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	<title>360° &#187; Berlin</title>
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	<description>DER KUNSTBLOG</description>
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		<title>Guten Appetit!</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 16:17:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museen und Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungseröffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bekomme jeden Tag Einladungen zu Galerie-Vernissagen, Ausstellungser&#246;ffnungen und Pressekonferenzen, darunter h&#228;ssliche, aufdringliche, schicke, distinguierte, ausgeflippte und originelle. Um sich aus der Masse abzuheben, lasse sich einige ganz sch&#246;n witzige Dinge einfallen und die stammen nicht einmal von professionellen Agenturen, die meist nur Briefkasten und E-Mail-Adresse zuspammen. So bekam ich vor zwei Jahren mal einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bekomme jeden Tag Einladungen zu Galerie-Vernissagen, Ausstellungser&#246;ffnungen und Pressekonferenzen, darunter h&#228;ssliche, aufdringliche, schicke, distinguierte, ausgeflippte und originelle. Um sich aus der Masse abzuheben, lasse sich einige ganz sch&#246;n witzige Dinge einfallen und die stammen nicht einmal von professionellen Agenturen, die meist nur Briefkasten und E-Mail-Adresse zuspammen. So bekam ich vor zwei Jahren mal einen Pinsel von einem Schweizer K&#252;nstler. Der Pinselstiel war bemalt und die Eckdaten der Vernissage des K&#252;nstlers waren darauf geschrieben. Einfallsreich ist auch die Einladung zur Ausstellungser&#246;ffnung in dem J&#252;dischen Museum Berlin: Eine rote Papierserviette, zusammengehalten von einer Banderole auf der die Ausstellungsdaten vermerkt sind, kam heute an. Sch&#246;ne Idee und endlich mal etwas N&#252;tzliches. Den Pinsel habe ich &#220;brigens noch heute, ich nutze ihn, um die Tastatur des iMac sauberzuhalten. Wie praktisch&#8230;</p>
<p style="text-align:center"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/einladung_serviette.jpg" alt="Einladung zur Ausstellungser&#246;ffnung &quot;Koscher &amp; Co&quot;" title="Einladung zur Ausstellungser&#246;ffnung &quot;Koscher &amp; Co&quot;" width="500" height="544" class="alignnone size-full wp-image-1006" /></p>
<p class="bu">Einladung zur Ausstellungser&#246;ffnung &#8220;Koscher &#038; Co&#8221; &#8211; im J&#252;dischen Museum Berlin<br />
Foto: B&#252;lent G&#252;nd&#252;z
</p>
<p>Wer sich f&#252;r die Ausstellung interessiert: <a href="http://www.jmberlin.de" target="_blank">&#8220;Koscher &#038; Co &#8211; eine Ausstellung &#252;ber Essen und Religion&#8221;</a> im J&#252;dischen Museum Berlin vom 09. Oktober 2009 bis zum 28. Februar 2010.</p>
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		<title>Die BILD wird sch&#246;ngeistig&#8230;</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Apr 2009 10:45:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[60 Jahre - 60 Künstler]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[BILD]]></category>
		<category><![CDATA[Bildzeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Martin-Gropius-Bau]]></category>

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		<description><![CDATA[Anl&#228;sslich des 60. Geburtstages der Bundesrepubik Deutschland stellt die BILD-Zeitung momentan f&#252;r jedes Jahr ein Bild vor. So viel Sch&#246;ngeistigkeit h&#228;tte ich der Zeitung mit den vier Buchstaben gar nicht zugetraut. Ich bin begeistert&#8230; Auf die Idee sind sie allerdings nicht wirklich selbst gekommen, sie pr&#228;sentieren die Werke der Ausstellung &#8220;Sechzig Jahre &#8211; Sechzig K&#252;nstler&#8221;, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Anl&#228;sslich des 60. Geburtstages der Bundesrepubik Deutschland stellt die <a href="http://www.bild.de/BILD/news/60-jahre-bundesrepublik-deutschland/60-jahre-brd.html" target="_blank">BILD-Zeitung momentan f&#252;r jedes Jahr ein Bild</a> vor. So viel Sch&#246;ngeistigkeit h&#228;tte ich der Zeitung mit den vier Buchstaben gar nicht zugetraut. Ich bin begeistert&#8230;</p>
<p>Auf die Idee sind sie allerdings nicht wirklich selbst gekommen, sie pr&#228;sentieren die Werke der Ausstellung &#8220;Sechzig Jahre &#8211; Sechzig K&#252;nstler&#8221;, die am 30. April 2009 von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Martin-Gropius-Bau in Berlin er&#246;ffnet wird. Gezeigt werden sechzig kunstgeschichtlich herausragende Arbeiten der Malerei, Skulptur, Fotografie und Installationskunst, die seit 1949 entstanden sind. Die Arbeiten stammen von sechzig K&#252;nstlern, darunter klangvolle Namen wie Georg Baselitz, Willi Baumeister, Joseph Beuys, Andreas Gursky, Rebecca Horn, J&#246;rg Immendorff, Anselm Kiefer, Martin Kippenberger, Ernst Wilhelm Nay, Albert Oehlen, Sigmar Polke, Neo Rauch, Gerhard Richter und G&#252;nther Uecker.</p>
