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	<title>360° &#187; Arp Museum</title>
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		<title>Was macht eigentlich&#8230;?</title>
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		<pubDate>Wed, 03 Sep 2008 11:06:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museen und Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Arp Museum]]></category>
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		<category><![CDATA[Bahnhof Rolandseck]]></category>
		<category><![CDATA[Untersuchungsausschuss]]></category>

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		<description><![CDATA[Was macht eigentlich der Untersuchungsausschuss Arp-Museum des rheinland-pf&#228;lzischen Parlaments? Erinnern Sie sich? Der sollte untersuchen, ob sich die Landesregierung Vers&#228;umnisse und Verfehlungen in Zusammenhang mit dem Arp-Museum in Remagen-Rolandseck vorwerfen lassen muss. Da ist die Rede von verschwendeten Steuergeldern, von Kopien, die als Originale gekauft wurden, von entgegen den Absprachen verkauften Exponanten und posthumen Nachg&#252;ssen. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was macht eigentlich der Untersuchungsausschuss Arp-Museum des rheinland-pf&#228;lzischen Parlaments? Erinnern Sie sich? Der sollte untersuchen, ob sich die Landesregierung Vers&#228;umnisse und Verfehlungen in Zusammenhang mit dem Arp-Museum in Remagen-Rolandseck vorwerfen lassen muss.</p>
<p>Da ist die Rede von verschwendeten Steuergeldern, von Kopien, die als Originale gekauft wurden, von entgegen den Absprachen verkauften Exponanten und posthumen Nachg&#252;ssen. Im Mittelpunkt steht vor allem die Zusammenarbeit zwischen aktueller Landesregierung und Arp-Verein, die nach endlosen Streitereien Ende 2007 beendet worden war.</p>
<p>Der Untersuchungsausschuss wurde von der CDU-Opposition beantragt und im Februar 2008 eingesetzt, obwohl sich die SPD/ FDP-Landesregierung keiner Schuld bewusst ist und darin nur ein Man&#246;ver der CDU sieht, den SPD-Bundesvorsitzenden und Ministerpr&#228;sidenten von Rheinland-Pfalz, Kurt Beck, in Misskredit zu bringen.</p>
<p>Der Ausschuss kommt nur langsam in Fahrt, was vor allem daran liegt, dass solche Aussch&#252;sse gerne f&#252;r Scharm&#252;tzel genutzt werden. So mancher Schachzug w&#252;rde wohl jedem Winkeladvokaten Freudentr&#228;nen in die Augen treiben.</p>
<p>In seiner konstituierenden Sitzung beschloss der Ausschuss auch gleich, s&#228;mtliche Akten der letzten vierzig Jahre zu untersuchen und als Beweise zu nutzen. Die SPD wollte gleich in die Offensive gehen und stellte Beweisantr&#228;ge, die darauf abzielen, auch und insbesondere die Jahre der CDU-Regierung in Rheinland-Pfalz bis zum Regierungswechsel 1991 unter die Lupe zu nehmen. Die SPD-Fraktion will untersuchen, ob es schon damals zu einer Weichenstellung kam, die zur entstandenen Situation f&#252;hren musste oder anders formuliert: Die SPD-gef&#252;hrte Landesregierung konnte gar nicht anders handeln, als sie es tat. Vertr&#228;ge gibt es da viele: mit Herrn Wasmuth, dem Spiritus rector des K&#252;nstlerbahnhofs Rolandseck, mit Vereinen und GmbHs, die den Bahnhof nutzten und finanzielle F&#246;rderung von der Landesregierung erhielten.</p>
<p>Inzwischen wurde der ehemalige Ministerpr&#228;sident Bernhard Vogel vernommen, der von 1967 bis 1976 Kultusminister war und anschlie&#223;end das Land als Ministerpr&#228;sident f&#252;hrte. Wie das bei solchen Zeugenbefragungen ist, tun sich bei den Befragten gro&#223;e Erinnerungsl&#252;cken auf. So will sich Herr Vogel nicht dran erinnern, dass Wasmuth als k&#252;nstlerischer Leiter mit gro&#223;z&#252;gigem Gehalt Kunstgegenst&#228;nde erwarb, die das Land bezahlte. Gewusst haben will Vogel auch nicht, dass Wasmuth k&#252;nstlerischer Leiter war und von der Stiftung ein gro&#223;z&#252;giges Monatsgehalt von knapp 10.000 Mark erhalten hat. Vogel bestritt in der Vernehmung, dass die Landesregierung damals schon an ein Museum gedacht habe und das Museum nur gekauft habe, um eine Begegnungst&#228;tte und ein Kulturobjekt zu schaffen. Der ehemalige Kulturminister Dr. G&#246;lter best&#228;tigte dies.</p>
