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	<title>360° &#187; Fotografie</title>
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		<title>Sabine Wild in Stuttgart</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Dec 2008 15:07:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine Wild]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart]]></category>

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		<description><![CDATA[Sabine Wild, Stuttgarter Landtag, 2008 Bis zum 21. Februar 2009 ist in der Stuttgarter Galerie Dengler und Dengler die Ausstellung &#8220;Sightseeing&#8221; mit neuen und &#228;lteren Arbeiten der Fotografin Sabine Wild zu sehen. Ich hatte ja schon zwei Mal (hier und hier) etwas zu Sabine Wild geschrieben, die Galerie sagt es aber auch ganz sch&#246;n: Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:center;"><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/12/landtag.jpg" title="Sabine Wild, Stuttgarter Landtag, 2008" rel="lightbox"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/12/landtag-500x250.jpg" width="500" height="250" alt="Sabine Wild, Stuttgarter Landtag, 2008" title="Sabine Wild, Stuttgarter Landtag, 2008" width="500" height="250" class="alignnone size-medium wp-image-680" /></a></p>
<p class="bu">Sabine Wild, Stuttgarter Landtag, 2008</p>
<p>Bis zum 21. Februar 2009 ist in der Stuttgarter Galerie <a href="http://denglerunddengler.de" target="_blank">Dengler und Dengler</a> die Ausstellung &#8220;Sightseeing&#8221; mit neuen und &#228;lteren Arbeiten der Fotografin <a href="http://www.kunstwild.de/" target="_blank">Sabine Wild</a> zu sehen. Ich hatte ja schon zwei Mal (<a href="http://www.360-grad-blog.de/2008/03/18/aufrisse/" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.360-grad-blog.de/2008/08/15/sabine-wild-in-duesseldorf/" target="_blank">hier</a>) etwas zu Sabine Wild geschrieben, die Galerie sagt es aber auch ganz sch&#246;n:</p>
<blockquote><p>Die Verunkl&#228;rung der Details in scheinbar pastoser &#214;lfarbe, l&#228;&#223;t das einzelne Bauwerk in der Wirkung zur&#252;cktreten, zugunsten der st&#228;dtebaulichen Situation oder des einzelnen Bauk&#246;rpers im Stadtraum. Die n&#252;chterne K&#228;lte einer Glasfassade wird durch Malerei emotional &#252;berlagert. Gleichzeitig verweigert die digitale Malerei die pers&#246;nliche Geste, das was Harold Rosenberg die Spur des K&#252;nstlers genannt hatte. So stehen die zumeist menschenleeren Stadtbilder von Sabine Wild im Zentrum mehrerer Spannungsfelder, zwischen pr&#228;ziser Photographie und gestischer Malerei, zwischen technischer Perfektion ohne physische Ber&#252;hrung des Subjekts und der vermeintlichen Spuren des Subjektiven, zwischen Vernunft und Gef&#252;hl.</p></blockquote>
<p>Ich bin auch immer wieder versucht, die Bilder anzutatschen, um zu schauen, ob sie nicht doch gemalt wurden (nein, sind sie nat&#252;rlich nicht). Neben Arbeiten aus New York und Berlin sind auch Arbeiten von Stuttgarter Bauwerken zu sehen. Ich pers&#246;nlich kann &#252;ber die tollen  Arbeiten von Wild und ihre Technik immer wieder staunen. Unbedingt anschauen!</p>
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		<title>Erkundungstouren im Gro&#223;stadtschungel</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Oct 2008 16:29:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Forbidden places]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Sylvain Margaine]]></category>

