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	<title>360° &#187; Buergel</title>
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		<title>Kritiker-Bashing von Buergel</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Sep 2007 15:02:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Buergel]]></category>
		<category><![CDATA[documenta]]></category>

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		<description><![CDATA[Uhhh, Buergel ist b&#246;se auf die Kritiker, die seine documenta nicht toll finden. Der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung sagte Roger Buergel in Anspielung auf Bazon Brocks Kritik: &#8220;Das sind &#228;ltere M&#228;nner, die nicht loslassen k&#246;nnen. Sie glauben, es sei ihre Documenta.&#8221; Buergel ist der Meinung, die documenta sei etwas Besonderes und marktfern. Ohne Zweifel, wer will [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Uhhh, Buergel ist b&#246;se auf die Kritiker, die seine documenta nicht toll finden. Der <a href="http://www.haz.de/newsroom/kultur/zentral/kultur/art180,112387" target="_blank">Hannoverschen Allgemeinen Zeitung</a> sagte Roger Buergel in Anspielung auf Bazon Brocks Kritik: &#8220;Das sind &#228;ltere M&#228;nner, die nicht loslassen k&#246;nnen. Sie glauben, es sei ihre Documenta.&#8221; Buergel ist der Meinung, die documenta sei etwas Besonderes und marktfern.</p>
<p>Ohne Zweifel, wer will ihm da widersprechen, sie IST etwas Besonderes und marktfern ist sie auch. Aber auch fern jeden Konzepts, mit schlechter Pr&#228;sentation der Werke, einem gruseligen Ausstellungsort (aka Auepavillon) und ohne Thesenpr&#228;sentation. Und am schlimmsten: die gezeigte Kunst ist zum gro&#223;en Teil langweilig, ja banal. Und das hat nichts damit zu tun, dass bei dieser documenta wenig echte Stars der Kunstszene gezeigt werden. W&#252;rde uns Buergel also mit tollen Neuentdeckungen verw&#246;hnen, w&#228;re gegen &#8220;Marktferne&#8221; gar nichts zu sagen &#8211; im Gegenteil.</p>
<p>Buergel sagte, bei ihm gebe es eine &#8220;Lust an der Provokation&#8221;: &#8220;Die Ressentiments, die die Leute haben, m&#252;ssen heraus. Danach haben sie wieder einen klareren Blick.&#8221; Wo provoziert Buergel denn? Wer wird denn allen Ernstes diese documenta mit klarerem Blick verlassen? Obwohl &#8211; nach dem Besuch sieht man wirklich einiges klarer.</p>
<p>Buergel weiter: &#8220;Meine &#220;berzeugung ist es, dass Dinge nur dann bei den Leuten h&#228;ngen bleiben, wenn sie sich mal richtig, bis in den Kern, emp&#246;rt haben.&#8221; Ja, ja, schon, dann m&#252;sste man sich aber &#252;ber die Kunst emp&#246;ren k&#246;nnen und nicht &#252;ber das Konzept, da hat Buergel etwas gr&#252;ndlich missverstanden. H&#228;ngen bleiben wird von dieser documenta gar nichts.</p>
<p>Was da aus unterschiedlichen Lagern komme, sei wie ein &#8220;R&#252;lpswettbewerb&#8221;. Hatte Buergel vor kurzem nicht noch gesagt, die Kritik sei substanzlos? Herr Buergel, etwas mehr Niveau und Substanz t&#228;te ihnen ganz gut. Die Kritik war durchaus berechtigt und auch klar formuliert, es ist allerdings einfacher, dar&#252;ber mit dem Hinweis hinwegzugehen, es gebe keine Susbtanz in der Kritik und die kritisierten Punkte seien ja so beabsichtigt.</p>
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		<title>Buergel erkl&#228;rt uns die documenta</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Aug 2007 10:12:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[zeitgenössische Kunst]]></category>
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		<category><![CDATA[Kassel]]></category>