<p>W&#228;hrend SPD-Obmann P&#246;rksen frohlockt und sich darin best&#228;tigt sieht, dass die SPD einfach nur da weitergemacht hat, wo die CDU aufgeh&#246;rt hat, sieht der Sprecher der CDU-Landtagsfraktion im Ausschuss den Beweisantrag der SPD als &#8220;zerbr&#246;selt&#8221; an. Die Wahrheit d&#252;rfte in der Mitte liegen und die CDU hat sich hier sicher nicht mir Ruhm bekleckert.</p>
<p>Allerdings ist der Versuch unsinnig, der CDU die Schuld in die Schuhe zu schieben und so zu tun, als habe die SPD gef&#252;hrte Landesregierung die Vertr&#228;ge einfach erf&#252;llen m&#252;ssen und gar nicht anders handeln k&#246;nnen, denn es wurden in den 90er Jahren und sogar noch 2005 neue Vertr&#228;ge geschlossen und an diesen auch festgehalten, als l&#228;ngst offensichtlich war, dass es im Bahnhof Rolandseck zumindest Unregelm&#228;&#223;igkeiten gab. Auch als Arp-Experten und Journalisten Zweifel hegten an den Machenschaften des Arp-Vereins und den posthumen G&#252;ssen, verteidigte die Landesregierung den Verein und das Projekt. Damals bestand aber auch noch Hoffnung, sich mit dem Projekt schm&#252;cken zu k&#246;nnen. Inzwischen sieht es eher so aus, als w&#252;rden alle Beteiligten so tun, als habe dieses Museum nie jemand gewollt und keiner sei daf&#252;r verantwortlich.</p>
<p>Richtig interessant wird es in den n&#228;chsten Sitzungen des Untersuchungsausschusses, in denen die letzten 17 Jahre beleuchtet werden sollen. Als Zeugen sollen Ministerpr&#228;sident a.D. Rudolf Scharping, Staatsministerin a.D. Dr. Rose G&#246;tte, Staatssekret&#228;r a.D. Ernst Eggers, Senator Dr. Thilo Sarrazin, Staatssekret&#228;r Prof. Dr. Joachim Hofmann-G&#246;ttig und Ministerpr&#228;sident Kurt Beck vernommen werden. Es wird spannend&#8230;</p>
<p>Inzwischen r&#228;umte Kultur-Staatssekret&#228;r Hofmann-G&#246;ttig ein, dass es sehr schwer sei, Sponsoren f&#252;r das Museum zu gewinnen. Trotz intensiver Bem&#252;hungen sei es problematisch, Sponsoren f&#252;r das Museum zu begeistern.</p>
<p>F&#252;r das Museum wurde inzwischen eine neue Landesstiftung gegr&#252;ndet, die Tr&#228;ger des Museums sein soll. Au&#223;erdem bekommt das Museum einen neuen Direktor: Dr. Oliver Kornhoff, Stellvertretender Leiter der St&#228;dtischen Galerie Bietigheim-Bissingen, wird neuer Leiter des Museums.</p>
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		<title>Besuch im Arp-Museum</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Jan 2008 10:59:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museen und Galerien]]></category>
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		<description><![CDATA[So, ich habe mir extra Zeit genommen, um das neue Arp-Museum in Remagen-Rolandseck ausf&#252;hrlich zu erkunden. Bewusst bin ich nicht schon vorher dort gewesen. Das Museum wurde im September er&#246;ffnet und war schon lange vorher in den Schlagzeilen. Darauf m&#246;chte ich hier jetzt allerdings nicht eingehen. Also zum Museum. Der Eingang des Museums liegt im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, ich habe mir extra Zeit genommen, um das neue Arp-Museum in Remagen-Rolandseck ausf&#252;hrlich zu erkunden. Bewusst bin ich nicht schon vorher dort gewesen. Das Museum wurde im September er&#246;ffnet und war schon lange vorher in den Schlagzeilen. Darauf m&#246;chte ich hier jetzt allerdings nicht eingehen. Also zum Museum.</p>
<p>Der Eingang des Museums liegt im alten Bahnhof von Rolandseck, einem klassizistischen Bau, der mit viel Liebe zum Detail und sch&#246;nen Materialien modernisiert wurde, ohne dass er seinen Charakter verloren hat. Der Eingang liegt ebenerdig quasi im Keller. Der Bahnhof bietet Ausstellungsr&#228;ume, Veranstaltungss&#228;le, einen Kunstladen, ein Bistro und die Garderobe. Schon links und rechts der wuchtigen Eingangsglast&#252;r wird klar, wem das Museum gewidmet ist. Dort stehen Skulpturen von Arp. Durch einen Tunnel geht es unter den Gleisen hindurch in eine gro&#223;e, zweigeteilte Halle, in dem ein gro&#223;er Ausstellungsraum zur Verf&#252;gung steht, der sich f&#252;r zeitgen&#246;ssische Kunst gut nutzenl&#228;sst.</p>
