Die Mona Lisa ist die Mona Lisa

16. Januar 2008 | Kein Kommentar

Leonardo Da Vinci, Mona Lisa, 1503-06

Leonardo Da Vinci, Mona Lisa, ca. 1503-1506, Musée du Louvre

Immer wieder wurde in den letzten Jahrhunderten gerätselt, wer die Mona Lisa wirklich war. Ein Quellenfund beweist, dass die leicht debil lächelnde Dame tatsächlich die Mona Lisa ist und nicht, wie Verschwörungstheoretiker gerne abwechselnd behaupten, Jesus, Maria Magdalena oder ein homosexueller Liebhaber Da Vincis. Der Heidelberger Wissenschaftler Veit Probst hat in einem Wiegedruck eine handschriftliche Notiz entdeckt,die belegt, dass es sich bei Mona Lisa um die Kaufmannsgattin Lisa del Gioconda handelt. Mehr darüber in der Zeit, im Spiegel und in der Welt.

Und täglich grüßt das Murmeltier

25. Juli 2007 | Ein Kommentar

DIE WELT berichtet, dass das “Geheimnis” der Mona Lisa mal wieder gelüftet sei. Ein belgischer Arzt ist durch die Museen der Welt gezogen und hat sich Gemälde alter Meister angeschaut, immer mit den strengen Augen des Arztes.

Er will herausgefunden haben, dass Mona Lisa schwer krank war. Eine Wölbung an der linken Hand und eine weißgelbliche Veränderung am Auge sollen Hinweise auf Hyperlipidämie sein, einer Stoffwechselerkrankung, bei der die Fettkonzentration im Blut zu hoch ist und die zu Arteriosklerose, Koronarer Herzerkrankung und frühem Tod führt. Fragt sich nur, ob sich Da Vinci sklavisch an die Vorgabe gehalten hat…

Das Geheimnis der Mona Lisa

28. September 2006 | Ein Kommentar

Heerscharen von Wissenschaftlern haben versucht, hinter das Geheimnis der Mona Lisa von Leonardo Da Vinci zu kommen und alle paar Wochen tönt es durch die Medien, dass das Rätsel nun gelöst sei. Welches Rätsel eigentlich?

Ah ja, warum die Mona Lisa lächelt, dass sie lächelt, wer sie ist, warum ihre Augen den Betrachter immerzu anstarren und überhaupt, welchen Geschlechts sie sei. Ja, denn es gibt tatsächlich die Theorie, dass Mona Lisa gar keine Frau sei, sondern das der Maler sich selbst porträtiert habe.

Nun beglückt uns der Kunsthistoriker Bruno Mottin vom französischen Zentrum für Forschung und Restauration mit einer neuen Theorie. Seine Erklärung: Mona Lisa habe kurz vor dem Posieren ihr zweites Kind zur Welt gebracht und lächele deshalb so zweideutig. Mit Hilfe von Infrarot-Analysen wollen Mottin und Kollegen festgestellt haben, dass das Kleid der Mona Lisa von einem dünnen, transparenten Schleier umhüllt ist, der aber mit bloßem Auge nicht zu erkennen sei. Diese Art von Schleiergewand sei im frühen 16. Jahrhundert in Italien von Frauen getragen worden, die schwanger waren oder gerade erst ein Kind zur Welt gebracht hatten.

Und wieder mal ist das geheimnisvollste Lächeln der Welt entschlüsselt!

Zweite Mona Lisa?

22. Juni 2006 | Ein Kommentar

Mona Lisa, die Zweite

Eine zweite Mona Lisa?

Das Portland Museum of Art im US-Bundestaat Maine stellt derzeit eine kleine Sensation aus. Das Museum präsentiert noch bis 5. September 2006 ein Gemälde, das frappierend an Leonardo Da Vincis “Mona Lisa” erinnert und eine gelungene Kopie sein könnte. Allerdings haben Pigementanalysen ergeben, dass das Bild vor 1510 gemalt worden sei (also zu Lebzeiten Leonardos) und dass der Pinselduktus auf einen Linkshänder (wie Leonardo) hindeute, so meldet die New York Times. Es gebe einige kleine Unterschiede zur Mona Lisa im Louvre, die es so in einer späteren Kopie nicht gegeben hätte, so Museumsdirektor Daniel O’Leary zur NY Times. Das Museum erhielt das Gemälde 1983 aus dem Nachlass des Fotografen Henry Reichold.

Das Bild zeigt eine Frau mit sehr ähnlichen Gesichtszügen wie die Mona Lisa. Lediglich das berühmte Lächeln fehlt. Das Bild ist vorwiegend in Brauntönen gehalten. Die Frau steht auf einem Balkon, im Hintergrund ist Wasser zu sehen. Zwar gibt es einige Kopien der Mona Lisa, doch keine datiert aus der Zeit Leonardos. Ob Da Vinci selbst das Bild (eventuell als Vorstudie) anfertigte oder einer seiner Schüler sich an einer Kopie versuchte, bleibt unklar.

Das Museum stellt das Bild nur selten aus, da es nicht in die Sammlung passt, die Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts beinhaltet. Doch der Filmstart von “Der Da Vinci Code” von Dan Brown bot eine guten Anlass, das Gemälde aus dem Depot des Museums zu nehmen und es der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Das Museum ist zu finden unter: www.portlandmuseum.org

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