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	<title>360° &#187; Kunstmarkt und Messen</title>
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		<title>Totaler R&#228;umungsverkauf &#8211; alles muss raus!</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Feb 2010 18:06:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Messen]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch s&#228;mtliche Medien zieht sich heute die Meldung von dem spektakul&#228;ren Auktionsergebnis des gestrigen Tages: Die Skulptur &#8220;L&#8217;Homme qui marche I&#8221; des Schweizer Bildhauers Alberto Giacometti wurde am Mittwochabend bei Sotheby&#8217;s in London f&#252;r 65 Millionen Pfund (rund 74 Millionen Euro) versteigert. Taxiert war das Werk auf 18 Millionen Euro. Ds Ergebnis lag knapp &#252;ber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch s&#228;mtliche Medien zieht sich heute die Meldung von dem spektakul&#228;ren Auktionsergebnis des gestrigen Tages: Die Skulptur &#8220;L&#8217;Homme qui marche I&#8221; des Schweizer Bildhauers Alberto Giacometti wurde am Mittwochabend bei Sotheby&#8217;s in London f&#252;r 65 Millionen Pfund (rund 74 Millionen Euro) versteigert. Taxiert war das Werk auf 18 Millionen Euro. Ds Ergebnis lag knapp &#252;ber dem Rekord, den ein Picasso im Jahr 2004 erreicht hatte. Die Plastik aus dem Jahr 1961 ging nach einem nur acht Minuten langen Wettbewerb an einen anonymen Telefonbieter. </p>
<p>Der &#8220;Schreitende Mann&#8221; war seit 1980 im Besitz der Dresdner Bank. Nach deren &#220;bernahme durch die Commerzbank ging das Werk an den neuen Eigent&#252;mer &#252;ber. Doch der wusste wohl nicht wirklich viel damit anzufangen. Die Sammlung der Dresdner Bank ist nicht unbedeutend, rund 3000 Werke hatte man zusammengesammelt, zun&#228;chst konstruktivistische und konzeptionelle Kunst, dann aber auch j&#252;ngere K&#252;nstler wie Julian Opie oder Karin Kneffel. Eines der zentralen Objekte war die versteigerte Skulptur, die in den letzten Jahren einen prominenten Platz im Vorstandsgeb&#228;ude der Dresdner Bank hatte. Die Commerzbank wei&#223; diesen Schatz allerdings anscheinend nicht zu w&#252;rdigen &#8211;  die Bank gilt ohnehin als nicht sehr kunstsinnig.</p>
<p>Den Erl&#246;s aus der Aufl&#246;sung der Sammlung will man den Commerzbank-eigenen Stiftungen und einigen Museen zur Verf&#252;gung stellen. W&#228;re man nicht besser bedient gewesen, den Giacometti einem Frankfurter Museum zur Verf&#252;gung zu stellen? Davon h&#228;tten Museen und Publikum mehr gehabt. Grund f&#252;r das gew&#228;hlte Vorgehen der Bank sei nach Aussage einer Sprecherin der Bank gewesen, dass man sich nicht entscheiden konnte, welchem Museum man die Arbeit zukommen lassen solle. Dumm nur, dass man jetzt entscheiden muss, welchen Museen man das Geld zukommen lassen soll. Abgesehen davon hat die Commerzbank andere Arbeiten auch als Dauerleihgabe an Museen gegeben. </p>
<p>Schade, so verschwinden wieder Kunstwerke in den Tresoren von Privatleuten.</p>
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		<title>Krise? Welche Krise?</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Feb 2009 10:42:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Messen]]></category>
		<category><![CDATA[Auktion]]></category>