<p>Duch einen langen Gang mit Glasfront geht es zum Aufzug. Ein erster H&#246;hepunkt.  Mit dem Lift geht es durch eine konisch zulaufende R&#246;hre aus dem Dunkel der Erde ans Licht. Wer aus dem Aufzug tritt landet auf einer Plattform auf der man auch nach drau&#223;en treten kann und einen herrlichen Blick auf den Rhein und den zu F&#252;&#223;en liegenden Bahnhof hat. &#220;ber eine Art Steg mit gl&#228;sernen W&#228;nden geht es zum Museumsneubau von Richard Meier.</p>
<p><span id="more-328"></span>Der Bau ist aus architektonischer Sicht wirklich ein Meisterwerk. Es dominieren Stahl und Glas, ein dunkler Holzboden und viel Wei&#223; lassen das Interieur edel wirken. Die R&#228;umen sind angenehm luftig, geben viele Blicke nach unten und nach oben frei. Die drei Stockwerke sind &#252;ber eine Aufzug oder ein gro&#223;e Freitreppe erreichbar. Warum der Fahrstuhl im zweiten und nicht im ersten oder dritten Stock h&#228;lt, bleibt ein Geheimnis.</p>
<p>Fantastisch ist der Blick durch die Glasfront auf den Rhein: Der Blick nach hinten geht auf eine Wiese und den Wald. Immer wieder wird der Blick frei auf die Umgebung und das Au&#223;en in das Innen integriert. Es wird klar, was der Architekt bezweckte. Die Besucher, die ich beobachtet habe, waren durchweg begeistert von der Architektur und haben das Haus neugierig erkundet.</p>
<p>So weit so gut. Aber: Im Grunde sind die Fensterfronten komplett unsinnig. Zum einen gilt auch hier der ber&#252;hmte Satz: Jedes Fenster ist ein Bild weniger, weil der Platz zur H&#228;ngung von Werken fehlt. Problematischer ist aber noch, das man riesige Fensterfronten hat, die man dann wieder mit Rollos abdunkeln muss, weil das Tageslicht und vor allem die Sonne die empfindlichen Kunstwerke besch&#228;digen k&#246;nnte. Sinn macht das also nicht wirklich.  Gel&#246;st wurde das teilweise durch Lamellen vor dem Glas und dadurch, dass in einigem Abstand immer wieder W&#228;nde vor dem Fenstern stehen, die eine H&#228;ngung von Bildern erm&#246;glichen und das Licht abhalten. Klug, aber nicht wirklich zweckm&#228;&#223;ig und manchem Leihgeber sicher auch nicht wirklich ausreichend.</p>
<p>Das dunkele Holzparkett wirkt zwar edel, aber zu schwer. Au&#223;erdem ist es nur wenige Monate nach der Er&#246;ffnung an einigen Stellen schon total abgenutzt, was nicht eben sch&#246;n wirkt, ein helleres Parkett w&#228;re zweckm&#228;&#223;iger. Zu den Ausstellungen: Das Museum will Weltrang erreichen, zumindest aber in Deutschlands erster Liga mitspielen. Ich prophezeie, dass das schwer werden wird.</p>
<p>Vieles wird vor allem von zwei Faktoren abh&#228;ngen: Das museum muss es schaffen, aus den Negativschlagzeilen herauszukommen und Transparenz an den Tag legen. Lieber weniger Objekte und diese dann unbestreitbare Originale, als zweifelhafte posthume Nachg&#252;sse &#8211; au&#223;er wenn es dem Thema der Ausstellung zweckdienlich ist, dann aber eine deutliche Kennzeichnung. Au&#223;erdem muss es das Museum schaffen, neben dem Hauptthema &#8220;Arp&#8221; Ausstellungen zu pr&#228;sentieren, die die Menschen auf Dauer anziehen und begeistern. Das wird schwer, aber nicht unm&#246;glich.</p>
<p>Dass man Richard Meier f&#252;r den Bau des neuen Museums gewinnen konnte, war zwar ein kluger Schachzug, der auch Besucher anlocken d&#252;rfte, aber das wird nicht reichen. Mit Arp alleine wird man das Hau nicht &#8220;bespielen&#8221; k&#246;nnen und Besucher anlocken. Momentan ist eine mehr halbherzige Ausstellung mit Werken von Anselm Kiefer zu sehen und ein paar zeitgen&#246;ssische Werke. Das halte ich allerdings f&#252;r einen Fehler, ich w&#252;rde mich mehr auf die Zeit Arps konzentrieren und seine Mitstreiter oder auf K&#252;nstler, die sich in seiner Tradition sehen. So entgeht das Museum dem Eindruck der Beliebigkeit.</p>
<p>Und noch was: die Pr&#228;sentation ist zu d&#252;rftig, der Besucher erf&#228;hrt viel zu wenig &#252;ber das Leben und Arbeiten Arps, seinen Antrieb und seine Ideen. Da sollte sich das Museum noch etwas einfallen lassen. Und ich finde es grausam, wenn ich nach den Titeln der Bilder suchen muss und dann ein Konvolut von Titelschildern finde und knobeln darf, welches Schild zu welchem Werk geh&#246;rt. Erstens ist das bei Arp nicht einfach, zweitens geh&#246;ren bei Arp die Titel der Werke untrennbar zum Werk und bilden einen Kern der Aussage!</p>
