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	<title>360° &#187; Picasso</title>
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		<title>Ein kleines Wunder: 271 Werke von Picasso entdeckt</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 08:41:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst im 20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[2010]]></category>
		<category><![CDATA[Picasso]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Anwalt der Picasso-Nachlassverwalter Jean-Jacques Neuer teilte am Montag mit, dass in Frankreich 271 bislang unbekannte Kunstwerke von Pablo Picasso aufgetaucht sind. Der Fund im Gesamtwert von mindestens 60 Millionen Euro habe sich im Besitz eines pensionierten Elektrikers befunden, der in den siebziger Jahren f&#252;r Picasso gearbeitet hatte. Experten gehen von der Echtheit der Werke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Anwalt der Picasso-Nachlassverwalter Jean-Jacques Neuer teilte am Montag mit, dass in Frankreich 271 bislang unbekannte Kunstwerke von Pablo Picasso aufgetaucht sind. Der Fund im Gesamtwert von mindestens 60 Millionen Euro habe sich im Besitz eines pensionierten Elektrikers befunden, der in den siebziger Jahren f&#252;r Picasso gearbeitet hatte. Experten gehen von der Echtheit der Werke aus.</p>
<p>Wie die Arbeiten in den Besitz des Mannes gelangten, ist unklar. Der Handwerker Pierre Le Guennec behauptet, Picasso und dessen Frau Jacqueline h&#228;tten ihm die Arbeiten geschenkt, als er Anfang der siebziger Jahre in den Villen des Malers in S&#252;dfrankreich Elektroinstallationen durchgef&#252;hrt habe. In Picassos Villa &#8220;La Californie&#8221; in Cannes, im Château Vauvenargues sowie in seinem Landhaus in Mougins habe er Alarmanlagen eingebaut und elektrische Installationen in Stand gehalten. Picassos Erben jedoch halten eine Schenkung f&#252;r h&#246;chst unwahrscheinlich und haben gegen den Elektriker Anzeige wegen Hehlerei erstattet. Da die Arbeiten weder signiert noch datiert sind, ist zweifelhaft, ob Picasso die Arbeiten tats&#228;chlich aus der Hand gab oder sie weggeworfen hatte, denn der Maler war sehr gewissenhaft, was Datierung und Signierung seiner Arbeiten betraf. M&#246;glich ist auch, dass die Arbeiten gestohlen wurden.</p>
<p>Im Januar hatte der Elektriker Kontakt zu Claude Picasso, Sohn und Nachlassverwalter des K&#252;nstlers, gesucht und um Echtheitszertifikate f&#252;r 26 Werke gebeten. Dem Schreiben hatte der Mann unscharfe Fotos der Werke beigelegt. Im M&#228;rz sandte er Picasso 39 weitere Fotos und dann noch einmal 30 im April. Die Arbeiten hatten die letzten 40 Jahre in einem Pappkarton in der Garage gelegen. Angeblich wusste der Le Guennec nicht, wie wertvoll die Arbeiten sind.</p>
<p>Claude Picasso war h&#246;chst erstaunt und verz&#252;ckt. Er teilte mit, dass er anhand der Fotos keine Beurteilung abgeben k&#246;nne undr lud den Mann nach Paris ein. Im September besuchte ihn der Elektriker im B&#252;ro der Picasso-Administration. Im Gep&#228;ck hatte er 175 Werke des K&#252;nstlers, darunter zwei Mappen mit 97 Zeichnungen. Die &#220;berraschung war gro&#223;, denn keine davon ist in den Archiven der Succession Picasso verzeichnet und niemand hatte sie bisher gesehen. Unter den Arbeiten auf Papier sind auch die neun &#8220;kubistischen Collagen&#8221; aus dem Jahr 1912. Sie galten als verloren, nachdem Picassos Atelier in Montrouge &#252;berschwemmt worden war. Im Besitz des Elektrikers befand sich au&#223;erdem ein Aquarell aus der blauen Periode, zahlreiche Gouachen, eine Serie von 30 Lithographien sowie mehr als 200 Zeichnungen.</p>
<p>Nachdem Mitarbeiter der Succession Picasso die Arbeiten mehrere Stunden gesichtet hatten, erstattete Claude Picasso Anzeige und die Staatsanwaltschaft in Grasse beschlagnahmte die Werke Anfang Oktober im Haus des Elektrikers. Niemals h&#228;tte sein Vater ein solches Konvolut verschenkt. Picasso galt als gro&#223;z&#252;gig und habe schon einmal schweren Herzens ein Werk oder zwei verschenkt, diese jedoch stets signiert und datiert und meist auch eine Widmung hinzugef&#252;gt. Es sei unvorstellbar, dass sein Vater eine solche Menge an bedeutenden Werken verschenkt habe. Da ein Diebstahldelikt bereits verj&#228;hrt w&#228;re, erstattete man Anzeige wegen Hehlerei. Nun wird der Fall wohl vor Gericht behandelt.</p>
<p>Eine kleine Auswahl der Arbeiten zeigt <a href="http://next.liberation.fr/arts/11011160-picasso-un-tresor-redecouvert#">La Libération</a>.</p>
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		<title>Liebesgeschichten in Hannover</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 12:17:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst im 20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Ausstellung 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Liebe geh&#246;rt zu den zentralen Themen der Kunst &#8211; kein Wunder, ist sie doch zentrales Thema des Lebens. Dreht sich nicht alles um Liebe, Sehnsucht und Verlangen? Das Sprengel Museum in Hannover zeigt noch bis zum 15. August 2010 die Ausstellung &#8220;Liebesgeschichten &#8211; Sehnsucht, Hingabe und Erf&#252;llung in Werken von Munch und Nolde bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Liebe geh&#246;rt zu den zentralen Themen der Kunst &#8211; kein Wunder, ist sie doch zentrales Thema des Lebens. Dreht sich nicht alles um Liebe, Sehnsucht und Verlangen? Das Sprengel Museum in Hannover zeigt noch bis zum 15. August 2010 die Ausstellung &#8220;Liebesgeschichten &#8211; Sehnsucht, Hingabe und Erf&#252;llung in Werken von Munch und Nolde bis Picasso.&#8221; Die Ausstellung ist ein Streifzug durch die erste H&#228;lfte des 20. Jahrhunderts und es f&#228;llt sofort auf: Die Liebe war eines der bestimmenden Themen dieser Zeit und doch haben sich die K&#252;nstler der Liebe sehr unterschiedlich gen&#228;hert. Tats&#228;chlich stehen oftmals Liebesgeschichten hinter den Bildern.</p>