<p>Die BILD-Zeitung ist Medienpartner, so werden vielleicht auch einige Menschen in die Ausstellung gelockt, die sonst nicht k&#228;men. Vorgestellt werden die Bilder und die K&#252;nstler in der BILD von renommierten Experten, au&#223;erdem kann man einen virtuellen Rundgang durch die Ausstellung unternehmen.</p>
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		<title>Ansturm auf das leere Haus</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Mar 2009 09:43:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museen und Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Museum]]></category>

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		<description><![CDATA[Da liest man &#252;berall von &#8220;Ansturm auf das Neue Museum&#8221; (Art Magazin), &#8220;10000 stehen Schlange&#8221; (Berliner Morgenpost) oder &#8220;Tausende wollen das Neue Museum sehen&#8221; (Welt online). Sch&#246;n &#8211; aber liebe Leute &#8211; das Museum ist noch leer! Eigentlich sollte man sich ja freuen, aber irgendwie ist das paradox. Da gibt es so viele sch&#246;ne (kleine) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da liest man &#252;berall von &#8220;Ansturm auf das Neue Museum&#8221; (Art Magazin), &#8220;10000 stehen Schlange&#8221; (Berliner Morgenpost) oder &#8220;Tausende wollen das Neue Museum sehen&#8221; (Welt online). Sch&#246;n &#8211; aber liebe Leute &#8211; das Museum ist noch leer! Eigentlich sollte man sich ja freuen, aber irgendwie ist das paradox. Da gibt es so viele sch&#246;ne (kleine) Ausstellungen, mit Liebe zum Detail und wirklicher Augenschmaus mit Lerneffekt und was machen die Leute? Sie rennen in einen leeren Bau, den sie genauso so sp&#228;ter sehen k&#246;nnten, wenn sie sich die Exponate anschauen. Hoffentlich bleibt dem Museum der Besucheransturm erhalten.</p>
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		<title>Altes Neues Museum Berlin</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 10:33:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museen und Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Chipperfield]]></category>
		<category><![CDATA[Neues Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Stülerbau]]></category>

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		<description><![CDATA[Viel wird &#252;ber die architektonische Neugestaltung des Neuen Museums Berlin gestritten. Lange war das Museum nicht mehr als eine romantische Ruine, die dem Verfall preis gegeben wurde. Doch nach der Wende wurde dem Haus neues Leben eingehaucht. Der britische Architekt David Chipperfield sollte das Haus wiederauferstehen lassen, damit hier das Museum f&#252;r Vor- und Fr&#252;hgeschichte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Viel wird &#252;ber die architektonische Neugestaltung des Neuen Museums Berlin gestritten. Lange war das Museum nicht mehr als eine romantische Ruine, die dem Verfall preis gegeben wurde. Doch nach der Wende wurde dem Haus neues Leben eingehaucht. Der britische Architekt David Chipperfield sollte das Haus wiederauferstehen lassen, damit hier das Museum f&#252;r Vor- und Fr&#252;hgeschichte und die &#196;gyptische Sammlung mit der Nofretete einziehen k&#246;nnten. Gestern wurde das Neue Museum der &#214;ffentlichkeit &#252;bergeben. In den n&#228;chsten Tagen d&#252;rften die Besucher durch das leere Haus flanieren, bevor es dann am Mittwoch den Kustoden &#252;bergeben, bis Oktober best&#252;ckt und dann er&#246;ffnet wird.</p>
<p>Was soll man nun &#252;ber das alte Neue Museum oder das neue Neue Museum sagen? Viel wurde im Vorfeld gemeckert. Zu minimal, zu karg, zu viele offene Wunden, zu zeitgen&#246;ssisch zu wenig altes wurde restauriert. Ich kann mich all dem nur begrenzt anschliessen. Chipperfield hat es geschafft, die alte Raumideen von St&#252;ler zu erhalten, hat die Wunden, die dem Geb&#228;ude im zweiten Weltkrieg zugef&#252;gt wurden, nicht &#252;berkleistert und sie in das Ensemble eingef&#252;gt und mit modernen Mitteln neue architektonische Zeichen gesetzt, die sich nahtlos in das Geb&#228;ude einf&#252;gen, ohne allzu sehr aufzufallen. So hat es Chipperfield geschafft, die k&#252;hle preu&#223;ische Architektur mit der einst reichen Bemalung und den Fresken zu erhalten ohne in ein historisches Pathos zu verfallen. Seine architektonischen Neuerungen nehmen die klaren, strengen Linien des Klassizismus auf ohne sie langweilig zu rezitieren.</p>