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		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Saint-Laurant]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Auktionshaus Christie&#8217;s hat in den letzten drei Tagen die Kunst- und Antiquit&#228;tensammlung des verstorbenen Modesch&#246;pfers Yves Saint-Laurent und seines Lebensgef&#228;hrten Pierre Bergé versteigert. Als Auktionsort w&#228;hlte man den Grand Palais, jenes wundersch&#246;ne Belle-Époque-Geb&#228;ude mit Glas-Stahl-Dach aus der Zeit der Jahrhundertwende. Die Halle wurde in samtenes Schwarz geh&#252;llt und blau beleuchtet. Ein perfekter Ort f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Auktionshaus Christie&#8217;s hat in den letzten drei Tagen die Kunst- und Antiquit&#228;tensammlung des verstorbenen Modesch&#246;pfers Yves Saint-Laurent und seines Lebensgef&#228;hrten Pierre Bergé versteigert. Als Auktionsort w&#228;hlte man den Grand Palais, jenes wundersch&#246;ne Belle-Époque-Geb&#228;ude mit Glas-Stahl-Dach aus der Zeit der Jahrhundertwende. Die Halle wurde in samtenes Schwarz geh&#252;llt und blau beleuchtet. Ein perfekter Ort f&#252;r das riesige Konvolut aus Gem&#228;lden Alter Meister, der Impressionisten und der klassischen Moderne, M&#246;beln, Antiquit&#228;ten, Designerst&#252;cken, antiken Skulpturen aus allen Teilen der Erde, Silber und Lampen. Dass die Sammlung nur wenige Monate nach dem Tod Saint-Laurents unter den Hammer kommt, d&#252;rfte an den horrenden Erbschaftssteuern liegen, die der franz&#246;sische Staat von Bergé eintreiben m&#246;chte.</p>
<p>Die Auktion brachte sagenhafte 373,5 Millionen Euro ein. Zu den teuersten M&#246;belst&#252;cken geh&#246;ren Eileen Grays Sessel <em>Dragons</em>, der auf zwei bis drei Millionen Euro taxiert war und fast 22 Millionen Euro einbrachte. Wesentlich h&#246;her als gesch&#228;tzt gingen auch zwei monumentale Vasen von Jean Dunand weg, die auf eine bis anderthalb Millionen gesch&#228;tzt wurden und &#252;ber drei Millionen Euro einbrachten. Besonders schick war auch François-Xavier Lalannes <em>YSL Bar</em> ein Kunstwerk, das Lalanne speziell f&#252;r den Modesch&#246;pfer entworfen hatte und das eher an einen Labortisch als eine Bar erinnert. Gesch&#228;tzt wurde das Werk auf 200.000 bis 300.000 Euro, es erbrachte 2,7 Millionen Euro.<span id="more-834"></span></p>
<p style="text-align:center"><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/02/auktion_ysl.jpg" rel="lightbox" title="Blick in den Grand Salon von Saint-Laurant und Berge, rechts unten an der Wand der mit Rekordergebnis versteigerte Matisse, Foto: Christie's Images Ltd."><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/02/auktion_ysl.jpg" alt="Blick in den Grand Salon von Saint-Laurent und Berge, rechts unten an der Wand der mit Rekordergebnis versteigerte Matisse, Foto: Christie&#039;s Images Ltd." title="Blick in den Grand Salon von Saint-Laurent und Berge, rechts unten an der Wand der mit Rekordergebnis versteigerte Matisse, Foto: Christie&#039;s Images Ltd." width="326" height="400" class="alignnone size-full wp-image-838" /></a></p>
<p class="bu">Blick in den Grand Salon von Saint-Laurent und Bergé, rechts unten an der Wand der mit Rekordergebnis versteigerte Matisse.<br />
Foto: Christie&#8217;s Images Ltd.</p>
<p>Den gr&#246;&#223;ten Batzen erbrachte aber der erste Auktionstag an dem Impressionisten und Kunst des 20. Jahrhunderts unter den Hammer kam und so einige Rekorde purzelten. Das teuerste Werk war <em>Les coucous, tapis bleu et rose</em> (1911) von Henri Matisse, das f&#252;r 35,9 Millionen Euro verkauft wurde &#8211; der h&#246;chste je in einer Auktion erzielte Preis f&#252;r einen Matisse. Des Weiteren waren Brancusi, Mondrian, Calder, Léger, De Chirico, Duchamp, Klee and Ensor vertreten und wurden zu Spitzenpreien verkauft.</p>