<p>In Munchs Werk ist die Liebe meist eng verkn&#252;pft mit Tod, Krankheit, Trauer. Liebe schien f&#252;r Munch keine gro&#223;e Erf&#252;llung zu sein, sein Leben war gepr&#228;gt von eher problematischen Beziehungen zu Frauen.  Munch hatte sich 1899 in Tula Larssen verliebt, eine junge Dame aus besserem Hause. Trotz seiner Aversion gegen die Ehe willigte Munch sogar ein, Tulla zu heiraten, doch f&#252;r ihn war dies nur Fassade, um die Ehre des Fr&#228;uleins zu wahren. Die Beziehung war f&#252;r beide aufreibend und endete im Streit. Larrsen schoss dem Maler bei einem Streit 1902 in die Hand. Es verwundert also nicht, wenn er einen im gleichen Jahr entstandenen weiblichen Halbakt mit dem Zusatz &#8220;Das Biest&#8221; verkn&#252;pfte.</p>
<p><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/lg_2010.01.21.003.jpg" rel="lightbox" title="Pablo Picasso Homme et femme (Mann und Frau) Vallauris, 1962 Wei&#223;e und farbige Kreiden, Bleistift und Wachsstifte, farbige Lavierungen (Grundierung) Sprengel Museum Hannover/ Michael Herling/ Aline Gwose"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2010/07/lg_2010.01.21.003-1024x770.jpg" alt="" title="Pablo Picasso Homme et femme (Mann und Frau) Vallauris, 1962 Wei&#223;e und farbige Kreiden, Bleistift und Wachsstifte, farbige Lavierungen (Grundierung) Sprengel Museum Hannover/ Michael Herling/ Aline Gwose" width="470" height="353" class="alignnone size-large wp-image-1163" /></a>
<p class="bu">Pablo Picasso, Homme et femme (Mann und Frau), Vallauris, 1962<br />
Wei&#223;e und farbige Kreiden, Bleistift und Wachsstifte, farbige Lavierungen (Grundierung)<br />
Foto: &copy; Sprengel Museum Hannover/ Michael Herling/ Aline Gwose&#8221;</p>
<p>Ganz anders ist Pablo Picassos Umgang mit dem Thema. Sein Werk ist durchzogen von Liebe, Erotik und Sexualit&#228;t. Kein anderer K&#252;nstler hat sich so intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt, bei keinem anderen ist das k&#252;nstlerische Werk so sehr Spiegel der eigenen Liebesangelegenheiten. Picasso erz&#228;hlt Geschichten von Verlangen und Begierde, von Liebe und Lust. Seine Bilder sind immer auch Spiegel der pers&#246;nlichen Liebesgeschichten: Abgesang auf eine endende Liebe, Vorbote f&#252;r eine neue Liebe, Auseinandersetzung mit der eigenen Sexualit&#228;t, Verlangen nach dem anderen Geschlecht.</p>
<p>W&#228;hrend f&#252;r die Br&#252;cke-K&#252;nstler Liebe Teil eines utopischen Lebensentwurfes frei von b&#252;rgerlichen Zw&#228;ngen war, war f&#252;r K&#252;nstler wie Otto Dix, Christian Schad oder George Grosz Liebe und Sexualit&#228;t vor allem Spiegel der gesellschaftlichen Verh&#228;ltnisse der 20er und 30er Jahre des vergangenen Jahrhunderts. Die K&#252;nstler aus dem Kreis der Surrealisten konfrontieren uns mit Tr&#228;umen von der Liebe, begierigen Fantasien aber auch Albtr&#228;umen. Die K&#252;nstler der Nachkriegsgenerationen f&#252;hren dem Betrachter dann existenzielle Fragen der Liebe vor Augen.</p>
<p>Die Ausstellung mit 190 Werken macht deutlich, wie sehr sich die K&#252;nstler mit der Liebe besch&#228;ftigt haben und in welcher Bandbreite es behandelt wurde. Meist sind Kunst, Liebe und Biografie der K&#252;nstler eng verwoben, die Sicht der K&#252;nstler sehr pers&#246;nlich. Anders als die Maler vor ihnen malen die K&#252;nstler zu Beginn des 20. Jahrhunderts nicht mehr idealisierte Sch&#246;nheiten oder portr&#228;tierten Damen des Hofes, sie malen ihre Geliebten, ihre Frauen, ihre Angebeteten oder M&#228;tressen.</p>
<p>Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. Weitere Informationen unter: <a href="http://www.sprengel-museum.de" target="_blank">www.sprengel-museum.de</a>.</p>
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		<title>Urlaubstipp: Pilgertour zu Picassos Grab</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Aug 2009 10:12:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst im 20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[Museen und Galerien]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Provence und die nahe gelegene Côte d&#8217;Azur sind ein sch&#246;nes und empfehlenswertes Urlaubsziel. F&#252;r jeden ist es etwas dabei, die wildromantische Landschaft der Provence, mond&#228;ne St&#228;dte an der Côte d&#8217;Azur, sch&#246;ne Str&#228;nde, gutes Wetter, tolle Weine und noch besseres Essen&#8230; Auch K&#252;nstler wussten die Region zu sch&#228;tzen. Licht und Farben sind hier ganz anders [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Provence und die nahe gelegene Côte d&#8217;Azur sind ein sch&#246;nes und empfehlenswertes Urlaubsziel. F&#252;r jeden ist es etwas dabei, die wildromantische Landschaft der Provence, mond&#228;ne St&#228;dte an der Côte d&#8217;Azur, sch&#246;ne Str&#228;nde, gutes Wetter, tolle Weine und noch besseres Essen&#8230; Auch K&#252;nstler wussten die Region zu sch&#228;tzen. Licht und Farben sind hier ganz anders als im manchmal tristen Paris. Van Gogh lebte einige Monate hier und auch Gauguin kam in die Provence. Am innigsten verbunden war jedoch Cézanne mit der Region, besonders angetan hatte es ihm der Blick von seinem Atelier in Aix-en-Provence auf die Montagne Sainte-Victoire, deren Massiv er in zahlreichen Bildern und in vielen Variationen verewigte.</p>
<p>Am Fu&#223;e des Bergmassivs liegt das kleine &#214;rtchen Vauvenargues, das von einem romantischen Schloss &#252;berragt wird. Dieses Anwesen erwarb Picasso 1958, lebte dort bis 1960 und nutze das Schloss als Atelier bis zu seinem Tod im Jahre 1973. Geerbt hat Chateaux de Vauvenargues Catherine Hutin, die Tochter von Picassos Frau Jacqueline aus erster Ehe. Seitdem ist das Haus verschlossen und nur den Mitgliedern der Familie Picasso zug&#228;nglich.</p>