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		<description><![CDATA[Urban Explorations (etwa: st&#228;dtische Erkundungstouren) ist einer der neuesten Trends f&#252;r Gro&#223;stadtmenschen. Die Urban Explorations sind Erkundungstouren in verlassene Geb&#228;ude in Gro&#223;st&#228;dten. Stillgelegte Industrieanlagen, aufgegebene Hotels, verlassene Krankenh&#228;user, Theater, Schl&#246;sser, Kirchen, Geisterst&#228;dte, ja selbst die Kanalisation, nichts ist vor den &#8220;Creepers&#8221; sicher. Die Sch&#246;nheit des Verfalls ist es, was die Abenteuerlustigen fasziniert. Sylvain Margaine, Nervenheilanstalt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Urban Explorations (etwa: st&#228;dtische Erkundungstouren) ist einer der neuesten Trends f&#252;r Gro&#223;stadtmenschen. Die Urban Explorations sind Erkundungstouren in verlassene Geb&#228;ude in Gro&#223;st&#228;dten. Stillgelegte Industrieanlagen, aufgegebene Hotels, verlassene Krankenh&#228;user, Theater, Schl&#246;sser, Kirchen, Geisterst&#228;dte, ja selbst die Kanalisation, nichts ist vor den &#8220;Creepers&#8221; sicher. Die Sch&#246;nheit des Verfalls ist es, was die Abenteuerlustigen fasziniert.</p>
<p style="text-align:center"><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/31127-usa_norwich_insane_asylum_zahnarztstuhl.jpg" rel="lightbox" title="Sylvain Margaine, Nervenheilanstalt, Zahnarztstuhl, (Norwich, USA)"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/31127-usa_norwich_insane_asylum_zahnarztstuhl.jpg" alt="" title="Sylvain Margaine, Nervenheilanstalt, Zahnarztstuhl, (Norwich, USA)" width="457" height="314" class="alignnone size-full wp-image-592" /></a></p>
<p class="bu">Sylvain Margaine, Nervenheilanstalt, Zahnarztstuhl, (Norwich, USA), www.forbidden-places.net</p>
<p>Der franz&#246;sische Fotograf Sylvain Margaine sucht solche Orte auf der ganzen Welt und fotografiert sie. Heraus kommen bet&#246;rend sch&#246;ne Bilder, Chroniken des Verfalls und morbide Ansichten von Geb&#228;uden, in denen die Zeit nicht nur stehend geblieben zu sein scheint, sondern wo der Zahn derselbigen heftig nagt. Unbedingt kann ich einen Besuch von Marains Seite <a href="http://www.forbidden-places.net" target="_blank">www.forbidden-places.net</a> empfehlen. Man kann da stundelang auf Entdeckungstour gehen&#8230;</p>
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		<title>Sabine Wild in D&#252;sseldorf</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Aug 2008 17:49:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine Wild]]></category>

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		<description><![CDATA[H&#246;chst selten tue ich etwas, was ich sonst eben nicht tue: Ich komme der Bitte nach, eine Ausstellung zu empfehlen. Ich tue das nur dann, wenn ich auf die Ausstellung auch ohne die Bitte hingewiesen h&#228;tte und seit es diesen Blog gibt, ist das erst ein Mal passiert. Jetzt muss ich das aber wieder tun. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>H&#246;chst selten tue ich etwas, was ich sonst eben nicht tue: Ich komme der Bitte nach, eine Ausstellung zu empfehlen. Ich tue das nur dann, wenn ich auf die Ausstellung auch ohne die Bitte hingewiesen h&#228;tte und seit es diesen Blog gibt, ist das erst ein Mal passiert. Jetzt muss ich das aber wieder tun. Ich habe bereits im April auf Sabine Wilds tolle Fotografien von urbaner Architektur hingewiesen (<a href="http://www.360-grad-blog.de/2008/03/18/aufrisse" target="_blank">Aufrisse</a>).</p>
<p>Nun ist Wild durch NRW gestreift und hat sich des Themas Architektur und Freizeit angenommen. Fotografiert hat sie Architekturobjekte, die im weitesten Sinne mit Freizeitgestaltung zu tun haben, darunter der Movie Park in Bottrop, die Zeche Zollverein in Essen, die Museuminsel Hombroich bei Neuss oder der Landschaftspark Nord in Duisburg, ein ehemaliges H&#252;ttenwerk.</p>
<p>Wieder hat Sabine Wild die Bilder in der ihr typischen Art nachbearbeitet. Die Architekturlandschaften sind entv&#246;lkert, Menschen sucht man vergebens. Senkrechte und waagerechte Strukturen treten hervor, Farbfl&#228;chen vibrieren vor dem Auge des Betrachters, surren und flirren. Manche Bilder wirken, als ob die vertikalen und senkrechten Linien aufgemalt worden w&#228;ren und die Farben darin verlaufen.</p>