<p style="text-align:center"><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/04_detailtreppenhalle.jpg" title="Detail Treppenhalle, © Stiftung Preu&#223;ischer Kulturbesitz/DavidChipperfield Architects, Fotografin: Ute Zscharnt" rel="lightbox[neuesmuseum]"><img class="alignnone size-medium wp-image-853" title="Detail Treppenhalle, © Stiftung Preu&#223;ischer Kulturbesitz/DavidChipperfield Architects, Fotografin: Ute Zscharnt " src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/04_detailtreppenhalle-266x400.jpg" alt="Detail Treppenhalle, © Stiftung Preu&#223;ischer Kulturbesitz/DavidChipperfield Architects, Fotografin: Ute Zscharnt " width="266" height="400" /></a></p>
<p class="bu">Detail Treppenhalle<br />
© Stiftung Preu&#223;ischer Kulturbesitz/DavidChipperfield Architects<br />
Fotografin: Ute Zscharnt</p>
<p>Alter und neuer Glanzpunkt ist das Treppenhaus, hoch wie eine Kathedrale mit offenem Dachstuhl, links und rechts Fragmente von Fresken und dann im Zentrum ein m&#228;chtiger Treppenaufgang. Chipperfield hat die Wunden an den W&#228;nden sichtbar gelassen, die Ziegel nicht verputzt. Er hat die erhaltenen Fragmente der Fresken nicht vervollst&#228;ndigt, was ihm Unverst&#228;ndnis und gelegentlich den Vorwurf der Verst&#252;mmelung einbrachte. Die Treppe hat er aus Sichtbeton gegossen. Die ionischen S&#228;ulen des Erechtheions blieben erhalten, die Kopien der Statuen haben gro&#223;en Fenstern Platz gemacht.</p>
<p>&#196;hnliches versuchten Chipperfield und sein Restauratorenteam auch in den Ausstellungss&#228;len. Es wurde behutsam restauriert, wo n&#246;tig mit zeitgen&#246;ssischer Architektur zur&#252;ckhaltend erg&#228;nzt, aber nicht zugekleistert. Das ist gelungen und es kommt schon ein wenig freudige Erwartung auf, wenn man daran denkt, dass im gro&#223;en Kuppelsaal bald die Nofretete stehen wird. Kein Raum ist wie der andere, nie wird es langweilig, immer gibt es schon am Bau etwas zu entdecken. Chipperfield hat zus&#228;tzlich ein paar spektkul&#228;re R&#228;ume geschaffen wie etwa die Plattform, ein auf S&#228;ulen stehender nach oben offener Saal, dessen W&#228;nde aus matt schimmerndem Glas erbaut wurden. &#220;berhaupt hat Chipperfield gro&#223;en Wert auf die verwendeten Materialien gelegt. Umso erstaunlicher ist es, dass das Projekt statt der veranschlagten 230 Millionen Euro letztlich nur 200 Millionen Euro kostete. Man darf gespannt sein, wie die Exponate in den R&#228;umen wirken werden. </p>
<p style="text-align:center"><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/08_griechischerhof.jpg"  title="Griechischer Hof, © Stiftung Preu&#223;ischer Kulturbesitz/DavidChipperfield Architects, Fotograf: Christian Richters" rel="lightbox[neuesmuseum]"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/08_griechischerhof-150x150.jpg" alt="Griechischer Hof, © Stiftung Preu&#223;ischer Kulturbesitz/DavidChipperfield Architects, Fotograf: Christian Richters" title="Griechischer Hof, © Stiftung Preu&#223;ischer Kulturbesitz/DavidChipperfield Architects, Fotograf: Christian Richters" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-858" /></a> <a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/11_detailgyptischerhof.jpg" title="Detail &#196;gyptischer Hof, © Stiftung Preu&#223;ischer Kulturbesitz/DavidChipperfield Architects, Fotografin: Ute Zscharnt " rel="lightbox[neuesmuseum]"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/11_detailgyptischerhof-150x150.jpg" alt="Detail &#196;gyptischer Hof, © Stiftung Preu&#223;ischer Kulturbesitz/DavidChipperfield Architects, Fotografin: Ute Zscharnt " title="Detail &#196;gyptischer Hof, © Stiftung Preu&#223;ischer Kulturbesitz/DavidChipperfield Architects, Fotografin: Ute Zscharnt " width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-859" /></a> <a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/16_blickinnordkuppelsaal.jpg" title="Blick in den Nordkuppelsaal, © Stiftung Preu&#223;ischer Kulturbesitz/DavidChipperfield Architects, Fotografin: Ute Zscharnt" rel="lightbox[neuesmuseum]"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/16_blickinnordkuppelsaal-150x150.jpg" alt="Blick in den Nordkuppelsaal, © Stiftung Preu&#223;ischer Kulturbesitz/DavidChipperfield Architects, Fotografin: Ute Zscharnt" title="Blick in den Nordkuppelsaal, © Stiftung Preu&#223;ischer Kulturbesitz/DavidChipperfield Architects, Fotografin: Ute Zscharnt" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-862" /></a> <a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/18_mittelalterlichersaal.jpg" rel="lightbox[neuesmuseum]" title="Mittelalterlicher Saal, © Stiftung Preu&#223;ischer Kulturbesitz/DavidChipperfield Architects, Fotograf: Christian Richter"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/18_mittelalterlichersaal-150x150.jpg" alt="Mittelalterlicher Saal, © Stiftung Preu&#223;ischer