<p style="text-align:center;"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/08/vaunenargues.jpg" alt="Chateau de Vaunenargues" title="Chateau de Vaunenargues" width="500" height="334" class="alignnone size-full wp-image-981" /></p>
<p class="bu">Der malerische Ort Vauvenargues, im Vordergrund das gleichnamige Chateau<br />
Foto: Marie de Vauvenargues</p>
<p>Hutin wollte das Schloss langfristig f&#252;r den Tourismus &#246;ffnen, doch die Einwohner des Ortes wehrten sich. Sie wollten keien Massentourismus in ihrem Ort und protestierten &#8211; nicht ganz unverst&#228;ndlich. Also entschloss man sich, dass Chateau wenigstens einen Sommer lang unter Auflagen f&#252;r Besucher zug&#228;nglich zu machen. Nur in Gruppen und h&#246;chstens 75 Personen pro Tag d&#252;rfen noch bis zum 27. September 2009 das Schloss besichtigen. Danach ist Schluss.</p>
<p>Die wichtigsten R&#228;ume d&#252;rfen besichtigt werden: Schlafzimmer, Esszimmer, Badezimmer und Atelier, die R&#228;ume, in denen sich auch Picasso haupts&#228;chlich aufhielt. Die R&#228;ume sind spartanisch eingerichtet. Picasso hing Werke von K&#252;nstlerkollegen auf, seine eigenen Bilder und Skulpturen bereicherten das Haus ebenfalls. Im Badezimmer prangt eine Wandmalerei, ein musizierender Faun, und das Kopfteil des Bettes sowie der Teppich im Schlafzimmer sind ebenfalls von Picasso entworfen worden. Im weitl&#228;ufigen Park liegen die Gr&#228;ber von Picasso und Jacqueline, die ebenfalls besichtigt werden k&#246;nnen.</p>
<p>Wer nicht nach S&#252;dfrankreich pilgern kann oder will, dem sei das bei <a href="http://www.feymedia.net/" target="_blank">Feymedia erschienene Buch &#8220;Picassos H&#228;user&#8221;</a> empfohlen. Der opulente Bildband beleuchtet Picassos Villen und Anwesen in Cannes, Vallauris, Mougins und das Chateau in Vauvenargues.</p>
<p>Weitere Informationen und Buchungen im <a href="http://www.museegranet-aixenprovence.fr" target="_blank">Musée Grant</a>, in dem zeitgleich die Ausstellung &#8220;Picasso Cézanne&#8221; zu sehen ist.</p>
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		<title>Zwei Mal Picasso in Basel</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Feb 2009 16:29:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst im 20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
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		<description><![CDATA[Derzeit finden in Basel zwei Ausstellungen zu Picassos Werk statt. Die erste im Kunstmuseum Basel widmet sich dem druckgrafischen Werk. Die zweite, in der Galerie Beyeler widmet sich den Keramiken des K&#252;nstlers. Beide Medien nutzte Picasso intensiv. Vom Holzschnitt und Kupferstich bis hin zur Lithographie und dem Linolschnitt wandte er s&#228;mtliche Druckverfahren mit Leichtigkeit und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Derzeit finden in Basel zwei Ausstellungen zu Picassos Werk statt. Die erste im Kunstmuseum Basel widmet sich dem druckgrafischen Werk. Die zweite, in der Galerie Beyeler widmet sich den Keramiken des K&#252;nstlers. Beide Medien nutzte Picasso intensiv. Vom Holzschnitt und Kupferstich bis hin zur Lithographie und dem Linolschnitt wandte er s&#228;mtliche Druckverfahren mit Leichtigkeit und Leidenschaft an, entwickelte komplexe Mischtechniken und experimentierte mit mehrfarbigen Drucken.Auch keramische Arbeiten finden sich immer wieder im Werk des &#8220;Jahrhundertgenies.&#8221;</p>
<p>1904 schuf er mit <em>Le Repas frugal</em> seine erste Radierung. Das ambitionierte Blatt ist Auftakt eines immensen druckgraphischen Œuvre von mehr als 2000 Werken. Immer wieder schuf er ganze Serien wie die Radierungen der Suite Vollard oder die Suite 347. 1930 entstehen Radierungen zu den Metamorphosen des Ovid. 1935 entsteht als graphisches Hauptwerk der 30er Jahre die Radierung Minotauromachie, in der Picasso allegorisch seine von Spannungen gepr&#228;gte pers&#246;nliche Situation verarbeitet. 1970 erarbeitet Picasso eine Folge von 156 Bl&#228;ttern, die erst nach seinem Tod ver&#246;ffentlich werden.<span id="more-781"></span></p>
<p style="text-align:center"><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/02/picasso_homme_fraise.jpg" rel="lightbox" title="Picasso, L&#039; homme &agrave; la fraise, 1963, VG Bild/ Kunst, ProLitteris"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2009/02/picasso_homme_fraise-291x400.jpg" alt="Picasso, L&#039; homme a la fraise, 1963, VG Bild/ Kunst, ProLitteris" title="Picasso, L&#039; homme a la fraise, 1963, VG Bild/ Kunst, ProLitteris" width="291" height="400" class="alignnone size-medium wp-image-784" /></a></p>
<p class="bu">Picasso, L&#039; homme &agrave; la fraise, 1963, <br />Succession Picasso, VG Bild/ Kunst, ProLitteris</p>
<p>Die Ausstellung zeigt eine repr&#228;sentative Auswahl von rund neunzig Bl&#228;ttern aus s&#228;mtlichen Werkphasen, von der Blauen Periode &#252;ber den Kubismus bis hin zu den sp&#228;ten Druckgraphiken um 1970. Darunter befinden sich Werke wie der Farblinolschnitt <em>L&#8217;Homme à la fraise</em> und Radierungen aus der Suite Vollard. Die breite Palette der Themen reicht von den Saltimbanques, dem Illustrationszirkel Tauromachia und den Darstellungen des K&#252;nstlers mit seinem Modell bis zu den Portr&#228;ts und bietet einen faszinierenden Einblick in das graphische Schaffen von Picasso.</p>
