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	<title>360° &#187; Kurz &amp; knapp</title>
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		<title>Wie man einen Banksy zu Geld macht</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Jan 2009 17:13:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurz & knapp]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Banksy]]></category>

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		<description><![CDATA[The Afflicted Yard: The Rock [via nerdcore] Wer einen Banksy sein Eigen nennt, darf sich gl&#252;cklich sch&#228;tzen. Der Graffitik&#252;nstler nimmt keine Auftragsarbeiten an und spr&#252;ht seine Kunstwerke mit Schablonen in Nacht- und Nebelaktionen in Londons Stra&#223;en und gelegentlich auch mal im Ausland. Nachdem der anonyme K&#252;nstler inzwischen zu Weltruhm gelangte und seine sozialkritischen Arbeiten teuer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center"><object width="500" height="375"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="movie" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2309114&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1" /><embed src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=2309114&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=1&amp;show_portrait=0&amp;color=00adef&amp;fullscreen=1" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="500" height="375"></embed></object><br /><span class="bu"><a href="http://vimeo.com/">The Afflicted Yard: The Rock</a> [via <a href="http://www.nerdcore.de/wp/" target="_blank">nerdcore</a>]</p>
<p>Wer einen Banksy sein Eigen nennt, darf sich gl&#252;cklich sch&#228;tzen. Der Graffitik&#252;nstler nimmt keine Auftragsarbeiten an und spr&#252;ht seine Kunstwerke mit Schablonen in Nacht- und Nebelaktionen in Londons Stra&#223;en und gelegentlich auch mal im Ausland. Nachdem der anonyme K&#252;nstler inzwischen zu Weltruhm gelangte und seine sozialkritischen Arbeiten teuer verkauft werden, fragt sich mancher Besitzer eines Banksy, wie er die Spuren der Guerillakunst am besten von der wand bekommt. Das Video zeigt, wie man einen Banksy &#8220;konserviert&#8221; und zu Geld machen kann&#8230;</p>
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		<title>Kandinsky-Retrospektive in M&#252;nchen</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Dec 2008 18:55:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurz & knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Kandinsky]]></category>
		<category><![CDATA[München Lenbachhaus]]></category>

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		<description><![CDATA[Die St&#228;dtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau M&#252;nchen, das Centre Pompidou Paris und das Solomon R. Guggenheim Museum New York pr&#228;sentieren gemeinsam eine bislang einzigartige Schau zu Wassily Kandinsky, dem herausragenden Vertreter der modernen Kunst und Begr&#252;nder der abstrakten Malerei. &#8220;Kandinsky – Absolut. Abstrakt&#8221; wird in allen drei H&#228;usern der beteiligten Partner gezeigt und ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.lenbachhaus.de/cms/" target="_blank">Die St&#228;dtische Galerie im Lenbachhaus und Kunstbau M&#252;nchen</a>, das Centre Pompidou Paris und das Solomon R. Guggenheim Museum New York pr&#228;sentieren gemeinsam eine bislang einzigartige Schau zu Wassily Kandinsky, dem herausragenden Vertreter der modernen Kunst und Begr&#252;nder der abstrakten Malerei. &#8220;Kandinsky – Absolut. Abstrakt&#8221; wird in allen drei H&#228;usern der beteiligten Partner gezeigt und ist derzeit in der St&#228;dtischen Galerie im Lenbachhaus M&#252;nchen zu sehen (bis 22. Februar 2009).</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/12/ausstellung_kandinsky.jpg" rel="lightbox" title="Blick in die Ausstellung, Foto: St&#228;dtische Galerie im Lenbachhaus, M&#252;nchen"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/12/ausstellung_kandinsky-500x332.jpg" alt="" title="Blick in die Ausstellung, Foto: St&#228;dtische Galerie im Lenbachhaus, M&#252;nchen" width="500" height="332" class="alignnone size-medium wp-image-633" /></a></p>
