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	<title>360° &#187; Galerie</title>
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		<title>Unbedingt besuchen: Galerie Lichtpunkt</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Feb 2008 15:05:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museen und Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie Lichtpunkt]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Santin]]></category>
		<category><![CDATA[Schüßler]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe vor einigen Wochen eine neue Galerie entdeckt, die ich bisher noch nicht auf meinem Radarschirm hatte. Vielleicht liegt es daran, dass mir Galerien suspekt sind, die nicht den Namen der Inhaber tragen sondern so wahnsinnig fantasievolle Namen wie Kunstraum, raum 08/15, schicke englische Termini oder irgendwelche kryptischen Zahlenk&#252;rzel. Ich muss vorurteilsfreier werden, denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe vor einigen Wochen eine neue Galerie entdeckt, die ich bisher noch nicht auf meinem Radarschirm hatte. Vielleicht liegt es daran, dass mir Galerien suspekt sind, die nicht den Namen der Inhaber tragen sondern so wahnsinnig fantasievolle Namen wie Kunstraum, raum 08/15, schicke englische Termini oder irgendwelche kryptischen Zahlenk&#252;rzel. Ich muss vorurteilsfreier werden, denn die <a href="http://www.galerie-lichtpunkt.de/" target="_blank">Galerie Lichtpunkt</a> ist ein kleines Schmankerl und ein wahrer Lichtpunkt in der bayrischen Hauptstadt.</p>
<p>F&#252;r mich war die Galerie eine Entdeckung in den letzten Wochen und ich kann nur jedem nahelegen, die Galerie bei einem M&#252;nchenbesuch unbedingt zu besuchen. Das Portfolio der Galerie ist ausgezeichnet und die Ausstellungen der letzten Jahre fast alle wirklich hochkar&#228;tig.  Galerist Horst Ambacher pr&#228;sentiert vor allem zeitgen&#246;ssische Kunst im Bereich der figurativen Malerei, aber auch Fotografie und Installationen sind in der Galerie zu finden. Besonders interessant waren die letzten beiden Ausstellungen.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/02/schussler.jpg" alt="Daniel Sch&#252;&#223;ler, »Dynastie Discordia«, 2007, Collage/Acryl auf Leinwand, 120 x 150 cm." /></p>
<p style="text-align: center; font-size: 0.8em; color: #999999">Daniel Sch&#252;&#223;ler, &#8220;Dynastie Discordia&#8221;, 2007<br />
Collage/Acryl auf Leinwand, 120 x 150 cm<br />
© Galerie</p>
<p>Gerade vorbei ist die Ausstellung des K&#252;nstlers <a href="http://www.danielschuessler.blogspot.com/" target="_blank">Daniel Sch&#252;&#223;ler</a>, der in seinen Gem&#228;lden der Frage nach geht, wie wir zuk&#252;nftig leben wollen &#8211; oder k&#246;nnen &#8211; oder m&#252;ssen. Spannend ist vor allem die Verkn&#252;pfung aus gemaltem Bildraum und fotografischen und digitalen Elementen, die Reales und Fiktion verschwimmen l&#228;sst. Er malt meist menschenleere Landschaften in denen Behausungen stehen. Au&#223;erdem arbeitet Sch&#252;&#223;ler auch mit Installationen. Zu fast jeder Leinwandarbeit fertigt er ein Modell, das sich als Collagebestandteil in der Leinwandarbeit wiederfindet.Vom Pappkarton &#252;ber amerikanische Holzh&#228;user bis zum &#8220;Hubhaus&#8221; ist alles dabei. Diese urbanen Landschaften wirken kalt, abweisend und unfertig, als sei alles im Wiederaufbau nach einem nuklearen Katastrophe. Manchmal wirken die H&#228;user, als seien sie aus Ruinen entstanden und mit gefundenem Baumaterial erg&#228;nzt. Sch&#252;&#223;ler nennt das postdestruktive Kreativit&#228;t.</p>
<p><span id="more-333"></span>Bis zum 07. M&#228;rz 2008 pr&#228;sentiert die Galerie in der Lothstra&#223;e die Ausstellung &#8220;Rebelion&#8221; mit Gem&#228;lden und Zeichnungen des spanischen Malers <a href="http://www.antoniosantin.com/" target="_blank">Antonio Santin</a>. Auch Santin malt gegenst&#228;ndlich. Zu seinen Hauptwerkgruppen z&#228;hlen die Portr&#228;ts von jungen M&#228;nnern und Frauen. W&#228;hrend die m&#228;nnlichen Port&#228;ts vor Selbstbewu&#223;tsein und M&#228;nnlichkeit strotzen, wirken die Frauen, seltsam entr&#252;ckt und vergeistigt. Die M&#228;nner sind meist mit kr&#228;ftigem Pinselstrich in kr&#228;ftigen wuchtig auf der Leinwand verewigt, oftmals mit einem Farbnetz &#252;berzogen. Die zarten Frauengesichter hingegen hat Santin mit feinem Pinselstrich in fast fotorealistischem Duktus gemalt. Mit leeren Augen blicken sie dem Betrachter entgegen.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/02/santin1.jpg" alt="Antonio Santin, Atelier in Barcelona mit dem Bild, Titel: »Naturaleza muerta V«, 2007," /></p>