Kulturbesitz/DavidChipperfield Architects, Fotograf: Christian Richter" title="Mittelalterlicher Saal, © Stiftung Preu&#223;ischer Kulturbesitz/DavidChipperfield Architects, Fotograf: Christian Richter" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-863" /></a> <a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/19_rmischersaal.jpg" rel="lightbox[neuesmuseum]"  title="R&#246;mischer Saal, © Stiftung Preu&#223;ischer Kulturbesitz/DavidChipperfield Architects, "><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/19_rmischersaal-150x150.jpg" alt="R&#246;mischer Saal, © Stiftung Preu&#223;ischer Kulturbesitz/DavidChipperfield Architects," title="R&#246;mischer Saal, © Stiftung Preu&#223;ischer Kulturbesitz/DavidChipperfield Architects" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-864" /></a> <a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/23_rotersaalmitoriginalvitrinen.jpg"  title="Roter Saal mit Originalvitrinen, © Stiftung Preu&#223;ischer Kulturbesitz/DavidChipperfield Architects, Fotografin: Ute Zscharnt" rel="lightbox[neuesmuseum]"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/03/23_rotersaalmitoriginalvitrinen-150x150.jpg" alt="Roter Saal mit Originalvitrinen, © Stiftung Preu&#223;ischer Kulturbesitz/DavidChipperfield Architects, Fotografin: Ute Zscharnt" title="Roter Saal mit Originalvitrinen, © Stiftung Preu&#223;ischer Kulturbesitz/DavidChipperfield Architects, Fotografin: Ute Zscharnt" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-866" /></a></p>
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		<title>Berlin feiert Zille</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jan 2008 13:31:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst im 20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Akademie der Künste]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Heinrich Zille]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtmuseum]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 10. Januar 2008 j&#228;hrt sich zum 150. Mal der Geburtstag des Berliner Zeichners, Grafikers und Fotografen Heinrich Zille (*1858 in Radeburg, †1929 in Berlin). Aus diesem Anlass veranstaltet die Berliner Akademie der K&#252;nste in Zusammenarbeit mit der Stiftung Stadtmuseum Berlin in den Ausstellungss&#228;len am Pariser Platz und im Ephraim-Palais eine Ausstellung, die erstmals die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 10. Januar 2008 j&#228;hrt sich zum 150. Mal der Geburtstag des Berliner Zeichners, Grafikers und Fotografen Heinrich Zille (*1858 in Radeburg, †1929 in Berlin). Aus diesem Anlass veranstaltet die Berliner Akademie der K&#252;nste in Zusammenarbeit mit der Stiftung Stadtmuseum Berlin in den Ausstellungss&#228;len am Pariser Platz und im Ephraim-Palais eine Ausstellung, die erstmals die verschiedenen k&#252;nstlerischen Medien, in denen Zille t&#228;tig war, zusammenf&#252;hrt.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/01/adk_6_zille_ringkampf.jpg" alt="Zille, Ringkampf in der Schaubude, 1903" /></p>
<p style="text-align: center; color: #999999; font-size: 0.8em">Heinrich Zille, Ringkampf in der Schaubude, 1903<br />
Kohle, Farbstift und Aquarell, 33,0 x 50,4 cm, Privatbesitz, Berlin</p>
<p>Zille entstammte einer sozial unterprivilegierten Familie. Die Familie war pleite, als sie 1867 nach mehrfachen Umz&#252;gen im Raum Dresden nach Berlin kam. Hier fand Zilles Vater, ein Schmied und Mechaniker, in der aufstrebenden Industriestadt bei Siemens &amp; Halske einen Arbeitsplatz.</p>
<p>Zille selbst erlernte den Beruf eines Lithographen und arbeitete als Tiefdrucker bei der renommierten &#8220;Photographischen Gesellschaft&#8221;. Hier kam er mit den wichtigsten Reproduktions- und Drucktechniken in Ber&#252;hrung, zu deren Weiterentwicklung er beitrug. So entstand sein fotografisches und druckgrafisches Werk, das bald die Aufmerksamkeit liberaler K&#252;nstlerkreise im wilhelminischen Berlin erregten. Einer seiner wichtigsten F&#246;rderer wurde Max Liebermann, der das Besondere der Zilleschen Begabung und seinen mitunter dunklen Humor sehr sch&#228;tzte.</p>
<p>1901 stellte Zille erstmals in der Berliner Sezession aus und wurde 1903 ihr Mitglied. Bei der Spaltung der Sezession zehn Jahre sp&#228;ter schloss er sich der von Liebermann gef&#252;hrten &#8220;Freien Sezession&#8221; an. Enge freundschaftliche Kontakte verbanden ihn unter anderen mit K&#228;the Kollwitz, Ernst Barlach, Gustav Meyrink und Erich M&#252;hsam. Die f&#252;hrenden illustrierten Zeitschriften wie der &#8220;Simplicissimus&#8221;, die &#8220;Jugend&#8221; und das in Wien redigierte Blatt &#8220;Der Liebe Augustin&#8221;  druckten seine Arbeiten und &#252;bertrugen ihm Illustrationsauftr&#228;ge. 1907 musste Zille den Schritt in eine freie K&#252;nstlerexistenz wagen, da ihm die Photografische Gesellschaft wegen seiner allzu freiz&#252;gigen Zeichnungen k&#252;ndigte. Im Jahr darauf ver&#246;ffentlichte er sein Buch <em>Kinder der Strasse</em>, das in der Ausstellung den Titel und gleichsam das Zentrum bildet. Hierin sind die wichtigsten sozialkritischen Werke dieser Zeit versammelt. Fortan arbeitete er vor allem f&#252;r Ver&#246;ffentlichungen und B&#252;cher, K&#252;nstleralben und Zeitschriften.</p>