<p class="bu">Blick in die Ausstellung<br /> Foto: St&#228;dtische Galerie im Lenbachhaus, M&#252;nchen&#8221;</p>
<p>Die Retrospektive umfasst 95 Gem&#228;lde aus alle wichtigen Perioden des Gesamtwerks, wobei sich die Sammlungsschwerpunkte der drei Partnermuseen in idealer Weise erg&#228;nzen: Das Lenbachhaus<br />
kann aus seiner herausragenden Kollektion von Werken aus der Zeit des &#8220;Blauen Reiter&#8221; von 1908 bis 1914 sch&#246;pfen, die mit der Schenkung Gabriele M&#252;nters ins Haus kamen. Im Centre Pompidou liegt der Schwerpunkt auf Kandinskys Schaffen w&#228;hrend der Russischen Revolution und seiner Zeit am Bauhaus von 1917 bis 1933. Zus&#228;tzlich befinden sich dort au&#223;ergew&#246;hnliche Werke der Pariser Periode, die von Nina Kandinsky gestiftet wurden. Schlie&#223;lich ist dank der Ank&#228;ufe von Solomon R. Guggenheim und Hilla Rebay Kandinskys Sp&#228;twerk aus den Pariser Jahren von 1933 bis 1944 zusammen mit einigen fr&#252;hen Sch&#228;tzen aus der expressionistischen Phase im Guggenheim Museum in New York gro&#223;artig vertreten. </p>
<p>Eine bis jetzt noch nie gezeigte Auswahl und Anzahl von Gem&#228;lden aus jedem der drei Museen bildet den Kern der Werkschau. Um die Rolle Wassily Kandinskys (1866-1944) als Pionier und auch Theoretiker der Abstraktion in vollem Umfang darstellen zu k&#246;nnen, werden wir ausschlie&#223;lich Hauptwerke gr&#246;&#223;eren Formats, die f&#252;r den Verlauf seiner Entwicklung entscheidend waren, zusammenf&#252;hren, und damit zentrale Beispiele auf dem H&#246;hepunkt seines Schaffens pr&#228;sentieren.</p>
<p>Die konzentrierte Auswahl aus den besten Werken dieser Sammlungen wird noch erg&#228;nzt durch kapitale Leihgaben, um – nach der besonderen Vision der Ausstellungsmacher – Kandinskys Reihen der gro&#223;formatigen &#8220;Impressionen&#8221;, &#8220;Improvisationen&#8221; und auch &#8220;Kompositionen&#8221; m&#246;glichst repr&#228;sentativ  zusammenzustellen, die f&#252;r den K&#252;nstler selbst als seine wichtigsten Werke gegolten haben. </p>
<p>Die Sammlungen der drei Museen wurde bisher in diesem Umfang noch nie ausgeliehen, eine einmalige Gelegenheit also, das Werk des K&#252;nstlers eindr&#252;cklich und intensiv zu erleben und dabei gleichsam seinen Lebensstationen in Moskau, M&#252;nchen, Paris nachzugehen. </p>
<p>Zeitgleich zeigt das Lenbachhaus das druckgrafische Werk Kandinskys. Zu sehen sind rund 230 Holz- und Linolschnitte, Radierungen, Lithografien und Plakate Kandinskys aus den Jahren 1902 bis 1942. In seinen fr&#252;hen Jahren in M&#252;nchen und Paris bis zur Zeit des &#8220;Blauen Reiter2 1911 schuf Kandinsky den gr&#246;&#223;ten Teil seines druckgrafischen Oeuvres, &#252;berwiegend Farbholzschnitte, wobei er mit bis zu sechs Farbzust&#228;nden pro Blatt experimentierte. Zwei Drittel der Ausstellung zeigen deshalb Bl&#228;tter dieser Periode, daran schlie&#223;en sich die Werke aus der Bauhaus-Zeit und den Pariser Jahren an.</p>
<p>F&#252;r Kandinsky gab es keinen Wesensunterschied zwischen Malerei und Grafik, er widmete sich in allen k&#252;nstlerischen Medien mit gleicher Intensit&#228;t seinem Ziel, das &#8220;Geistige in der Kunst&#8221; zum Ausdruck zu bringen.</p>