<p>Kann von Krise keine Rede sein? Nicht so ganz, denn ein auf 25 bis 30 Millionen Euro taxierter Picasso fand keinen K&#228;ufer. Das H&#246;chstgebot f&#252;r <em>Instrument de musique sur un guéridon</em>  (1914) lag bei 21 Millionen Euro. Christie&#8217;s selbst hatte die eigenen Erwartungen hinunter geschraubt. Anfangs ging man von einem Gesamtwert von 500 Millionen Euro aus, den man dann angesichts der Wirtschaftskrise auf 300 Millionen korrigierte. Insofern ist das &#8220;Rekordergebnis&#8221; mit 375 Millionen Euro eigentlich weit hinter den Erwartungen fr&#252;herer &#8211; besserer &#8211;  Tage zur&#252;ckgeblieben. Eine Chance bietet die Krise aber auch. Vielleicht verschwindet nicht mehr ganz so viel St&#252;cke in Privatsammlungen. Den Museen wird im Allgemeinen ein Vorkaufsrecht einger&#228;umt. Auch dieses Mal griffen wieder Museen bei drei Werken zu. Problem ist nur, dass sich die meisten Museen die Preise der letzten Jahre nicht leisten konnten. Das k&#246;nnte sich jetzt &#228;ndern.</p>
<p>Ein bisschen Aufregung gab es auch. Als zwei bronzene Tierk&#246;pfe (18. Jahrhundert) aus dem Sommerpalast des chinesischen Kaisers Qianlong zum Aufruf kamen, wurde das Publikum unruhig. Die chinesische Regierung hatte Christie&#8217;s ein paar Tage zuvor schriftlich gebeten, eine Versteigerung abzulehnen und ein privater &#8220;Verein zum Schutz von chinesischer Kunst in Europa&#8221; hatte gegen die Versteigerung geklagt. Die beiden Brunnenfiguren sollen 1860 aus dem Palast gestohlen worden sein. Das Gericht hatte den Antrag allerdings abgewiesen. Beide K&#246;pfe wurden f&#252;r jeweils 14 Millionen Euro an einen unbekannten Bieter versteigert.</p>
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		<title>Afrikas erste Kunstmesse</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Mar 2008 18:00:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Messen]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Joburg Art Fair]]></category>
		<category><![CDATA[Johannesburg]]></category>
		<category><![CDATA[Kunstmesse]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist l&#228;ngst &#252;berf&#228;llig: Afrika hat seine erste Kunstmesse. Bis zum 16. M&#228;rz 2008 findet in Johannesburg (S&#252;dafrika) die erste Joburg Art Fair statt. Zu Gast sind 22 Galerien aus aller Welt, die auf 5000 Quadratmetern afrikanische Kunst verkaufen. Das ist zwar ein bescheidener Anfang, aber in Zeiten in denen in anderen L&#228;ndern die Kunstmessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist l&#228;ngst &#252;berf&#228;llig: Afrika hat seine erste Kunstmesse. Bis zum 16. M&#228;rz 2008 findet in Johannesburg (S&#252;dafrika) die erste <a href="http://www.joburgartfair.co.za" target="_blank">Joburg Art Fair</a> statt. Zu Gast sind 22 Galerien aus aller Welt, die auf 5000 Quadratmetern afrikanische Kunst verkaufen. Das ist zwar ein bescheidener Anfang, aber in Zeiten in denen in anderen L&#228;ndern die Kunstmessen dicht machen, ist diese neue Messe ein wichtiges Zeichen. Afrikanische Kunst erfreut sich zunehmender Beliebtheit  &#8211; auch bei Sammlern au&#223;erhalb Afrikas.</p>
<p>Mit dabei ist auch die Berliner Galerie <a href="http://www.galerie-herrmann.com/" target="_blank">Peter Herrmann</a>. Auf der Messe im Vorort Sandton werden unter anderem Werke von K&#252;nstlern wie William Kentridge, Sam Nhlengethwa, Romuald Hazoumé, Santu Mofokeng, David Goldblatt und Sabelo Mlangeni pr&#228;sentiert. Unter der Leitung von Simon Njami wurden zudem Werke von K&#252;nstlern des gesamten Kontinents ausgesucht, die zum Teil noch nicht durch Galerien vertreten werden. Diese werden jetzt in der Ausstellung &#8220;As you like it&#8221; pr&#228;sentiert.</p>