<p style="text-align:center"><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/zeche_zollverein.jpg" rel="lightbox[wild2]" title="Sabine Wild, Zeche Zollverein, 2008"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/zeche_zollverein-150x150.jpg" alt="" title="Sabine Wild, Zeche Zollverein, 2008" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-621" /></a> <a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/movie_park.jpg" rel="lightbox[wild2]" title="Sabine Wild, Movie Park, 2008" ><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/movie_park-150x150.jpg" alt="" title="Sabine Wild, Movie Park, 2008" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-620" /></a> <a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/duisburger_landschaftspark.jpg" rel="lightbox[wild2]" title="Sabine Wild, Luisburger Landschaftspark, 2008"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/duisburger_landschaftspark-150x150.jpg" alt="" title="Sabine Wild, Luisburger Landschaftspark, 2008" width="150" height="150" class="alignnone size-thumbnail wp-image-619" /></a></p>
<p>So klar die Strukturen auch in der Realit&#228;t waren, so komplex und verwinkelt, Wild entsch&#228;rft sie, ohne dass die Strukturen verloren gehen. Das klingt paradox, es ist aber genau das, was ihre Fotografien ausmacht und was sie so interessant und unvergleichlich spannend macht. Sie seziert, legt es vor dem Betrachter frei und betont es so. Grenzen werden aufgehoben, Farbe und Textur werden bildbestimmend, ein Rhythmus wird erfahrbar, ja geradezu erlebbar.</p>
<p>Die Ausstellung wird am 19. August 2008 er&#246;ffnet und ist bis zum 2. Oktober 2008 im Haus der Architekten (Zollhof 1, 40221 D&#252;sseldorf) zu sehen. Ich verspreche, dass sich ein Besuch lohnt!</p>
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		<title>Aufrisse</title>
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		<pubDate>Tue, 18 Mar 2008 16:35:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie en passant]]></category>
		<category><![CDATA[Sabine Wild]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Berliner Galerie en passant pr&#228;sentiert bis zum 26. April 2008 eine Ausstellung, die au&#223;erordentlich interessant ist. Dort stellt die Fotografin Sabine Wild unter dem Titel &#8220;Aufriss&#8221; neue Arbeiten vor. Mit der Kamera war sie im urbanen Dschungel New Yorks unterwegs. Das alleine w&#228;re noch nichts wirklich Interessantes, doch Wild verfremdet den Ausblick und legt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Berliner <a href="http://www.galerie-enpassant.de/" target="_blank">Galerie en passant</a> pr&#228;sentiert bis zum 26. April 2008 eine Ausstellung, die au&#223;erordentlich interessant ist. Dort stellt die Fotografin Sabine Wild unter dem Titel &#8220;Aufriss&#8221; neue Arbeiten vor. Mit der Kamera war sie im urbanen Dschungel New Yorks  unterwegs. Das alleine w&#228;re noch nichts wirklich Interessantes, doch Wild verfremdet den Ausblick und legt so den wahren Charakter der Gro&#223;stadt frei. Das klingt paradox, hat bei Wild aber Methode.</p>
<p><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/ny_aufriss_xx.jpg" rel="lightbox[wild]" title="Sabine Wild, NY Aufriss XX, 2008, Foto: copyright Sabine Wild"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/ny_aufriss_xx_klein.jpg" alt="Sabine Wild, NY Aufriss XX, 2008, Foto: copyright Sabine Wild" /></a></p>
<p class="bu">Sabine Wild, NY Aufriss XX, 2008, Foto: © Sabine Wild</p>