<p>Da gibt es W&#228;nde mit sieben oder acht Werken und die Schilder h&#228;ngen nicht beim Werk sondern oft links und rechts in zwei Gruppen mit drei oder vier Titelnennungen. Oder im letzen Saal des Neubaus, wo mehrere Skulpturen auf Podesten stehen. Die Titel sind jedoch nicht, wie man es vermuten sollte, am Podest angebracht, sondern irgendwo an S&#228;ulen in der Umgebung. So animiert man die Besucher zwar eher dazu, sich die Skulpturen von allen Seiten zu betrachten und die Objekte immer wieder neu zu sehen, statt davor stehen zu bleiben. Aber das k&#246;nnte man sicher auch anders l&#246;sen.</p>
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		<title>Besser ein Ende mit Schrecken&#8230;</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Nov 2007 16:16:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wie das Land Rheinland-Pfalz gestern bekannt gab, beendetdas Land mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit mit dem Arp-Verein. Kulturstaatssekret&#228;r Joachim Hofmann- G&#246;ttig (SPD) teilte mit, das Land k&#252;ndige die Rahmenvereinbarung aus dem Jahr 2005. Grund sei ein „schwerer Vertragsbruch“. Der Verein habe „ohne vorheriges Einvernehmen“ und ohne das Land nachtr&#228;glich zu informieren, Werke verkauft, die zu den vereinbarten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie das Land Rheinland-Pfalz gestern bekannt gab, beendetdas Land mit sofortiger Wirkung die Zusammenarbeit mit dem Arp-Verein. Kulturstaatssekret&#228;r Joachim Hofmann- G&#246;ttig (SPD) teilte mit, das Land k&#252;ndige die Rahmenvereinbarung aus dem Jahr 2005. Grund sei ein „schwerer Vertragsbruch“. Der Verein habe „ohne vorheriges Einvernehmen“ und ohne das Land nachtr&#228;glich zu informieren, Werke verkauft, die zu den vereinbarten Dauerleihgaben des Vereins f&#252;r das Museum geh&#246;rten. Damit sei das Vertrauensverh&#228;ltnis &#8220;unwiederbringlich zerr&#252;ttet&#8221; und eine weitere Zusammenarbeit &#8220;unzumutbar&#8221;.</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.faz.net/s/RubEBED639C476B407798B1CE808F1F6632/Doc~EBBBCEDF79C5B49D7BDC54CFFB7DCE9B7~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">FAZ.NET </a></p>
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		<title>Die Raue Wirklichkeit</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Nov 2007 07:20:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museen und Galerien]]></category>
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		<category><![CDATA[Arp-Verein]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Raue]]></category>

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		<description><![CDATA[Peter Raue, Anwalt des Arp-Vereins erkl&#228;rt im Tagesspiegel, wie es zum neuen Streit um das Arp-Museum kam. Das Interview l&#228;sst tief blicken &#8211; auf den Arp-Verein und auf Raue und sein Kunstverst&#228;ndnis. Auf die Frage, wie viele Arbeiten genau denn jetzt nicht geliefert werden k&#246;nnten (laut Hofmann-G&#246;ttig sind es vierzehn Werke), muss Raue Farbe bekennen: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Raue, Anwalt des Arp-Vereins erkl&#228;rt im Tagesspiegel, wie es zum neuen Streit um das Arp-Museum kam. Das Interview l&#228;sst tief blicken &#8211; auf den Arp-Verein und auf  Raue und sein Kunstverst&#228;ndnis.</p>
<p>Auf die Frage, wie viele Arbeiten genau denn jetzt nicht geliefert werden k&#246;nnten (laut Hofmann-G&#246;ttig sind es vierzehn Werke), muss Raue Farbe bekennen: neun seine verkauft worden, eine sei falsch bezeichnet gewesen und f&#252;nf weitere k&#246;nnen nicht mehr gegossen werden, weil die Formen von Arps Witwe bereits ausgegossen wurden. Aber alles nicht so schlimm: Das Land k&#246;nne sich ja andere aussuchen &#8211; Raue &#8220;versteht das Geschrei nicht&#8221;.<span id="more-307"></span></p>
<p>Tief blicken l&#228;sst der Artikel aber auch auf den Umgang der beteiligen Parteien untereinander. Noch immer ist nicht klar, wof&#252;r das Geld, das das Land dem Museum gibt, verwendet werden soll: f&#252;r die Sonderausstellungen oder/ und f&#252;r die Betreuung der Leihgaben? Zur Erinnerung sei angemerkt, dass das Museum bereits vor anderthalb Monaten er&#246;ffnet wurde.</p>