<p><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/chamber-of-the-enigma-2003.jpg" title="Roger Ballen, The Chamber of the enigma, 2003, Foto: Joburg Art Fair" rel="lightbox[joa]"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/chamber-of-the-enigma-2003.thumbnail.jpg" alt="Roger Ballen, The Chamber of the enigma, 2003, Foto: Joburg Art Fair" /></a> <a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/soundsuit-1.jpg" title="Nick Cave, Soundsuit1, 2007, Foto: Courtesy of Jack Shainman Gallery" rel="lightbox[joa]"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/soundsuit-1.thumbnail.jpg" alt="Nick Cave, Soundsuit1, 2007, Foto: Courtesy of Jack Shainman Gallery" /></a> <a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/kent_will-come_inst_075.jpg" title="William Kentridge, Installation view from What Will Come, 2007" rel="lightbox[joa]"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/kent_will-come_inst_075.thumbnail.jpg" alt="William Kentridge, Installation view from What Will Come, 2007" /></a> <a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/beaufort-3-2.JPG" title="Andries Botha, Dokumentation einer Installation am Strand von La Panne anl&#228;sslich der Triennale f&#252;r zeitgen&#246;ssische Kunst 2006, Beaufort" rel="lightbox[joa]"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/beaufort-3-2.thumbnail.JPG" alt="Andries Botha, Dokumentation einer Installation am Strand von La Panne anl&#228;sslich der Triennale f&#252;r zeitgen&#246;ssische Kunst 2006, Beaufort" /></a> <a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/koraichi_sculpture.jpg" title="Rachid Koraïchi, Stahlskulptur, 2001, H&#246;he: 120 cm" rel="lightbox[joa]"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/koraichi_sculpture.thumbnail.jpg" alt="Rachid Koraïchi, Stahlskulptur, 2001, H&#246;he: 120 cm" /></a> <a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/quenum_peuls.jpg" title="Gerard Quenum, Femmes Peuls, 2007, Holz, Puppen, Draht, Metall" rel="lightbox[joa]"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/quenum_peuls.thumbnail.jpg" alt="Gerard Quenum, Femmes Peuls, 2007, Holz, Puppen, Draht, Metall" /></a> <a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/naaktteengrys.jpg" title="Johann Louw, Naakt teen grys (M), 2007" rel="lightbox[joa]"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/naaktteengrys.thumbnail.jpg" alt="Johann Louw, Naakt teen grys (M), 2007" /></a> <a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/zebracrossinghires.jpg" title="El Anatsui, Zebra Crossing, 2007, Foto: Courtesy of Jack Shainman Gallery" rel="lightbox[joa]"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/zebracrossinghires.thumbnail.jpg" alt="El Anatsui, Zebra Crossing, 2007, Foto: Courtesy of Jack Shainman Gallery" /></a>  <a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/hazoume.jpg" title="Romuald Hazoumé, Dan Ayido-Huedo, Regenbogenschlange, 2007, Foto: Copyright Romuald Hazoume" rel="lightbox[joa]"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/hazoume.thumbnail.jpg" alt="Romuald Hazoumé, Dan Ayido-Huedo, Regenbogenschlange, 2007, Foto: Copyright Romuald Hazoume" /></a></p>
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		<title>Achtung Virus!</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Feb 2008 08:45:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es geht ein merkw&#252;rdiger Virus um, der zu einem Massensterben f&#252;hrt. Einige deutsche Kunstmessen sind massiv unter Druck geraten und geben auf oder setzen in diesem Jahr aus. Pl&#246;tzlich scheinen alle zu merken, dass Kunstmessen kein Selbstl&#228;ufer sind und auch an einem &#252;berhitzen Kunstmarkt noch ein Minimum an Qualit&#228;t gefragt ist. Zuerst war es die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht ein merkw&#252;rdiger Virus um, der zu einem Massensterben f&#252;hrt. Einige deutsche Kunstmessen sind massiv unter Druck geraten und geben auf oder setzen in diesem