<p><span id="more-320"></span>Der Erste Weltkrieg, dem Zille anfangs wie viele andere K&#252;nstler und Intellektuelle ambivalent gegen&#252;berstand, unterbrach diese Produktivit&#228;t. Zille arbeitete f&#252;r die lithographische Zeitschrift <em>Der Bildermann</em> und zeichnete bis 1917 jede Woche ein Blatt f&#252;r den <em>Ulk</em>, die Beilage zum <em>Berliner Tageblatt</em>, in denen er fiktive Kriegserlebnisse zweier deutscher Soldaten an den Fronten erfand. Aber Zille erkannte die Schrecken des Krieges und wandelte sich zum entschiedenen Kriegsgegner. Im Zyklus <em>Kriegsmarmelade</em> (1917/18) setzte er sichintensiv mit dem Krieg auseinader.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/01/adk_24_zille_hof_im_kroegel.jpg" alt="Zille, Erster Hof im Kr&#246;gel mit posierenden Kindern, Blick vom zweiten Hof, um 1896" /></p>
<p style="text-align: center; color: #999999; font-size: 0.8em">Zille Erster Hof im Kr&#246;gel mit posierenden Kindern, Blick vom zweiten Hof, um 1896<br />
Fotografie von Heinrich Zille, Abzug von Thomas Struth 1985<br />
Privatsammlung M&#252;nchen</p>
<p>In der Zeit der Weimarer Republik wurde Zille zu einer unumst&#246;&#223;lichen Instanz in Berlin. Zille engagierte sich in der sozialen Frage, er unterst&#252;tzte soziale und politische Initiativen, ohne sich direkt einer Partei anzuschlie&#223;en. Verschiedentlich wurde er wegen „sittlicher Anst&#246;&#223;igkeit“ einzelner erotischer Bl&#228;tter angeklagt und in einem Fall auch verurteilt.</p>
<p>Heinrich Zilles Werk z&#228;hlt wohl wieder zu den bekanntesten Unbekannten der Berliner Kunst udn auch der deutschen Kunst. Es ist zwar in zahllosen Bildb&#228;nden pr&#228;sent, aber es ist nur selten durch Ausstellungen in seiner Einheit von k&#252;nstlerischer Qualit&#228;t und sozialer Genauigkeit gew&#252;rdigt worden. In den Berliner Museen war es in den letzten Jahren kaum zu sehen. Zille scheint im Bewusstsein vieler Menschen abgelegt als abgestandene Berlin-Folklore vom „Papa Zille“. Doch hat er nichts weniger verdient als das. Es ist an der Zeit, den sozialen Kern und die Empathie des K&#252;nstlers und seiner Arbeit f&#252;r die Verlierer der Industriegesellschaft wieder freizulegen.</p>
<p>Seine Arbeiten wirken sehr aktuell in Zeiten der postindustriellen Gesellschaft und ihrer aktuellen Diskurse &#252;ber die wachsende Armut und den gef&#228;hrdeten Zusammenhalt der Gemeinschaft. Nat&#252;rlich sind die Verh&#228;ltnisse zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht mit denen von heute vergleichbar, aber Zilles Werk und seine entschiedene Parteinahme f&#252;r die Verlorenen und Ausgegrenzten scheinen nichts an ihrer Kraft verloren zu haben.</p>
<p>Was man seinerzeit das „Lumpenproletariat“ nannte, der sozial vermeintlich handlungsunf&#228;hige Rest der Gesellschaft, der eigene &#220;berlebensstrategien entwickelte, war Zilles erstes Forschungsfeld. Diese Menschen waren es, die Zille in seinen Arbeiten thematisierte, er hielt das Leben aus den Hinterh&#246;fen und Seitengassen der Mietskasernen der Berliner Arbeiterviertel fest.  Er ver&#246;ffentlichte die ber&#252;hmten graphischen Zyklen <em>Hurengespr&#228;che (1913)</em>, <em>Millj&#246;h (1913), Zwanglose Geschichten und Bilder</em> (1919), f&#252;r die er auch die literarischen Texte schrieb, sowie <em>Komm Karlineken, komm!</em> (1924). Viele seiner Arbeiten tragen Kurzgeschichten oder herrliche Bonmots.</p>
<p>Zeichnungen, Skizzen, Grafiken und Fotografien werden in der Berliner Ausstellung in Gruppen so gegen&#252;bergestellt, so dass die Korrespondenzen zwischen den Medien erkennbar werden. Dabei ist zu bedenken, dass ein Gro&#223;teil des zu Zilles Lebzeiten ver&#246;ffentlichten Werks heute nicht mehr nachweisbar ist, die meisten sind Kriegsverluste, viele sind insbesondere durch die Emigration j&#252;discher B&#252;rger in alle Welt verstreut. Es werden in Einzelf&#228;llen auch Reproduktionen besonders wichtiger Bl&#228;tter gezeigt.</p>