<p>Der Verein erpresst das Land und will weitere Leihgaben nur rausr&#252;cken, wenn das Land finanziell nachlegt. Das wiederum will nur &#252;ber Geld reden, wenn der Verein auf sein Vetorecht bei der Bestellung des Direktors f&#252;r das Museum verzichtet. Dies war allerdings bereits vertraglich zugesichert. Au&#223;erdem behauptet das Land, die 1996 erstellte Liste der Dauerleihgaben geh&#246;re verbindlich zum Rahmenvertrag, w&#228;hrend der Verein behauptet, die Liste sei nur vorl&#228;ufig gewesen und h&#228;tte noch einem &#8220;Finetuning&#8221; unterzogen werden m&#252;ssen, dies sei beiden Parteien klar gewesen. Der Vertrag f&#252;r das Museum liegt seit zwei Jahren (!) vor, wurde allerdings nie diskutiert und erst JETZT von Kulturstaatssekret&#228;r Hofmann-G&#246;ttig unterzeichnet.</p>
<p>Langsam weitet sich der Vorgang zur &#8220;Aff&#228;re Arp-Museum&#8221; aus. Die Vorg&#228;nge um das Museum und den Verein nehmen ein unertr&#228;gliches Ausma&#223; an, genauso wie die Arbeit von Hofmann-G&#246;ttig. Wie lange schaut der sich das eigentlich noch mit an?</p>
<p>Das ganze Interview finden Sie im <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/Ausstellungen-Peter-Raue-Arp-Museum;art2652,2421849" target="_blank">Tagesspiegel</a>.</p>
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		<title>Und wieder &#196;rger um den Arp-Verein</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Nov 2007 12:15:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museen und Galerien]]></category>
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		<description><![CDATA[Gerade erst ist der &#196;rger um den Arp-Verein ein bisschen in Vergessenheit geraten und die Jubelfeier zur Er&#246;ffnung des Arp-Museums vor&#252;ber, da zieht neuer &#196;rger auf. Wie der Bonner Generalanzeiger und die K&#246;lnische Rundschau berichten, soll der Arp-Verein 14 dem Museum vertraglich als Dauerleihgabe zugesagte Werke ver&#228;u&#223;ert haben &#8211; ohne Wissen der Landesregierung in Mainz. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gerade erst ist der &#196;rger um den Arp-Verein ein bisschen in Vergessenheit geraten und die Jubelfeier zur Er&#246;ffnung des Arp-Museums vor&#252;ber, da zieht neuer &#196;rger auf. Wie der<a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=news&amp;itemid=10003&amp;detailid=379409" target="_blank"> Bonner Generalanzeiger</a> und die <a href="http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1194967109310.shtml" target="_blank">K&#246;lnische Rundschau</a> berichten, soll der Arp-Verein 14 dem Museum vertraglich als Dauerleihgabe zugesagte Werke ver&#228;u&#223;ert haben &#8211; ohne Wissen der Landesregierung in Mainz. Laut Kulturstaatssekret&#228;r Hofmann-G&#246;ttig habe der Verein mit dem Verkauf der Werke Schulden ausgleichen wollen.</p>
<p>Der Verein habe 1995 in einem Rahmenvertrag mit dem Land in einer Anlage eine Liste von 248 Werken als Dauerleihgabe zugesagt. In dieser Liste seien auch die 14 verkauften Werke aufgef&#252;hrt gewesen. Der Verein besteitet &#252;ber seinen Rechtsanwalt Peter Raue (der auch als Vorsitzender der Freunde der Nationalgalerie bekannt ist), dass die Liste Teil des Rahmenvertrages ist.<span id="more-306"></span></p>
<p>Es gebe zwar eine Liste aus dem Jahr 1996, die sei aber nicht verbindlich. Spa&#223;ig wird dann die Aussage zu anderen Dauerleihgaben: Die seien noch gar nicht gegossen und das werde erst veranlasst, wenn alle offenen Fragen gekl&#228;rt worden seien. Genau diese posthumen G&#252;sse brachten dem Museum und dem Verein mehrfach heftige Kritik ein.</p>
<p>Das ist aber nicht der einzige Streitpunkt zwischen Landesregierung und Arp-Verein. Es geht um die Finanzierung des Museums. Der Verein will mehr Geld f&#252;r das Museum und nutzt die versprochenen Dauerleihgaben als Druckmittel, um dem Land mehr Geld abzuringen. Man k&#246;nne dem unterfinanzierten Museum doch keine wertvollen Leihgaben &#252;berlassen, so Raue. Aber auch das Vetorecht des Vereins bei der Bestellung des Direktors ist Streitpunkt. Hofmann-G&#246;ttig will das Einspruchsrecht kippen, der Arp-Verein unbedingt erhalten.</p>