Jahr aus. Pl&#246;tzlich scheinen alle zu merken, dass Kunstmessen kein Selbstl&#228;ufer sind und auch an einem &#252;berhitzen Kunstmarkt noch ein Minimum an Qualit&#228;t gefragt ist. Zuerst war es die Fine Art Fair Frankfurt, die verk&#252;ndete, man werde die Messe vorerst einstellen und sich neue Konzepte &#252;berlegen. Dann entschloss man sich auch in D&#252;sseldorf (dc &#8211; d&#252;sseldorf contemporary), die Messe in diesem Jahr abzusagen und gemeinsam mit anderen Messeveranstaltern zu &#252;berlegen, wie es weitergehen soll. und selbst den Balearen-Ableger der Art Cologne in Palma de Mallorca wird es in diesem Jahr nicht mehr geben.</p>
<p>Die ART FORUM Berlin findet zwar statt, wird aber auf Anfang November 2008 verschoben, einen Tag gek&#252;rzt und &#8220;vom Event zum Diskurs&#8221;. Es f&#228;llt nicht schwer vorauszusagen, dass auch diese Messe auf Dauer Probleme bekommen wird. Lag man mit dem Termin Anfang Oktober vor den gro&#223;en Herbstmessen, hat man die Messe jetzt mitten rein ins Messeget&#252;mmel verlegt. Das kann eigentlich nur schief gehen.</p>
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		<title>Billig oder g&#252;nstig?</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Jan 2008 18:57:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Messen]]></category>
		<category><![CDATA[Auktion]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Spiegel stellt unter dem Titel &#8220;Zum Ersten, zum Zweiten, am billigsten&#8221; eine Studie vor, die den Kunstmarkt unter die Lupe nimmt. Fazit des Artikels: Deutsche Wissenschaftler haben den Kunstmarkt analysiert und sind zu einem erstaunlichen Ergebnis gekommen: Auktionsh&#228;user sind billiger als Galerien. Den ganzen Artikel gibt es bei Spiegel Online.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Spiegel stellt unter dem Titel &#8220;Zum Ersten, zum Zweiten, am billigsten&#8221; eine Studie vor, die den Kunstmarkt unter die Lupe nimmt. Fazit des Artikels:</p>
<blockquote><p>Deutsche Wissenschaftler haben den Kunstmarkt analysiert und sind zu einem erstaunlichen Ergebnis gekommen: Auktionsh&#228;user sind billiger als Galerien.</p></blockquote>
<p>Den ganzen Artikel gibt es bei <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,531551,00.html" target="_blank">Spiegel Online</a>.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>MoMA auf Einkaufstour</title>
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		<pubDate>Fri, 25 Jan 2008 08:49:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Museum of Modern Art (MoMA) in New York war auf Einkaufstour und hat bei den deutschen K&#252;nstlern zugriffen. Mit den Beuys-Werken &#8220;Untitled II&#8221; und &#8220;Untitled V&#8221;  will das Museum sicherstellen, dass Beuys &#8220;auch in den USA angemessen gew&#252;rdigt&#8221; wird. erworben. Mit Neo Rauch, Andreas Gursky und Martin Kippenberger hat das MoMA weitere Werke wichtiger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Museum of Modern Art (MoMA) in New York war auf Einkaufstour und hat bei den deutschen K&#252;nstlern zugriffen. Mit den Beuys-Werken &#8220;Untitled II&#8221; und &#8220;Untitled V&#8221;  will das Museum sicherstellen, dass Beuys &#8220;auch in den USA angemessen gew&#252;rdigt&#8221; wird. erworben. Mit Neo Rauch, Andreas Gursky und Martin Kippenberger hat das MoMA weitere Werke wichtiger deutscher K&#252;nstler erworben. Mehr beim <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/MoMA;art772,2462723" target="_blank">Tagesspiegel</a>.</p>
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		<title>Tchibo entschuldigt sich f&#252;r Picasso-Lithos</title>