<p style="text-align: center; font-size: 0.8em; color: #999999">Antonio Santin, Atelier in Barcelona mit dem Bild, Titel: &#8220;Naturaleza muerta V&#8221;, 2007,<br />
© courtesy GALERIE LICHTPUNKT</p>
<p>F&#252;r die Serie &#8220;Naturaleza muerta&#8221; hat sich Santin im Schlachthaus umgeschaut. Er arrangiert h&#228;ngende Tierh&#228;lften, Stilleben von Fleischst&#252;cken und zeigt uns Schweinek&#246;pfe im Portrait. Der Titel dieser Serie verweist ebenso treffend wie doppelsinnig auf den Inhalt der Bilder.</p>
<p>Was macht die Bilder so interessant? Santin malt realistisch, er bildet ab, wertet aber nicht und trotzdem wird dem Betrachter sofort klar, worauf Santin hinaus will. Eben noch haben die Tiere gelebt, jetzt sind sie tot und von nun an sind sie Verg&#228;nglichkeit und Verwesung  ausgesetzt. Das ist auch Malen gegen die Zeit. Dieser Verg&#228;nglichkeit entkommen Santins Objekte durch Spiritualisierung, sie werden zu verehrten Objekten stilisiert und schlagen dem Tod ein Schnippchen. Die Bilder offenbaren, wie verg&#228;nglich und endg&#252;ltig das Leben doch ist. Santins Bilder sind ein Erlebnis!</p>
<p>Weitere hochklassige K&#252;nstlerInnen der Galerie sind <a href="http://www.raykland.de/" target="_blank">Rayk Goetze</a>, <a href="http://www.georg-hornung.com/" target="_blank">Goerg Hornung</a>, Mathias Perlet, <a href="http://fortina.mint.de/" target="_blank">Tina Winkhaus</a> und Bertram Kober.</p>
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		<title>Berlin ist um eine (Kunst-) Attraktion reicher</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Nov 2007 13:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museen und Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Bastian]]></category>
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		<description><![CDATA[Berlin mausert sich. Die Kunst in der Stadt boomt. Das einstige Provinznest Berlin wird zur kulturellen Metropole. Kaum ein Tag vergeht, an dem sich nicht irgendein renommierter K&#252;nstler niederl&#228;sst oder ein Zweitatelier in der Stadt er&#246;ffnet. Kaum ein Tag, an dem nicht ein neues Museum oder eine neue Galerie geplant, gebaut oder er&#246;ffnet wird. Nachdem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin mausert sich. Die Kunst in der Stadt boomt. Das einstige Provinznest Berlin wird zur kulturellen Metropole. Kaum ein Tag vergeht, an dem sich nicht irgendein renommierter K&#252;nstler niederl&#228;sst oder ein Zweitatelier in der Stadt er&#246;ffnet. Kaum ein Tag, an dem nicht ein neues Museum oder eine neue Galerie geplant, gebaut oder er&#246;ffnet wird. Nachdem in den letzten Wochen viel &#252;ber den Bau der tempor&#228;ren Kunsthalle <a href="http://www.white-cube-berlin.de/" target="_blank">&#8220;White Cube Berlin&#8221;</a> geschrieben wurde, ist jetzt der Kupfergraben in aller Munde. Dort, direkt in Sichtweite der Museumsinsel hat sich Sammler Heiner Bastian niedergelassen und von Stararchtiekt David Chipperfield einen Neubau errichten lassen und damit eine begehrte Baul&#252;cke geschlossen.</p>
<p>Die oberen Stockwerke des Tageslicht durchfluteten Baus nutzt Bastian zur Pr&#228;sentation zeitgen&#246;ssischer Kunst. In die unteren R&#228;ume ist die <a href="http://www.cfa-berlin.com" target="_blank">Galerie Contemporary Fine Arts</a> eingezogen. Bastian er&#246;ffnet seine R&#228;ume mit einer Ausstellung zu Damien Hirst, die Galerie Contemorary Fine Arts mit Walter Pichler. Der Bau ist innen und au&#223;en eine wahre Augenweide und f&#252;r den Ausstellungsbetrieb wirklich ideal. Allerdings wirkt er auf mich dort ein bisschen wie ein Fremdk&#246;rper, eine L&#246;sung, die sich in die Architektur der Umgebung besser eingepasst h&#228;tte, w&#228;re wohl kl&#252;ger gewesen.</p>
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		<title>Galerist Brusberg h&#246;rt auf und macht doch weiter</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Sep 2007 12:59:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museen und Galerien]]></category>