<p>Fazit: Der Arp-Verein und das Museum sind eine einzige Katastrophe. Die Landesregierung w&#228;re klug beraten, jetzt aus dem Rahmenvertrag auszusteigen und sich weiteren &#196;rger zu ersparen. So kann es nicht weitergehen. Wenn Hofmann-G&#246;ttig jetzt &#252;ber ein neues Konvolut verhandeln will, ist ihm nicht mehr zu helfen. Dann macht sich die rheinland-pf&#228;lzische Landesregierung wirklich l&#228;cherlich.</p>
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		<title>Arp-Verein ./. kritische Journalisten: der Steuerzahler durfte die Kosten tragen</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Oct 2007 07:13:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museen und Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Arp]]></category>
		<category><![CDATA[Arp Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Arp-Verein]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist heraus: das Land Rheinland-Pfalz hat den Arp-Verein bei seinem Vorgehen gegen kritische Journalisten finanziell unterst&#252;tzt.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Dienstag bezog der rheinland-pf&#228;lzische Kulturstaatssekret&#228;r Joachim Hofmann-G&#246;ttig (SPD) zur neuen Aff&#228;re um das Arp-Museum Stellung. Der Arp-Verein hatte nicht unerhebliche Gelder aufgewendet, um der FAZ mit einem Rechtsstreit zu drohen, falls die Zeitung weiterhin kritische Berichte zum Museum und seiner Sammlung ver&#246;ffentlicht. Und als ob das nicht schon skandal&#246;s genug w&#228;re, hat das Land dem Verein auch noch mit 46.800 Euro unter die Arme gegriffen.</p>
<p>Hofmann-G&#246;ttig verteidigte das Vorgehen. Aus Sicht des Landes und des Vereins seien von der FAZ falsche Behauptungen aufgestellt worden, gegen die man sich habe zur Wehr setzen wollen. Das sei kein Eingriff in die Pressefreiheit. Das Kulturministerium habe mit Stellungnahmen reagiert, die als Leserbriefe gedruckt worden seien. &#220;ber das Vorgehen des Arp-Vereins sei das Ministerium nicht unterrichtet worden. Die Kosten f&#252;r die &#8220;presserechtlichen Beratungen&#8221; (die an die Kanzlei der Generalsekret&#228;rin des Arp-Vereins gingen) seien zusammen mit weiteren Posten pauschal als Vorlaufkosten abgerechnet worden. Diese Praxis sei durchaus strittig gewesen. Er habe es abgelehnt, die Kosten in H&#246;he von rund einer Million Mark zu &#252;bernehmen, nach Verhandlungen habe das Ministerium dann aber einen Teilbetrag von 355.000 Mark beglichen, zu denen auch die Kosten f&#252;r presserechtliche Beratungen geh&#246;rten.</p>
<p>Ein Symposium soll nun die strittigen Fragen kl&#228;ren. Insbesondere ist fraglich, ob die posthumen Nachg&#252;sse, die das Museum veranlasste, tats&#228;chlich als vollwertige Kunstwerke des K&#252;nstlers gelten d&#252;rfen. Insbesondere der Karlsruher Kunsthistoriker Dr. Gert Rensing hatte <a href="http://www.faz.net/s/RubEBED639C476B407798B1CE808F1F6632/Doc~E04840161E7944CB7B1CDB09C2BDDD7CC~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">in der FAZ</a> gegen die Nachg&#252;sse gewettert und die Qualit&#228;t der Sammlung sowie die Praxis des Museums angeprangert.</p>
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		<title>Arp-Museum erneut in der Kritik</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Sep 2007 09:10:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museen und Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Arp Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnhof Rolandeck]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Stadler-Euler]]></category>

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		<description><![CDATA[So, nun ist es soweit, das Arp-Museum in Remagen-Rolandseck &#246;ffnet seine Pforten. Nach dem alten Bahnhof ist nun auch der Neubau von Stararchitekt Richard Meier fertig geworden und die Exponate von Arp (1886-1966) haben nun endlich eine Heimat. Finanziert wird das Museum vom Land Rheinland-Pfalz und dem Verein Stiftung Arp, Tr&#228;ger des Museums ist die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>So, nun ist es soweit, das Arp-Museum in Remagen-Rolandseck &#246;ffnet seine Pforten. Nach dem alten Bahnhof ist nun auch der Neubau von Stararchitekt Richard Meier fertig geworden und die Exponate von Arp (1886-1966) haben nun endlich eine Heimat. Finanziert wird das Museum vom Land Rheinland-Pfalz und dem Verein Stiftung Arp, Tr&#228;ger des Museums ist die Stiftung Arp Museum Bahnhof Rolandseck.</p>