<p>Im Mittelpunkt stehen neben den grafischen Zyklen die Abz&#252;ge, die der international renommierte Fotograf Thomas Struth in der Mitte der 1980er-Jahre gemacht hat. Sie sind als kongeniale „Einf&#252;hlung“ in die Zilleschen Negative aus dem Blickwinkel der Moderne zu betrachten und haben &#252;berdies eine h&#246;here Informationsdichte als die patinages&#228;ttigten 6 x 9 Zentimeter messenden Kontakte, die die Berlinische Galerie besitzt. Auch so bedeutende Fotografen wie Michael Schmidt und Manfred Paul haben Zilles Negative „interpretierend“ vergr&#246;&#223;ert. Auch davon wird es Beispiele in der Ausstellung geben.</p>
<p>Im Anschluss an die Berliner Pr&#228;sentation wird die Ausstellung in modifizierter Form im Lindenau-Museum in Altenburg zu sehen sein, wo sich eine der bedeutendsten Sammlungen sozialkritischer Grafik in Deutschland befindet. Im Sommer wandert sie in die St&#228;dtische Galerie Villingen-Schwenningen. Mehr Informationen &#252;ber dei Ausstellung finden Sie unter: <a href="http://www.heinrich-zille.net" target="_blank">www.heinrich-zille.net</a></p>
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		<title>Berlin ist um eine (Kunst-) Attraktion reicher</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Nov 2007 13:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin mausert sich. Die Kunst in der Stadt boomt. Das einstige Provinznest Berlin wird zur kulturellen Metropole. Kaum ein Tag vergeht, an dem sich nicht irgendein renommierter K&#252;nstler niederl&#228;sst oder ein Zweitatelier in der Stadt er&#246;ffnet. Kaum ein Tag, an dem nicht ein neues Museum oder eine neue Galerie geplant, gebaut oder er&#246;ffnet wird. Nachdem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin mausert sich. Die Kunst in der Stadt boomt. Das einstige Provinznest Berlin wird zur kulturellen Metropole. Kaum ein Tag vergeht, an dem sich nicht irgendein renommierter K&#252;nstler niederl&#228;sst oder ein Zweitatelier in der Stadt er&#246;ffnet. Kaum ein Tag, an dem nicht ein neues Museum oder eine neue Galerie geplant, gebaut oder er&#246;ffnet wird. Nachdem in den letzten Wochen viel &#252;ber den Bau der tempor&#228;ren Kunsthalle <a href="http://www.white-cube-berlin.de/" target="_blank">&#8220;White Cube Berlin&#8221;</a> geschrieben wurde, ist jetzt der Kupfergraben in aller Munde. Dort, direkt in Sichtweite der Museumsinsel hat sich Sammler Heiner Bastian niedergelassen und von Stararchtiekt David Chipperfield einen Neubau errichten lassen und damit eine begehrte Baul&#252;cke geschlossen.</p>
<p>Die oberen Stockwerke des Tageslicht durchfluteten Baus nutzt Bastian zur Pr&#228;sentation zeitgen&#246;ssischer Kunst. In die unteren R&#228;ume ist die <a href="http://www.cfa-berlin.com" target="_blank">Galerie Contemporary Fine Arts</a> eingezogen. Bastian er&#246;ffnet seine R&#228;ume mit einer Ausstellung zu Damien Hirst, die Galerie Contemorary Fine Arts mit Walter Pichler. Der Bau ist innen und au&#223;en eine wahre Augenweide und f&#252;r den Ausstellungsbetrieb wirklich ideal. Allerdings wirkt er auf mich dort ein bisschen wie ein Fremdk&#246;rper, eine L&#246;sung, die sich in die Architektur der Umgebung besser eingepasst h&#228;tte, w&#228;re wohl kl&#252;ger gewesen.</p>
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		<title>Met-Ausstellung versteigert Souvenirs</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Sep 2007 16:22:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Versteigerung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Neue Nationalgalerie versteigert vom 30. September bis zum 07. Oktober die sch&#246;nsten Souvenirs aus der Ausstellung "Das Met in Berlin -Die sch&#246;nsten Franzosen kommen aus New York".]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Neue Nationalgalerie versteigert vom 30. September bis zum 07. Oktober die sch&#246;nsten Souvenirs aus der Ausstellung &#8220;Das Met in Berlin -Die sch&#246;nsten Franzosen kommen aus New York&#8221;. Mit dieser Auktion werden die beliebtesten Souvenirs – darunter zahlreiche Dinge, die nicht verk&#228;uflich waren, aber von den Besuchern immer wieder nachgefragt wurden – versteigert.  Darunter befinden sich beispielsweise die gro&#223;en Werbeplakate der Ausstellung, signierte Kataloge, original LIVE!SPEAKER-T-Shirts, die blau-wei&#223;-rote Besucher-Sitzkissen-Schlange, die Werkbeschriftungen der drei Publikums-Lieblingsbilder, die MET-Fliege von Peter Raue und vieles mehr. Eine vollst&#228;ndige &#220;bersicht &#252;ber die Artikel ist unter <a href="http://stores.ebay.de/Met-Berlin-Shop" target="_blank">http://stores.ebay.de/Met-Berlin-Shop</a> einsehbar.</p>