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		<description><![CDATA[Dieter Brusberg geht in Rente. Na ja, nicht so ganz. Mit der Jubli&#228;umsausstellung &#8220;Bilderbogen. 25 Jahre Galerie Brusberg Berlin&#8221; und &#8220;Bilderbogen 2&#8243; im Herbst verabschiedet sich der 72-J&#228;hrige aus dem Galeriebetrieb. Er wird sich fortan dem Kunsthandel und der Beratung widmen, allerdings wird es mit der &#8220;HofGalerie&#8221; weiterhin auch einen kleinen Ausstellungsort geben. Sein Verdienst: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dieter Brusberg geht in Rente. Na ja, nicht so ganz. Mit der Jubli&#228;umsausstellung &#8220;Bilderbogen. 25 Jahre Galerie Brusberg Berlin&#8221; und &#8220;Bilderbogen 2&#8243; im Herbst verabschiedet sich der 72-J&#228;hrige aus dem Galeriebetrieb. Er wird sich fortan dem Kunsthandel und der Beratung widmen, allerdings wird es mit der &#8220;HofGalerie&#8221; weiterhin auch einen kleinen Ausstellungsort geben.</p>
<p>Sein Verdienst: er ging lange vor dem Berlinhype bereits vor 25 Jahren in die geteilte Stadt und baute die Galerie Brusberg auf, die die Altmeister der Klassischen Moderne im Programm hatte. Au&#223;erdem widmete er sich intensiv auch der DDR-Kunst. Zu seinem Programm geh&#246;rten zum Beispiel Bernhard Heisig und Gerhard Altenbourg. Und schlie&#223;lich: mir gef&#228;llt nicht nur seine Galerie und das Programm, sondern auch seine Ansichten zur Kunst im Allgemeinen und zur Gegenwartskunst im Speziellen. Ein kluger, kunstsinniger Mensch, von denen wir mehr br&#228;uchten. Vielleicht w&#228;re es dann um die zeitgen&#246;ssische Kunst besser bestellt. Schade.</p>
<p>Dem Tagesspiegel hat Brusberg ein Interview gegeben, nachzulesen <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/Dieter-Brusberg;art772,2370502" target="_blank">hier</a>.</p>
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		<title>Artikel &#252;ber die Galerie Contemporary Fine Arts</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Aug 2006 14:43:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museen und Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Contemporary Fine Arts]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie]]></category>

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		<description><![CDATA[Einen interessanten Artikel &#252;ber die Galerie Contemporary Fine Arts in Berlin erschien am Samstag im Tagesspiegel. &#220;berhaupt scheinen die Kollegen des Berliner Blatts im Moment ein H&#246;henflug zu haben, das Feuilleton der Zeitung ist f&#252;r mich derzeit eines der besten im deutschen Bl&#228;tterwald, wenn auch ein bisschen berlinlastig &#8211; da die meisten Leser aber in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einen interessanten Artikel &#252;ber die Galerie <em>Contemporary Fine Arts</em> in Berlin erschien am Samstag im Tagesspiegel.</p>
<p>&#220;berhaupt scheinen die Kollegen des Berliner Blatts im Moment ein H&#246;henflug zu haben, das Feuilleton der Zeitung ist f&#252;r mich derzeit eines der besten im deutschen Bl&#228;tterwald, wenn auch ein bisschen berlinlastig &#8211; da die meisten Leser aber in Berlin leben, ist das zu verzeihen!</p>
<p>Der Artikel ist zu finden unter: <a href="http://www.tagesspiegel.de/kultur/archiv/26.08.2006/2734430.asp">Das Rundum-sorglos-Paket</a>.</p>
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		<title>Vernissage per Video</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Aug 2006 10:37:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museen und Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Galerie]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Vernissage]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine sch&#246;ne Idee hatte das Netz-Studio &#8211; B&#252;ro f&#252;r Gestaltung in Leipzig. Das Team um Susanne Studt l&#228;sst die Nutzer per Videoblog an der Kunstszene in Leipzig teilnehmen. Der Blog bietet Interviews, Ausstellungsrundg&#228;nge und Einblicke in die Galerien der Stadt. Sch&#246;ne, innovative Idee, mehr davon! Reinschauen unter: Vernissage-leipzig.tv]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine sch&#246;ne Idee hatte das <a href="http://www.netz-studio.de" target="_blank">Netz-Studio &#8211; B&#252;ro f&#252;r Gestaltung</a> in Leipzig. Das Team um Susanne Studt l&#228;sst die Nutzer per Videoblog an der Kunstszene in Leipzig teilnehmen. Der Blog bietet Interviews, Ausstellungsrundg&#228;nge und Einblicke in die Galerien der Stadt. Sch&#246;ne, innovative Idee, mehr davon!</p>
<p>Reinschauen unter: <a href="http://netz-studio.de/galerien/">Vernissage-leipzig.tv</a></p>
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