<p>Eigentlich ein Grund zum Jubeln. Doch das Museum steht seit Jahren in der Kritik. Kunstkritiker und Wissenschaftler wettern heftig gegen die Qualit&#228;t der Sammlung. Medien wie Spiegel, FAZ, DIE WELT, FAZ und SWR berichteten intensiv &#252;ber die Sammlung. Bem&#228;ngelt wird, dass in der Sammlung St&#252;cke sind, die dort eigentlich nicht hingeh&#246;ren. Einige Werke seien posthume Nachg&#252;sse, also erst nach dem Tod des K&#252;nstlers entstanden und somit zumindest keine Originale, wenn nicht sogar F&#228;lschungen.</p>
<p>Das Museum bestreitet dies heftig und wehrt sich. Es komme gar nicht darauf an, ob die St&#252;cke nun authorisiert seien oder nicht, wichtig sei nur, dass sie richtig ausgezeichnet seien. Das ist zwar richtig, doch vom K&#252;nstler nicht authorisierte Nachg&#252;sse sind keinen Museumsbesuch wert und zeugen nicht eben von hoher Qualit&#228;t einer Sammlung. Was ist ein Kunstwerk wert, wenn der K&#252;nstler nicht mal davon wusste? Vielleicht hatte er sogar etwas gegen einen Nachguss und hat die Auflagenzahl bewusst limitiert, ja die Auflagenh&#246;he gar zum existenziellen Bestandteil des Werks gemacht.</p>
<p><span id="more-291"></span>Inzwischen wurde bekannt, dass vom Land Rheinland-Pfalz angekaufte Werke zwei Mal an den Verk&#228;ufer, den Arp-Verein, zur&#252;ckgegangen sind. Ein Mal sollen Unklarheiten Schuld gewesen sein, ein anderes Mal &#8220;M&#228;ngel&#8221;. Eine Expertenkommission, die den Bestand der 3000 Werke &#252;berpr&#252;fen sollte, ist bis heute nicht zusammengekommen. Der Arp-Verein bestreitet allerdings, dass eine solche Kommision &#252;berhaupt angesetzt gewesen sei.</p>
<p>Zu den intensivsten Kritikern der Sammlung geh&#246;rte Dr. Gert Reising, Kurator der Karlsruher Kunsthalle und ausgewiesener Arp-Experte. In Beitr&#228;gen f&#252;r die FAZ setzte er sich intensiv mit der Sammlungspraxis des Museums auseinander. Er bezeichnete gro&#223;e Teile der Sammlung als minderwertig, die wissenschaftliche Arbeit als fragw&#252;rdig. Doch irgendwann war mit der Kritik Schluss, die FAZ wollte Reisings kritische Berichte &#252;ber die Arp-Sammlung nicht mehr drucken.</p>
<p>Das Medienmagazin ZAPP des NDR berichtet nun, dass das Museum und der Verein Druck auf die FAZ ausge&#252;bt h&#228;tten, um eine negative Darstellung &#252;ber die Sammlung zu verhindern. In einem Schreiben aus dem Museum an den rheinland-pf&#228;lzischen Kultur-Staatssekret&#228;r und Stiftungsratsvorsitzenden Joachim Hoffmann-G&#246;ttig wird angemerkt, dass die negative Berichterstattung des freien Autors durch &#8220;Intervention beim Feuilleton-Chef&#8221; und &#8220;Drohung der Einleitung einstweiligen Rechtsschutzes gestoppt&#8221; werden konnte. 258.216 DM habe der Verein f&#252;r die &#8220;presserechtliche Beratung&#8221; bezahlt. Wurden hier tats&#228;chlich Steuergelder genutzt, um Journalisten mundtot zu machen?</p>
<p>Besonders prek&#228;r: das Geld soll an die Rechtsanwaltskanzlei der derzeitigen Generalsekret&#228;rin des Arp-Vereins, Maja Stadler-Euler geflossen sein. ZAPP befragte dazu den Staatssekret&#228;r, der allerdings abwiegelt und sich ahnungslos gibt. Etwas deutlicher, wenn auch nicht direkter, antwortete die Generalsekret&#228;rin. Sie kam ins Stottern, mochte dazu lieber nichts mehr sagen, beendete das Interview hastig und schritt davon. Kurz vor der Ausstrahlung des Beitrags teilte Stadler-Euler dann dem NDR mit, dass sie das Geld nicht nur f&#252;r diese Sache, sondern auch f&#252;r andere Rechtsstreitigkeiten erhalten habe.</p>
<p>Bedenklich stimmt mich allerdings auch, dass die FAZ dem Druck tats&#228;chlich nachgegeben hat. Schade!</p>