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		<title>Eine H&#252;tte wie ein Palast</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Sep 2007 17:32:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor wenigen Tagen feierte das J&#252;dische Museum Berlin seinen sechsten Geburtstag. Noch heute steht man staunend vor dem Bau von Daniel Libeskind, diesem zuckenden Blitz mit seinem dekonstruktivistischen Inneren, ein wahrhaft angemessener Bau f&#252;r ein j&#252;disches Museum in Deutschland. Schon fr&#252;h war absehbar, dass das neue Museum ein voller Erfolg werden w&#252;rde. Schon vor der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor wenigen Tagen feierte das <a href="http://www.juedisches-museum-berlin.de" target="_blank">J&#252;dische Museum Berlin</a> seinen sechsten Geburtstag. Noch heute steht man staunend vor dem Bau von Daniel Libeskind, diesem zuckenden Blitz mit seinem dekonstruktivistischen Inneren, ein wahrhaft angemessener Bau f&#252;r ein j&#252;disches Museum in Deutschland. Schon fr&#252;h war absehbar, dass das neue Museum ein voller Erfolg werden w&#252;rde. Schon vor der Er&#246;ffnung wurde der leere Museumbau f&#252;r Besucher freigegeben &#8211; und die kamen zu Hunderttausenden. Mittlerweile geh&#246;rt das J&#252;dische Museum zu Berlins meist besuchten Museen und das ohne dass das Haus irgendwelche Supermegaausstellungen veranstaltet. 715.000 Besucher kamen alleine im letzten Jahr.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2007/09/glashof_1.jpg" alt="Der Glashof, Foto: J&#252;disches Museum Berlin/ Jens Ziehe" /></p>
<p style="text-align: center; font-size: 0.8em; color: #999999">Foto: J&#252;disches Museum Berlin/ Jens Ziehe</p>
<p>Neben dem Aufsehen erregenden Bau liegt ein dreifl&#252;geliger Altbau aus dem 18. Jahrhundert, das ehemalige preussische Kammergericht. Es wurde bisher herabgew&#252;rdigt zum Eingangsgeb&#228;ude f&#252;r das eigentliche Museum. Doch jetzt braucht das Museum Platz. Den vom Altbau umschlossenen Ehrenhof durfte Architekt Libeskind deshalb jetzt f&#252;r acht Millionen Euro &#252;berdachen.</p>
<p><span id="more-290"></span></p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2007/09/glashof_2.jpg" alt="Der Glashof, Foto: J&#252;disches Museum Berlin/ Jens Ziehe" /></p>
<p style="text-align: center; font-size: 0.8em; color: #999999">Foto: J&#252;disches Museum Berlin/ Jens Ziehe</p>
<p>Entstanden ist ein wahrer Prachtbau. Libeskind verglaste den Hof komplett. Sein Entwurf orientiert sich an den Sukkhas, den Laubh&#252;tten, mit denen gl&#228;ubige Juden beim Laubh&#252;ttenfest dem Auszug aus &#196;gypten gedenken. Vier B&#252;ndel aus jeweils drei Stahltr&#228;gern, ineinander geschraubt, gedreht und geknickt, tragen ein Ge&#228;st aus horizontalen wei&#223;en Stahltr&#228;gern, die ein Glasdach und eine Glasfront halten. Und tats&#228;chlich erinnert das Stahlgeflecht an ein Gewirr aus B&#228;umen und Baumkronen. Die asymmetrisch gefaltete Glasfront erinnert an einen textilen Vorhang.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2007/09/glashof_3.jpg" alt="Der Glashof, Foto: J&#252;disches Museum Berlin/ Jens Ziehe" /></p>
<p style="text-align: center; font-size: 0.8em; color: #999999">Foto: J&#252;disches Museum Berlin/ Jens Ziehe</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2007/09/glashof_4.jpg" alt="Der Glashof, Foto: J&#252;disches Museum Berlin/ Jens Ziehe" /></p>
<p style="text-align: center; font-size: 0.8em; color: #999999">Foto: J&#252;disches Museum Berlin/ Jens Ziehe</p>
<p>Die Idee wirkt, ist inhaltsvoll ohne allzu bedeutungsschwer zu sein. Der Glask&#246;rper strahlt Leichtigkeit aus, wirkt festlich und lichtdurchflutet. Der Raum ist wohltuend klar im Gegensatz zum architektonischen Extrem des Neubaus. Das Museum darf stolz sein auf seinen neuen Altbau. Am Dienstag wurde der neue Raum feierlich er&#246;ffnet.</p>
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		<title>Galerist Brusberg h&#246;rt auf und macht doch weiter</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Sep 2007 12:59:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museen und Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Brusberg]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieter Brusberg geht in Rente. Na ja, nicht so ganz. Mit der Jubli&#228;umsausstellung &#8220;Bilderbogen. 25 Jahre Galerie Brusberg Berlin&#8221; und &#8220;Bilderbogen 2&#8243; im Herbst verabschiedet sich der 72-J&#228;hrige aus dem Galeriebetrieb. Er wird sich fortan dem Kunsthandel und der Beratung widmen, allerdings wird es mit der &#8220;HofGalerie&#8221; weiterhin auch einen kleinen Ausstellungsort geben. Sein Verdienst: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieter Brusberg geht in Rente. Na ja, nicht so ganz. Mit der Jubli&#228;umsausstellung &#8220;Bilderbogen. 25 Jahre Galerie Brusberg Berlin&#8221; und &#8220;Bilderbogen 2&#8243; im Herbst verabschiedet sich der 72-J&#228;hrige aus dem Galeriebetrieb. Er wird sich fortan dem Kunsthandel und der Beratung widmen, allerdings wird es mit der &#8220;HofGalerie&#8221; weiterhin auch einen kleinen Ausstellungsort geben.</p>