<p>Auch keramische Arbeiten finden sich immer wieder im Werk des Jahrhundertk&#252;nstlers. &#220;ber 4000 Objekte, vom Teller bis zur Skulptur, hat Picasso geschaffen. Die meisten entstanden in Vallauris in den Jahren 1947 bis 1972. Seine Besch&#228;ftigung mit Keramik wird oft als Picassos Versuch interpretiert, Bereiche der angewandten Kunst f&#252;r sich zu entdecken. Leider wird dabei vergessen, dass Picasso durchaus auch praktische Aspekte der Kunst zu w&#252;rdigen wusste und als B&#252;hnenbildner, Buchillustrator und Plakatdesigner arbeitete. Hier schlie&#223;t sich auch der Kreis, denn eines seiner wichtigsten Plakate war die Lithographie &#8220;Friedenstaube&#8221;, die Picasso 1947 f&#252;r den Pariser Weltfriedenskongress entwarf.</p>
<p>Mehr: <a href="http://www.kunstmuseum-basel.ch" target="_blank">kunstmuseum-basel.ch</a> und <a href="http://www.beyeler.com" target="_blank">beyeler.com</a>.</p>
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		<title>Auf der Suche</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Oct 2008 11:26:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst im 20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[zeitgenössische Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Auf der Suche nach dem Geistigen]]></category>
		<category><![CDATA[Cente Pompidou]]></category>
		<category><![CDATA[Haus der Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Man Ray]]></category>
		<category><![CDATA[München]]></category>
		<category><![CDATA[Picasso]]></category>
		<category><![CDATA[Pollock]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Haus der Kunst in M&#252;nchen bietet hervorragende Ausstellungen. Die gerade erst zu Ende gegangene Robert Rauschenberg-Ausstellung war so eine oder die Ausstellung zu Luc Tuymans im Fr&#252;hjahr. Ach ja, und nat&#252;rlich die &#8220;Gilbert &#038; George&#8221;-Retrospektive im vergangenen Jahr. Man darf das Haus der Kunst also ruhigen Gewissens empfehlen. Wenn dann noch eine Ausstellung gastiert, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das <a href="http://www.hausderkunst.de/" target="_blank">Haus der Kunst in M&#252;nchen</a> bietet hervorragende Ausstellungen. Die gerade erst zu Ende gegangene Robert Rauschenberg-Ausstellung war so eine oder die Ausstellung zu Luc Tuymans im Fr&#252;hjahr. Ach ja, und nat&#252;rlich die &#8220;Gilbert &#038; George&#8221;-Retrospektive im vergangenen Jahr.</p>
<p>Man darf das Haus der Kunst also ruhigen Gewissens empfehlen. Wenn dann noch eine Ausstellung gastiert, die das Label &#8220;Centre Pompidou&#8221; tr&#228;gt, ger&#228;t man erst recht in Verz&#252;ckung und Erregung. Die nun gezeigte Schau &#8220;Spuren des Geistigen&#8221; (bis 11. Januar 2009) will sich auf die Suche nach dem Spirituellen in der Kunst machen. &#8220;Spuren des Spirituellen&#8221; oder &#8220;Spuren des Heiligen&#8221; w&#228;re wohl eine bessere &#220;bersetzung von &#8220;Traces du Sacré&#8221; gewesen.</p>
<p>Mit der S&#228;kularisierung der Gesellschaft im 19. Jahrhundert hat sich die Kunst von den klassischen Bildsujets der Heiligen und der Bibelszenen abgekehrt. Eine neue Bildsprache hielt Einzug. Dies bedeutete jedoch nicht das Ende der Metaphysik. Aber die K&#252;nstlerInnen begeben sich auf die Suche, hinterfragen und versuchen Offenbarungen des G&#246;ttlichen im Alltag zu finden.</p>
<p style="text-align:center"><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/gursky-kathedrale.jpg" rel="lightbox" title="Andreas Gursky, Kathedrale I, 2007, Copyright: Andreas Gursky / VG Bild-Kunst, Bonn 2008, Courtesy: Monika Spr&#252;th / Philomene Magers, K&#246;ln M&#252;nchen London"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/10/gursky-kathedrale-300x207.jpg" alt="" title="Andreas Gursky, Kathedrale I, 2007, Copyright: Andreas Gursky / VG Bild-Kunst, Bonn 2008, Courtesy: Monika Spr&#252;th / Philomene Magers, K&#246;ln M&#252;nchen London" width="300" height="207" class="alignnone size-medium wp-image-582" /></a></p>
<p class="bu">Andreas Gursky, Kathedrale I, 2007,<br />
Copyright: Andreas Gursky / VG Bild-Kunst, Bonn 2008<br />Courtesy: Monika Spr&#252;th / Philomene Magers, K&#246;ln M&#252;nchen London</p>
<p>In 16 Kapiteln f&#228;chert die gro&#223; angelegte Ausstellung zentrale Themen verschiedener Epochen seit der Romantik auf: von G&#246;tterd&#228;mmerung &#252;ber Ritual, Kosmos, Trance und Profanierung bis hin zur psychedelischen kunst der Beatgeneration, Zen oder zeitgen&#246;ssischen Sakralkunst. Werke der Gegenwart treten dabei mit jenen des 19. und 20. Jahrhunderts in einen Dialog.</p>
<p>So weit so gut. Einen Besuch ist die Ausstellung auch deshalb wert, weil sie gro&#223;artige Werke vereint. Aber wozu? Die Ausstellung erscheint wie ein Sammelsurium aus Depotst&#252;cken des Centre Pompidou, die das Pariser Museum einfach mal wieder ans Licht der &#214;ffentlichkeit zerren wollte.</p>
<p>Allein das Ausstellungsthema ist so schwmmig gew&#228;hlt, dass nahezu jedes Kunstwerk der letzen 150 Jahre darin Platz finden k&#246;nnte. Kaum ein Werk, in dem sich mit ein bisschen gutem Willen nicht Spuren des Geistigen finden lassen. Nahezu &#252;berall l&#228;sst sich die Suche des K&#252;nsters nach Gott, nach dem Spirituellen, ausfindig machen.</p>
<p>Los geht es mit Goyas &#8220;Los Desastres de la Guerra&#8221;, eine fast schon erschrockene Erkenntnis &#252;ber das B&#246;se in der Welt. Dann folgen Caspar David Friedrichs romantische &#8220;Ruinen in der Abendd&#228;mmerung&#8221; von 1831, eine Verkl&#228;rung der Natur. Nat&#252;rlich d&#252;rfen auch De Chririocos Metafiscia-Bilder nicht fehlen. In der Ausstellung sind &#8220;Die Sehnsucht nach dem Unendlichen (1912/13) und &#8220;Der gro&#223;e Metaphysiker&#8221; von 1917 zu sehen.</p>
