziniert. Die Ausstellung will die Hintergr&#252;nde von Messerschmidts Arbeit analysieren und sucht nach der Intention seiner Arbeiten. Sollen die K&#246;pfe grundlegende menschliche Gef&#252;hle wie Angst, Ekel, Trauer, Freude und &#196;rger darstellen? Die stark physiognomische Darstellung von Gef&#252;hlen und die scheinbar willk&#252;rliche Kombination unterschiedlicher Ausdrucksformen spricht dagegen. Manche Muskelbewegungen sind &#228;u&#223;erst realistisch wiedergegeben, sind aber oft gar nicht gleichzeitig durchf&#252;hrbar. Die grotesken Gesichtsz&#252;ge irritieren. Wollte Messerschmidt mit dem Minenspiel in die Seele der Menschen schauen? Sollen die Entgleisungen der Gesichtsz&#252;ge die Regungen der Seele widerspiegeln?</p>
<p>Eine spannende und interessante Ausstellung, in der man sich ein L&#228;cheln angesichts der oft bizarren Grimassen nicht immer verkeifen kann. Sehtipp! Mehr unter <a href="http://www.liebieghaus.de">www.liebieghaus.de</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.360-grad-blog.de/2006/11/14/charakterkopfe-im-liebieghaus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Caspar David Friedrich Retrospektive in Essen</title>
		<link>http://www.360-grad-blog.de/2006/05/07/caspar-david-friedrich-retrospektive-in-essen/</link>
		<comments>http://www.360-grad-blog.de/2006/05/07/caspar-david-friedrich-retrospektive-in-essen/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 07 May 2006 10:50:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst im 18. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst im 19. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[2006]]></category>
		<category><![CDATA[Caspar David Friedrich]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Folkwangmuseum]]></category>
		<category><![CDATA[Romantik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kunstjournal-online.de/2006/05/07/caspar-david-friedrich-retrospektive-in-essen/</guid>
		<description><![CDATA[Caspar David Friedrich, B&#246;hmische Landschaft, um 1808, Staatsgalerie Stuttgart Das Museum Folkwang in Essen zeigt seit Freitag (und noch bis 20. August 2006) eine einmalige Retrospektive zum Werk des Romantikers Caspar David Friedrich (1774-1884). Zu sehen sind 70 Gem&#228;lde und 120 Arbeiten auf Papier. Zum ersten Mal wurde auch Friedrichs Meisterwerk &#8220;Kreidefelsen auf R&#252;gen&#8221; f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div style="text-align: center"><img id="image44" src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2006/05/cdf_boehmldsch.jpg" alt="Boehmische Landschaft" /></p>
<p style="font-size: 0.8em; color: #4e4e4e">Caspar David Friedrich, B&#246;hmische Landschaft, um 1808, Staatsgalerie Stuttgart</p>
</div>
<p>Das Museum Folkwang in Essen zeigt seit Freitag (und noch bis 20. August 2006) eine einmalige Retrospektive zum Werk des Romantikers Caspar David Friedrich (1774-1884). Zu sehen sind 70 Gem&#228;lde und 120 Arbeiten auf Papier. Zum ersten Mal wurde auch Friedrichs Meisterwerk &#8220;Kreidefelsen auf R&#252;gen&#8221; f&#252;r eine Ausstellung verliehen. Die Ausstellung zeigt so einen hervorragenden &#220;berblick &#252;ber das Oeuvre von CDF. Urteil: Sehenswerte Ausstellung, die man sich nicht entgehen lassen sollte!</p>
<p>Mehr unter: <a href="http://www.cdf-ausstellung.de">Ausstellung Caspar David Friedrich &#8211; Die Erfindung der Romantik</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.360-grad-blog.de/2006/05/07/caspar-david-friedrich-retrospektive-in-essen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