<p>Sein Verdienst: er ging lange vor dem Berlinhype bereits vor 25 Jahren in die geteilte Stadt und baute die Galerie Brusberg auf, die die Altmeister der Klassischen Moderne im Programm hatte. Au&#223;erdem widmete er sich intensiv auch der DDR-Kunst. Zu seinem Programm geh&#246;rten zum Beispiel Bernhard Heisig und Gerhard Altenbourg. Und schlie&#223;lich: mir gef&#228;llt nicht nur seine Galerie und das Programm, sondern auch seine Ansichten zur Kunst im Allgemeinen und zur Gegenwartskunst im Speziellen. Ein kluger, kunstsinniger Mensch, von denen wir mehr br&#228;uchten. Vielleicht w&#228;re es dann um die zeitgen&#246;ssische Kunst besser bestellt. Schade.</p>
<p>Dem Tagesspiegel hat Brusberg ein Interview gegeben, nachzulesen <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/Dieter-Brusberg;art772,2370502" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Brice Marden in Berlin</title>
		<link>http://www.360-grad-blog.de/2007/06/14/brice-marden-in-berlin/</link>
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		<pubDate>Thu, 14 Jun 2007 17:18:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst im 20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[2007]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Brice Marden]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufgrund des Hypes &#252;ber die Ausstellung des Metropolitan Museums geht eine andere gro&#223;e Ausstellung in Berlin ein bisschen unter. Das MoMA hat eine gro&#223;e Retrospektive zum Werk des Minimalisten Brice Mardin (*1938) organisiert. Nach dem sfmoma in San Fransisco ist sie nun als einzige europ&#228;ische Station in Berlin zu sehen. Grove Group II, 1972-73 &#214;l [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufgrund des Hypes &#252;ber die Ausstellung des Metropolitan Museums  geht eine andere gro&#223;e Ausstellung in Berlin ein bisschen unter. Das MoMA hat eine gro&#223;e Retrospektive zum Werk des Minimalisten Brice Mardin (*1938) organisiert. Nach dem sfmoma in San Fransisco ist sie nun als einzige europ&#228;ische Station in Berlin zu sehen.</p>
<p><img src='http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2007/06/marden01.jpg' alt='Brice Marden, Grove Group II, 1972-73, 2006 Brice Marden/Artists Rights Society (ARS), New York' />
<div style="text-align:center; color:#4e4e4e; font-size:0.8em">Grove Group II, 1972-73<br />
&#214;l und Bienenwachs auf Leinwand, zweiteilig, 183 x 274 cm<br />
Private Collection, fractional gift to the San Francisco Museum of Modern Art<br />
© 2006 Brice Marden/Artists Rights Society (ARS), New York</div>
<p>Der &#8220;Hamburger Bahnhof &#8211; Museum f&#252;r Gegenwart&#8221; zeigt bis zum 07. Oktober 2007 60 Arbeiten des Minimalisten. Dies ist die erste umfassende Retrospektive des K&#252;nslters in Deutschland. Leider ist Marden hier relativ unbekannt, obwohl er zu den bedeutendsten abstrakten Malern z&#228;hlt. Kaum einer hat die Malerei der Minimal Art so beeinflusst wie er, so muss man ihn durchaus mit Namen wie Elsworth Kelly und Frank Stella in einem Atemzug nennen.</p>
<p>Marden strebt nach abbildloser Religiosit&#228;t. Den Rhythmus der porportional aufeinander bezogenen rechtwinkligen Farbfelder und der sp&#228;teren amorphen, verschlungenen Kurvaturen versteht der K&#252;nstler als &#196;quivalente menschlicher Emotionalit&#228;t. Marden sieht sich als Mittler zwischen den Menschen und mystischen Kr&#228;ften. Seine Farben mischte Marden aus Pigmenten und Terpentin, die er mit Bienenwachs versetzte. So wirken die Farben stumpf, als ob sie das Licht ansaugen und verschlucken.</p>
<p><img src='http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2007/06/marden02.jpg' alt='Brice Marden, Cold Mountain 6 (Bridge), 1989-91, 2006 Brice Marden/Artists Rights Society (ARS), New York' />
<div  style="text-align:center; color:#4e4e4e; font-size:0.8em">Cold Mountain 6 (Bridge), 1989-91<br />&#214;l auf Leinen, 274,3 x 365,8 cm<br />San Francisco Museum of Art. Purchased through a gift of Phyllis Wattis<br />© 2006 Brice Marden/Artists Rights Society (ARS), New York</div>
<p>Die Ausstellung zeigt, was f&#252;r ein interessanter (und untersch&#228;tzter) K&#252;nstler Marden ist, ein Besuch der Ausstellung lohnt sich auf jeden Fall!</p>
<p>Mehr: <a href="http://www.bricemardeninberlin.org/" target="_blank">www.bricemardeninberlin.org</a>. Au&#223;erdem gibt es bei <a href="http://video.google.com/videoplay?docid=983257097746078134" target="_blank">Google Video</a> eine knapp einst&#252;ndiges Interview mit Brice Marden.</p>
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