<p>Fast alle in der Ausstellung gezeigten Druckgrafiken stammen aus dem Besitz der St&#228;dtischen Galerie im Lenbachhaus, die mit der gro&#223;z&#252;gigen Schenkung Gabriele M&#252;nters 1957 auch das beinahe vollst&#228;ndige druckgrafische Werk Kandinskys erhielt. Da dieser gro&#223;artige Bestand, der weltweit in keiner anderen Sammlung in dieser kompletten Form vorliegt, die gesamte Schaffenszeit Kandinskys abdeckt, ist die Ausstellung des &#8220;Druckgrafischen Werkes&#8221; im Lenbachhaus eine ideale Erg&#228;nzung zu der gro&#223;en internationalen Retrospektive im Kunstbau.</p>
<p>Anders als die Gem&#228;ldeausstellung, wandert die Druckgrafikausstellung nicht nach Frankreich und in die USA, so dass ein gro&#223;er Teil des Schaffens in seiner Gesamtheit nur in M&#252;nchen zu sehen sein wird. Die Ausstellung wird im Anschluss im Kunstmuseum Bonn (02. April bis 12. Juli 2009) gezeigt.</p>
<p>Die Ausstellung ist f&#252;r eines der Highlights des zu Ende gehenden Jahres. Besonders gelungen ist die Pr&#228;sentation der Bilder, auch wenn die Beschriftung der Bilder etwas zu hoch angebracht ist. Das sieht zwar schick aus, d&#252;rfte aber einigen Besuchern Probleme bereiten. Herausragend auch die schiere Anzahl der gezeigten Ausstellungsst&#252;cke von Gem&#228;lden und Druckgrafiken, die einen wunderbaren &#220;berblick &#252;ber Kandinskys Schaffen erm&#246;glicht. Die Ausstellung sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen und auch eine weitere Anreise lohnt sich!</p>
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		<title>Unbequem und achtzig</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 12:45:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurz & knapp]]></category>
		<category><![CDATA[Alfred Hrdlicka]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer derart exzessiv arbeitet wie Alfred Hrdlicka, der arbeitet stets auch an einer Grenze. Hrdlicka hat diese Grenze mehrfach &#252;berschritten. Ein Schlaganfall, R&#252;ckenbeschwerden, der Tod der ersten Frau, das Trauma als sich die Geliebte umbringt &#8211; all das f&#252;hrte immer wieder zu Br&#252;chen in seinem Leben und in seinem Arbeiten. Hrldicka wird 1928 in Wien [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer derart exzessiv arbeitet wie Alfred Hrdlicka, der arbeitet stets auch an einer Grenze. Hrdlicka hat diese Grenze mehrfach &#252;berschritten. Ein Schlaganfall, R&#252;ckenbeschwerden, der Tod der ersten Frau, das Trauma als sich die Geliebte umbringt &#8211; all das f&#252;hrte immer wieder zu Br&#252;chen in seinem Leben und in seinem Arbeiten.</p>
<p>Hrldicka wird 1928 in Wien geboren. Seine Kindheit ist gepr&#228;gt von der politschen Arbeit des Vaters, der als Kommunist und Gewerksschaftsfunktion&#228;r f&#252;r bessere Bedingungen der Arbeiter k&#228;mpfte. Der kleine Alfred verteilt zusammen mit seinem Vater Flugbl&#228;tter. Alfred erlebt Hausdruchsuchungen, Pr&#252;gel durch die Polizei bis sein Vater von den Nationalsozialisten verhaftet wird und Zwangsarbeit leisten muss. Auch der Krieg ist f&#252;r den Jungen furchtbar, sein &#228;lterer Bruder f&#228;llt. Er selbst entzieht sich dem Kriegsdienst und lebt mit dem Vater bis zum Ende des Krieges in der Illegalit&#228;t.<span id="more-355"></span></p>
<p>Hrdlicka machte eine Ausbildung zum Zahntechniker, danach studierte er von 1946 bis 1952 Malerei an der Akademie der Bildenden K&#252;nste Wien bei G&#252;tersloh und Dobrowsky. Von 1953 bis 1957 nimmt er ein Studium der Bildhauerei an der gleichen Akademie bei Fritz Wotruba auf. 1964 erlangte er internationale Bekanntheit, als er gemeinsam mit Herbert Boeckl &#214;sterreich auf der 32. Biennale in Venedig vertrat.</p>
<p>Hrdlickas Werk ist gepr&#228;gt von der Auseinandersetzung mit Leid, Tod, Angst und Schmerz. Immer ist dabei auch ein politischer Anspruch erkennbar. Hrdlicka prangert die bestehenden Machtverh&#228;ltnisse an, k&#228;mpft f&#252;r die Unterdr&#252;ckten und bessere Lebensverh&#228;ltnisse der Menschen. Auch Krieg, Gewalt und Faschismus sind f&#252;r den bekennenden Atheisten und Marxisten Hrdlicka wichtige Themen.</p>