<p>Und dann? Es geht quer Beet. Kandinsky? Klar, der hat sich intensiv mit dem Spirituellen in der Kunst auseinandergesetzt und sogar ein Manifest zum Thema verfasst. Malewitsch? Die Suche nach dem Absoluten, nach dem Nullpunkt in der Kunst ist auch Suche nach dem Ursprung der Welt. Kann man aufh&#228;ngen. Man Ray? Der ist mit &#8220;Das Gebet&#8221; vertreten. Eine junge Frau, kniet nieder und b&#252;ckt sich nach vorne. Ihre Scham bedeckt sich mit den H&#228;nden von hinten. Eine Anspielung auf den Ursprung der Welt, das g&#246;ttlich Weibliche? Na ja, gut, rein damit. Aber Picassos Frauenb&#252;ste (1907)? Massons Dionysos? Duchamps &#8220;Geb&#252;sch&#8221;? Pollocks &#8220;The Moon-Woman cuts the circle&#8221;? Es beginnt die Beliebigkeit. </p>
<p>Erst in der zeitgen&#246;ssischen Kunst wird es wieder klarer, versteht man wieder, worum es gehen soll. Viele K&#252;nstler besch&#228;ftigen sich mit der Suche nach dem Heiligen. Manche versuchen dem Betrachter zu erkl&#228;ren, dass Gott l&#228;ngst tot ist, andere sind auf der Suche und sp&#252;ren dem G&#246;ttlichen nach und wieder andere wollen dem Betrachter f&#246;rmlich das G&#246;ttliche im Menschen und seiner Welt offenbaren.</p>
<p>Andreas Gursky h&#228;lt mit der Kamera Spuren des G&#246;ttlichen in Kathedrale I (2007) fest, als transzendentale Atmosph&#228;re. Allerdings ist die Kirche leer und Gott durch ein &#252;berdimensionales Loch im Boden abgehauen. Bruce Nauman erkl&#228;rt uns mit &#8220;The True Artist Helps the World by Revealing Mystic Truths&#8221; (1967) die Aufgaben eines K&#252;nstlers und Martin Kippenberger sorgt mit dem zweideutigen &#8220;Was ist der Unterschied zwischen Casanova und Jesus? Der Gesichtausdruck beim Nageln&#8221; (1990) f&#252;r Provokationen. Ein Frosch mit leidendem Gesichtsausdruck und heraush&#228;ngender Zunge ist an ein Kreuz genagelt.</p>
<p>Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich, weil einfach viel Kunst auf hohem Niveau vertreten ist, aber das Thema der Ausstellung ist einfach nicht treffend genug dargelegt, zu weitschweifig, der Katalog nicht wirklich erhellend. Schade darum, h&#228;tte man sich etwas mehr auf das Wesentliche konzentriert, h&#228;tte das durchaus sch&#246;n werden k&#246;nnen.</p>
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		<title>Malerei in der dritten Dimension</title>
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		<pubDate>Fri, 01 Aug 2008 15:53:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst im 20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
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		<category><![CDATA[Sammlung Frieder Burda]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Museum Sammlung Frieder Burda zeigt bis 26. Oktober in Baden-Baden die Ausstellung &#8220;Die Skulpturen der Maler. Malerei und Skulptur im Dialog&#8221;. Die Ausstellung beleuchtet den Umgang der Maler mit der Skulptur und den Stellenwert, den sie ihr einr&#228;umten. Plakat zur Ausstellung Eigentlich ist eine solche Ausstellung ja keine Neuigkeit mehr. Grafik, Zeichnung und Bildhauerei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Museum Sammlung Frieder Burda zeigt bis 26. Oktober in Baden-Baden die Ausstellung &#8220;Die Skulpturen der Maler. Malerei und Skulptur im Dialog&#8221;. Die Ausstellung beleuchtet den Umgang der Maler mit der Skulptur und den Stellenwert, den sie ihr einr&#228;umten.</p>
<p style="text-align:center;"><a href="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/sculptur-de.jpg" rel="lightbox" title="Plakat zur Ausstellung Die Skulpturen der Maler in Baden-Baden"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/08/sculptur-de-216x300.jpg" alt="" title="Plakat zur Ausstellung Die Skulpturen der Maler in Baden-Baden" width="216" height="300" class="alignnone size-medium wp-image-548" /></a></p>
<p class="bu">Plakat zur Ausstellung</p>
<p>Eigentlich ist eine solche Ausstellung ja keine Neuigkeit mehr. Grafik, Zeichnung und Bildhauerei waren auch bei Picasso, Matisse und Kirchner beliebte Medien, die gerne und oft genutzt wurden. Und doch ist die Ausstellung sensationell und das liegt vor allem an zwei Umst&#228;nden.</p>
<p>Zum Einen ist es der Dialog, den die Werke miteinander eingehen. Da steht Edgar Degas&#8217; &#8220;Probe im Foyer de la danse&#8221; der wunderbar filigranen Skulptur  &#8220;Kleine vierzehnj&#228;hrige T&#228;nzerin&#8221; gegen&#252;ber. Neben Picassos &#214;lgem&#228;lde &#8220;Jacqueline&#8221; steht der &#252;berdimensionierte bemalte Blechkopf der Angebeteten. &#220;berhaupt sind Skulpturen und Bilder von Picasso &#252;berragend, vielleicht, weil Picasso nie einem Medium dem anderen den Vorzug gab. Insofern ist es vielleicht auch falsch, Picasso als Maler hinzustellen, der auch bildhauerisch t&#228;tig war. Auch Matisse wundervolle Gem&#228;lde werden den ebenso sch&#246;nen Skulpturen gegen&#252;bergestellt und zeigen, wie wichtig auch Matisse das Arbeiten im  Raum war. &#196;hnliches gilt f&#252;r Kirchner, dessen Skulpturen den Bildern entsprungen zu sein scheinen, so &#228;hnlich sind sie sich in ihren &#228;u&#223;eren Formen.</p>
<p>Spannend ist die Ausstellung aber auch da, wo sie K&#252;nstler, die in der &#246;ffentlichen Wahrnehmung als Maler gesehen werden, als Bildhauer zeigt. Da sind zum Beispiel die skulpturalen Arbeiten von Joan M&iacute;ro, der seine ganz eigene malerische Formensprache auf die Skulptur &#252;bertr&#228;gt. Auch Dubuffets &#8220;Tour ballerine&#8221; von 1964 sieht ein wenig so aus, als ob sie einem Dubuffet-Bild entsprungen ist. Auf der unregelm&#228;&#223;igen udn zerkl&#252;fteten oberfl&#228;che eiens Monolithen prangen die &#252;blichen Schraffuren in Schwarz, Rot und Blau, unterbrochen von Wei&#223;. Und auch der Marc Chagall ist mit Skulpturen vertreten. Auch seine Skulpturen haben gro&#223;e &#196;hnlichkeit mit seiner Bildsprache.</p>
<p>140 Werke hat Kurator Jean-Louis Prat aus 40 Museen und Sammlungen zusammengetragen. Neben den bereits genannten sind auch Georg Baselitz, Max Beckmann, Georges Braque, Honor&#038;eacute, Daumier, Edgar Degas, Max Ernst, Paul Gauguin, Alberto Giacometti, Yves Klein, Willem de Kooning, Markus L&#252;pertz, Amedeo Modigliani, A.R. Penck, Antoni T&agrave;pies und Cy Twombly vertreten.</p>
