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	<title>360° &#187; Jüdisches Museum</title>
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	<description>DER KUNSTBLOG</description>
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		<title>Guten Appetit!</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Sep 2009 16:17:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museen und Galerien]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellungseröffnung]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich bekomme jeden Tag Einladungen zu Galerie-Vernissagen, Ausstellungser&#246;ffnungen und Pressekonferenzen, darunter h&#228;ssliche, aufdringliche, schicke, distinguierte, ausgeflippte und originelle. Um sich aus der Masse abzuheben, lasse sich einige ganz sch&#246;n witzige Dinge einfallen und die stammen nicht einmal von professionellen Agenturen, die meist nur Briefkasten und E-Mail-Adresse zuspammen. So bekam ich vor zwei Jahren mal einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bekomme jeden Tag Einladungen zu Galerie-Vernissagen, Ausstellungser&#246;ffnungen und Pressekonferenzen, darunter h&#228;ssliche, aufdringliche, schicke, distinguierte, ausgeflippte und originelle. Um sich aus der Masse abzuheben, lasse sich einige ganz sch&#246;n witzige Dinge einfallen und die stammen nicht einmal von professionellen Agenturen, die meist nur Briefkasten und E-Mail-Adresse zuspammen. So bekam ich vor zwei Jahren mal einen Pinsel von einem Schweizer K&#252;nstler. Der Pinselstiel war bemalt und die Eckdaten der Vernissage des K&#252;nstlers waren darauf geschrieben. Einfallsreich ist auch die Einladung zur Ausstellungser&#246;ffnung in dem J&#252;dischen Museum Berlin: Eine rote Papierserviette, zusammengehalten von einer Banderole auf der die Ausstellungsdaten vermerkt sind, kam heute an. Sch&#246;ne Idee und endlich mal etwas N&#252;tzliches. Den Pinsel habe ich &#220;brigens noch heute, ich nutze ihn, um die Tastatur des iMac sauberzuhalten. Wie praktisch&#8230;</p>
<p style="text-align:center"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/09/einladung_serviette.jpg" alt="Einladung zur Ausstellungser&#246;ffnung &quot;Koscher &amp; Co&quot;" title="Einladung zur Ausstellungser&#246;ffnung &quot;Koscher &amp; Co&quot;" width="500" height="544" class="alignnone size-full wp-image-1006" /></p>
<p class="bu">Einladung zur Ausstellungser&#246;ffnung &#8220;Koscher &#038; Co&#8221; &#8211; im J&#252;dischen Museum Berlin<br />
Foto: B&#252;lent G&#252;nd&#252;z
</p>
<p>Wer sich f&#252;r die Ausstellung interessiert: <a href="http://www.jmberlin.de" target="_blank">&#8220;Koscher &#038; Co &#8211; eine Ausstellung &#252;ber Essen und Religion&#8221;</a> im J&#252;dischen Museum Berlin vom 09. Oktober 2009 bis zum 28. Februar 2010.</p>
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		<title>Eine H&#252;tte wie ein Palast</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Sep 2007 17:32:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Museen und Galerien]]></category>
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		<category><![CDATA[Jüdisches Museum]]></category>
		<category><![CDATA[Libeskind]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor wenigen Tagen feierte das J&#252;dische Museum Berlin seinen sechsten Geburtstag. Noch heute steht man staunend vor dem Bau von Daniel Libeskind, diesem zuckenden Blitz mit seinem dekonstruktivistischen Inneren, ein wahrhaft angemessener Bau f&#252;r ein j&#252;disches Museum in Deutschland. Schon fr&#252;h war absehbar, dass das neue Museum ein voller Erfolg werden w&#252;rde. Schon vor der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor wenigen Tagen feierte das <a href="http://www.juedisches-museum-berlin.de" target="_blank">J&#252;dische Museum Berlin</a> seinen sechsten Geburtstag. Noch heute steht man staunend vor dem Bau von Daniel Libeskind, diesem zuckenden Blitz mit seinem dekonstruktivistischen Inneren, ein wahrhaft angemessener Bau f&#252;r ein j&#252;disches Museum in Deutschland. Schon fr&#252;h war absehbar, dass das neue Museum ein voller Erfolg werden w&#252;rde. Schon vor der Er&#246;ffnung wurde der leere Museumbau f&#252;r Besucher freigegeben &#8211; und die kamen zu Hunderttausenden. Mittlerweile geh&#246;rt das J&#252;dische Museum zu Berlins meist besuchten Museen und das ohne dass das Haus irgendwelche Supermegaausstellungen veranstaltet. 715.000 Besucher kamen alleine im letzten Jahr.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2007/09/glashof_1.jpg" alt="Der Glashof, Foto: J&#252;disches Museum Berlin/ Jens Ziehe" /></p>
<p style="text-align: center; font-size: 0.8em; color: #999999">Foto: J&#252;disches Museum Berlin/ Jens Ziehe</p>
<p>Neben dem Aufsehen erregenden Bau liegt ein dreifl&#252;geliger Altbau aus dem 18. Jahrhundert, das ehemalige preussische Kammergericht. Es wurde bisher herabgew&#252;rdigt zum Eingangsgeb&#228;ude f&#252;r das eigentliche Museum. Doch jetzt braucht das Museum Platz. Den vom Altbau umschlossenen Ehrenhof durfte Architekt Libeskind deshalb jetzt f&#252;r acht Millionen Euro &#252;berdachen.</p>
<p><span id="more-290"></span></p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2007/09/glashof_2.jpg" alt="Der Glashof, Foto: J&#252;disches Museum Berlin/ Jens Ziehe" /></p>
<p style="text-align: center; font-size: 0.8em; color: #999999">Foto: J&#252;disches Museum Berlin/ Jens Ziehe</p>
<p>Entstanden ist ein wahrer Prachtbau. Libeskind verglaste den Hof komplett. Sein Entwurf orientiert sich an den Sukkhas, den Laubh&#252;tten, mit denen gl&#228;ubige Juden beim Laubh&#252;ttenfest dem Auszug aus &#196;gypten gedenken. Vier B&#252;ndel aus jeweils drei Stahltr&#228;gern, ineinander geschraubt, gedreht und geknickt, tragen ein Ge&#228;st aus horizontalen wei&#223;en Stahltr&#228;gern, die ein Glasdach und eine Glasfront halten. Und tats&#228;chlich erinnert das Stahlgeflecht an ein Gewirr aus B&#228;umen und Baumkronen. Die asymmetrisch gefaltete Glasfront erinnert an einen textilen Vorhang.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2007/09/glashof_3.jpg" alt="Der Glashof, Foto: J&#252;disches Museum Berlin/ Jens Ziehe" /></p>
<p style="text-align: center; font-size: 0.8em; color: #999999">Foto: J&#252;disches Museum Berlin/ Jens Ziehe</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2007/09/glashof_4.jpg" alt="Der Glashof, Foto: J&#252;disches Museum Berlin/ Jens Ziehe" /></p>
<p style="text-align: center; font-size: 0.8em; color: #999999">Foto: J&#252;disches Museum Berlin/ Jens Ziehe</p>
<p>Die Idee wirkt, ist inhaltsvoll ohne allzu bedeutungsschwer zu sein. Der Glask&#246;rper strahlt Leichtigkeit aus, wirkt festlich und lichtdurchflutet. Der Raum ist wohltuend klar im Gegensatz zum architektonischen Extrem des Neubaus. Das Museum darf stolz sein auf seinen neuen Altbau. Am Dienstag wurde der neue Raum feierlich er&#246;ffnet.</p>
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