<p>Hrdlicka arbeitet mit allen klassischen Medien. Zeichnung, Grafik, Malerei und Bildhauerei sind f&#252;r ihn gleichwertig, auch wenn er der Bildhauerei einen besonderen Platz einr&#228;umt. Seit seinen gesundheitlichen Problemen kann er allerdings nur noch zeichnen, die Arbeit mit Hammer und Meissel ist zu anstrengend.</p>
<p>Sein Stil ist unverkennbar. Er arbeitet figurativ, aber stark expressiv. Bewusst setzte sich Hrdlicka von der abstrakten Bildwelt seiner K&#252;nstlerkollegen ab. Wie er selbst sind auch seine Figuren psychischen und pysischen Extremsituationen ausgesetzt. Besonders eindringlich sind seine Denkm&#228;ler. Fragmente geschundener K&#246;rper, gequ&#228;lt, sich windend, zerrissen, gequ&#228;lt, ver&#228;ngstigt und gesch&#228;ndet. Und so umstitten seine Monumentalskulpturen (insbesondere in seinem Heimatland) auch sein m&#246;gen, seine kleineren Arbeiten &#252;berzeugen und sind von gro&#223;er Intensit&#228;t. Genauso wie die Zeichnungen und und Radierungen, die wahrhaftig genial sind. Auch diese haben immer politische Bezugspunkte. Immer schwingen Witz und Ironie mit, oft gepr&#228;gt von sexuellen Andeutungen und Zweideutigkeiten.</p>
<p>Hrdlicka feierte am 27. Februar 2008 seinen achtzigsten Geburtstag. Zu diesem Jubil&#228;um pr&#228;sentieren gleich mehrere Museen und Galerien Ausstellungen:</p>
<ul>
<li>Religion, Fleisch und Macht &#8211; das Religi&#246;se im Leben des Alfred Hridlicka, bis 10. Mai 2008, <a href="http://www.dommuseum.at" target="_blank">Dommuseum Wien</a></li>
<li>Alfred Hrdlicka &#8211; Bildhauer | Maler | Zeichner, bis 19. September 2008, <a href="http://kunst.wuerth.com/" target="_blank">Kunsthalle W&#252;rth</a>, Schw&#228;bisch Hall</li>
<li>Alfred Hrdlicka zum 80. Geburtstag, 2206. &#8211; 31.08.2008, <a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-admin/www.galeriebose.de" target="_blank">Galerie Bose</a>, Wittlich</li>
<p>Immer wieder zeigt die <a href="http://www.hilger.at" target="_blank">Wiener Galerie Hilger</a> Ausstellungen zu Hrdlicka.</ul>
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		<title>Japanisches in Hannover</title>
		<link>http://www.360-grad-blog.de/2008/04/07/japanisches-in-hannover/</link>
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		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 16:39:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kurz & knapp]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Araki]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Hokusai]]></category>
		<category><![CDATA[Kestnergesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Machida]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kestnergesellschaft in Hannover zeigt in zwei Ausstellungen einen Querschnitt aus der japanischen Kunst, die uns oft immer noch fremd erscheint. Die Kestnergesellschaft hat drei K&#252;nstler vereint, die gegens&#228;tzlicher nicht sein k&#246;nnten und die doch vieles eint. Nobuyoshi Araki (*1940), den viele besser als &#8220;den Fotografen mit den nackten und gefesselten Modellen&#8221; kennen werden, trifft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.kestner.org" target="_blank">Kestnergesellschaft in Hannover</a> zeigt in zwei Ausstellungen einen Querschnitt aus der japanischen Kunst, die uns oft immer noch fremd erscheint. Die Kestnergesellschaft hat drei K&#252;nstler vereint, die gegens&#228;tzlicher nicht sein k&#246;nnten und die doch vieles eint.</p>
<p>Nobuyoshi Araki (*1940), den viele besser als &#8220;den Fotografen mit den nackten und gefesselten Modellen&#8221; kennen werden, trifft in &#8220;araki meets hokusai&#8221; auf die traditionellen japanischen Holzschnitte von Katsushika Hokusai (1760-1849).<span id="more-351"></span></p>