<p>Eine tolle Ausstellung, die manche &#220;berraschung birgt. Unbedingt ansehen! Mehr unter: <a href="http://www.sammlung-frieder-burda.de" target="_blank">Museum Sammlung Frieder Burda</a>. Zur Ausstellung ist ein <a href="http://www.amazon.de/gp/redirect.html?ie=UTF8&#038;location=http%3A%2F%2Fwww.amazon.de%2FSkulpturen-Maler-Malerei-Plastik-Dialog%2Fdp%2F3775722440%3Fie%3DUTF8%26s%3Dbooks%26qid%3D1217848908%26sr%3D8-1&#038;site-redirect=de&#038;tag=avantgarde0c-21&#038;linkCode=ur2&#038;camp=1638&#038;creative=6742">Katalog</a><img src="http://www.assoc-amazon.de/e/ir?t=avantgarde0c-21&amp;l=ur2&amp;o=3" width="1" height="1" border="0" alt="" style="border:none !important; margin:0px !important;" /> im Hatje Cantz Verlag erschienen.</p>
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		<title>Mondrian in K&#246;ln</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Jan 2008 12:41:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst im 20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[2008]]></category>
		<category><![CDATA[Den Haag]]></category>
		<category><![CDATA[Gemeentemuseum]]></category>
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		<description><![CDATA[Das nennt man dann wohl gegenseitige Befruchtung. Da haben zwei Museen hervorragende Sammlungen und sie tauschen einfach mal fleissig f&#252;r eine Austellung. Das Gemeentemuseum in Den Haag besitzt eine ausgezeichnete Mondrian-Sammlung und schickt sie nach K&#246;ln ins Museum Ludwig und das K&#246;lner Museum verleiht seine Picasso-Sammlung daf&#252;r nach Den Haag. Bis zum 30. M&#228;rz 2008 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das nennt man dann wohl gegenseitige Befruchtung. Da haben zwei Museen hervorragende Sammlungen und sie tauschen einfach mal fleissig f&#252;r eine Austellung. Das Gemeentemuseum in Den Haag besitzt eine ausgezeichnete Mondrian-Sammlung und schickt sie nach K&#246;ln ins Museum Ludwig und das K&#246;lner Museum verleiht seine Picasso-Sammlung daf&#252;r nach Den Haag.</p>
<p>Bis zum 30. M&#228;rz 2008 pr&#228;sentiert das Museum Ludwig eine der weltweit gr&#246;&#223;ten und bedeutendsten Mondrian- Sammlungen. Mit rund 70 Gem&#228;lden und Papierarbeiten wird die Werkentwicklung Mondrians nachgezeichnet von seinen fr&#252;hen impressionistischen Werken in der Manier der Haager Schule, &#252;ber seine Begegnung mit dem analytischen Kubismus von Braque und Picasso, die seinen Weg in die Abstraktion lenkte, &#252;ber die Gr&#252;ndung von De Stijl 1917 bis zum Neoplastizismus.</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/01/01.jpg" alt="Mondrian, Komposition mit gro&#223;er roter Fl&#228;che, Gelb, Schwarz, Grau und Blau, 1921" /></p>
<p style="text-align: center; color: #999999; font-size: 0.8em">Komposition mit gro&#223;er roter Fl&#228;che, Gelb, Schwarz, Grau und Blau, 1921<br />
© Mondrian/Holtzman Trust, c/o HCR International, Warrenton VA USA</p>
<p>Selbstverst&#228;ndlich werden auch die zu den Ikonen der klassischen Moderne z&#228;hlenden Kompositionen aus roten, gelben und blauen Rechtecken in einem System aus schwarz-wei&#223;en rechtwinkligen Konstruktionen gezeigt. Diese haben sich zu einem regelrechten Markenzeichen des K&#252;nstlers entwickelt.</p>
<p>Im Mittelpunkt der Ausstellung steht der k&#252;nstlerische Prozess den Mondrian auf dem Weg zur Abstraktion durchlief. Mondrian selbst schrieb bereits 1914: „Die Leute halten meine Werke grunds&#228;tzlich f&#252;r ziemlich unbestimmt. Ich entwerfe Felder aus Linien und Farben auf einer Oberfl&#228;che, um eine universale Sch&#246;nheit plastisch zum Ausdruck zu bringen. &#8230; Die Natur (oder das Sichtbare) regen mich an &#8230;, aber ich will mich der Wahrheit so weit wie m&#246;glich n&#228;hern; daf&#252;r abstrahiere ich soweit bis ich zum Wesen der Dinge vordringe &#8230; Ich bin sicher, indem man vermeidet, alles eindeutig auszudr&#252;cken, gelangt man zum Ausdruck des Endg&#252;ltigen schlechthin: der (allumfassenden) Wahrheit.“</p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.360-grad-blog.de/wp-content/uploads/2008/01/03.jpg" alt="Mondrian, Bl&#252;hender Apfelbaum / Flowering Apple Tree, 1912" /></p>
<p style="text-align: center; color: #999999; font-size: 0.8em">Bl&#252;hender Apfelbaum / Flowering Apple Tree, 1912<br />
© Mondrian/Holtzman Trust, c/o HCR International, Warrenton VA USA</p>
<p>Besonders sch&#246;n ist die Ausstellung da, wo die Abwendung vom Abbild hin zur Abstraktion sichtbar wird. Das ist vor allem in dem Raum sichtbar, wo aus dem einsamen Baum auf dem Feld ein Gewirr aus Linien wird und schlie&#223;lich eine geometrische Komposition. An einer Wand sind die Akte und Portr&#228;ts versammelt, die &#252;ber Ankl&#228;nge von Kubismus zu abstrakten Fl&#228;chen werden. Die Ausstellung beginnt mit den fr&#252;hen expressionistisch anmutenden Arbeiten und f&#252;hrt &#252;ber fl&#228;chige Abstrahierungen in knalligen Farben hin zu den abstrakten Kompositionen bis zu den bekannten geometrischen Arbieten, die Piet Mondrian so bekannt machten. Die Ausstellung, klein aber fein, zeigt perfekt auf, warum Mondrian dort anlangte und wie stringend die Entwicklung des Niederl&#228;nders war. Eine wirklich sehenswerte Ausstellung, die gut ausgeleuchtet ist, allerdings sp&#228;rlich erkl&#228;rt &#8211; um nich tzu sagen ga rnicht. Wer Erkl&#228;rungen haben will, sollte sich den Ausstellungsf&#252;hrer f&#252;r einen Euro leisten oder gleich zum Audioguide greifen. Allerdings sprechen die Bilder auch f&#252;r sich.</p>