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		<description><![CDATA[Puh, jetzt wird alles gut. Die documenta-Leiter haben ein Einsehen mit den armen Besuchern und spendieren den Kunstwerken Erkl&#228;rungen, wie sch&#246;n&#8230; Vielleicht erkl&#228;rt uns das ja, warum die documenta-Macher welches Kunstwerk ausgesucht haben und warum, wie und wo pr&#228;sentieren. Buergel wehrt sich in den letzten Tagen vehement gegen Kritik. In der Tagesschau am 06. August [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Puh, jetzt wird alles gut. Die documenta-Leiter haben ein Einsehen mit den armen Besuchern und spendieren den Kunstwerken Erkl&#228;rungen, wie sch&#246;n&#8230; Vielleicht erkl&#228;rt uns das ja, warum die documenta-Macher welches Kunstwerk ausgesucht haben und warum, wie und wo pr&#228;sentieren.</p>
<p>Buergel wehrt sich in den letzten Tagen vehement gegen Kritik. In der <a href="http://www.tagesschau.de/video/0,1315,OID7235916,00.html" target="_blank">Tagesschau am 06. August 2007</a> erkl&#228;rt er, warum er die &#8220;Beziehungslosigkeit&#8221; f&#252;r wichtig h&#228;lt. Buergel glaubt, dass diese Beziehungslosigkeit f&#252;r die Kunstwahrnehmung besonders wichtig sei. Man m&#252;sse sich von Dingen verabschieden, die man kennt, weil man anders nicht neu wahrnehmen kann.</p>
<p>Ich habe selten solchen Unsinn gelesen, eigentlich ist es nur eine hohle Phrase, sie ist es aber trotzdem wert, dass man darauf eingeht. Gerade das soll Kunst ja: Ich m&#246;chte, dass Kunst mir Dinge, die ich kenne, erkl&#228;rt bzw. sie mir n&#228;her bringt, erfahrbar macht, f&#252;hlbar wird, was ich sonst so nicht gef&#252;hlt oder erfahren h&#228;tte. Gerade daf&#252;r brauche ich doch die Kunst, das ist doch ihr Kern. Davon soll ich mich jetzt l&#246;sen?  Eine neue Wahrnehmung entsteht doch nicht dadurch, dass ich mich vom Bekannten verabschiede, sie entsteht vor allem durch neue Kunst, durch neue und andere Sichtweisen, tolle Materialien, handwerkliches K&#246;nnen, k&#252;hne Ideen oder neue Blickwinkel. Dazu muss ich mich von Bekanntem nicht l&#246;sen, im Gegenteil, oft ist es gerade die Beziehung zu Bekanntem, die das Neue so interessant macht.</p>
<p>Ich erkl&#228;re das gerne mit dem Thema &#8220;Vergewaltigung&#8221;. Ich als Mann werde nie erfahren, wie sich eine Frau f&#252;hlt, die vergewaltigt wurde, was sie erlebt hat, was sie f&#252;hlt und wie sie sich f&#252;hlt. Aber Kunst kann mir einen tiefen Einblick in die Situation einer Vergewaltigten geben, kann f&#252;hlbar, h&#246;rbar, sehbar machen, was mir sonst verschlossen bliebe. Und dazu bedarf es nun der Beziehungslosigkeit? Darf ich mich nicht an Situationen in meinem Leben erinnern, die albtraumhaft waren?</p>
<p>Oder meint Buergel die Beziehngslosigkeit der Kunstwerke zueinander? Also soll neben dem Kunstwerk &#252;ber die Vergewaltigung am besten ein Werk zum urbanen Raum in China h&#228;ngen? DAS w&#252;rde es mir leichter machen?</p>
<p><a href="http://www.hr-online.de/website/specials/documenta/index.jsp" target="_blank"> Buergel geht aber noch weiter</a>. Er bezeichnet es im Hessischen Rundfunk als Fehler, dem &#8220;Mob&#8221; der sich von Venedig &#252;ber Basel und K&#246;ln nach Kassel und weiter nach M&#252;nster bewegte, eine Vorabbesichtigung erm&#246;glicht zu haben. Mit dem Mob meint er die Kritiker und Kunstexperten, die erst bei der Biennale in Venedig, dann bei der Art Basel, der Art Cologne &#252;ber Kassel bis zu den &#8220;Skulpturen Projekten M&#252;nster&#8221; gereist waren. Der Kritik an der Ausstellung fehle es an Substanz. Tja, da geht es der documenta wohl &#228;hnlich.</p>
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		<title>Kurator werden ist nicht schwer&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jun 2007 10:15:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Buergel]]></category>
		<category><![CDATA[documenta]]></category>

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		<description><![CDATA[documenta-Chef Roger Martin Buergel, Foto: documenta GmbH Kurator sein dagegen sehr? W&#228;hrend ich die T&#228;tigkeit als Kurator gerade f&#252;r mich entdecke, gibt der Leiter der documenta 12 auf. Er will nach der Kasseler documenta nicht mehr als Kurator f&#252;r zeitgen&#246;ssische Kunst arbeiten. Er k&#246;nne sich nicht mehr vorstellen, Ausstellungen zu organisieren und sich mit K&#252;nstlern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2007/06/buergel.jpg' alt='documenta-Chef Roger M. Buergel' /></p>
<div style="text-align:center; font-size:0.8em; color:#4e4e4e">documenta-Chef Roger Martin Buergel, Foto: documenta GmbH</div>
<p>Kurator sein dagegen sehr? W&#228;hrend ich die T&#228;tigkeit als Kurator gerade f&#252;r mich entdecke, gibt der Leiter der <a href="http://www.documenta12.de" target="_blank">documenta 12</a> auf. Er will nach der Kasseler documenta nicht mehr als Kurator f&#252;r zeitgen&#246;ssische Kunst arbeiten. Er k&#246;nne sich nicht mehr vorstellen, Ausstellungen zu organisieren und sich mit K&#252;nstlern auseinander zu setzen. Er interessiere sich jetzt f&#252;r alte und angewandte Kunst. Tja, es ist ein hartes Los&#8230;</p>
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