<p style="text-align:center"><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/04/araki.jpg" rel="lightbox[japHan]"><img class="aligncenter size-full wp-image-448" title="Nobuyoshi Araki, Courtesy Jablonka Galerie, K&#246;ln/Berlin" src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/04/araki_klein.jpg" alt="" width="404" height="500" /></a></p>
<p class="bu">Nobuyoshi Araki, Courtesy Jablonka Galerie, K&#246;ln/Berlin</p>
<p><a href='http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/04/hokusai.jpg' rel="lightbox[japHan]"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/04/hokusai_klein.jpg" alt="" title="Die gro&#223;e Welle, Privatsammlung, Courtesy Michael Thun  © Katsushika Hokusai" width="500" height="345" class="aligncenter size-full wp-image-449" /></a>
<p class="bu">Katsushika Hokusai, Die gro&#223;e Welle<br />
Privatsammlung, Courtesy Michael Thun  © Katsushika Hokusai </p>
<p>Arakis verst&#246;rende Fotos zeigen Wunsch und Wirklichkeit des Fotografen, voll von offen zur Schau gestellter Sexualit&#228;t und Erotik, die gelegentlich ins Pornografische abzurutschen drohen. Hokusai hingegen malte bet&#246;rend sch&#246;ne, filigrane Werke, in denen Begehren und Erotik gelegentlich aber auch offen gezeigt werden. im Gegensatz zur eher pr&#252;den Malerei Europas im 18. und 19. Jahrhunderts gehen die Werke sehr weit.</p>
<p>Dritte im Bunde, aber mit einer eigenen Ausstellung bedacht, ist die japanische K&#252;nstlerin Kumi Machida (*1970), die zur neuen Generation von japanischen K&#252;nstlern geh&#246;rt. Machida studierte in Tokio Nihonga-Malerei (japanische Malerei) und z&#228;hlt zur Neo-Nihonga-Gruppe, die traditionelle Elemente der japanischen Kunst im Kontext der heutigen Zeit weiterentwickelt. Aber Machida integriert nicht einfach zeitgen&#246;ssische Elemente in klassische Formprinzipien. Kompromisslos reduziert sie die Formsprache und abstrahiert.</p>
<p><a href='http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/04/machida.jpg' rel="lightbox[japHan]"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/04/machida_klein.jpg" alt="" title="Kumi, Machida, Relation, 2006, Courtesy Nishimura Gallery, Tokyo , © Kumi Machida " width="500" height="267" class="aligncenter size-full wp-image-450" /></a>
<p class="bu">Kumi Machida, Relation, 2006<br />
Sumi-Tinte (blau, braun), mineralische und andere Pigmente<br />
auf Kumohada-Leinenpapier, 181.5×343 cm<br />
Courtesy Nishimura Gallery, Tokyo , © Kumi Machida<br />
Foto: Ichiro Otani</p>
<p>Bildgegenstand sind fast immer menschliche Beziehungen, dabei geht sie von allt&#228;glichen Details und Situationen aus, die zu &#252;berraschenden Bildfindungen f&#252;hren und auch &#252;ber kulturelle Schranken hinweg lesbar bleiben. Die linearen Pinselzeichnungen erinnern an Comics und sind eine gekonnte Mischung aus klassischer Maltradition und Kalligrafie mit verst&#246;renden Bildwelten, die so gar nicht zur klassischen Kunst passen wollen.</p>
<p>Zur Ausstellung ist ein sch&#246;ner <a href="http://www.amazon.de/gp/product/3939583782?ie=UTF8&#038;tag=artsjournal-21&#038;linkCode=as2&#038;camp=1638&#038;creative=6742&#038;creativeASIN=3939583782">Katalog</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=artsjournal-21&#038;l=as2&#038;o=3&#038;a=3939583782" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> im Kehrer Verlag (38 Euro) erschienen.</p>
<p><strong>Anmerkung:</strong> da sowohl einige der Fotografien Arakis als auch Bilder von Hokusai nah an der Grenze zur Pornografie sind, habe ich hier Werke ausgew&#228;hlt, die diese Grenzen einhalten, aber einen Vergleich nat&#252;rlich erschweren. Ich bitte um Verst&#228;ndnis.</p>
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