		<link>http://www.360-grad-blog.de/2007/05/16/tchibo-entschuldigt-sich-fur-picasso-lithos/</link>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2007 08:11:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Messen]]></category>
		<category><![CDATA[Lithografien]]></category>
		<category><![CDATA[Picasso]]></category>
		<category><![CDATA[Tschibo]]></category>

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		<description><![CDATA[Tchibo verkaufte in den vergangenen Tagen drei "Original-Lithografien" von Picasso zum Einzelpreis von je 400 Euro und einer Auflage von je 1000 Bl&#228;ttern. Das Dumme an der Geschichte: Es handelte sich nicht um Original-Lithografien. Nun entschuldigt sich das Unternehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man h&#246;re und staune. Tchibo verkaufte in den vergangenen Tagen drei &#8220;Original-Lithografien&#8221; von Picasso zum Einzelpreis von je 400 Euro und einer Auflage von je 1000 Bl&#228;ttern. Das Dumme an der Geschichte: Es handelte sich nicht um Original-Lithografien (wie bereits <a href="http://www.360-grad-blog.de/2007/05/07/picasso-bei-tchibo/">hier</a> angesprochen), dann h&#228;tten n&#228;mlich die Druckplatten vom K&#252;nstler hergestellt sein m&#252;ssen oder der Druck zumindest vom K&#252;nstler autorisiert werden m&#252;ssen. Das war nicht der Fall. Somit handelt es sich nicht um Original-Lithografien, sondern h&#246;chstens um &#8220;echte Lithografien nach Picasso&#8221; und der Preis ist vollkommen &#252;berzogen.</p>
<p>Tchibo gesteht ein &#8220;Mi&#223;verst&#228;ndnis&#8221; ein und bietet den K&#228;ufern eine R&#252;ckgabe gegen Erstattung des Kaufpreises an. Brav!</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.welt.de/hamburg/article874959/Tchibo_hat_Aerger_mit_Kunst_.html">DIE WELT</a></p>
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		<title>Picasso bei Tchibo</title>
		<link>http://www.360-grad-blog.de/2007/05/06/picasso-bei-tchibo/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 May 2007 12:02:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Messen]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach ALDI verscherbelt mit Tchibo ein weiterer Discounter Kunst. Der Kaffeeladen verkauft drei Motive von Pablo Picasso zu je 400 Euro. Es handelt sich um "Original-Lithografien", so jedenfalls Tchibos Eigenwerbung. Das darf bezweifelt werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach ALDI verscherbelt mit Tchibo ein weiterer Discounter Kunst. Der Kaffeeladen verkauft drei Motive von Pablo Picasso zu je 400 Euro. Wer m&#246;chte, kann die drei Motive zusammen f&#252;r 1000 Euro erwerben.  Die Auflage betr&#228;gt pro Druck 1000 Exemplare auf B&#252;ttenpapier mit Passpartout und Eichenholzrahmen. Es handelt sich um &#8220;Original-Lithografien&#8221;, so jedenfalls Tchibos Eigenwerbung.</p>
<div style="text-align: center"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2007/05/tchibo.jpg" alt="Picasso im Onlineshop von Tchibo" /></div>
<div class="bu">Drei Picasso-Motive zur Auswahl</div>
<p>Der Begriff ist allerdings dehnbar. Eine Originallithografie ist eigentlich nur ein Druck von einer Platte, die der K&#252;nstler selbst hergestellt hat bzw. autorisiert hat. Das ist hier aber nicht der Fall, denn die betreffenden Bilder wurden erst nach dem Tod des K&#252;nstlers gedruckt. Insofern handelt es sich nicht um Originale sondern um &#8220;echte Lithografien nach Picasso&#8221; und damit sind die 400 Euro v&#246;llig &#252;berzogen. Da lohnt es sich mal bei ebay zu st&#246;bern, da bekommt man Original-Lithos des Spaniers tats&#228;chlich schon f&#252;r 200 Euro. Oder man investiert die 400 Euro bei einer Kunstmesse in neue Kunst, da hat man dann auf jeden Fall ein Original.</p>