<p>Parallel zur Pr&#228;sentation der Mondrian Ausstellung in K&#246;ln schickt das Museum Ludwig seine Picasso-Sammlung nach Den Haag. Es handelt sich hierbei um die weltweit drittgr&#246;&#223;te Kollektion des K&#252;nstlers Pablo Picassos, die einen &#220;berblick &#252;ber alle Schaffensphasen und Techniken gibt. Bis zum 30. M&#228;rz 2008 wird sie im Gemeentemuseum in Den Haag dem niederl&#228;ndischen Publikum offen stehen.</p>
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		<title>Picasso &#8211; Die 50er Jahre</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Dec 2007 10:33:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst im 20. Jahrhundert]]></category>
		<category><![CDATA[50er Jahre]]></category>
		<category><![CDATA[Picasso]]></category>
		<category><![CDATA[Saarlandmuseum]]></category>

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		<description><![CDATA[Jedes Jahr gibt es gro&#223;e und kleine Ausstellungen zu Picasso: Picasso, Picasso und Matisse, Picasso und die Frauen, Picassos Sp&#228;twerk, Picassos Keramik, Picasso und das Portr&#228;t, Picasso in den 30er Jahren, Picasso in den 20er Jahren &#8211; kein Aspekt des Genies entgeht musealer Aufmerksamkeit. Hinzu kommen unz&#228;hlige Ausstellungen zu K&#252;nstler &#252;bergreifenden Themen, in denen Werke [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Jedes Jahr gibt es gro&#223;e und kleine Ausstellungen zu Picasso: Picasso, Picasso und Matisse, Picasso und die Frauen, Picassos Sp&#228;twerk, Picassos Keramik, Picasso und das Portr&#228;t, Picasso in den 30er Jahren, Picasso in den 20er Jahren &#8211; kein Aspekt des Genies entgeht musealer Aufmerksamkeit. Hinzu kommen unz&#228;hlige Ausstellungen zu K&#252;nstler &#252;bergreifenden Themen, in denen  Werke von Picasso h&#228;ngen.</p>
<p><span id="more-313"></span></p>
<p>Jetzt ist das Saarlandmuseum in Saarbr&#252;cken an der Reihe. Man widmet Picassos Arbeiten der 50er Jahre eine Ausstellung. Ehrlich gesagt, war das die schlechteste Wahl, denn Picasos Werk jener Jahre ist nicht eben sein bestes, es markiert den &#220;bergang von seinen grandiosen Arbeiten der Vorkriegszeit zum &#252;berw&#228;ltigenden Sp&#228;twerk der 60er Jahre. Seine Form- und Bildersprache jener Jahre ist ein wenig von der Suche gekennzeichnet. Er &#252;bernimmt stilistische Elemente der Vorkriegszeit und packt sie in eine neue Formensprache. Informel und abstrakter Expressionismus hinterlassen auch bei Picasos ihre Spuren.</p>
<p>Man kann sicher dar&#252;ber streiten, wie sinnvoll die Einteilung eines k&#252;nsterischen Werkes in Dekaden ist und in diesem Fall sehe ich das eher als problematisch an. Hinzu kommt, dass die Ausstellung einige Aspekte an den Rand dr&#228;ngt. So experimentiert Picasso in jenen Jahren intensiv mit Keramik. Auch sein grafisches Werk und die Plastiken jener Jahre darf man nicht vernachl&#228;ssigen. Doch all das kommt in der Ausstellung nicht wirklich vor. Vielleicht w&#228;re das von einem kleinen Museum aber auch viel verlangt.</p>
<p>Kann man sich eine Ausstellung zu Picasso mit knapp 70 Werken entgehen lassen? Nein, f&#252;r Picasso-Fans und Menschen, die keine allzu weite Anreise vornehmen m&#252;ssen, lohnt sich die Ausstellung ganz sicher. Mehr auf den <a href="http://www.saarlandmuseum.de" target="_blank">Internetseiten des Saarlandmuseums</a>.</p>
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		<title>Bonjour Russland!</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Oct 2007 12:39:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst im 20. Jahrhundert]]></category>
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		<category><![CDATA[Russische Avantgarde]]></category>

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		<description><![CDATA[F&#252;r viele von uns liegt New York immer noch n&#228;her als Moskau. Die meisten Urlaubswilligen k&#246;nnen sich durchaus vorstellen, bei einer Shoppingtour durch New York auch mal im MoMA vorbeizuschauen, aber nach Moskau oder St. Petersburg? Urlaub &#8220;beim Russen&#8221; oder gar Studien- und Kulturreise nach Russland? Das kommt f&#252;r viele nicht in Frage oder aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>F&#252;r viele von uns liegt New York immer noch n&#228;her als Moskau. Die meisten Urlaubswilligen k&#246;nnen sich durchaus vorstellen, bei einer Shoppingtour durch New York auch mal im MoMA vorbeizuschauen, aber nach Moskau oder St. Petersburg? Urlaub &#8220;beim Russen&#8221; oder gar Studien- und Kulturreise nach Russland?  Das kommt f&#252;r viele nicht in Frage oder aber sie denken gar nicht dar&#252;ber nach. Vielen ist auch gar nicht bekannt, welche ausgezeichneten Museen Russland sein Eigen nennt. Man ist deshalb auch sehr dankbar, wenn die russischen Museen zu uns kommen. Das ist allerdings nicht immer leicht, russische Museen pflegen eine restriktive Entleihungspolitik und aufgrund vieler ungekl&#228;rter Eigentumsfragen wegen des Beutekunstvorwurfs zieren sich die Museen bei Entleihungen nach Deutschland gerne.</p>
<p>Umso erfreulicher ist die bis zum 06. Januar 2008 laufende Ausstellung &#8220;Bonjour Russland&#8221; im D&#252;sseldorfer &#8220;museum kunst palast&#8221;. Zum ersten Mal sind in Deutschland nebeneinander franz&#246;sische und russische Meisterwerke aus vier russischen Museen zu sehen. Den Fokus legt die Ausstellung auf die Jahre von 1865 bis 1925, jene Zeit also, in denen die Franzosen die Avantgarde waren und die Russen die Avantgarde wurden, f&#252;r einen kurzen, genialen Moment lang. Sch&#246;n wird in der Ausstellung sichtbar, wie sehr doch die russsischen K&#252;nstler von den Franzosen lernten, um daraus dann einen eigenen Form- und Malstil zu enwickeln. Sie fanden ihre eigene Sprache und liessen diese dann in der totalen Abstraktion kummulieren, die so wichtig f&#252;r die Kunst des 20. Jahrhunderts war.</p>