<p>Wilds Bilder leben vor allem von zwei fotografisch-k&#252;nstlerischen Mitteln: Zum einen arbeitet sie durch vertikale Kamerabewegungen mit Unsch&#228;rfen, was die visuelle Verf&#252;gbarkeit und den Wiedererkenungswert erheblich behindert. So anonymisiert sie ihre Bilder, die sonst so lebhafte Metropole New York wird zur anonymen, menschenleeren Gro&#223;stadtw&#252;ste in der nur die steinernen Monumente Bestand haben. Au&#223;erdem wird die Vertikale so extrem betont, Wolkenkratzer und Stra&#223;enschluchten erscheinen noch bedrohlicher.<span id="more-348"></span></p>
<p>Zum anderen &#252;berarbeitet Wild die Bilder so, dass die Unsch&#228;rfe erhalten bleibt, gleichzeitig aber vertikale und horizontale Linien wie Rasterstrukturen klar hervortreten. Diese entstandenen Strukturen leuchten, vermiteln dem Bild Sch&#228;rfe und Tiefe, obwohl das Auge diese Tiefe aufgrund der Unsch&#228;rfe nicht wirklich erfassen kann. Verunsichert schaut man auf die Bilder und sucht Halt. Immer wieder tauchen hell leuchtende Farbr&#228;ume auf.</p>
<p><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/ny_aufriss_xix.jpg" rel="lightbox[wild]" title="Sabine Wild, NY Aufriss XIX, 2008, Foto: copyright Sabine Wild"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/ny_aufriss_xix_klein.jpg" alt="Sabine Wild, NY Aufriss XIX, 2008, Foto: copyright Sabine Wild" /></a></p>
<p class="bu">Sabine Wild, NY Aufriss XIX, 2008, Foto: © Sabine Wild</p>
<p>In den Fotos entsteht durch den Wechsel von unscharfen dunklen Farbr&#228;umen und hellen leuchtenden Strukturen eine ungew&#246;hnliche Spannung und ein besonderer Rhythmus. Diese fotografische Abstraktion ist ungew&#246;hnlich und verleiht den Fotos eine fast schon malerische Bildwirkung.</p>
<p>Obwohl Menschen und Fahrzeuge fehlen, kommt beim Betrachter das Gef&#252;hl ungeheurer Dynamik und Geschwindigkeit auf. Fast scheint es so, als w&#252;rde sie am Auge des Betrachters vorbeirauschen. Auch wenn au&#223;er der starren Architektur nichts auf den Bildern erscheint, assoziert man die Bilder sofort mit dem hektischen Gro&#223;stadtleben. Weil Details fehlen, wirken die Bilder leicht und tranparent, sie scheinen zu lumineszieren.</p>
<p><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/ny_aufriss_xviii.jpg" rel="lightbox[wild]" title="Sabine Wild, NY Aufriss XVIII, 2008, Foto: copyright Sabine Wild"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/03/ny_aufriss_xviii_klein.jpg" alt="Sabine Wild, NY Aufriss XVIII, 2008, Foto: copyright Sabine Wild" /></a></p>
<p class="bu">Sabine Wild, NY Aufriss XVIII, 2008, Foto: © Sabine Wild</p>
<p>Der Ausstellungstitel ist klug gew&#228;hlt. Zum einen rei&#223;en die Bilder die sichtbare Oberfl&#228;che auf, sie sind aber auch &#8220;skizzenhafte&#8221; Darstellungen von Geb&#228;uden, genauso wie verk&#252;rzte Darstellungen von komplexen Zusammenh&#228;ngen. So darf sich jeder Betrachter seinen eigenen Reim machen.</p>
<p>Wirklich sch&#246;n, ich kann nur jedem einen Besuch der Galerie empfehlen. Einige von Sabine Wilds Arbeiten kann man auch &#252;ber die Galerie Lumas erstehen. Neben den New Yorker Bildern sind auch die Serien Horizontale und Vertikale wirklich sehenswert. Mehr auf den <a href="http://www.kunstwild.de" target="_blank">Internetseiten der K&#252;nstlerin</a>. Bis zum 26. April 2008 stellt Wild auch im ARD-Hauptstadtstudio aus.</p>
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		<title>Besuch in den Deichtorhallen</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Jan 2008 10:16:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst im 20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Amercian Beauties]]></category>
		<category><![CDATA[Baselitz]]></category>
		<category><![CDATA[Deichtorhallen]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Hamburg]]></category>