<p>Wer trotzdem zuschlagen m&#246;chte, kann das <a href="http://www.tchibo.de/is-bin/INTERSHOP.enfinity/eCS/Store/de/-/EUR/TdTchBrowseCatalog-Start?CategoryName=angeboot_kw18&amp;phase=kw18&amp;source=ANGEBOOT" target="_blank">hier</a> tun.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Kunst bei IKEA</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Nov 2006 11:46:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Messen]]></category>
		<category><![CDATA[IKEA]]></category>

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		<description><![CDATA[Zugegeben, auch ich war vor zwei Jahren bei ALDI und wollte ein Schn&#228;ppchen machen. Damals wurde limitierte Kunstdrucke zu besonders g&#252;nstigen Preisen bei dem Lebensmitteldiscounter verkauft. Ich hab dann tats&#228;chlich ein Bild erstanden (ich wei&#223; nicht mal mehr von welchem K&#252;nstler), allerdings nicht des Bildes wegen, sondern weil der Rahmen so g&#252;nstig war. Das M&#246;belhaus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zugegeben, auch ich war vor zwei Jahren bei ALDI und wollte ein Schn&#228;ppchen machen. Damals wurde limitierte Kunstdrucke zu besonders g&#252;nstigen Preisen bei dem Lebensmitteldiscounter verkauft. Ich hab dann tats&#228;chlich ein Bild erstanden (ich wei&#223; nicht mal mehr von welchem K&#252;nstler), allerdings nicht des Bildes wegen, sondern weil der Rahmen so g&#252;nstig war.</p>
<p>Das M&#246;belhaus IKEA zieht jetz nach. F&#252;r 169 Euro bekommt man dort die 1000 St&#252;cke limitierten Werke von Jan Hafstr&#246;m, der Fotografin Denise Gr&#252;nstein und Ernest Billgren. Au&#223;erdem mit dabei:Martina M&#252;ntzing, Maya Eizin &#214;ijer und Mari Rantanen. Mein Tipp: Auch wenn die Qualit&#228;t der ausgew&#228;hlten Werke nicht schlecht zu sein scheint, lasst es bleiben und investiert ein bisschen mehr Geld auf einer Kunstmesse wie der parallel zur ART COLOGNE stattfindenden <a target="_blank" title="Art Fair" href="http://www.art-fair.de/">ART FAIR</a> oder der im Fr&#252;hjahr stattfindenden ART FRANKFURT. Dort gibt es immer auch etwas f&#252;r den kleinen Geldbeutel.</p>
<p>Mehr im <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/archiv/02.11.2006/2869904.asp">Tagesspiegel</a></p>
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		<title>ART COLOGNE beginnt</title>
		<link>http://www.360-grad-blog.de/2006/11/01/art-cologne-beginnt/</link>
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		<pubDate>Wed, 01 Nov 2006 11:01:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Messen]]></category>
		<category><![CDATA[2007]]></category>
		<category><![CDATA[ART COLOGNE]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute &#246;ffnet die 40. ART COLOGNE ihre Pforten. Bis zum Sonntag, 05. November 2006 pr&#228;sentieren 396 Aussteller (Galerie, Verlage, Institutionen) Kunst von der Klassischen Moderne bis in die Gegenwart. Erwartet werden auf den 57.000 Quadratmetern Ausstellungsfl&#228;che in den Hallen 4 und 5 &#252;ber 70.000 Besucher.Die ART COLOGNE findet zum letzten Mal im Herbst statt. Ab [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute &#246;ffnet die <a href="http://www.artcologne.de" target="_blank">40. ART COLOGNE</a> ihre Pforten. Bis zum Sonntag, 05. November 2006 pr&#228;sentieren 396 Aussteller (Galerie, Verlage, Institutionen) Kunst von der Klassischen Moderne bis in die Gegenwart. Erwartet werden auf den 57.000 Quadratmetern Ausstellungsfl&#228;che in den Hallen 4 und 5 &#252;ber 70.000 Besucher.Die ART COLOGNE findet zum letzten Mal im Herbst statt. Ab 2007 ist ein Fr&#252;hjahrstermin vorgesehen.</p>
]]></content:encoded>
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