<p><span id="more-296"></span>Die Ausstellung vereint Klassiker der Moderne, von den franz&#246;sischen Malern Cézanne, Matisse, Gauguin und Renoir bis zu den Russen Repin, Lentulow, Gontscharowa, Kandinsky, Tatlin, Malewitsch und vielen anderen. Alle sind versammelt: Impressionisten, Realisten, Naturlaisten, Symbolisten, Fauvisten, Kubisten, Primitivisten, Futuristen, Kubofuturisten, Suprematisten. Die Ausstellung gliedert sich in vier Kapitel: &#8220;Russische Kunst des Realismus und der Einfluss des franz&#246;sischen Naturalismus, Die Sammlungen Morosow und Schtschukin, Diaghilew und die &#8220;Welt der Kunst&#8221; und Russische Moderne: vom Primitivismus zur Abstraktion.</p>
<p>Die &#8220;Befruchtung&#8221; der russischen K&#252;nster (und nat&#252;rlich K&#252;nstlerinnen) ist vor allem zwei Dingen zu verdanken: den Reisen der Russen nach Paris, vor allem aber den beiden Sammlern Iwan Morosow und Sergei Schtschukin und dem &#8220;Ballets Russes&#8221;-Gr&#252;nder Sergei Diaghilew. W&#228;hrend die beiden Sammler, beide waren Textilh&#228;ndler, vor allem durch ihre Sammelleidenschaft franz&#246;sische Kunst nach Russland brachten, war Diaghilew durch Ausstellungen franz&#246;sischer Kunst in Russland und russischer Kunst in Westeuropa Motor des Kulturaustausches. Aber auch der Einfluss der k&#252;nstlerischen Vereinigungen der Russen wie &#8220;Die Wanderer&#8221;, &#8220;Karo-Bube&#8221; und &#8220;Welt der Kunst&#8221; ist nicht zu untersch&#228;tzen.</p>
<p>Die Ausstellung ist ein gro&#223;er Wurf, selten waren in Deutschland so viele Meisterwerke in einer Ausstellung zu sehen und auch die Idee, russische und franz&#246;sische Meisterwerke zu vereinen um die Beeinflussung aufzuzeigen, ist Klasse. So wird offensichtlich, welch gro&#223;en Einfluss die Franzosen hatten und wie wichtig ihre Arbeit f&#252;r die Kunst des 20. Jahrhunderts war. Dass Picasso Spanier war und die Futuristen Italiener, sei mal verziehen.Leider gibt es aber ein paar Makel. Die Ausleuchtung und H&#228;ngung der Werke ist katastrophal. Viele der Bilder h&#228;ngen relativ hoch, durch die schlechte punktuelle Ausleuchtung spiegeln die Bilder und das obere Drittel der Werke ist manchmal nur schwer erkennbar. Man muss dann schon experimentieren, um den optimalen Standpunkt zum betrachten des Bildes zu finden. Schade drum.</p>
<p>Leider verfehlt die Ausstellung auch ihr Hauptziel, das Aufzeigen der Beeinflussung, die fast schon stringente Entwicklung, die die Kunst in Russland nahm. Der rote Faden fehlt, die Ausstellung wirkt ein bisschen wie eine zusammenhanglose Pr&#228;sentation der besten Werke aus russischen Museen. Die 125 Arbeiten sind stark chronologisch und nach Sammlungen geh&#228;ngt, was das Erkennen der Zusammenh&#228;nge ohne Katalog und/ oder Audioguide f&#252;r die Besucher, die sich nicht tagt&#228;glich mit Kunst besch&#228;ftigen, sehr erschwert. Die knappen Ausstellungstexte, auf Fahnen gedruckt, tragen auch nicht gerade zur Erhellung bei.</p>
<p>Trotzdem ist &#8220;Bonjour Russland&#8221; eine kleine Pilgerfahrt wert und angesichts der ausgestellten Meisterwerke &#252;beraus lohnend. Wenigstens die Entwicklung der Abstraktion wird recht deutlich sichtbar, zuerst die Zersplitterung des Bildgegenstandes bei den Kubisten, dann die Reduzierung der Form und letzlich die totale Abstraktion in Malewitschs Werken. Und immer wieder gilt es, zu betonen, wie wichtig die russsiche Avantgarde f&#252;r die Kunst des 20. Jahrhunderts war und dass es mehr als nur den geschmacklosen sozialistischen Realismus gab. Und letzlich gibt es auch ein paar spannende Entdeckungen wie Michail Wroubels &#8220;Seraph&#8221;, der einem fast den Atem nimmt, angesichts der K&#252;hnheit, mit der das Werk gemalt wurde.</p>
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		<title>Tchibo entschuldigt sich f&#252;r Picasso-Lithos</title>
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		<pubDate>Wed, 16 May 2007 08:11:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Bülent Gündüz</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunstmarkt und Messen]]></category>
		<category><![CDATA[Lithografien]]></category>
		<category><![CDATA[Picasso]]></category>
		<category><![CDATA[Tschibo]]></category>

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		<description><![CDATA[Tchibo verkaufte in den vergangenen Tagen drei "Original-Lithografien" von Picasso zum Einzelpreis von je 400 Euro und einer Auflage von je 1000 Bl&#228;ttern. Das Dumme an der Geschichte: Es handelte sich nicht um Original-Lithografien. Nun entschuldigt sich das Unternehmen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man h&#246;re und staune. Tchibo verkaufte in den vergangenen Tagen drei &#8220;Original-Lithografien&#8221; von Picasso zum Einzelpreis von je 400 Euro und einer Auflage von je 1000 Bl&#228;ttern. Das Dumme an der Geschichte: Es handelte sich nicht um Original-Lithografien (wie bereits <a href="http://www.360-grad-blog.de/2007/05/07/picasso-bei-tchibo/">hier</a> angesprochen), dann h&#228;tten n&#228;mlich die Druckplatten vom K&#252;nstler hergestellt sein m&#252;ssen oder der Druck zumindest vom K&#252;nstler autorisiert werden m&#252;ssen. Das war nicht der Fall. Somit handelt es sich nicht um Original-Lithografien, sondern h&#246;chstens um &#8220;echte Lithografien nach Picasso&#8221; und der Preis ist vollkommen &#252;berzogen.</p>
<p>Tchibo gesteht ein &#8220;Mi&#223;verst&#228;ndnis&#8221; ein und bietet den K&#228;ufern eine R&#252;ckgabe gegen Erstattung des Kaufpreises an. Brav!</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.welt.de/hamburg/article874959/Tchibo_hat_Aerger_mit_Kunst_.html">DIE WELT</a></p>
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