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		<description><![CDATA[Nicht dass sich ein Besuch in den Hamburger deichtorhallen nicht grunds&#228;tzlich immer lohnt, aber momentan lohnt er sich einfach ganz besonders, weil es drei wirklich tolle Ausstellungen gibt. Da ist die Ausstellung &#8220;Amercian Beauties &#8211; Amerikanische Lebenswelten in der Fotografie&#8221;. Sieben verschiedene amerikanische Lebenswelten und k&#252;nstlerische Positionen werden in der Ausstellung vorgestellt. Karl Struss zeigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nicht dass sich ein Besuch in den Hamburger <a href="http://www.deichtorhallen.de" target="_blank">deichtorhallen</a> nicht grunds&#228;tzlich immer lohnt, aber momentan lohnt er sich einfach ganz besonders, weil es drei wirklich tolle Ausstellungen gibt. Da ist die Ausstellung &#8220;Amercian Beauties &#8211; Amerikanische Lebenswelten in der Fotografie&#8221;. Sieben verschiedene amerikanische Lebenswelten und k&#252;nstlerische Positionen werden in der Ausstellung vorgestellt. Karl Struss zeigt Stadtansichten New Yorks vom Beginn des 20. Jahrhunderts. Den gro&#223;st&#228;dtischen Zeitgeist der 20er Jahre l&#228;sst Lisette Model in ihren Portr&#228;ts auferstehen.</p>
<p>Mit den Arbeiten von David Hockney und Larry Clark werden zwei ganz unterschiedliche k&#252;nstlerische Lebenswelten gegen&#252;ber gestellt. Das von Langeweile, Drogenkonsum und Sex dominierte Leben einer Clique in einer amerikanischen Kleinstadt Ende der 60er Jahre thematisiert Larry Clark. David Hockney hingegen zeigt seine unmittelbare Umgebung und &#228;sthetischen Einfl&#252;sse im Kalifornien der 70er Jahre, die die Leichtigkeit und Lebensfreude der Westk&#252;ste sp&#252;ren lassen. Wim Wenders wiederum zeigt ein Amerika, wie es Edward Hopper nicht besser h&#228;tte malen k&#246;nnen: Einsame Stra&#223;en, Diners mit dem Flair der 50er Jahre, die Weite des Westens. Nan Goldin holt uns mit der Bildserie &#252;ber ein Topmodell zur&#252;ck in die Gegenwart des „Big Apple“. Das K&#252;nstlerkollektiv Art Club 2000 untersucht fotografisch die Bedingungen k&#252;nstlerischer Produktion in den sich wandelnden New Yorker Vierteln wie SoHo und Chelsea Mitte der 90er Jahre.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/01/goldin016582.jpg" alt="Foto Annette Grotkamp, Innerwald, www.guteaussichten.org" /></p>
<p style="text-align: center; color: #999999; font-size: 0.8em">Nan Goldin: James backstage at Karl Lagerfeld show, Paris, 1995<br />
aus dem Portfolio „James King: Supermodel. Photographs Nan Goldin“<br />
39,7 x 48,2 cm. Cibachrome<br />
Haus der Photographie/Sammlung F.C. Gundlach, Hamburg</p>
<p>Deutsche Ansichten bietet „<a href="http://www.guteaussichten.org" target="_blank">gute Aussichten</a>“, ein Projekt das deutschenNachwuchshoffnungen unter den Fotografen pr&#228;sentiert. Die vierte Ausschreibung des bundesweiten Nachwuchsf&#246;rderungsprojekts hat elf GewinnerInnen mit zehn Arbeiten aus 83 Einreichungen deutscher Hochschulen und Universit&#228;ten ermittelt. Mit rund 200 Einzelwerken, zwei Rauminstallationen, vier B&#252;chern, zwei DVDs, zwei Magazinen sowie einer Zeitung ist die Ausstellung die umfangreichste Auswahl seit Bestehen des Projektes.<span id="more-324"></span></p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/01/geranien_small.jpg" alt="Annette Grotkamp, Innerwald, www.guteaussichten.org" /></p>
<p style="text-align: center; color: #999999; font-size: 0.8em">Annette Grotkamp, Innerwald, www.guteaussichten.org</p>
<p>Und schlie&#223;lich ist da die Ausstellung von Baselitz&#8217; &#8220;Russenbildern&#8221;. Baselitz, wie die beiden anderen gro&#223;en deutschen Maler Richter und Polke auf in der DDR geboren bzw. aufgewachsen, arbeitet die Bilder seiner Kindheit auf. Diese war bestimmt von den propagandstischen Gro&#223;formaten der Diktatoren des Kommunismus und Heldenbildern der glorreichen Sowjetarmee in Stil des sozialistischen Realismus. Die 60 Gem&#228;lde entstanden zwischen 1998 und 2002.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/01/20071114_99_19.jpg" alt="Ausstellungsansicht: „Georg Baselitz: Die Russenbilder“ in den Deichtorhallen Hamburg, Fotograf © Wolfgang Neeb, © Georg Baselitz" /></p>