<p>Mehr zum Thema: <a href="http://www.ndr.de/zapp" target="_blank">NDR-Magazin ZAPP</a>, <a href="http://www.swr.de/kultur/veranstaltungen/-/id=3230/nid=3230/did=2616604/1w89gz2" target="_blank">SWR- neue Vorw&#252;rfe gegen Arp-Verein</a>, <a href="http://www.general-anzeiger-bonn.de/index.php?k=news&amp;itemid=10003&amp;detailid=359726" target="_blank">Generalanzeiger Bonn</a>, <a href="http://www.welt.de/welt_print/article1213461/Wo_der_Schein_truegt.html" target="_blank">DIE WELT &#8211; Wo der Schein tr&#252;gt</a>, <a href="http://www.arpmuseum.de" target="_blank">Arp Museum</a></p>
<p>Nachtrag: Inzwischen meldet ddp, dass das zust&#228;ndige Ministerium die Zahlungen &#252;berpr&#252;fen will. Das Ergebnis soll am 2. Oktober bekanntgegeben werden. Quelle:<a href="http://de.news.yahoo.com/ddp/20070927/ten-kulturministerium-will-zahlungen-an-bea3593_1.html" target="_blank"> Yahoo News</a>.</p>
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		<title>Arp-Museum er&#246;ffnet im September</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jun 2007 16:20:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museen und Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Arp Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Bahnhof Rolandeck]]></category>
		<category><![CDATA[Stadler-Euler]]></category>

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		<description><![CDATA[In Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpr&#228;sident Kurt Beck er&#246;ffnet am 28. September 2007 das vom Land Rheinland-Pfalz errichtete Arp Museum Bahnhof Rolandseck endg&#252;ltig seine Pforten. Das Museum besteht aus dem alten Bahnhof und einem Neubau des Stararchitekten Richard Meier. Das Werk von Hans Arp wird damit auf Dauer eine weitere Heimstatt erhalten. Mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In Anwesenheit von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Ministerpr&#228;sident Kurt Beck er&#246;ffnet am 28. September 2007 das vom Land Rheinland-Pfalz errichtete Arp Museum Bahnhof Rolandseck endg&#252;ltig seine Pforten. Das Museum besteht aus dem alten Bahnhof und einem Neubau des Stararchitekten Richard Meier.</p>
<p>Das Werk von Hans Arp wird damit auf Dauer eine weitere Heimstatt erhalten. Mit Leihgaben aus ganz Europa und den USA kann die Er&#246;ffnungsausstellung erstmals den Eigenbesitz der neu gegr&#252;ndeten Stiftung mit samt den ihr zugesagten Dauerleihgaben der Stiftung Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp e. V. am traditionsreichen Platz in angemessener Umgebung der &#214;ffentlichkeit vorstellen. F&#252;r den K&#252;nstler Arp ist die ganze obere Etage des Neubaus auf den Rheinh&#246;hen reserviert.</p>
<p><img src='http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2007/06/arpmuseum.jpg' alt='Der Neubau das Arp-Museums von Richard Meier' />
<div style="text-align: center; font-size: 0.8em; color: #4e4e4e">Der Museumsneubau von Richard Meier<br />Foto: &copy; Arp Museum/ P!el-Media</div>
<p>Die Er&#246;ffnung wird von f&#252;nf weiteren Ausstellungspremieren vorbereitet, begleitet und kontrapunktiert. Anselm Kiefer, wie Arp beiderseits des Rheins beheimatet, bezieht mit gro&#223;en Bildern und B&#252;chern zur Geschichte und Mythologie des Rheins die S&#228;le des Erdgeschosses im Neubau. Yvonne Fehling und Jennie Peiz werden in verschiedenen &#246;ffentlichen Bereichen des Neubaus von Richard Meier ihre mobilen Prototypen aus Eichenholz als Sitzgelegenheiten installieren. Dem Neubau vorgelagert ist ein Pavillon in Gestalt eines langgezogenen Ateliers, klassischer Ort f&#252;r den Bildhauer Johannes Brus, der in ihm den Fundus seiner Tier- und Menschenwelt einrichten wird.</p>
<p>Die Berlinerin Barbara Trautmann bereitet eine Licht-Installation vor, die den Weg des Besuchers durch den unterirdischen Tunnel als Vorbereitung zum Erlebnis des taghellen Museums artikuliert, und in der bew&#228;hrten Ausstellungsebene des alten Bahnhofs Rolandseck wird erstmals das zeichnerische Werk von Anton Henning zusammen mit einigen seiner neuen Skulpturen zu sehen sein, ein Platz, an dem Henning bereits die k&#252;nstlerische Ausgestaltung des beliebten Restaurants vorgenommen hatte.</p>
<p>Mehr: <a href="http://www.arpmuseum.de/html/haeuser/fr_meier.html">Arp-Museum</a></p>
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