<p style="text-align: center; color: #999999; font-size: 0.8em">Ausstellungsansicht: „Georg Baselitz: Die Russenbilder“ in den Deichtorhallen Hamburg<br />
Foto: © Wolfgang Neeb, Copyright der Werkabbildungen: © Georg Baselitz</p>
<p>Ich finde die Gem&#228;lde wahnsinnig spannend, Baselitz&#8217; Konzept, den Bildrahmen und -gegenstand durch das &#8220;Auf-den-Kopf-stellen&#8221; zu sprengen und den Betrachter erst auf Licht und Farbe und danach auf den Bildgegenstand zu lenken, erweist sich hier als besonders interessant. Die altbekannten Propagandabilder wirken schon durch den Kopfstand neu. Viele Bilder wirken luftig und sind von spannender Farbigkeit. Der schon erw&#228;hnte &#8220;Lenin auf der Trib&#252;ne&#8221; ist zum Beispiel in leuchtenden Farben auf die Leinwand gesprenkelt. Baselitz malte das Bild im Stil des Pointilismus, doch die Farben bringt er nicht punktiert mit dem Pinsel auf die Fl&#228;che, sondern mit einem Korken. Nur das Gesicht bleibt um der Erkennbarkeit willen etwas klarer. Wirklich spannend!</p>
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		<title>Spencer Tunick in D&#252;sseldorf</title>
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		<pubDate>Sat, 06 May 2006 18:39:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[2006]]></category>
		<category><![CDATA[Düsseldorf]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Spencer Tunick]]></category>
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		<description><![CDATA[W&#228;hrend Vanessa Beecroft mit ihren immer gleichen Performances mit den nackten, still stehenden Modells (bei mir) nur noch f&#252;r Langeweile sorgt, schafft es einen anderen K&#252;nstler mit seinen &#8220;nackten Installationen&#8221; immer noch, ein wiederkehrendes Gef&#252;hl von Aufregung und Freude zu erzeugen. Nicht weil Spencer Tunicks Objekte ebenfalls nackt sind (was kein Nachteil ist), sondern weil [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>W&#228;hrend Vanessa Beecroft mit ihren immer gleichen Performances mit den nackten, still stehenden Modells (bei mir) nur noch f&#252;r Langeweile sorgt, schafft es einen anderen K&#252;nstler mit seinen &#8220;nackten Installationen&#8221; immer noch, ein wiederkehrendes Gef&#252;hl von Aufregung und Freude zu erzeugen. Nicht weil Spencer Tunicks Objekte ebenfalls nackt sind (was kein Nachteil ist), sondern weil die Masse nackter Menschen, die er durch Innenst&#228;dte wogen und ranken l&#228;sst, einfach immer wieder neu, anders und erfrischend sind. Kaum ein anderer K&#252;nslter schafft es so perfekt, das Verh&#228;ltnis von Privatheit und &#214;ffentlichkeit, von Inidviduum und Masse darzustellen. Tunick baut aus hunderten bis tausenden Menschen lebende Skulpturen. Seine Arbeiten vereinen Elemente aus den Bereichen Fotografie, Skulptur und Performance. Die nach Tunicks Vorgaben arrangierten K&#246;rper formieren sich zu einer Kurzzeitskulptur, die dann fotografisch festgehalten wird.</p>
<p>Am 09. September 2006 wird er in D&#252;sseldorf zu Gast sein und anschlie&#223;end sind seine Bilder vom 30. September bis zum 07. Januar 2006 im <a href="http://www.museumkunstpalast.de">museum kunst palast</a> zu sehen. Wer als Volunteer teilnehmen m&#246;chte, kann sich unter <a href="http://www.spencertunickinduesseldorf.de">www.spencertunickinduesseldorf.de</a> bewerben. Die Teilnehmer erhalten als Belohnung eine limitierte Fotografie der Installation.</p>
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